unwertes Leben
Hi,
der Typ der unter Adolf für die Euthanasie zuständig war, hat sich selbst auch als Menschenfreund gesehen und sein grosses Vorbild war Albert Schweitzer. Hammerhart oder?
Gruss Jan
unwertes Leben
Hi,
der Typ der unter Adolf für die Euthanasie zuständig war, hat sich selbst auch als Menschenfreund gesehen und sein grosses Vorbild war Albert Schweitzer. Hammerhart oder?
Gruss Jan
Hey,
ob ich einen Menschen umbringe der nur wenig chancen hat auf leben oder einen kerngesunden…Mord bleibt Mord(oder in diesem Fall totschlag)!!!Die Chance bestand bei dem Baby das es Leben kann!!!Also sind die sechs Jahre in meinen Augen sogar noch zu wenig
Gruß Steven
Hi!
Wie arrogant ignorant und lebensfremd muss man eigentlich sein, um hier Vergleiche mit Hitlers Euthanasie-Managern zu ziehen und die Haftstrafe von 6 Jahren Haft pauschal als zu gering abzutun?
Habt Ihr Euch einmal Gedanken darüber gemacht, wie es ist, mit einem schwerst behinderten Kind zu leben, das jede Minute sterben kann und, wenn es denn das Säuglingsalter überlebt, niemals ein auch nur ansatzweise normales Leben führen kann? Sich immer wieder die Frage zu stellen, ob es nicht jede Sekunde seines Lebens Höllenqualen leidet und das nicht artikulieren kann?
Ich weiß nicht, was ich selbst in dieser Situation tun würde. Mit Sicherheit weiß ich jedoch, dass mir die Entscheidungsfindung sehr, sehr schwer fallen würde.
Vermutlich ging es dem Verurteilten nicht anders.
Er ist zudem sowieso für sein Leben gestraft. Es gab für ihn keine Entscheidung, die ihm Linderung hätte verschaffen können. Lässt er das Kind am Leben, stribt es vielleicht qualvoll nach einem Leben voller Schmerzen. Tötet er es, um ihm das zu erpsaren, muss er mit seinem Gewissen leben. Und mit der Ungewissheit, ob das Kind nicht trotz der Behinderung ein glückliches Leben hätte haben können.
Ich maße mir nicht an, das Strafmaß zu kritisieren, denn der Ríchter befand sich ebenfalls in einer äußerst schwierigen Situation.
Ich weiß aber, dass in den schwachsinnigen Aussagen meiner beiden Vorposter eine Haltung mitschwingt, die ich schlichtweg zum Kotzen finde.
Alles besser zu wissen und sich über so viel Leid in einer Familie derart arrogant hinwegzusetzen, ist schon heiß.
BILD Dir Deine Meinung…
Grüße,
Mathias
Wir fandens auch sehr hart!
Hallo,
verglichen mit dem Strafmaß bei anderen Verbrechen (Morden) war es sehr hart!
Meine Freundin und ich haben den Bericht gesehen und waren echt schockiert über die 6 Jahre ohne Bewährung.
mfg
Moin,
was soll das hier werden ?
Ein Appell für einen Freifahrtschein, dass jeder ein Familienmitglied töten darf, wenn er sich von ihm überfordert fühlt oder dessen Leben als nicht lebenswert ansieht ?
Es gibt **IMMER eine Alternative, sicher auch in diesem Fall (z.B. das Kind von Verwandten, Pflegeeltern etc. oder in einem Kinderhospiz versorgen zu lassen).
Nichts für ungut, aber wenn du es tatsächlich der persönlichen Entscheidung Einzelner überlassen willst, wo sie die Grenze ziehen wollen, was ihrer Meinung nach ein lebenswertes oder ein tötenswertes Leben ist, dann bist du tatsächlich bei den Nazis.
Gruß
Marion**
Hey,
ob ich einen Menschen umbringe der nur wenig chancen hat auf
leben oder einen kerngesunden…Mord bleibt Mord(oder in diesem
Fall totschlag)!!!Die Chance bestand bei dem Baby das es
Leben kann!!!Also sind die sechs Jahre in meinen Augen sogar
noch zu wenig
das Gericht hat den Fall auch genau so behandelt: als Totschlag. Für einen Täter, der 1. sich selbst stellt, 2. Reue zeigt und 3. bei dem kaum Gefahr besteht, daß er wieder sowas macht, sind sechs Jahre keineswegs zuwenig, sondern Im Rahmen des Gesetzes und ja sogar noch mehr, als die Forderung der Staatsanwaltschaft. Ich bin allerdings für sechs Jahre Haft wegen übermäßigen Gebrauchs von Ausrufungszeichen.
Gruß,
Malte.
Manche Leute verurteilen hier recht schnell…
…ob es der Diskussion dienlich ist wage ich zu bezweifeln.
mfg
Wenn du etwas genauer spezifizieren würdest, wer hier über wen oder was und warum deiner Meinung nach in welcher Form im Vergleich wozu „zu schnell“ geurteilt hat und wie das deiner Meinung nach überhaupt mit der Diskussion zusammenhängt, dann wäre das sicher für die Diskussion auch dienlicher. Du wirst einsehen, dass dein Beitrag so ziemlich *blubb* ist.
M.
Hi!
was soll das hier werden ?
Ein Appell für einen Freifahrtschein, dass jeder ein
Familienmitglied töten darf, wenn er sich von ihm überfordert
fühlt oder dessen Leben als nicht lebenswert ansieht ?
