Weitere Einwanderer aus Russland

Von: , Frage gestellt am Di, 4. Feb 2003


AHRIONOT,3.2.03: Eine neue Welle jüdischer Einwanderer aus Rußland kommt nach Deutschland
Die Vorzugsbehandlung, die die deutsche Regierung jüdischen Einwanderern aus der GUS zukommen läßt, löst immer wieder neue Einwanderungswellen aus. Auch jetzt ist von einigen Tausend russischen Juden die Rede, die beabsichtigen, nach Deutschland zu kommen und sich dort anzusiedeln.
Die jüdische Gemeinde bereitet sich auf ihre Aufnahme vor, vor allem auf dem religiösen Bereich. Die Rabbiner Europas erklärten sich bereit, hierbei zu helfen, indem sie die Neuankömmlinge mit den jüdischen Werten bekannt machen und ihren Kindern eine jüdische Erziehung ermöglichen. Dies geschieht unter anderem auch aufgrund der eindeutigen Entscheidung der deutschen Regierung, dass die Einwanderer ihr Judentum unter Beweis stellen müssen.


40 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 2 Stunden hilfreich
    Re: Intigration ala Roland Koch

    Schön und gut, handelt es hierbei um Russland-Deutsche(Juden)? Laut Herrn Roland Koch sollen nur noch gut deutschsprechende 'Ausländer' in die BRD einwandern dürfen, um der Integration wegen. Wobei ja Russland-Deutsche keine 'Ausländer' wären. Er gab als Beispiel, die vielen Deutschkurse die momentan laufen um nicht deutschsprechende Einwanderer zu integrieren. Dies koste sehr viel Geld, daher seine Forderung, jeder Einwanderer solle unter Beweis stellen, das er Deutsch spricht. Kein deutsch, keine Einwanderung!

    Ob das wohl bei den neuen Einwanderern der GUS angewandt wird?

    G [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

    • Antwort von nach 3 Stunden hilfreich
      Re^2: Intigration ala Roland Koch

      Grüß Dich!

      Auch die so genannten "Russland-Deutschen" müssen sich einem Deutsch-Test unterziehen, wenn sie einen Antrag stellen, nach Deutschland überzusiedeln.

      Wer ist schon Roland Koch ;-))

      Grüße
      Jana

  2. Antwort von nach 3 Stunden hilfreich
    Re: Weitere Einwanderer aus Russland

    hallo MMHK,

    ich halte das für äussert gefährlich!
    Nicht weil es Juden sind... sondern weil die Einheimische Bevölkerung immer sauer reagiert, wenn zu viel privilegierte Ausländer in das Wohngewbiet der Einheimischen kommen.

    Es könnte irgend wann wieder zu einem Progrom führen... wa wir doch hoffentlich nie mehr erleben müssen.

    Es gibt aber m.W. irgend eine Beschränkung. Es war schon mal das Thema hier im WWW. Und irgend jrmand (Peter? Iris?) schrieb, dass nicht jeder Jude, gleich wo her er kommt automatisch das verbriefte Recht auf Zuwanderung hat.
    Ausserdem wird D sehr oft nur als Durchgangsstation verwendet um dann nach USA oder Israel weiter zu reisen.

    Grüße
    Raimund

    • Antwort von nach 4 Stunden hilfreich
      Re^2: Weitere Einwanderer aus Russland

      Hallo,

      Der Artikel ist absolut überzogen und - wie ich finde - extrem tendenziell. Die Statistiken sprechen da schon seit den 90-er Jahren eine ganz andere Sprache. Außerdem ist es, wie so oft, erschreckend, wie freimütig hier Nationalität mit Religion in einen Topf geworfen wird. Unglaublich!

      Unter den Russland-Deutschen ist die Anzahl mit jüdischem Glauben vernachlässigbar gering. In einem Reisebericht von Gerd Ruge meine ich gehört zu haben, dass sich die meisten zum protestantischen Christentum bekennen, weswegen sich die evangelische Kirche in Russland auch so stark präsentiert.

