Publisher schläft ein

Hallo zusammen,

meine heutiges Problem ist, dass das Programm Publisher 2003 von heute auf morgen lähmend langsam geworden ist. Es dauert einige Minuten, bis eine Datei mit einigen Bildern komplett dargestellt ist bzw.das Programm hängt sich ganz auf. Wenn ich das Programm dann wieder schließen will, kommt die Meldung „Progamm reagiert nicht“. Wenn Publisher offen ist, wirkt sich das auch auf die Geschwindigkeit aller anderen Programme aus.

An meinem PC, erst ein Jahr alt und großzügig dimensioniert kann es eigentlich nicht liegen. Es hat ja auch bis vor wenigen Tagen einwandfrei funktioniert. Auch eine Defragmentierung der Festplatte hat keine Besserung gebracht. Kann es mit dem Aufspielen von einem automatischen Windows Update zusammenhängen?
Gibt es einen Tipp, dieses Probelm wieder zu beseitigen?

Vielen Dank für eure Hilfe

Gruß

Dieter

Hallo Dieter,

Gibt es einen Tipp, dieses Probelm wieder zu beseitigen?

nun die Gründe können vielseitig sein:

  1. eine der Festplatten/Partitionen voll
  2. Scandisk nicht regelmäßig durchgeführt
  3. Defrag von MS genutzt (das nichts bringt)
  4. Partitionsgröße > 20 GB
  5. TEMP-Verzeichnise zu voll
  6. RAM-Speicher defekt
  7. Hintergrundprogramme
  8. zu viele USB-Geräte
  9. und noch 100 weitere Gründe

Grüße aus Raben Steinfeld (bei Schwerin)
Wolfgang
(Netwolf)

OT Nachfrage zu allgemeinen Windows Problemen
Hallo Wolfgang,
ich lese halt so mit und habe an dich einige Fragen aus Eigeninteresse :smile:

  1. eine der Festplatten/Partitionen voll

glaube ich nach seiner Schilderung der hardware nicht.

  1. Scandisk nicht regelmäßig durchgeführt

*schäm* habe ich schon seit mehr als 2 Jahren nicht mehr gemacht, habe aber keine „langsam“-Probleme bei Programmen.

  1. Defrag von MS genutzt (das nichts bringt)

Weißt du da was genaueres daß es nichts bringt. Sieht doch immer recht hübsch und bunt aus wenn da geordnet wird. Und m.W. dauert es nahezu gleichlang wenn 1 Byte oder 10000 Byte am Stück eingelesen werden, insofern müßte doch eine Dateizerstückelung den PC abbremsen und eine Dateizusammenlegung die Sache beschleunigen.

  1. Partitionsgröße > 20 GB

Aha, sollte man also nicht über 20 GB partitionieren? Ich kenne aus dem Inet jmd der hat angeblich eine 1,5 TerraByte Festplatte, sollte er also 75 Partitionen machen, da fällt mir auf daß es nur 26 Buchstaben gibt!? Da ich keine Videos oder Filme auf dem PC habe oder haben werde brauche ich sicher nie so ne Monsterplatte, aber grundsätzlich aus Wissensgründe, ist die maximale Anzahl an Partitionen 26 bzw. weniger wegen A,B und evtln. CD-Playern u.ä.?

  1. TEMP-Verzeichnise zu voll

Das "putze ich regelmäßig, aber nur aus Speicherplatzgründen.

  1. RAM-Speicher defekt
  2. Hintergrundprogramme
  3. zu viele USB-Geräte
  4. und noch 100 weitere Gründe

Jepp.

Vor vielen Jahren gab es mal ein käufliches Programmpaket PcTools bzw. PcShell. Darin war ein Feature mit dem man quasi eine Datei formatieren konnte. Ich hatte das so verstanden, alle Blöcke der Datei werden nacheinander eingelesen, dann wird an der Stelle wo sie auf der Platte standen formatiert und sie werden dann zurückgeschrieben bzw. an einer andern Stelle wenn das Formatiern an der Originalstelle Sektoren o.ä. als defekt markiert hatte. Durch dieses Programmfeature konnte man damals oftmals Programme die nicht mehr oder nur seltsam liefen „retten“.
Kennst du zufällig ein heutiges Programm was ähnliches leistet?
Es wäre ja evtl. auch eine Hilfe für den Anfrager.

