Hohes Ansehen Bushs in den USA

Von: , Frage gestellt am Mo, 23. Dez 2002

NZZ Nr.298 vom 23.12.2002 seite 5

Gemäss Umfrage TV-ABC seien über 70 % der US-Bürger mit Bush zufrieden. Kaum zu glauben !

Es scheint eine verirrte Schafherde folgt blind ihrem Leithammel über eine Felswand.

Die Versuchung ist gross, Krieg bringt Vollbeschäftigung.
Meine Hoffnung ist: Die BRD-Regierung bleibt hart und verweigert jegliche Unterstützung für einen sinnlosen, erbärmlichen Krieg !

Allerseits friedliche Festtage und e guet`s "Neus Jahr.

Gruss
Fritz
a.d.Uw.

14 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 11 Stunden hilfreich
    Hä?

    Hallo Fritz, Die Versuchung ist gross, Krieg bringt Vollbeschäftigung.
    Meine Hoffnung ist: Die BRD-Regierung bleibt hart und
    verweigert jegliche Unterstützung für einen sinnlosen,
    erbärmlichen Krieg !
    Bekommt doch mal bitte endlich eure Köpfe unter Kontrolle. Es ist Krieg, der durch die derzeitige Bundesregierung fleißig unterstützt wird. Ich weiß nicht, wie ihr das nennt, wenn Flugzeuge grundlos ein Gebiet bombardieren. Allerseits friedliche Festtage und e guet`s "Neus Jahr.
    dito. a.d.Uw.
    was heißt das eigentlich?

    Gruß
    Frank

  2. Antwort von nach 7 Tagen hilfreich
    Hohes Ansehen Bushs in den USA

    Hallo Fritz, Es scheint eine verirrte Schafherde folgt blind ihrem Leithammel über eine Felswand.
    Das hatten wir in Deutschland auch mal.
    Aber solch ein Vergleich, öffentlich getan, kostet einen den Posten.
    Jedenfalls wenn's ein herausgehobener ist. -))
    Neujährliche Grüße
    Peggy

    • Antwort von nach 7 Tagen hilfreich
      Re: Hohes Ansehen Bushs in den USA

      Hallo Fritz, Es scheint eine verirrte Schafherde folgt blind ihrem Leithammel über eine Felswand.
      Das hatten wir in Deutschland auch mal.
      Aber solch ein Vergleich, öffentlich getan, kostet einen den
      Posten.
      Jedenfalls wenn's ein herausgehobener ist. -))
      Jo...
      Bismark war zu seiner Zeit schon arg populär...
      mit diesem Politiker würde ich Bush wohl am ehesten vergleichen... Soviel Mist wie der gebaut hat!

      Blos warum einem dieser Vergleich den Posten kosten soll, bleibt mir ein Rätsel....

      *Gruß
      nix für ungut
      und frohes neues Jahr

      Mike
      (esgibtauchnocheinedeutschegeschichtevor1933)

      • Antwort von nach 7 Tagen hilfreich
        Hohes Ansehen Bushs in den USA

        (esgibtauchnocheinedeutschegeschichtevor1933)
        Aber Leithammel ... und folgen .... und Mist gebaut ...

        Bismarck?

        ... da ist ja wohl ein anderer Vergleich am näher liegend. -)
        Trotzdem auch dir, damit du im kommenden Jahr besser schaltest :-)

        neujährliche Grüße
        Peggy

        • Antwort von nach 8 Tagen hilfreich
          Re: Hohes Ansehen Bushs in den USA

          Hi Peggy (esgibtauchnocheinedeutschegeschichtevor1933)
          Aber Leithammel ... und folgen .... und Mist gebaut ...

          Bismarck?
          Ja...
          nennen wirs doch beim Namen: Ist ein Vergleich und eine teilweise Gleichsetzung (zweck der übung, gelle) von G.W. Bush und Hitler gerechtfertigt?

          1. Hitler war eine charismatische Führerpersönlichkeit... was man bei Bush nicht gerade sagen kann.
          2. Hitler war ein mit allen Wassern gewaschener Ideologe, der sein gesamtes politisches Tun dieser ideologie unterordnete. Dies führt direkt zum Krieg. Ist Bush ein Ideologe? Hat er überhaupt so etwas?
          3. Hitler begann seine Kriege NICHT aus innenpolitischen Gründen, eher im Gegenteil. Die Kriegstreiberei von Bush hat klar erkennbare innenpolitische Interessen.
          4. Hitler war Größenwahnsinnig, Bush hat wohl eher einen Minderwertigkeitskomplex (er will das schaffen, was sein Papi nicht zuende gebracht hat) Punkt 4 ist jetzt aber bezüglich Bush meine persönliche Meinung.
          usw usw

          Die Unterschiede zwischen Hitler und Bush sind so gravierend, dass ein Vergleich keinen Sinn macht. Das ist wie ein Vergleich zwischen Äpfeln und Kartoffeln... man kann Sie zwar Vergleichen, es bringt aber nichts.

          Zu Bismark:
          Bismark genoss beizeiten eine enorme Popularität, jedoch niemals diese hündische, pseudoreligiöse Verehrung wie Hitler.