      Ein Russland-Deutscher, der nach Deutschland auswandern möchte, muss einwandfrei seine deutschstämmige Geschichte nachweisen können, außerdem einen Sprachtest absolvieren. Selbst dann kann es viele Monate dauern, bis dem Gesuch entsprochen wird, zumeist mit einer vorläufigen Wohnortauflage. Der Stand von 1990 (!) war, dass ca. 70.000 Anträge den deutschen Behörden zur Bearbeitung vorlagen. Seitdem sind die Zuwanderungen Deutschstämmiger aus Russland (auch mangels "Masse") stetig und rapide zurückgegangen. Hier von einer "Zuwanderungswelle" zu sprechen, ist einfach dumm und zudem gefährlich. ich halte das für äussert gefährlich!
      Nicht weil es Juden sind... sondern weil die Einheimische
      Bevölkerung immer sauer reagiert, wenn zu viel privilegierte
      Ausländer in das Wohngewbiet der Einheimischen kommen.
      Völlig aus den Fingern gesogene Mutmaßungen! Das Gros der russischen Juden wandert seit Jahren nach Israel aus... Es könnte irgend wann wieder zu einem Progrom führen... wa wir
      doch hoffentlich nie mehr erleben müssen.
      Wenn es endlich einmal eine gesunde Aufklärung über alle Religionen an deutschen Schulen geben würde, wenn nicht ständig von Verschwörungen die Rede wäre, erhebt auch nur ein Mensch jüdischen Glaubens einmal die Stimme - damit wäre derlei Übergriffen schon sehr gut vorgebeugt. Aber davon sind wir wohl noch weit entfernt. Leider. Es gibt aber m.W. irgend eine Beschränkung. Es war schon mal
      das Thema hier im WWW. Und irgend jrmand (Peter? Iris?)
      schrieb, dass nicht jeder Jude, gleich wo her er kommt
      automatisch das verbriefte Recht auf Zuwanderung hat.
      Warum auch? Nicht die Religion zählt, sondern die Nationalität u. ä. Ausserdem wird D sehr oft nur als Durchgangsstation verwendet
      um dann nach USA oder Israel weiter zu reisen.
      Nicht einmal als Durchgangsstation. Nicht in diesem Kontext. Eine Falschaussage.

      Viele Grüße
      Jana

      • Antwort von nach 4 Stunden hilfreich
        Re^3: Weitere Einwanderer aus Russland

        hallo Jana,
        ich halte das für äussert gefährlich!
        Nicht weil es Juden sind... sondern weil die Einheimische
        Bevölkerung immer sauer reagiert, wenn zu viel privilegierte
        Ausländer in das Wohngewbiet der Einheimischen kommen.
        Völlig aus den Fingern gesogene Mutmaßungen! Das Gros der
        russischen Juden wandert seit Jahren nach Israel aus...
        Sag´ ich ja! siehe weiter unten. Es könnte irgend wann wieder zu einem Progrom führen... wa wir
        doch hoffentlich nie mehr erleben müssen..
        Es gibt aber m.W. irgend eine Beschränkung. Es war schon mal
        das Thema hier im WWW. Und irgend jrmand (Peter? Iris?)
        schrieb, dass nicht jeder Jude, gleich wo her er kommt
        automatisch das verbriefte Recht auf Zuwanderung hat.
        Warum auch? Nicht die Religion zählt, sondern die Nationalität
        u. ä.
        Halt! jüdische Einwanderer haben in D schon einen sonderstatus. Das ist unbestritten. Nur sind es keine 100.000. Ich kenne die Zahl nicht, aber vermute mal, dass es max. 1.000 sind. Und die verkraftet jeder Staat. Ausserdem wird D sehr oft nur als Durchgangsstation verwendet
        um dann nach USA oder Israel weiter zu reisen.
        Nicht einmal als Durchgangsstation. Nicht in diesem Kontext.
        Eine Falschaussage.
        Nein, natürlich reisen nicht alle Russlandjuden erst mal nach D und dann wo anders hin. Doch ein Teil macht das schon. ich glaube das stand auch in einer dieser jüdischen Zeitungen in deutscher Sprache.
        Grüße
        Raimund
        Übrigens machst Du den gleiche Fehler wie das Ursprungsposting: Du gewichtest alles auf Juden. Doch in Wirklichkeit handelt es sich um russische Staatbürger (nichtrussischen Ursprungs), die in den Westen auswandern. Neben bei gesagt: ich würde es auch! Ich kenne ein paar, die mir erzählt haben, wie es ihnen in Russland und den anderen Staaten der ehem. Sowjetunion erging. Da würde ich auch nicht bleiben.

      • Antwort von nach 4 Stunden hilfreich
        Re^3: Weitere Einwanderer aus Russland

        Hi Jana,

        >Nicht die Religion zählt, sondern die Nationalität.<

        Die Religion sollte auch nicht zählen, aber es wird nicht von einem Strom russischer Einwanderer gesprochen, sondern von russischen Juden.

        Da wird es dann schwierig die Religion aus dem Spiel zu lassen.