Grüße aus Raben Steinfeld (bei Schwerin)
Wolfgang

Gruß aus Frankfurt/Mein wo gestern „nie mehr zweite Liga“ gesungen wurde :smile:)
Reinhard

Hallo Wolfgang,

ich lese halt so mit und habe an dich einige Fragen aus
Eigeninteresse :smile:

wenigstens einer, der mal reinschaut :smile:

  1. eine der Festplatten/Partitionen voll

glaube ich nach seiner Schilderung der hardware nicht.

Ein Beispiel: C:=10GB D:=20GB E:=200MB frei … Kommentar: die 200 werde ich wohl in meinem Leben nicht voll bekommen!
Wie war das mit den Pferden und der Apotheke?

  1. Scandisk nicht regelmäßig durchgeführt

*schäm* habe ich schon seit mehr als 2 Jahren nicht mehr
gemacht, habe aber keine „langsam“-Probleme bei Programmen.

ok, vollkommen in Ordnung, denn „eigentlich“ führt XP das im Hintergrund durch. Solange du nicht ständig Abstürze, oder permanent langsam laufende Programme hast, kannst du Scandisk ignorieren.

  1. Defrag von MS genutzt (das nichts bringt)

Weißt du da was genaueres daß es nichts bringt. Sieht doch
immer recht hübsch und bunt aus wenn da geordnet wird.

Wenn du das „eingebaute“ Diskeeper Light in XP zehn mal hintereinander startest, hast du das Ergebnis, was ein anderes Defrag-Programm schon beim ersten Aufruf erledigt.
http://www.google.de/search?source=ig&hl=de&q=defrag…

Und m.W. dauert es nahezu gleichlang wenn 1 Byte oder 10000 Byte
am Stück eingelesen werden, insofern müßte doch eine
Dateizerstückelung den PC abbremsen und eine
Dateizusammenlegung die Sache beschleunigen.

mit dem richtigen Programm dann durchgeführt, ja

  1. Partitionsgröße > 20 GB

Aha, sollte man also nicht über 20 GB partitionieren?

richtig, die C-Partition und die Partition wo die Programme gestartet werden, sollten nicht größer als 20 GB sein, da sonst eine neue MTF angelegt wird und somit vergrößert wird. Der Aufruf der Programme verzögert sich dadurch erheblich.

Ich
kenne aus dem Inet jmd der hat angeblich eine 1,5 TerraByte
Festplatte, sollte er also 75 Partitionen machen, da fällt mir
auf daß es nur 26 Buchstaben gibt!?

es kommt drauf an, was er mit der Platte macht. Wenn er diese als C: partitioniert hat, und Windows XP drauf laufen hat (was ich beides bezweifle) hätte er schon häufiger Probleme, bis zum Totalausfall mit Datenverlust gehabt!!

Grundsätzlich sollte man zwischen System- und Datenpartition unterscheiden. Die fertig konfigurierten PCs von L… oder A… haben immer die ganze Platte als eine Partition formatiert. Die Anwender merken dann erst, wenn die Platte mit 50 GB voll ist, dass die Kiste langsam wird.

Ergänzend noch der Hinweis: der Indexdienst bremst die großen Partitionen noch zusätzlich aus. Also für große Partition (>20GB) abschalten!!

  1. TEMP-Verzeichnise zu voll

Das "putze ich regelmäßig, aber nur aus Speicherplatzgründen.

das Problem gibt es damit schon seit der ersten Version von Windows!
Leider hat es MS bis heute nicht selbst gelöst :frowning:
Wer häufig druckt und scannt, stellt die Probleme damit meist sehr schnell fest. Bei mehr als 1024 Dateien im Temp-Verzeichnis ist häufig dann Schluß.

  1. RAM-Speicher defekt
  2. Hintergrundprogramme
  3. zu viele USB-Geräte
  4. und noch 100 weitere Gründe

Jepp.