          Bismark erreichte die deutsche Einigung auf Kosten einen Krieges mit Frankreich, der zur annektion von Elsass-Lothringen führte. diese von "nationaler Begeisterung" getragene Landraub war ursächlich für die permanente Feindschaft zwischen D und F, und führte direkt zum WK I
          Militärisch und wirtschaftlich war diese Annektion sinnlos, und die lokale Bevölkerung wollte diese Annektion auch nicht.
          (Wie war das mit "Irak besetzen")

          Der Krieg mit Frankreich hatte rein innenpolitische Gründe. (Wir müssen glaube ich nicht darüber diskutieren, wer ihn angezettelt hat)

          Die Kolonialpolitik führte unnötigerweise zum Beginn der Entfremdung zwischen D und GB.

          Insgesamt betrachtet war die Aussenpolitik Bismarks durch die kurzfristigen innenpolitischen Interessen Deutschlands bestimmt und nahm wenig Rücksicht auf die anderen Mächte.
          (Ähnlich wie heute bei den USA)

          Daneben hatte Bismark von wirtschaft null Ahnung, wie die unsinnige Vergeudung der Reparation Frankreichs (5 Mio Goldmark) zeigte. Eine kurze überhitzte Konjunktur.... dannn der Gründerkrach. (Bush scheint auch nicht gerade die große Wirtschaftsleuchte zu sein)

          Der Kulturkampf und die Sozialistengesetzte führten zu einer dauerhaften Spaltung in der deutschen Gesellschaft, weil bismark die Partikularinteressen der reaktionären Kräfte bediente.
          Ob es dazu auch in den USA kommen wird?
          Schwer zu sagen, aber des Abbau der Sozialgesetzte ist potenziell destabilisierend

          Ich persönlich halte den Vergleich Bush - Bismark für historisch jedenfalls korrekter.
          Bismark setzte Deutschland auf einen nationalchauvinistischen Kurs, auf dem es dann blind vorwärtsstürmend, 1918 zerschellte.
          Ein ähnlicher prozess geschieht derzeit in den USA unter Bush.
          das Motto "Gut ist, was den USA nützt (Bzw denen, die sich für die USA halten) ist potenziell äusserst gefährlich
          Ein Vergleich dieser beiden Erzreaktionäre ist imho gerechtfertigt, viel mehr als zwischen Bush und Hitler

          (Hitler war kein "Reaktionär", er hatte eine vollkommen wahnsinnige Vision einer nie dagewesenen Zukunft)

          Im übrigen gehen mir diese permanenten NS-Vergleiche langsam auf die Nerven... "Die wollen da eine Autobahn bauen, gegen meinen Willen, das ist ja wie bei die Nazis..." die sprüche sind glaube ich bekannt.
          Irgendwie erinnert mich das daran, dass man immer gleich das dickste Kaliber zum Ballern nimmt. Allerdings kann es da einem schnell mal das Rohr zerreissen, und meistens sind die kleineren Kaliber auch treffsicherer.

          Die NS-vergleiche führen ausserdem zu Zweierlei:
          - Eine sinnvolle Diskussion wird abgewürgt, den wenn man das absolut Böse ins Spiel bringt, wird es zum "Totschlagargument"
          - Die NS-Zeit wird zunehmend schleichend verharmlost. Trotzdem auch dir, damit du im kommenden Jahr besser schaltest
          neujährliche Grüße
          Warum "Trotzdem auch mir"?

          und keine Angst, ich schalte noch ganz gut, möglicherweise aber ein wenig anders als die anderen.

          Gruß
          Mike

          *schonwiedereinpostingfürdenbuchbinder*

          • Antwort von nach 8 Tagen hilfreich
            Re^2: Hohes Ansehen Bushs in den USA

            Hallo Michael,

            :Ja... nennen wirs doch beim Namen: Ist ein Vergleich und eine
            teilweise Gleichsetzung (zweck der übung, gelle) von G.W. Bush
            und Hitler gerechtfertigt?
            Ja, ich bin hier nicht Deiner Meinung. Sicher hatten beide völlig unterschiedliche Persönlichkeiten. Jedoch die Art, anderen zu drohen, der Welt zu versuchen das deutsche Wesen als Grundlage allen Lebens darzustellen, ist doch die Art von Bush. Bush ist auf seine Art und für die heutige Medienwelt genauso ein Demagoge wie einst Hitler. 1. Hitler war eine charismatische Führerpersönlichkeit... was
            man bei Bush nicht gerade sagen kann.
            2. Hitler war ein mit allen Wassern gewaschener Ideologe, der
            sein gesamtes politisches Tun dieser ideologie unterordnete.
            Dies führt direkt zum Krieg. Ist Bush ein Ideologe? Hat er
            überhaupt so etwas?
            Hitler wäre wohl ohne Göbbels und dessen Inszenierungen nie soweit gekommen. Ich halte Hitler schlichtweg für dumm, wer Reden von Hitler anhört, kann nicht viel Inhalt finden. Wobei ich damit nicht sagen will, dass Politiker, die keinen Inhalt haben, mit Hitler gleichzusetzen sind. 3. Hitler begann seine Kriege NICHT aus innenpolitischen
            Gründen, eher im Gegenteil.
            Sondern ? Hitler hat doch die Kriege begonnen um von eigenen Probleme im Land abzulenken. Und er hat Interessen der Wirtschaft - der Rüstungsindustrie - vertreten. Ausserdem stand seine Ideologie von der arischen Rasse ihm vor Augen