        Viele Grüße

        G

        • Antwort von nach einem Tag hilfreich
          Re^4: Weitere Einwanderer aus Russland

          Grüß Dich, >Nicht die Religion zählt, sondern die Nationalität.<
          Die Religion sollte auch nicht zählen, aber es wird nicht von
          einem Strom russischer Einwanderer gesprochen, sondern von
          russischen Juden.
          Da wird es dann schwierig die Religion aus dem Spiel zu
          lassen.
          In diesem Falle hast Du ja recht, aber diese Geschichte mit den Kontingentflüchtlingen ist doch wirklich ein Witz. Verstehe gar nicht, weshalb sich hier über derartige Peanuts aufgeregt wird. Leider scheint auch niemand je in den Genfer Konventionen geblättert zu haben... *maul*

          Viele Grüße
          Jana

      • Antwort von nach 12 Stunden hilfreich
        Re^3: Weitere Einwanderer aus Russland

        Hallo,
        Der Artikel ist absolut überzogen und - wie ich finde - extrem
        tendenziell. Die Statistiken sprechen da schon seit den 90-er
        Jahren eine ganz andere Sprache. Außerdem ist es, wie so oft,
        erschreckend, wie freimütig hier Nationalität mit Religion in
        einen Topf geworfen wird. Unglaublich!
        Unter den Russland-Deutschen ist die Anzahl mit jüdischem
        Glauben vernachlässigbar gering.
        Ein Russland-Deutscher, der nach Deutschland auswandern
        möchte, muss einwandfrei seine deutschstämmige Geschichte
        nachweisen können, außerdem einen Sprachtest absolvieren.
        Selbst dann kann es viele Monate dauern, bis dem Gesuch
        entsprochen wird, zumeist mit einer vorläufigen
        Wohnortauflage. Der Stand von 1990 (!) war, dass ca. 70.000
        Anträge
        den deutschen Behörden zur Bearbeitung vorlagen.
        Seitdem sind die Zuwanderungen Deutschstämmiger aus Russland
        (auch mangels "Masse") stetig und rapide zurückgegangen. Hier
        von einer "Zuwanderungswelle" zu sprechen, ist einfach dumm
        und zudem gefährlich. ich halte das für äussert gefährlich!
        Nicht weil es Juden sind... sondern weil die Einheimische
        Bevölkerung immer sauer reagiert, wenn zu viel privilegierte
        Ausländer in das Wohngebiet der Einheimischen kommen.
        Völlig aus den Fingern gesogene Mutmaßungen! Das Gros der
        russischen Juden wandert seit Jahren nach Israel aus...
        Nicht einmal als Durchgangsstation. Nicht in diesem Kontext. Eine Falschaussage.
        Viele Grüße
        Jana
        Hi,
        der Artikel ist aus einer israelischen Tageszeitung, ultrarechts, ich kann seinen Inhalt auszugweise unterstützen:


        1990 zählte man 29 000 jüdische Gemeindemitglieder in Deutschland.........
        .........Etwa 700 pro Monat aus GUS entscheiden sich für Deutschland, ermutigt durch ein 1991 verabschiedetes Gesetz, das jüdische Einwanderer aus der GUS bevorzugt behandelt. Während andere potentielle Immigranten nach Deutschland Quotenregelungen und langfädiger Bürokratie unterworfen sind, gibt es diese Beschränkungen für GUS-Juden nicht. Sie müssen nur den Beweis erbringen, von einer jüdischen Mutter oder einem jüdischen Vater abzustammen, damit die Türe sich öffnet. Sind sie einmal in Deutschland, gelangen sie in den Genuss eines weiten Spektrums staatlicher Vergünstigungen, die ihnen bei der Integration helfen sollen. Dazu gehören berufliche Umschulung, Sprachkurse, subventionierte Wohnungen, unentgeltliches Gesundheitswesen und grosszügige Sozialzahlungen. Nach einem Aufenthalt von sieben Jahren können sie die deutsche Staatsbürgerschaft beantragen..........
        Gemäss offiziellen Zahlen in Deutschland haben 128 000 Juden in der GUS die Einwanderungserlaubnis nach Deutschland erhalten.......
        Die Juden, die sich in Deutschland niedergelassen haben, sind Flüchtlinge, die nicht nach Israel wollten, oder denen es nicht gelungen ist, in die USA oder nach Kanada auszuwandern.......
        Die Bundesregierung finanziert die meisten der Programme, welche den Immigranten in ihrer anfänglichen Integrationsperiode helfen.
        Deutschland stellt den legalen Immigranten großzügige Wirtschaftshilfe zur Verfügung, bis sie sich in den Arbeitsmarkt eingliedern. Jedes Paar mit Kind hat Recht auf eine kostenlose Wohnung, Krankenversicherung, Studiengebühren und dazu noch ca. 600 Dollar monatlich Lebensunterhalt................
        Nach Angaben der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland sind seitdem etwa 135 000 Juden nach Deutschland gekommen. Etwa 70 000 sind heute Mitglieder einer Gemeinde....
        Der Zentralrat der Juden in Deutschland rechnet für die kommenden vier Jahre noch mit etwa 25 000 Einwanderern.
        Zwischen 1991 und März 2000 reisten 130752 Menschen auf dem "jüdischen Ticket" ein.
        Von den seit 1991 eingewanderten 130000 Kontingentflüchlingen hätten die jüdischen Gemeinden in Deutschland nur die Hälfte aufgenommen.
        Über 70 000 sind bis jetzt Mitglieder in den jüdischen Gemeinden geworden. Damit hat sich deren Mitgliederzahl verdreifacht. Einige Gemeinden sind sogar neu gegründet worden. Nach Frankreich und England ist Deutschland die drittgrößte jüdische Gemeinschaft in Europa.

