Hollywood-Stars in der Kritik

Von: , Frage gestellt am Mi, 19. Mär 2003

Hi,

vorab sorry. Ich denke, mein Posting gehört möglicherweise nicht hier hin. Einen besseren 'Platz' habe ich nicht finden können.

Der nachfolgende Link ist so eine Art Forum in den Staaten, in welchem auf ziemlich extreme Weise Stimmung gegen Prominente gemacht wird, welche sich zuvor negativ über Amerikas Kriegsgelüste geäußert haben.

Ich bin eigentlich ziemlich erschrocken, daß es sowas noch gibt.
Aber seht selbst.

http://www.hollywoodhalfwits.com/guestbook_new/index...


Gruß

Tom


18 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einer Stunde hilfreich
    Re: Hollywood-Stars in der Kritik

    Moin,

    wenn Du das so Sch.... findest, solltest Du den Link nicht noch veröffentlichen. Auch mein Finger hat gezuckt um den Link zu öffnen. Aber im letzten Moment habe ich mich entschlossen, solchen Umtrieben nicht noch Geltung zu verleihen indem ich den Counter hochtreibe.

    Zum Thema:
    Das Teile der (amerikanischen) Bevölkerung ziemlich unterbelichtet sind, wissen wir ja alle nicht erst seit gestern.
    Das Problem ist für mich, dass die derzeitige Regierung wohl offensichtlich in eine ähnliche Richtung denkt.

    Ich weiss auch nicht in welche Richtung das geht.

    Tach, noch !

  2. Antwort von nach 2 Stunden hilfreich
    Re: Hollywood-Stars in der Kritik

    Interessanter Link - ich könnte aber den Namen eines deutschen Wissens-Forums nennen, in dem oft genug in ähnlich polemischer Dummheit über amerikanische Politiker, deutsche Kriegsbefürworter oder Hinterfragende des Kurses der Bundesregierung geurteilt wird. Als Beispiele mögen nur mal die Bezeichnungen Präsident Bushs als "Faschistoider", "alkoholkranker", "Kriegsverbrecher" oder "Affe" genannt sein. Es mag einen Unterschied im Inhalt geben, in der Form gibt´s den da oft nur bedingt.

    Gruss, Joachim

    P.S.: ich kann mir durchaus vorstellen, daß irgendwer gerade mit dem Gedanken spielt, die Zeile mit den Beschimpfungen zu zitieren und "Wieso? Stimmt doch!" darunter zu schreiben.

    • Antwort von nach 8 Stunden hilfreich
      Re^2: Hollywood-Stars in der Kritik

      Als Beispiele mögen nur mal die Bezeichnungen Präsident Bushs als "Faschistoider",
      "alkoholkranker", "Kriegsverbrecher" oder "Affe" genannt sein.
      Es mag einen Unterschied im Inhalt geben, in der Form gibt´s
      den da oft nur bedingt.

      P.S.: ich kann mir durchaus vorstellen, daß irgendwer gerade
      mit dem Gedanken spielt, die Zeile mit den Beschimpfungen zu
      zitieren und "Wieso? Stimmt doch!" darunter zu schreiben.
      Hi, mit einigen Ausdrücken magst du Recht haben aber mit dem Kriegsverbrecher?
      Wie bezeichnet man jemanden der ein anderes Land überfällt?
      In Deutschland saßen generäle wegen "Vorbereitung eines Angriffskrieges" in Nürnberg vor gericht und wurden von eben den Amerikanern als Kriegsverbrecher verurteilt.

      Grüsse
      PP

    • Antwort von nach 10 Stunden hilfreich
      Re^2: Hollywood-Stars in der Kritik

      Als Beispiele mögen nur mal
      die Bezeichnungen Präsident Bushs als "Faschistoider",
      "alkoholkranker", "Kriegsverbrecher" oder "Affe" genannt sein.
      P.S.: ich kann mir durchaus vorstellen, daß irgendwer gerade
      mit dem Gedanken spielt, die Zeile mit den Beschimpfungen zu
      zitieren und "Wieso? Stimmt doch!" darunter zu schreiben.
      Naja, ein Affe ist er offenbar nicht, ob er alkoholkrank ist, weiß ich nicht, aber faschistoid und Kriegsverbrecher kommt dem Wesen wohl schon recht nahe, findest Du nicht?

      -doc

      • Antwort von nach 10 Stunden hilfreich
        Re^3: Hollywood-Stars in der Kritik

        Kann ich so nicht sagen. Fakt ist, daß diese Ausdrücke in ihrer jetzigen Benutzung meist dumpfe Beleidigungen darstellen und keineswegs immer als fundierter Ausdruck einer politischen Haltung zu verstehen sind. Aber das ist ja auch nur meine Meinung.

        Gruss, Joachim

        • Antwort von nach 10 Stunden hilfreich
          Re^4: Hollywood-Stars in der Kritik

          Hallo...