            Die Kriegstreiberei von Bush hat klar erkennbare innenpolitische Interessen.
            Bush spricht nicht von der amerikanischen Rasse - aber Bush spricht davon, der Welt die Demokratie nach US-Vorbild zu bringen. 4. Hitler war Größenwahnsinnig, Bush hat wohl eher einen
            Minderwertigkeitskomplex (er will das schaffen, was sein Papi
            nicht zuende gebracht hat) Punkt 4 ist jetzt aber bezüglich
            Bush meine persönliche Meinung.
            usw usw
            Größenwahn und Minderwertigkeitskomplexe sind wohl näher wie Du meinst. Ich jedenfall behaupte, dass Hitler genauso grosse Minderwertigkeitsprobleme hatte wie sie Bush hat. Die Unterschiede zwischen Hitler und Bush sind so gravierend,
            dass ein Vergleich keinen Sinn macht. Das ist wie ein
            Vergleich zwischen Äpfeln und Kartoffeln... man kann Sie zwar
            Vergleichen, es bringt aber nichts.
            :Irgendwie erinnert mich das daran, dass man immer gleich das dickste Kaliber zum Ballern nimmt. Allerdings kann es da einem
            schnell mal das Rohr zerreissen, und meistens sind die
            kleineren Kaliber auch treffsicherer.

            Die NS-vergleiche führen ausserdem zu Zweierlei:
            - Eine sinnvolle Diskussion wird abgewürgt, den wenn man das
            absolut Böse ins Spiel bringt, wird es zum "Totschlagargument"
            - Die NS-Zeit wird zunehmend schleichend verharmlost.
            Dieses Problem wird immer wieder dann auf den Tisch gelegt, wenn Tatsachen des 3. Reiches sich wiederholen. Dies beginnt bereits damit, dass Anfänge des 3. Reiches heute verniedlicht werden und ein Verweis daruf nicht erfolgen soll. Dem Einzigen, dem offenbar solche Vergleiche erlaubt sind, ist Paul Spiegel. Er hat erst vor wenigen Tagen hingewiesen, dass die hohe Zahl der Arbeitslosen zu mehr Rechtsradikslismus führt und durchaus das Risisko besteht, dass wir in die Zeit ab 1933 gleiten, Man erkennen dies durch Friefhofschändungen, die zunehmen. Hier stimme ich nicht zu.

            Dieses Totschlagargument kommt doch überwiegend von einer Seite, die damit versucht, Probleme zu bagatelisieren. Ich gebe Dir recht, dass natürlich der Vergleich mit Hitler dazu führt, dass man auch die Geschichte relativiert.

            Hier sollte nunmehr etwas mehr Ehrlichkeit in die Diskussion. Die heutige Generationen hat in der überwiegenden Mehrheit längst begriffen, dass dieses Totschlagsargument nur dazu dient, Verbrechen anderer nicht anzusprechen oder dass der Hinweis auf das 3. Reich stets dann massiv wird, wenn irgendwer Geld von DE will.

            Jene, die z.B. an Menschen geforscht habe, standen in Nürnberg, soweit sie gefasst und nicht unter dem Schutz der USA standen, vor Gericht und wurden gehenkt. Es galt als Verbrechen, an Menschen und menschlichen Zellen zu forschen.

            Warum darf man nicht sagen, dass an was unter Hitler an Zellforschungen auch gemacht wurde, dies als Verbrechen verurteilt wurde, heute in der Stammzellenforschung in Israel üblich ist und dort sogar Züchtung und Verkauf erfolgt. Und in den USA wird geklont. Auch unter Hitler wurde die Forschung an Stammzellen zur wirksamen Bekämpfung von Krankheiten erklärt. Die Ausreden für Verbrechen sind also dieselben geblieben. Nur die Täter haben sich geändert. Wenn aber die Methode diesselbe ist, nur der Täter nicht, ist der Vergleich zum 3. Reich erlaubt. Ich persönlich gehe davon aus, dass jeder der eine Schulbildung hinter sich hat unterscheiden kann, dass der Vergleich der Methoden durchaus mit dem 3. Reich in Bezug gebracht werden darf - hierbei die Konsequenzen selbstverständlich einem Vergleich nicht standhalten.

            Deshalb kann ich aber nicht schweigen. Wenn ich mögliche Folgen bekämpfe, muss ich die Ursache durchaus in einen notfalls krassen Vergleich setzen. Es hätte keine Millionen Toten gegeben wenn bei uns sich die Bürger schon dagegen gewehrt hätten, wenn es hiess "Kauft nicht bei Juden" und Widerstand geleistet hätten. Dies waren Teilstücke des späteren Holocaust. Es fing nicht mit dem KZ an, es fing mit Kleinigkeiten an. Synagogen wurden geplündert und gestürmt, dann in der Kristallnacht abgebrannt. Alles schwieg. So wie wenn heute Moscheen mit den Stiefeln der Staatsmacht verunreinigt und entweiht werden. Auch hier wird in DE die Enthemmung von politischer Seite gegen alles Arabische und Türkische betrieben. Hast Du schon jemals erlebt, dass in DE eine kath. oder evang. Kirche gestürmt wurde, weil sich dort Strafttäter versteckt haben ?