        Quellen:
        http://hagalil.de/hagalil/schweiz/rundschau/inhalt/b...
        http://aufbauonline.com/2001/issue14/
        http://antisemitismus.net/antisemitismus/deutschland...
        http://www.berlinonline.de/wissen/berliner-zeitung/....
        http://www.blaetter.de/kommenta/rung0901.htm
        http://hagalil.de/hagalil/archiv/2001/08/kontingent.htm
        http://www.berlin-judentum.de/juden-in-berlin/gus-zu...

        Gruss
        MMHK

        • Antwort von nach einem Tag hilfreich
          Re^4: Weitere Einwanderer aus Russland

          Grüß Dich, der Artikel ist aus einer israelischen Tageszeitung,
          ultrarechts, ich kann seinen Inhalt auszugweise unterstützen:
          aha... 1990 zählte man 29 000 jüdische Gemeindemitglieder in
          Deutschland.........
          Wer ist denn "man"??? Der Zentralrat der Juden in Deutschland jedenfalls beziffert seine Gemeindemitglieder auf ca. 93.000 (Stand Dezember 2002). .........Etwa 700 pro Monat aus GUS entscheiden sich für
          Deutschland, ermutigt durch ein 1991 verabschiedetes Gesetz,
          das jüdische Einwanderer aus der GUS bevorzugt behandelt.
          Diese Zahl kannst Du auch belegen? Die Quelle würde mich wirklich einmal interessieren. Russische Bürger jüdischen Glaubens, die nach Deutschland gekommen sind, tun das aufgrund des "Gesetzes über Maßnahmen für im Rahmen von humanitärer Hilfsaktionen aufgenommenen Flüchtlinge" vom 22. Juli 1980 sowie aufgrund des Beschlusses der Regierungschefs des Bundes und der Länder vom 9. Januar 1991 in entsprechender Anwendung des Gesetzes. Seit 1996 sind insgesamt 56.500 Menschen über dieses Abkommen hin nach Deutschland gekommen. Und mal als direkter Vergleich: 1996 = 12.000; 2001 = 7.000. Das verdeutlicht die stetig sinkenden Zahlen. Zu beachten auch: Hierbei handelt es sich um Absolutzahlen aller Kontingentflüchtlinge!