Vor vielen Jahren gab es mal ein käufliches Programmpaket
PcTools bzw. PcShell. Darin war ein Feature mit dem man quasi
eine Datei formatieren konnte. Ich hatte das so verstanden,
alle Blöcke der Datei werden nacheinander eingelesen, dann
wird an der Stelle wo sie auf der Platte standen formatiert
und sie werden dann zurückgeschrieben bzw. an einer andern
Stelle wenn das Formatiern an der Originalstelle Sektoren o.ä.
als defekt markiert hatte. Durch dieses Programmfeature konnte
man damals oftmals Programme die nicht mehr oder nur seltsam
liefen „retten“.

die PCtools hatte ich auch, kann mich aber an dieses spezielle Programm nicht erinnern.

Kennst du zufällig ein heutiges Programm was ähnliches
leistet?

der Explorer:

  • erstelle ein neues Verzeichnis
  • kopiere den Inhalt des alten Verzeichnisses in das neue
  • lösche das alte Verzeichnis
  • benenne das neue Verzeichnis in den alten Verzeichnisnamen um

Es wäre ja evtl. auch eine Hilfe für den Anfrager.

ich vermute mal nicht. Aus Mangel an Informationen habe ich meine Vermutungen genannt.
Möglicher Weise meint der Fragende, dass wenn er ein ganz bestimmtes Dokument im Publisher öffnet, startet dieser langsam.
Oder wie geschrieben, ein Update noch im Hintergrund läuft, das den Start kurzfristig auch verlangsamen könnte.

Gruß aus Frankfurt/Mein wo gestern „nie mehr zweite Liga“
gesungen wurde :smile:)

Wie? Frankfurt ist in die dritte Liga abgestiegen?
*Fragt Netwolf, der gar keine Ahnung von Fußball hat* :smile:

Grüße aus Raben Steinfeld (bei Schwerin)
Wolfgang
(Netwolf)

Hallo Wolfang,
ich habe alle deine Antworten mit Interesse gelesen, Merci.
Ich antworte jetzt aber nur auf weniges damit es hier nicht zu lang wird. Und dann denke ich wir müßten unsren einseitigen :smile:) Wissensaustausch beenden sonst müßtest du uns von deinem Job her ins Windows- oder HardwareBrett katapultieren und hier diese netten Einbahnstraßenschilder für beendete Threads verteilen *gg*

Wenn du das „eingebaute“ Diskeeper Light in XP zehn mal
hintereinander startest, hast du das Ergebnis, was ein anderes
Defrag-Programm schon beim ersten Aufruf erledigt.
http://www.google.de/search?source=ig&hl=de&q=defrag…

Ich habe es jetzt nur flüchtig überflogen, daß Windows selbst oder Features von ihm marode sind überrascht mich nicht wirklich.
Und Bill Gates kennt sich bestens mit der Nutzung fremderdachter Software aus, MsDos hat er einem Mitstudenten für 1500 $ abgekauft, fügte persönlich einige wenige Codezeilen hinzu und ging dann zu IBM und schloß dann die Mutter aller Verträge ab.

  1. Partitionsgröße > 20 GB

Aha, sollte man also nicht über 20 GB partitionieren?

richtig, die C-Partition und die Partition wo die Programme
gestartet werden, sollten nicht größer als 20 GB sein, da
sonst eine neue MTF angelegt wird und somit vergrößert wird.
Der Aufruf der Programme verzögert sich dadurch erheblich.

Davon las ich schon im WindowsBrett, allerdings wußte ich nichts von 20GB-Grenze bzw. möglichster Vermeidung größer zu werden.

Ich
kenne aus dem Inet jmd der hat angeblich eine 1,5 TerraByte
Festplatte, sollte er also 75 Partitionen machen, da fällt mir
auf daß es nur 26 Buchstaben gibt!?

es kommt drauf an, was er mit der Platte macht. Wenn er diese
als C: partitioniert hat, und Windows XP drauf laufen hat (was
ich beides bezweifle) hätte er schon häufiger Probleme, bis
zum Totalausfall mit Datenverlust gehabt!!