            Grüsse und alles Gute im neuen Jahr

            Günter

            • Antwort von nach 8 Tagen hilfreich
              Re^3: Hohes Ansehen Bushs in den USA

              Hi Günther
              :Ja... nennen wirs doch beim Namen: Ist ein Vergleich und eine
              teilweise Gleichsetzung (zweck der übung, gelle) von G.W. Bush
              und Hitler gerechtfertigt?
              Ja, ich bin hier nicht Deiner Meinung. Sicher hatten beide
              völlig unterschiedliche Persönlichkeiten. Jedoch die Art,
              anderen zu drohen, der Welt zu versuchen das deutsche Wesen
              als Grundlage allen Lebens darzustellen, ist doch die Art von
              Bush. Bush ist auf seine Art und für die heutige Medienwelt
              genauso ein Demagoge wie einst Hitler.
              Ja, aber Demagoge ist ein sehr weites Feld....
              Ich glaube nicht, dass Hitler dumm war, seine Intelligenz bezüglich politisch taktischer Situationen war beträchtlich. Seine "Reden" waren keine politischen Kundgebungen, es waren "Gottesdienste" und entkleide mal einen Gottesdienst seines ganzen tamm-tamms... da bleibt auch meist nicht viel Substanz übrig. 3. Hitler begann seine Kriege NICHT aus innenpolitischen
              Gründen, eher im Gegenteil.
              Sondern ? Hitler hat doch die Kriege begonnen um von eigenen
              Probleme im Land abzulenken. Und er hat Interessen der
              Wirtschaft - der Rüstungsindustrie - vertreten. Ausserdem
              stand seine Ideologie von der arischen Rasse ihm vor Augen
              Hitler zielte spätestens seit 1924 auf die Gewinnung von "lebensraum im Osten" ab, spätestens seit 1936 wurde die deutsche Produktion auf Krieg umgestellt. dadurch ergaben sich mit der Zeit erhebliche Einschränkungen in der zivilen Produktion, vor allem bei den Importen.
              daraus resultieren die langsam Beginnenden Schwierigkeiten.
              Sprich: Die Kriegsvorbereitungen führten zu den Innenpolitischen Problemen, nicht die innenpolitischen Probleme zum Krieg!
              Der Krieg (im Osten) war das Ziel von Hitler!
              Sprich: Ursache und Wirkung verhalten sich genau gegensätzlich.
              (Hitlers weg zum Krieg und die unmittelbaren Kriegsursachen sollten wir aber bei "Geschichte" diskutieren)

              Ich glaube nicht, dass Bush einen Krieg aus reinem selbstzweck führen will :-/ Die Kriegstreiberei von Bush hat
              klar erkennbare innenpolitische Interessen.
              Bush spricht nicht von der amerikanischen Rasse - aber Bush
              spricht davon, der Welt die Demokratie nach US-Vorbild zu
              bringen.
              Also der Spruch: am Deutschen wesen soll die Welt genesen ist glaube ich Wilhelminisch...
              Größenwahn und Minderwertigkeitskomplexe sind wohl näher wie
              Du meinst. Ich jedenfall behaupte, dass Hitler genauso grosse
              Minderwertigkeitsprobleme hatte wie sie Bush hat.

              Oder wie Wilhelm II...
              hm
              Ich glaube, dass dieser Machthaber wohl am ehesten mit Bush zu vergleichen wäre....
              Bush sieht sich wohl als "Ritter in Schimmernder Rüstung" "Drachen" erlegen, "Jungfrauen" rettend und edel, hilfreich und gut...
              (Ich hab diese Typen schon als Kind net leiden können)
              Die NS-vergleiche führen ausserdem zu Zweierlei:
              - Eine sinnvolle Diskussion wird abgewürgt, den wenn man das
              absolut Böse ins Spiel bringt, wird es zum "Totschlagargument"
              - Die NS-Zeit wird zunehmend schleichend verharmlost.
              ... Dieses Totschlagargument kommt doch überwiegend von einer
              Seite, die damit versucht, Probleme zu bagatelisieren.
              es wird von beiden Seiten eingesetzt...
              das Stilmittel XXX macht BlaBlaBla, das hat Hitler auch gemacht, ist eben kein Vergleich im engeren Sinne, sondern eine (teilweise) Gleichsetzung. Und wenn ich irgendjemanden mit dem "absolut Bösen" gleichsetzte, erübrigt sich jede weitere Diskussion. Die andere Seite diskutiert dann nicht mehr das real existierende Problem, sondern den "Vergleich", bzw fällt über den "Vergleichenden" her. Ergebnis: das Problem fällt unter den Tisch. Alle, die solche Parallelisierungen machen, sollen und müssen sich diesem Faktum bewusst sein. Ich halte unreflektierte (sic!!!) NS-Vergleiche entweder für eine Art "argumentativer Hilflosigkeit" oder für eine gezielte Provokation.
              Hier sollte nunmehr etwas mehr Ehrlichkeit in die Diskussion.
              Die heutige Generationen hat in der überwiegenden Mehrheit
              längst begriffen, dass dieses Totschlagsargument nur dazu
              dient, Verbrechen anderer nicht anzusprechen oder dass der
              Hinweis auf das 3. Reich stets dann massiv wird, wenn
              irgendwer Geld von DE will.
              Das ist jetzt aber eine andere Baustelle *g*
              Ich lehne die Instrumentalisierung der NS-Zeit zu welchem Zweck auch immer kategorisch ab. Es ist gerade wegen dieser Instrumentalisierung praktisch nicht möglich, diese Zeit sachlich zu diskutieren und die dringend nötigen Lehren zu ziehen und in einem breiten Publikum zu verankern. Jene, die z.B. an Menschen geforscht habe, standen in
              Nürnberg, soweit sie gefasst und nicht unter dem Schutz der
              USA standen, vor Gericht und wurden gehenkt. Es galt als
              Verbrechen, an Menschen und menschlichen Zellen zu forschen.
              An menschlichen Zellen konnte man damals nicht forschen, da die heutigen technischen Fähigkeiten fehlten. Aber ich glaube, das führt vom Thema weg. Diese Diskussion sollte man in "Moral & Ethik" führen, denn es geht um den Beginn menschlichen Lebens.
              Von "Stammzellen" hatte man damals im übrigen noch keinen blassen Schimmer. Es hätte keine Millionen
              Toten gegeben wenn bei uns sich die Bürger schon dagegen
              gewehrt hätten, wenn es hiess "Kauft nicht bei Juden" und
              Widerstand geleistet hätten. Dies waren Teilstücke des
              späteren Holocaust. Es fing nicht mit dem KZ an, es fing mit
              Kleinigkeiten an. Synagogen wurden geplündert und gestürmt,
              dann in der Kristallnacht abgebrannt. Alles schwieg.
              Wohl wahr bzw, die nicht schwiegen landeten im Loch :-( So wie
              wenn heute Moscheen mit den Stiefeln der Staatsmacht
              verunreinigt und entweiht werden. Auch hier wird in DE die
              Enthemmung von politischer Seite gegen alles Arabische und
              Türkische betrieben. Hast Du schon jemals erlebt, dass in DE
              eine kath. oder evang. Kirche gestürmt wurde, weil sich dort
              Strafttäter versteckt haben ?
              Ja... da war doch was mit Kirchenasyl.
              z.B.
              http://www.wsws.org/de/2000/jul2000/zumb-j18.shtml
              Und das war um einiges harmloser als die Fälle mit den Moscheen.