Das habe ich genau nicht geschrieben.
Es gibt IMMER eine Alternative, sicher auch
in diesem Fall (z.B. das Kind von Verwandten, Pflegeeltern
etc. oder in einem Kinderhospiz versorgen zu lassen).
Das behaupte ich, kann man als Außenstehender nur bedingt beurteilen.
Nichts für ungut, aber wenn du es tatsächlich der persönlichen
Entscheidung Einzelner überlassen willst, wo sie die Grenze
ziehen wollen, was ihrer Meinung nach ein lebenswertes oder
ein tötenswertes Leben ist, dann bist du tatsächlich bei den
Nazis.
No way. Das lehne ich kategorisch ab.
In diesem fall sind es zuallererst die Eltern und nicht „jeder“.
Naja, mein Punkt ist klar, mehr habe ich dazu auch nicht zu sagen.
Das Gebrabbel von Nazivergleichen macht die Sache in meinen Augen jedenfalls nicht unbedingt besser.
Grüße,
Mathias
Hallo, Malte
das Gericht hat den Fall auch genau so behandelt: als
Totschlag. Für einen Täter, der 1. sich selbst stellt, 2. Reue
zeigt und 3. bei dem kaum Gefahr besteht, daß er wieder sowas
macht, sind sechs Jahre keineswegs zuwenig, sondern Im Rahmen
des Gesetzes und ja sogar noch mehr, als die Forderung der
Staatsanwaltschaft.
ganz meine Meinung!
Gruß
karin
Hallo Marion!
Nichts für ungut, aber wenn du es tatsächlich der persönlichen
Entscheidung Einzelner überlassen willst, wo sie die Grenze
ziehen wollen, was ihrer Meinung nach ein lebenswertes oder
ein tötenswertes Leben ist, dann bist du tatsächlich bei den
Nazis.
Zitat Mathias:
Ich maße mir nicht an, das Strafmaß zu kritisieren, denn der Ríchter befand sich ebenfalls in einer äußerst schwierigen Situation.
Warum wissen denn immer alle Unbeteiligten besser, was zuwenig und was zu viel Strafe sein soll?
Weil sich der Mensch seine Meinung eben gerne BILDet …
Moralisiererei und Hetze sind eben einfacher als ethischer Disput, differenziertes Denken, und Vertrauen auf das Urteilsvermögen der Mitmenschen.
Gruß,
Peter
er hatte vollkommen Recht.
Ich würde dem rischter nicht wünschen, in der gleichen situation zu sein. Vermutlich würde er das gleiche machen.
es ist gnädiger das Kind zu töten, als es als Versuchslabor für ärztliche Versuche am Leben zu lassen. Es wäre sein Leben lang nur ein Versuchskaninchen gewesen. Der Gipfel wäre dann geswesen (und das wäre mit Sicherheit gekommen) dass Organe und Teile des Kindes nach dessen Tod als Anschauungsobjekt für Studenten verwendet worden wäre.
Ich bewundere den Vater.
Es muss schrecklich für ihn geswesen sein, sein eigenes Kind zu töten.
Ich hätte ihn frei gesprochen.
Grüße
Babalou
hallo Marion,
warum hat er denn die Tötung in die eigene Hand genommen?
Weil er töten will?
wohl kaum.
Nein, weil es in D für solche Fälle keine Gnade gibt.Sie sind zum Leiden verurteilt ohne Schuld zu haben.
Natürlich ist mir klar, wie gefährlich eine Freigabe sein kann.
Doch das ist eine Frage für ein Gremium von Ärzten, RA, usw.
der Mann wurde von der derzeitigen Rechtsgebung zu seiner Tat gezwungen.
Grüße
Babalou
er hatte vollkommen Recht.
Ich würde dem rischter nicht wünschen, in der gleichen
situation zu sein.
Und wir würden uns nicht wünschen, dass du jemals in die Situation kämest, Richter sein zu müssen …
Gruß,
Peter
(schaudernd)
6 jahre hammerhart - ja stimmt. auf mord steht sonst lebenslänglich. auf kindesmord in manchen us-staaten sogar der tod. aber in deutschland: 6 jahre. hammerhart. der arme. hatte ja nur das beste für seine familie und das kind gewollt!
gruß
dataf0x
auf mord steht sonst lebenslänglich.
War ja keiner.
auf kindesmord in manchen us-staaten sogar der tod.
Na, Schlußlichtvergleiche müssen nicht sein, oder?
Gruß,
Malte.
Hammerhart finde ich es wenn jemand, der so lange zahlreiche Bretter bei w-w-w verfolgt, immer noch nicht verstanden hat, wo der Unterschied zwischen „Mord“ und „Totschlag“ ist.
Gruß Ivo
Wieviele schwer behinderte Kinder kennst du persönlich? Die beste Freundin meiner Schwester hatte eines und da war auch keine Aussicht das es wenn überhaupt älter als 3-4 Jahre werden könnte, es musste auch die meiste Zeit an Schläuchen hängen. Aber der kleine Kerl wollte Leben, hat sich über jeden Tag gefreut und ist nur durch einen dummen Unfall mit etwa 7 Jahren gestorben. Lies das Buch ISBN: 3802525809 Buch anschauen und schau dir die Sendung mit der Maus dazu an, Katharina hatte genau die gleiche Krankheit und auch absolut keine Aussicht. Sie hat aber leben wollen und sie hatte ein schönes Leben.
Jan