Bild-Verlag

Von: , Frage gestellt am Sa, 15. Feb 2003

dass der Bildverlag ein Sprachrohr der USA und Israels ist, ist eine Binsenweisheit.
Doch mit der neuen Bildwoche (Fernsehzeitung) haben sie sich mal wieder selbst übertroffen.
Ein Bericht über das Böse schlechthin: Saddam Hussein und seine sadistischen, irren Söhne.
Jeder von ihnen hat schon mehrere Mortde auf dem Gewissen, Saddam hat als Kind Hunde mit glühenden Stäben gefoltert.... usw.
Arm in Arm mit Stürmer und CNN.
Grüße
Raimund

8 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 2 Stunden hilfreich
    Re: Bild-Verlag

    dass der Bildverlag ein Sprachrohr der USA und Israels ist,
    ist eine Binsenweisheit.

    Na und? Und die WAZ, der Spiegel, die Süddeutsche etc?

    A

    • Antwort von nach 4 Stunden hilfreich
      Re^2: Bild-Verlag

      Hallo Axel,
      es ist richtig, dass jede Zeitung tendenziös ist.
      Nur so primitiv wie die Bildwoche, das sollte eigentlich verboten werden.
      Da fehlte nur noch, dass mal wieder behauptet wird, Saddam hätte jeden Abend seinen Tobsuchtsanfall und würde mit Schaum auf den Lippen in den Teppich beissen.
      Das Problem an dem ganzen ist, dass das tatsächlich von einigen nicht wenigen geglaubt wird.
      Grüße
      Raimund

      • Antwort von nach 17 Stunden hilfreich
        Re^3: Bild-Verlag

        Hallo Raimund,
        es ist richtig, dass jede Zeitung tendenziös ist.
        da hast du recht Nur so primitiv wie die Bildwoche, das sollte eigentlich
        verboten werden.
        ach ich weiß nicht. ich finde es schon schlimm, das journalisten mittlerweile nach dem parteibuch gefragt werden. auch der besitz von zeitungen und anderen medien durch parteien ist erschreckend.

        seltsam oder auch nicht finde ich folgendes:
        Die Fakten: Von den 209 in der ARD-Statistik aufgeführten "Tagesthemen"-Kommentatoren kamen im vergangenen Jahr weit mehr als die Hälfte - exakt 120 - aus Sendern, die eindeutig dem SPD Spektrum zuzurechnen sind. An der Spitze lagen mit 57 Kommentatoren der Westdeutsche Rundfunk (WDR), Intendant Fritz Pleitgen (SPD), und der Norddeutsche Rundfunk (NDR), Intendant Fritz Plog (SPD). Den dritten Platz nahm der Hessische Rundfunk (HR, 27 Kommentare) ein, der nach dem vor kurzem erfolgten Intendantenwechsel (Ex-ZDF-Mann Helmut Reitze, CDU) nun aus der Reihe der SPD Sender herausfäIlt. Die weitere Verteilung der Kommentare: 26 Bayerischer Rundfunk (BR), 21 Südwestrundfunk (SWR), 19 Mitteldeutscher Rundfunk (MDR), 12 Sender Freies Berlin (SFB), 10 Ostdeutscher Rundfunk Brandenburg (ORB), 1 Saarländischer Rundfunk (SR). Radio Bremen (RB) ging leer aus.

        Ich denke mal, das sieht bei den Print-Medien nicht anders aus.

        Gruß
        Axel

        • Antwort von nach 21 Stunden hilfreich
          Re^4: Bild-Verlag

          hallo Axel,
          also, wie schon viele vermuten: eine stark linkslastige Medienlandschaft.
          Grüße
          Raimund

          • Antwort von nach 22 Stunden hilfreich
            Re^5: Bild-Verlag

            hallo Axel,
            also, wie schon viele vermuten: eine stark linkslastige
            Medienlandschaft.
            sorry, aber wen interessieren denn die dämlichen kommentatoren in der tagesschau? von denen habe ich selten mal was vernünftiges gehört, egal, wer gesprochen hat. irgendwie ein schlechtes beispiel für die linkslastigkeit der medien. zumal das zdf ja quasi für den ausgleich sorgt zur bösen roten ard.