              War zwar keine Kirche, sondern das Pfarrhaus, ist aber als äquivalent aufzufassen. (Moscheen haben ja Funktionen die über die eines Gebetshauses hinausgehen, die bei Kirchen dann in das Pfarrhaus ausgelagert wurden)

              Mein Fazit:
              Die "Dämonisierung" eines echten oder angeblichen Gegeners ist das gefährlichste überhaupt, denn es führt zur Entmenschlichung.
              Wir sollten also peinlich darauf achten, diejenigen, die dies tun, nicht selbst zu dämonisieren, denn dann begeben wir uns auf deren Ebene herab und verlieren die moralische Überlegenheit = machen deren Ansichten salonfähig.

              Gruß
              Mike

            • Antwort von nach 8 Tagen hilfreich
              Re^4: Hohes Ansehen Bushs in den USA

              Hi Michael, 3. Hitler begann seine Kriege NICHT aus innenpolitischen
              Gründen, eher im Gegenteil.
              Sondern ? Hitler hat doch die Kriege begonnen um von eigenen
              Probleme im Land abzulenken. Und er hat Interessen der
              Wirtschaft - der Rüstungsindustrie - vertreten. Ausserdem
              stand seine Ideologie von der arischen Rasse ihm vor Augen
              Hitler zielte spätestens seit 1924 auf die Gewinnung von
              "lebensraum im Osten" ab, spätestens seit 1936 wurde die
              deutsche Produktion auf Krieg umgestellt. dadurch ergaben sich
              mit der Zeit erhebliche Einschränkungen in der zivilen
              Produktion, vor allem bei den Importen.
              Zuerst einmal hatte DE rd. 6 Millionen Arbeitslose. Diesen versprach Hitler Brot. Selbstverständlich war der Autobahnbau eine wohlkalkulierte Aktion für einen späteren Krieg. Und dann kamen natürlich die Vorbereitungen für den Krieg hinzu. Eine gesicherte Quelle, vor den später auftretenden innenpolitischen Problemen, mit Ausnahme der Arbeitslosigkeit ist mir nicht bekannt. daraus resultieren die langsam Beginnenden Schwierigkeiten.
              Sprich: Die Kriegsvorbereitungen führten zu den
              Innenpolitischen Problemen, nicht die innenpolitischen
              Probleme zum Krieg!
              Der Krieg (im Osten) war das Ziel von Hitler!
              Sprich: Ursache und Wirkung verhalten sich genau
              gegensätzlich.
              (Hitlers weg zum Krieg und die unmittelbaren Kriegsursachen
              sollten wir aber bei "Geschichte" diskutieren)

              Ich glaube nicht, dass Bush einen Krieg aus reinem selbstzweck
              führen will :-/
              Da bin ich völlig anderer Meinung. Bush ist für mich ein Psychopath, der nach seinem alholbedingten früheren Leben jede Kontrolle über sich verloren hat. Wir sind uns über Bush nicht einig, werden es auch nicht werden. Bush wird den Irak selbst dann angreifen, wenn die UN-Kommission feststellt, dass Irak keinerlei Waffen besitzt. Die Kriegstreiberei von Bush hat
              klar erkennbare innenpolitische Interessen.
              Bush spricht nicht von der amerikanischen Rasse - aber Bush
              spricht davon, der Welt die Demokratie nach US-Vorbild zu
              bringen.
              Also der Spruch: am Deutschen wesen soll die Welt genesen ist
              glaube ich Wilhelminisch...