          (Quelle: Zentralrat der Juden in Deutschland; Bundesministerium des Innern) Während andere potentielle Immigranten nach Deutschland
          Quotenregelungen und langfädiger Bürokratie unterworfen sind,
          gibt es diese Beschränkungen für GUS-Juden nicht.
          Naaajaaa - dieses Gesetz wurde ja nicht eben für GUS-Juden entworfen. Im Übrigen sollen im neuen Zuwanderungsgesetz (auch im Hinwirken auf den ZdJ) schärfere Beschränkungen gerade für diese Gruppe Eingang nehmen. Hier wird vor allem auf die Definition "Jude" angespielt. Sie müssen
          nur den Beweis erbringen, von einer jüdischen Mutter oder
          einem jüdischen Vater abzustammen, damit die Türe sich öffnet.
          Jüdischer Vater zählt eben nicht nach dem jüdischen Glauben der Halacha (interner Streit - siehe eben). Bei den Zahlen, um die es hier geht, würde ich aber auch momentan nicht von einer Zuwanderungswelle sprechen. Bei einem zweistelligen Millionenstaat ist das doch wirklich lächerlich, oder? Sind sie einmal in Deutschland, gelangen sie in den Genuss
          eines weiten Spektrums staatlicher Vergünstigungen, die ihnen
          bei der Integration helfen sollen. Dazu gehören berufliche
          Umschulung, Sprachkurse, subventionierte Wohnungen,
          unentgeltliches Gesundheitswesen und grosszügige
          Sozialzahlungen. Nach einem Aufenthalt von sieben Jahren
          können sie die deutsche Staatsbürgerschaft
          beantragen..........
          Was ist dagegen einzuwenden? Gemäss offiziellen Zahlen in Deutschland haben 128 000 Juden
          in der GUS die Einwanderungserlaubnis nach Deutschland
          erhalten.......
          Mal wieder die Frage nach der Quelle! Die Juden, die sich in Deutschland niedergelassen haben, sind
          Flüchtlinge, die nicht nach Israel wollten, oder denen es
          nicht gelungen ist, in die USA oder nach Kanada
          auszuwandern.......
          Ja, schon möglich. Aus welchen Gründen auch immer. Die Bundesregierung finanziert die meisten der Programme,
          welche den Immigranten in ihrer anfänglichen
          Integrationsperiode helfen.
          Deutschland stellt den legalen Immigranten großzügige
          Wirtschaftshilfe zur Verfügung, bis sie sich in den
          Arbeitsmarkt eingliedern. Jedes Paar mit Kind hat Recht auf
          eine kostenlose Wohnung, Krankenversicherung, Studiengebühren
          und dazu noch ca. 600 Dollar monatlich
          Lebensunterhalt................
          600 DOLLAR ???? Häääh ???? Nach Angaben der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in
          Deutschland sind seitdem etwa 135 000 Juden nach Deutschland
          gekommen.
          Die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland ist ein eingetragener Verein und wird durch die Jüdischen Gemeinden getragen. Selbst nach intensivem Suchen konnte ich keine Aussage, verbunden mit dieser mir äußerst hoch erscheinenden Zahl auf den Seiten dieses Wohlfahrtsverbandes finden. Etwa 70 000 sind heute Mitglieder einer Gemeinde....
          Welcher denn? Keine Gemeinde in Deutschland hat einer derartig hohe Mitgliederzahl. Die größte ist die Berlins mit ca. 12.000 Mitgliedern!!! Der Zentralrat der Juden in Deutschland rechnet für die
          kommenden vier Jahre noch mit etwa 25 000 Einwanderern.
          Derartige Aussagen stehen natürlich in den Sternen. Zwischen 1991 und März 2000 reisten 130752 Menschen auf dem
          "jüdischen Ticket" ein.
          Laut BMI stimmt das nicht. Und die anderen Quellen von Dir belegen das leider auch nicht. Von den seit 1991 eingewanderten 130000 Kontingentflüchlingen
          hätten die jüdischen Gemeinden in Deutschland nur die Hälfte
          aufgenommen.
          Mal ein Zahlenspiel: Demnach müsste die Jüdische Gemeinde im Jahre 1991 über gerade einmal 30.000 Mitglieder bestanden haben und nunmehr absolut russisch geprägt sein. Ich meine: Genauso ist es eben nicht. Schon an diesen Zahlenphantasien kann doch einiges nicht stimmen, oder? Über 70 000 sind bis jetzt Mitglieder in den jüdischen
          Gemeinden geworden. Damit hat sich deren Mitgliederzahl
          verdreifacht. Einige Gemeinden sind sogar neu gegründet
          worden.
          Siehe oben: Dem kann nicht so sein! Nach Frankreich und England ist Deutschland die
          drittgrößte jüdische Gemeinschaft in Europa.
          Woher Du diesen Satz hast, habe ich jetzt herausgefunden. Und nun wird mir auch klar, wie Du zu Deinen "Tatsachen" gekommen bist. Leider hast Du Spätaussiedler und Kontingentflüchtlinge munter in einen Topf geworfen. Und anscheinend bedeutet für Dich Osteuropa auch gleichzeitig Russland. Aber Vorsicht: Nur weil das Gros der 83 Jüdischen Gemeinden in Deutschland inzwischen aus osteuropäischen Juden besteht, darfst Du nicht diese halbseidenen Schlüsse ziehen.

          Ganz davon abgesehen gefällt mir die Tendenz dieser Äußerungen ganz und gar nicht, die Gefahr und Missgunst provozieren wollen. Da schüttelt es mich tatsächlich vor lauter Angst: 93.000 Juden in ganz Deutschland, verteilt auf 80 Millionen Einwohner. Das ist ja wirklich erschreckend *g*!! Quellen:
          [...]

          Einige Deiner Quellen sind sachlich und gut, andere ohne Fuß und Boden. Alle haben eines gemeinsam: Die Zahlen schwanken enorm auseinander. Ansonsten habe ich mich ja schon geäußert.

          Viele Grüße
          Jana



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