Kleine Büroverwaltung mit Office?

Hallo,

ich möchte eine ganz kleines Verwaltungs-System über Office realisieren. Ich kenne mich in den Grundlagen gut aus (möcht auch noch VBA lernen), bin mir aber doch noch etwas unschlüssig wie ich das nun realisieren soll. Und zwar möchte ich eine Kopplung zwischen Kunden, Rechnungen und Artikeln machen. D. h. ich will z. B. eine Kundentabelle und eine Artikeltabelle haben. Nun möchte ich aber wenn ich eine Rechnung erstelle nur noch die Kunden-Nummer oder ähnliches auswählen und die Anschrift wird automatisch ausgefüllt. Außerdem will ich in einer bestimmten Liste nur noch die Artikel auswählen müssen um einen Artikel-Datensatz (d. h. Beschreibung Preis etc.) automatisch in die Rechnung zu laden. Jetzt ist die Frage welches Programm eignet sich dafür wohl am besten? Eher Excel oder Access in Kombination mit Excel?

In Excel könnte man ja z. B. 3 Mappen erstellen, eine Rechnungs-Mappe (welche dann einfach mit „speichern unter“ dupliziert wird) eine Kunden- und eine Artikel-Mappe (welche stehts um Datensätze erweitert wird), woraus man dann über den 3D-Bezug alles laden könnte. Das Problem ist hierbei allerdings: Wie fülle ich dann z. B. automatisch die Anschriften ein?

Mit Excel wäre das Kunden- & Artikel-Management kein Problem, das würde ich soweit beherrschen. Allerdings stellt sich hier die Frage wie ich automatisch die Anschriften der Kunden in eine vorgefertigte Excel-Mappe exportiere. Vll. sogar über einen einfachen Button der in Access beim Formular zum Kunden angezeigt wird. Und wie ich die Artikel aus der Artikel-Datenbank komfortabel in kopiere ohne großen copy & paste Aufwand.

Über Hilfe und Anmerkungen würde ich mich sehr freuen!

Vielen Dank

Hallo,

was du beschreibst, ist eine typische Access-Anwendung. Soweit ich weiß war bei Access früher auch eine Beispiel-Datenbank („Northwind“ oder so) dabei, die ziemlich genau das gemacht hat.

Cheers, Felix

Wow. Tatsächlich, ist ja echt klasse was die alles kann. Werden solche Access-Anwendungen nur in kleineren Firmen genutzt oder auch in richtig großen? Oder schreitet man da dann tendenziell zu SAP oder Navision?

Gibt es für Access eigentlich auch ein schönes Video-Tutorial oder muss man da noch zu Handbüchern greifen? Ich habe zwar schon gesucht finde aber absolut nix. Zu Excel gibt es ja schon einige Video-CD’s.

Ist so eine DB für meine Ansprüche auch ohne VBA machbar? Und würdest Du mir jetzt empfehlen die Rechnungen dann auch komplett über Access als Bericht laufen zu lassen und gar nicht nach Excel zu exportieren?

LG

Hallo,

Wow. Tatsächlich, ist ja echt klasse was die alles kann.
Werden solche Access-Anwendungen nur in kleineren Firmen
genutzt oder auch in richtig großen?

Access wird von vielen Leuten als Spielzeug angesehen. Als Einzelplatzwerkzeug ist es m.E. gut, weil leicht zu verstehen und man kann viel damit machen.

Im Netzwerk mit mehreren Benutzern oder großen Datenmengen kommt man schnell an Grenzen.

Cheers, Felix

Guten Tag.

Access wird von vielen Leuten als Spielzeug angesehen. Als
Einzelplatzwerkzeug ist es m.E. gut, weil leicht zu verstehen
und man kann viel damit machen.

Im Netzwerk mit mehreren Benutzern oder großen Datenmengen
kommt man schnell an Grenzen.