              Hat sich aber dann bis ins 3. Reich hinein erhalten. Größenwahn und Minderwertigkeitskomplexe sind wohl näher wie
              Du meinst. Ich jedenfall behaupte, dass Hitler genauso grosse
              Minderwertigkeitsprobleme hatte wie sie Bush hat.

              Oder wie Wilhelm II...
              hm
              Ich glaube, dass dieser Machthaber wohl am ehesten mit Bush zu
              vergleichen wäre....
              Bush sieht sich wohl als "Ritter in Schimmernder Rüstung"
              "Drachen" erlegen, "Jungfrauen" rettend und edel, hilfreich
              und gut...
              (Ich hab diese Typen schon als Kind net leiden können)
              Und ich habe gegen solche Typen eine verdammt harte Einstellung. Die NS-vergleiche führen ausserdem zu Zweierlei:
              - Eine sinnvolle Diskussion wird abgewürgt, den wenn man das
              absolut Böse ins Spiel bringt, wird es zum "Totschlagargument"
              - Die NS-Zeit wird zunehmend schleichend verharmlost.
              ... Dieses Totschlagargument kommt doch überwiegend von einer
              Seite, die damit versucht, Probleme zu bagatelisieren.
              es wird von beiden Seiten eingesetzt...
              das Stilmittel XXX macht BlaBlaBla, das hat Hitler auch
              gemacht, ist eben kein Vergleich im engeren Sinne, sondern
              eine (teilweise) Gleichsetzung. Und wenn ich irgendjemanden
              mit dem "absolut Bösen" gleichsetzte,
              Was ist das absolut Böse ? Hitler, Stalin , Pol Pot, Scharon, Idi Amin,

              erübrigt sich jede weitere Diskussion. Die andere Seite diskutiert dann nicht
              mehr das real existierende Problem, sondern den "Vergleich",
              bzw fällt über den "Vergleichenden" her. Ergebnis: das Problem
              fällt unter den Tisch. Alle, die solche Parallelisierungen
              machen, sollen und müssen sich diesem Faktum bewusst sein. Ich
              halte unreflektierte (sic!!!) NS-Vergleiche entweder für eine
              Art "argumentativer Hilflosigkeit" oder für eine gezielte
              Provokation.
              Nur mit der Provokation kann es gelingen, ein Thema auch so zu diskutieren, wie es notwendig erscheint. Wobei ich Dir insoweit recht gebe, dass dies im Internet schwierig ist und hie rin vielen Fällen zum Ausweichmanöver führt. In einer Runde kann man natürlich jemand stellen oder auch in der Tonlage und Aussprache Nuancen setzen. Dies gilt nicht nur für frühere Jahre. Dies gilt auch für die jüngste Vergangenheit.

              Ich stellte schon in der Zeit der CDU nach 1999 fest, dass in DE Methoden der früheren DDR und dort vor allem der Stasi bei uns sehr viel mehr Zugang erreicht haben, wie das System der gegen die Bürger gerichtete Kontrolle schon längst seit Anfang 1980 funktioniert hat. Diese Meinung habe ich nicht nur intern sondern auch öffentlich geäussert. Hier sollte nunmehr etwas mehr Ehrlichkeit in die Diskussion.
              Die heutige Generationen hat in der überwiegenden Mehrheit
              längst begriffen, dass dieses Totschlagsargument nur dazu
              dient, Verbrechen anderer nicht anzusprechen oder dass der
              Hinweis auf das 3. Reich stets dann massiv wird, wenn
              irgendwer Geld von DE will.
              Das ist jetzt aber eine andere Baustelle *g*
              Ich lehne die Instrumentalisierung der NS-Zeit zu welchem
              Zweck auch immer kategorisch ab. Es ist gerade wegen dieser
              Instrumentalisierung praktisch nicht möglich, diese Zeit
              sachlich zu diskutieren und die dringend nötigen Lehren zu
              ziehen und in einem breiten Publikum zu verankern.
              Wir sollten lernen, nicht jedes Wort, das in jener Zeit mal ausgesprochen wurde, als "abgestempelt" zu betrachten. Jene, die z.B. an Menschen geforscht habe, standen in
              Nürnberg, soweit sie gefasst und nicht unter dem Schutz der
              USA standen, vor Gericht und wurden gehenkt. Es galt als
              Verbrechen, an Menschen und menschlichen Zellen zu forschen.
              An menschlichen Zellen konnte man damals nicht forschen, da
              die heutigen technischen Fähigkeiten fehlten. Aber ich glaube,
              das führt vom Thema weg. Diese Diskussion sollte man in "Moral
              & Ethik" führen, denn es geht um den Beginn menschlichen
              Lebens.
              Von "Stammzellen" hatte man damals im übrigen noch keinen
              blassen Schimmer. Es hätte keine Millionen
              Toten gegeben wenn bei uns sich die Bürger schon dagegen
              gewehrt hätten, wenn es hiess "Kauft nicht bei Juden" und
              Widerstand geleistet hätten. Dies waren Teilstücke des
              späteren Holocaust. Es fing nicht mit dem KZ an, es fing mit
              Kleinigkeiten an. Synagogen wurden geplündert und gestürmt,
              dann in der Kristallnacht abgebrannt. Alles schwieg.
              Wohl wahr bzw, die nicht schwiegen landeten im Loch :-(
              Oder in höheren Positionen ! So wie
              wenn heute Moscheen mit den Stiefeln der Staatsmacht
              verunreinigt und entweiht werden. Auch hier wird in DE die
              Enthemmung von politischer Seite gegen alles Arabische und
              Türkische betrieben. Hast Du schon jemals erlebt, dass in DE
              eine kath. oder evang. Kirche gestürmt wurde, weil sich dort
              Strafttäter versteckt haben ?
              Ja... da war doch was mit Kirchenasyl.
              z.B.
              http://www.wsws.org/de/2000/jul2000/zumb-j18.shtml
              Und das war um einiges harmloser als die Fälle mit den
              Moscheen.