*hüstel* ich bekam ein fertig eingerichteten PC, alle 20 GB als C:.
Ich mache damit viel Excel-Vba und die Meldung daß Windows die Excel.exe warum auch immer beenden mußte kenne ich zur Genüge. Oder daß Excel auf einmal grußlos einfach weg ist. Seitdem daß öfters vorkommt habe ich ein sehr sehr verbessertes Verhältnis dazu, Dateien laufend zu speichern bzw. speichern zu lassen. Quasi learning by fluching :smile:

Grundsätzlich sollte man zwischen System- und Datenpartition
unterscheiden. Die fertig konfigurierten PCs von L… oder A…
haben immer die ganze Platte als eine Partition formatiert.
Die Anwender merken dann erst, wenn die Platte mit 50 GB voll
ist, dass die Kiste langsam wird.

Nicht ganz, mein MedioX-Rechner von AldX hatte C und D halbe halbe.

Ergänzend noch der Hinweis: der Indexdienst bremst die großen
Partitionen noch zusätzlich aus. Also für große Partition
(>20GB) abschalten!!

Ich schalte grundsätzlich alles ab was mich nervt und der Indexdienst hat mich gleich genervt *gg*

  1. TEMP-Verzeichnise zu voll

Das "putze ich regelmäßig, aber nur aus Speicherplatzgründen.

das Problem gibt es damit schon seit der ersten Version von
Windows!
Leider hat es MS bis heute nicht SELBST gelöst :frowning:

Villeicht sollte Bill mal seinen damaligen Mitkommilitonen anrufen *grien*

Wer häufig druckt und scannt, stellt die Probleme damit meist
sehr schnell fest. Bei mehr als 1024 Dateien im
Temp-Verzeichnis ist häufig dann Schluß.

Ich dachte das galt zu Win 3.1 Zeiten. Okay, alter Fehler bei mir, manchmal denke ich halt die lernen dazu.

Vor vielen Jahren gab es mal ein käufliches Programmpaket
PcTools bzw. PcShell. Darin war ein Feature mit dem man quasi
eine Datei formatieren konnte. Ich hatte das so verstanden,
alle Blöcke der Datei werden nacheinander eingelesen, dann
wird an der Stelle wo sie auf der Platte standen formatiert
und sie werden dann zurückgeschrieben bzw. an einer andern
Stelle wenn das Formatiern an der Originalstelle Sektoren o.ä.
als defekt markiert hatte. Durch dieses Programmfeature konnte
man damals oftmals Programme die nicht mehr oder nur seltsam
liefen „retten“.

die PCtools hatte ich auch, kann mich aber an dieses spezielle
Programm nicht erinnern.

Wenn ich mal richtig Zeit habe suche ich mal danach, may be es funktioniert immer noch. Immerhin benutze ich seit damals immer noch als Ersatz für den Windows Explorer den Norton Commander 2.0 der ca. zeitgleich rauskam. Was der nicht kann brauch ich nicht :smile:

Gruß aus Frankfurt/Mein wo gestern „nie mehr zweite Liga“
gesungen wurde :smile:)

Wie? Frankfurt ist in die dritte Liga abgestiegen?
*Fragt Netwolf, der gar keine Ahnung von Fußball hat* :smile:

Kalkutta liegt am Ganges wird zwar so gesungen ist aber genauso gelogen :smile:, außer wenn man es vom Mond aus so sieht, dann sieht man die 120 km o.ä. dazwischen nicht so…

Grüße aus Raben Steinfeld (bei Schwerin)
Wolfgang
(Netwolf)

Gruß aus Frankfurt/Mein (bei Laune)
Reinhard

Hallo,

vielen Dank für die Antwort.

Gestern habe ich von meinem Händler den PC checken lassen. Es ist alles OK. Er gab mir dann den Tipp Office neu zu installieren. (hatte die CD nicht dabei) Das hat aber auch nichts gebracht. Jedenfalls muss das Problem direkt am Programm Publisher liegen.

Kann mit jemand helfen?

Vielen Dank

Gruß

Dieter