          Er IST alkoholkrank und ausserdem Legastheniker. Das ist keine Beleidigung, sondern Tatsache. Und wenn man seinen Lebenslauf mal so betrachtet, dann qualifiziert er sich nicht wirklich für das Amt des Präsidenten der USA. Vielleicht hat man ihn deswegen nicht gewählt? *g*

          einen friedlichen Abend wünscht

          lunatics-wife

          • Antwort von nach 11 Stunden hilfreich
            Re^5: Hollywood-Stars in der Kritik

            Vielleicht hat man ihn
            deswegen nicht gewählt? *g*
            Das wäre vielleicht möglich... ;-)

            Ich kenne ja die Fakten über Mr. President. Trotzdem nutzen die Leute solche Bezeichnungen ja nicht als simple Charakterisierung, sondern als Beleidigung - und das ist nun einmal ziemlich stupide. einen friedlichen Abend wünscht

            lunatics-wife
            Einen ebenso friedlichen Abend wünsch´ ich! :-)

            Gruss, Joachim

  3. Antwort von nach 2 Stunden hilfreich
    Re: Hollywood-Stars in der Kritik

    Der nachfolgende Link ist so eine Art Forum in den Staaten, in
    welchem auf ziemlich extreme Weise Stimmung gegen Prominente
    gemacht wird, welche sich zuvor negativ über Amerikas
    Kriegsgelüste geäußert haben.

    Ich bin eigentlich ziemlich erschrocken, daß es sowas noch
    gibt.
    Aber seht selbst.

    http://www.hollywoodhalfwits.com/guestbook_new/index...
    Hallo Tom,

    leider bist Du informationsmäßig nicht ganz auf der Höhe der Realität. Es gibt in den USA ungefähr 1000 Radiostationen, die den ganzen Tag das senden, was in diesem Link geschrieben steht. Das sind die sog. "Hate-Radios", entstanden ungefähr in der Reaganzeit, finanziert von der fundamentalistischen "Christian Coalition" und anderen rechtsaußen Gruppen. Alle großen Fernsehstationen sind zum verlängerten Sprachrohr der Bush Administration mutiert. Kritik an der Politik von Bush ist tabu. Die Rechten in den USA sind m. E. dabei, den Terroristen die Arbeit abzunehmen und die Bürgerrechte mehr und mehr abzuschaffen.

    Ich meine, gerade die religösen Rechthaber rücken ja jede Kritik an ihrem Verhalten in den Bereich der Gotteslästerung. Und damit ist jede Kritik gleichzeitig Kritik an IHM (Gott, Bush etc.). Es ist so, als hätte es nie ein Zeitalter der Aufklärung gegeben. Und was Religionskrieger so anrichten können, hat man ja beim Zerfall Jugoslawiens oder nach dem Sturz des Schahs im IRAN sehen können.

    Leute, die sich in ihren Handlungen und Verbrechen auf "Gott" berufen, sind mir sowieso immer suspekt, weil sie meistens Dreck am Stecken und was zu verbergen haben. Für die gibt es eine "Wahrheit" fürs Volk und eine eigene für sich selber. Da unterscheidet sich Bush nicht viel von den Saudis.

    Es ist ja nicht so, dass ich dem Saddam auch nur eine Träne nachweine. Der Verbrecher bekommt, was er verdient (hoffentlich). Aber der verlogene, religiöse Impetus der Bush Regierung geht mir ganz schön gegen den Strich. Die Amis haben sich doch noch nie im geringsten um Demokratie geschert, wenn es um Macht und Einfluss ging. Deswegen haben sie ja auch jahrelang die Verbrecher-Regime in Mittel- und Südamerika mit Waffen und Geld unterstützt und sind auch deswegen so vehement gegen den Int. Strafgerichtshof in Den Haag, weil sie da selber am Pranger stehen könnten.

    Ich frage mich schon, wann wir (die widerspenstigen unter den Europäern) zur "Achse des Bösen" gerechnet werden.

    Gruß
    Michael

    • Antwort von nach 3 Stunden hilfreich
      Re^2: Hollywood-Stars in der Kritik

      Es ist ja nicht so, dass ich dem Saddam auch nur eine Träne
      nachweine. Der Verbrecher bekommt, was er verdient
      (hoffentlich).
      Hallo Michael.

      Meiner Ansicht nach bekommt der Verbrecher nicht was er verdient.
      Verdient hätte er:
      - ein Verfahren vor einem ordentlichen irakischen Gericht wegen der Verbrechen am eigenen Volk.
      - ein Verfahren vor einem internationalem Gericht wegen seiner Angriffskriege.
      -> somit ginge er als ordentlich Verurteilter in die Geschichte ein, statt als vermeintlicher Märtyrer durch einen zweifelhaften Krieg ums Leben zu kommen.

      <UTOPIE OFF>

      Grüße

      Leo



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