              War zwar keine Kirche, sondern das Pfarrhaus, ist aber als
              äquivalent aufzufassen.
              Ein Pfarrrhaus ist ein Verwaltungsbereich und ziviler Bereich, in dem ein kath. Pfarrer meist mit einer Frau zusammen unter einem Dach lebt.

              Nein, ich erwarte, dass künftig auch christliche Kirchen gestürmt werden. Ich stimme hier den Muslimen in BW zu, die sich über die Übergriffe beschweren und ich verurteile ausdrücklich diesen merkwüdrigen Herrn Hetger, ernannter Landespolizeipräsident. Er soll sich um die vertuschten Korruptionen in der Landespolitik kümmern. Da wären mehr Gangster zu kontrollieren als in Moscheen.

              (Moscheen haben ja Funktionen die über die eines Gebetshauses hinausgehen, die bei Kirchen dann in
              das Pfarrhaus ausgelagert wurden)

              Mein Fazit:
              Die "Dämonisierung" eines echten oder angeblichen Gegeners ist
              das gefährlichste überhaupt, denn es führt zur
              Entmenschlichung.
              Wir sollten also peinlich darauf achten, diejenigen, die dies
              tun, nicht selbst zu dämonisieren, denn dann begeben wir uns
              auf deren Ebene herab und verlieren die moralische
              Überlegenheit = machen deren Ansichten salonfähig.
              Muss man dies nicht sogar wollen, um aufzuzeigen, welches Tier sich hinter einer Maßnahme versteckt ? Wenn ein Politiker in einer tatsächlichen oder vermeintlichen Demokratie die Liquidierung anderer ohne ordentliche Verfahren veranlasst, kann man diesen Politiker, sein Kabinett, diese Regierung nur noch mit den eigenen Mitteln bekämpfen. Da man sich jedoch nicht auf die Stufe mit einem Mörder stellen soll, muss der Kampf in der von Dir nicht akzeptierten Dämonisierung sein.

              Wenn ich jemand Schwein nenne, ist das schnell vorbei. Wenn ich einen Vorgang mit anderen Vorgängen in Verbindung bringe oder Personen mit z.B. Pol Pot, Idi Amin, Hitler oder Stalin Vergleiche oder Hinweise, dass solche Ansätze dort auch vorgelegen haben - merkt auch der letzte Anhänger eines solchen Politikers, dass ich dessen Vorgehen absolut ablehne. Alle diese Herren haben klein angefangen.


              Gruss Günter

            • Antwort von nach 10 Tagen hilfreich
              Re^5: Hohes Ansehen Bushs in den USA

