Hallo Leute,
folgendes Problem:
bei einem 486DX66 (8MB RAM) mit Win3.11 und Access2.0 bekomme ich neuerdings immer die Fehlermeldung ‚Zu wenig Arbeitsspeicher um die Anwendung zu öffnen‘.
Word und Excel funktionieren klaglos.
Kann mir jemand Tipps geben, woran das liegen könnte?
Besten Dank schonmal,
bis denne
Frank
8 MB für Access ist in der Tat ein bisschen mager. Allerdings gab es in Access 2.0 auch einige spezielle Ressourcenfresser.
Ein Bug sorgte z.B. dafür, das die von Linien in Berichten belegten Ressourcen nicht wieder freigegeben wurden. D.h., man muss alle Linien durch Rechtecke der Höhe/Breite 0 ersetzen.
Zum anderen sollte man die Anwendung hinsichtlich der Ressourcenverbrauchs optimieren: Möglichst wenig Bitmaps verwenden, keine unsichtbaren Formulare geöffnet lassen, keine exotischen Fonts verwenden, nur wenige verschiedene Fonts verwenden, nicht zu viele Recordsets gleichzeitig öffnen, nicht zu viele verschiedene Datenquellen in einem Formular bzw. in seinen Steuerelementen verwenden usw. usw…
Dann sollte man auch alle Objektvariablen explizit wieder freigeben, d.h. auf jedes OpenRecordset sollte auch ein Close folgen, jede Database-, Tabledef-, Querydef- usw.-Variable sollte am Ende der Prozedur Nothing zugewiesen bekommen.
Dann sollte man die Applikation auf ressourcenfressende bzw. fehlerhafte Steuerelemente abklopfen. Speziell das alte Tab-Control ist ein derartiger Kandidat.
Reinhard
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Reinhard,
besten Dank für die Tipps, aber im Moment komme ich gar nicht mehr an Access dran (Fehlermeldung siehe unten)!
Ist Dir da irgendeine Lösung bekannt?
bis denne
Frank
P.S.: Das hier eigentlich das falsche Brett ist, habe ich zu spät gesehen.
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Hallo Reinhard,
besten Dank für die Tipps, aber im Moment
komme ich gar nicht mehr an Access dran
(Fehlermeldung siehe unten)!
Ist Dir da irgendeine Lösung bekannt?
Nun ja - es hat ja wohl früher einmal geklappt, d.h., die Datenbank hat sich wohl noch zusätzlich aufgebläht. Ich würde also zunächst einmal die Datenbank komplett in eine neue Datenbank importieren. Dann würde ich die Trennung von Frontend und Backend vornehmen (ist noch nicht gemacht worden, nehme ich mal an…)
Reinhard