„Mehrere Benutzer“, d.i. mehr als 20, und große Datenmengen, d.i. ständiges Hin- und Herbewegen Tausender von Datensätze: Ja, dafür ist Access nicht gedacht und nicht geeignet.

Als Spielzeug bezeichnen es aber nur Leute, die die Informationen, die sie über Access aus zweiter Hand haben, nicht verstanden haben. Man kann schon richtig ausgewachsene Sachen damit treiben. Grundvoraussetzung ist natürlich, dass man weiß, was man tut, und da hapert(e) es bei vielen Leuten, die da eben mal per Hackebumm eine Datenbank zusammenstoppeln woll(t)en. Dadurch kommt Access zu seinem - unverdient - schlechten Ruf1.

Weil eben jeder, Verzeihung, Trottel, der mit Excel und Word per Trial and Error klargekommen ist, das auch von Access erwartet. Würde man diese Leute - der Himmel bewahre uns davor - auf eine Ohreckel-Umgebung o.dgl. genau so ungebremst loslassen, käme exakt der gleiche Müll dabei heraus. Garbage in, garbage out.

GEK

1 Dass Winzweich in einigen Versionen zwischendurch die totale Bananaware auf die Menschheit losgelassen hat, ändert nichts an der Qualität von Access, sondern ist eine weitere Strophe im gar langen Lied von M$ bzw. M$ *&%$§!

Hallo!

Klar, Office kann vieles, erst recht mit VBA.

Aber, wenn ich sehe, was eine Branchenlösung kostet, oft

Hallo,

Ich zitiere mich selbst:

Access wird von vielen Leuten als Spielzeug angesehen.

Als Spielzeug bezeichnen es aber nur Leute, die die
Informationen, die sie über Access aus zweiter Hand haben,
nicht verstanden haben.

Ich gehöre nicht dazu. Access wäre einer der wenigen Gründe für mich gewesen, bei Windows zu bleiben.

„Mehrere Benutzer“, d.i. mehr als 20, und große
Datenmengen, d.i. ständiges Hin- und Herbewegen Tausender von
Datensätze: Ja, dafür ist Access nicht gedacht und nicht
geeignet.

Ich kenne einen aktuellen Fall, wo eine Access-basierte CMS-Software, die drei (!) Benutzer und etwa 2000 Kunden bearbeiten sollte, absolut unakzeptabel in die Knie ging. Jetzt wurde auf MySQL umgestellt, und es geht. Ich weiß aber auch, dass sich das nicht verallgemeinern lässt.

Man kann schon richtig ausgewachsene
Sachen damit treiben.

Ja. Habe ich auch schon.

Weil eben jeder, Verzeihung, Trottel, der mit Excel und Word
per Trial and Error klargekommen ist, das auch von Access
erwartet.

Da tust du aber unserem Excel-Brett unrecht :wink:

Würde man diese Leute - der Himmel bewahre uns davor

  • auf eine Ohreckel-Umgebung o.dgl. genau so ungebremst
    loslassen, käme exakt der gleiche Müll dabei heraus. Garbage
    in, garbage out.

Na ja, das habe ich genauso bei genau diesem Ohreckel auch schon erlebt. Ist aber, zugegeben, schon 15 Jahre her.

Dass Winzweich in einigen Versionen zwischendurch
die totale Bananaware auf die Menschheit losgelassen hat,
ändert nichts an der Qualität von Access, sondern ist eine
weitere Strophe im gar langen Lied von M$ bzw. M$ *&%$§!

Dass Bill Gates die Chutzpe gehabt hat,

  • für IBM ein Disk Operating System anzubieten
  • eine grafikbasierte Benutzeroberfläche, die bei Xerox und Apple so dahindümpelte, im Markt zu pushen
  • gegen alle etablierte Konkurrenz einen Webbrowser und ein Office-Paket zu starten, die alles andere vom Markt gefegt haben,

kann ich (Linux-Nutzer) nur bewundern. Dass nebenbei mit Access auch mal was richtig geniales rausgekommen ist - um so besser.

Cheers, Felix