              Hi Michael, 3. Hitler begann seine Kriege NICHT aus innenpolitischen
              Gründen, eher im Gegenteil.
              Sondern ? Hitler hat doch die Kriege begonnen um von eigenen
              Probleme im Land abzulenken. Und er hat Interessen der
              Wirtschaft - der Rüstungsindustrie - vertreten. Ausserdem
              stand seine Ideologie von der arischen Rasse ihm vor Augen
              Hitler zielte spätestens seit 1924 auf die Gewinnung von
              "lebensraum im Osten" ab, spätestens seit 1936 wurde die
              deutsche Produktion auf Krieg umgestellt. dadurch ergaben sich
              mit der Zeit erhebliche Einschränkungen in der zivilen
              Produktion, vor allem bei den Importen.
              Zuerst einmal hatte DE rd. 6 Millionen Arbeitslose. Diesen
              versprach Hitler Brot. Selbstverständlich war der Autobahnbau
              eine wohlkalkulierte Aktion für einen späteren Krieg. Und dann
              kamen natürlich die Vorbereitungen für den Krieg hinzu. Eine
              gesicherte Quelle, vor den später auftretenden
              innenpolitischen Problemen, mit Ausnahme der Arbeitslosigkeit
              ist mir nicht bekannt.
              Das wichtigste innenpolitische Problem war zum einen die zunehmende Ablehnung der Partei (wg nepotismus, Korruption etc pp.) ... Hitler blieb davon allerdings unberührt... zum anderen die seit 1938 zunehmende Kriegsangst
              (Siehe Kershaw)
              Was ist das absolut Böse ? Hitler, Stalin , Pol Pot, Scharon,
              Idi Amin,
              Nett, wie du die so in eine Reihe stellst :-))))
              erübrigt sich jede weitere Diskussion. Die andere Seite diskutiert dann nicht
              mehr das real existierende Problem, sondern den "Vergleich",
              bzw fällt über den "Vergleichenden" her. Ergebnis: das Problem
              fällt unter den Tisch. Alle, die solche Parallelisierungen
              machen, sollen und müssen sich diesem Faktum bewusst sein. Ich
              halte unreflektierte (sic!!!) NS-Vergleiche entweder für eine
              Art "argumentativer Hilflosigkeit" oder für eine gezielte
              Provokation.
              Nur mit der Provokation kann es gelingen, ein Thema auch so zu
              diskutieren, wie es notwendig erscheint.
              Das zeigt sich sehr deutlich, wenn man irgendwas mit der NS-Zeit vergleicht. Es funzt halt nicht, insbesondere, wenn der Vergleich nicht nur überzeichnet, sondern vor allem sachlich falsch ist. Wobei ich Dir
              insoweit recht gebe, dass dies im Internet schwierig ist und
              hie rin vielen Fällen zum Ausweichmanöver führt. In einer
              Runde kann man natürlich jemand stellen oder auch in der
              Tonlage und Aussprache Nuancen setzen. Dies gilt nicht nur für
              frühere Jahre. Dies gilt auch für die jüngste Vergangenheit.
              Kein Einspruch. Ich stellte schon in der Zeit der CDU nach 1999 fest, dass in
              DE Methoden der früheren DDR und dort vor allem der Stasi bei
              uns sehr viel mehr Zugang erreicht haben, wie das System der
              gegen die Bürger gerichtete Kontrolle schon längst seit Anfang
              1980 funktioniert hat. Diese Meinung habe ich nicht nur intern
              sondern auch öffentlich geäussert. Hier sollte nunmehr etwas mehr Ehrlichkeit in die Diskussion.
              Die heutige Generationen hat in der überwiegenden Mehrheit
              längst begriffen, dass dieses Totschlagsargument nur dazu
              dient, Verbrechen anderer nicht anzusprechen oder dass der
              Hinweis auf das 3. Reich stets dann massiv wird, wenn
              irgendwer Geld von DE will.
              Das ist jetzt aber eine andere Baustelle *g*
              Ich lehne die Instrumentalisierung der NS-Zeit zu welchem
              Zweck auch immer kategorisch ab. Es ist gerade wegen dieser
              Instrumentalisierung praktisch nicht möglich, diese Zeit
              sachlich zu diskutieren und die dringend nötigen Lehren zu
              ziehen und in einem breiten Publikum zu verankern.
              Wir sollten lernen, nicht jedes Wort, das in jener Zeit mal
              ausgesprochen wurde, als "abgestempelt" zu betrachten.
              Wird ja auch nicht :-) Allerdings sind nun mal verschiedene Begriffe derzeit sehr emotional belegt, und deren Verwendung kann heftige Reaktionen auslösen. Sich darüber dann zu beschweren ist für mich etwas heuchlerisch.
              Ein Pfarrrhaus ist ein Verwaltungsbereich und ziviler Bereich,
              in dem ein kath. Pfarrer meist mit einer Frau zusammen unter
              einem Dach lebt.
              Sorry, aber konventionsgemäß gilt das Kirchenasyl auch für angrenzende bauten.
              Die ganze Kirchenasylkonstruktion ist eh etwas wabbelig, denn Kirchen sind auch keine Rechtsfreien Räume.
              Nein, ich erwarte, dass künftig auch christliche Kirchen
              gestürmt werden.
              Werden sie nicht, weil es unnötig ist. denn christliche Kirchenbauten verfügen eben nicht über die Möglichkeiten, Personen für längere Zeit unterzubringen. Mein Fazit:
              Die "Dämonisierung" eines echten oder angeblichen Gegeners ist
              das gefährlichste überhaupt, denn es führt zur
              Entmenschlichung.
              Wir sollten also peinlich darauf achten, diejenigen, die dies
              tun, nicht selbst zu dämonisieren, denn dann begeben wir uns
              auf deren Ebene herab und verlieren die moralische
              Überlegenheit = machen deren Ansichten salonfähig.
              Muss man dies nicht sogar wollen, um aufzuzeigen, welches Tier
              sich hinter einer Maßnahme versteckt ? Wenn ein Politiker in
              einer tatsächlichen oder vermeintlichen Demokratie die
              Liquidierung anderer ohne ordentliche Verfahren veranlasst,
              kann man diesen Politiker, sein Kabinett, diese Regierung nur
              noch mit den eigenen Mitteln bekämpfen. Da man sich jedoch
              nicht auf die Stufe mit einem Mörder stellen soll, muss der
              Kampf in der von Dir nicht akzeptierten Dämonisierung sein.
              Warum reichen nicht die schlichten einfachen Fakten?
              Warum muß der politische gegner sofort dämonisiert und entmenschlicht werden.

              Wenn ich einen Menschen dämonisiere, dann gebe ich ihn "zum Abschuss frei", auch zur physischen Vernichtung, selbst wenn ich persönlich dies eigentlich nicht will.
              Diese Verfahren hast Du mehrfach scharf kritisiert. Jetzt rechtfertigst Du dieses Vorgehen als legitimes Mittel.

              Könnte es sein, dass Du dieses Mittel dann einsetzt, wenn es DIR zweckdienlich erscheint, es jedoch bei anderen ablehnst, wenn es eben gegen deine Überzeugungen geht?
              So nach dem Motto: Der Zweck heiligt die Mittel?

              Irgendwie erinnert mich deine Argumentation an Nietzsche:
              "Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehen, daß er nicht dabei zum
              Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst,
              blickt der Abgrund auch in dich hinein."

              Aber das wird langsam Philosophisch

              Nachdenkliche Grüße
              Mike



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