            die größte tageszeitung deutschlands ist jedenfalls ein strikt konservatives primitivst-blatt und hat garantiert alleine mehr leser als süddeutsche, frankfurter rundschau und morgenpost als organe der "linken presse" zusammen.

            ich denke, man kann sich ganz vernünftig eine meinung bilden, wenn man zeitungen aus verschiedenen spektren liest; ansonsten teilt sich die presselandschaft wohl ziemlich gleich in "rechts" und "links" mit allen schattierungen.

            gruss
            Lars

            • Antwort von nach einem Tag hilfreich
              Re^6: Bild-Verlag

              Hallo Lars, sorry, aber wen interessieren denn die dämlichen kommentatoren
              in der tagesschau? von denen habe ich selten mal was
              vernünftiges gehört, egal, wer gesprochen hat.
              na es gibt bestimmt genug Menschen


              irgendwie ein schlechtes beispiel für die linkslastigkeit der medien. zumal
              das zdf ja quasi für den ausgleich sorgt zur bösen roten ard.

              na ja, wie man etwas bewertet bleibt jedem selbst überlassen, aber es ist nun mal so die größte tageszeitung deutschlands ist jedenfalls ein strikt
              konservatives primitivst-blatt
              wieso primitiv?


              und hat garantiert alleine mehr leser als süddeutsche, frankfurter rundschau und morgenpost
              als organe der "linken presse" zusammen.
              das kann sein ich denke, man kann sich ganz vernünftig eine meinung bilden,
              wenn man zeitungen aus verschiedenen spektren liest;
              da hast du recht, das ist der beste weg gruss
              Axel

          • Antwort von nach einem Tag hilfreich
            Re^5: Bild-Verlag

            hallo Raimund,

            da hast du recht - danke für deine antwort.

            Grüße
            Axel hallo Axel,
            also, wie schon viele vermuten: eine stark linkslastige
            Medienlandschaft.
            Grüße
            Raimund

          • Antwort von nach 4 Tagen hilfreich
            Re^5: Bild-Verlag

            also, wie schon viele vermuten: eine stark linkslastige
            Medienlandschaft.
            Hallo Raimund,

            da ich die "linke" als die kritischere Presse ansehe, wäre ich heilfroh, wenn es tatsächlich so wäre, wie Du schreibst. Aber dann würde ich nicht ein ums andere Mal gegen die (etablierten) Medien wettern.
            So kann man beispielsweise die Sendung "Monitor" als links und "Report aus München" als rechts ansehen, aber es fällt auf, dass erstere nach beiden Seiten austeilt, während der bayerische "Report" bisweilen dermassen polemisch ist, so dass ich mich bei manchen Berichten anschliessend fragte, was nun das Thema war bzw. was man da "aufgedeckt" haben wollte.
            Gibt es überhaupt noch eine "linke" und einigermassen etablierte Medien, sieht man vielleicht einmal von der "taz" ab? Ich frage das, denn Parteibuchinhaber der SPD stehen für mich nicht links; bestenfalls links von der CDU/CSU.
            Und was ist links heute überhaupt noch? Wenn ich beispielsweise in meinem Bekannenkreis über den Staat, die Politiker usw. kritische Bemerkungen mache - und Du weisst ja vielleicht schon durch meine Artikel hier, dass ich dazu gerne Quellen zur Bestätigung benenne -, werde ich bereits ansatzweise einen Kommunist genannt, der gegen alles wäre. Aber das ist doch absurd.
            Das sind für mich die gleichen Totschlagargumente wie etwa: Man ist anti-amerikanistisch, wenn man gegen die US-Regierung ist; man ist anti-semitisch, wenn man die israelische Politik nicht gutheisst.

            Die obigen Fragen habe ich jetzt nicht generell an Dich gerichtet, sondern einfach mal in den Raum geworfen, zumal ich sie mir selbst stelle...

            Marco

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