Nachricht: Merkel - Treffen - Mandela

Von: , Frage gestellt am Mo, 8. Okt 2007

Hallo,

eine sinngemässe Meldung wurde am Samstag vom SWR, an erster Stelle in einer Radio-Nachrichtensendung veröffentlicht:

Es wäre ein bewegender Moment für Angela Merkel gewesen, mit Nelson Mandela zusammenzutreffen.

Oha! Für wen würde das Zusammentreffen mit Nelson Mandela keinen bewegenden Moment darstellen?

Gruß
karin

18 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 43 Minuten hilfreich
    Re: Nachricht: Merkel - Treffen - Mandela

    Oha! Für wen würde das Zusammentreffen mit Nelson Mandela
    keinen bewegenden Moment darstellen?
    Für mich....

    • Antwort von nach 56 Minuten hilfreich
      Re^2: Nachricht: Merkel - Treffen - Mandela

      Oha! Für wen würde das Zusammentreffen mit Nelson Mandela
      keinen bewegenden Moment darstellen?
      Für mich....
      Aus welchem Grund?

      Gruß
      karin

      • Antwort von nach 8 Stunden hilfreich
        Re^3: Nachricht: Merkel - Treffen - Mandela

        Aus welchem Grund?
        aus welchem Grund sollte es bewegend für mich sein?

        • Antwort von nach 18 Stunden hilfreich
          Re^4: Nachricht: Merkel - Treffen - Mandela

          aus welchem Grund sollte es bewegend für mich sein?
          Bitte auswählen:

          a) weil Nelson Mandela auch als Staatschef bunte Hemden trug.
          b) weil Nelson Mandela, wie kaum ein anderer, für Frieden, Demokratie und Menschenrechte eingetreten ist.
          c) kenne den Mann nicht.

          • Antwort von nach 19 Stunden hilfreich
            Re^5: Nachricht: Merkel - Treffen - Mandela

            b) weil Nelson Mandela, wie kaum ein anderer, für Frieden,
            Genau... drum wurde er ja 1961 Anführer des Umkhonto We Sizwe (dem bewaffnenten Arm des ANC).
            Und verdrängt wird ausserdem, dass er 1985 eine vorzeitige Haftentlassung abgelehnt hat, weil er nicht öffentlich auf den bewaffneten Kampf verzichten wollte.

            Wird gerne verdrängt in Anbetracht der Leistungen... sollte man aber nicht.

            Gruss Ivo

            • Antwort von nach 20 Stunden hilfreich
              Re^6: Nachricht: Merkel - Treffen - Mandela

              Genau... drum wurde er ja 1961 Anführer des Umkhonto We Sizwe
              (dem bewaffnenten Arm des ANC).
              Dazu:
              http://www.politikundunterricht.de/1_03/b18-b24.htm

              "Nelson Mandela wurde im Rivonia-Prozess 1964 wie sieben andere Angeklagte der Sabotage für schuldig befunden und zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Text dokumentiert Auszüge aus seiner Verteidigungsrede.

              Die Gewalt, zu der wir griffen, war kein Terrorismus... Wir wollten keinen Rassenkrieg... Vier Formen der Gewalt waren möglich: Sabotage, Guerillakrieg, Terrorismus und offene Revolution. Wir entschieden uns für die erste Möglichkeit und wollten sie voll ausschöpfen, bevor wir einen anderen Beschluss fassten. Angesichts unseres politischen Hintergrundes war es eine logische Entscheidung.

              Sabotageakte forderten keine Menschenleben und boten daher die besten Voraussetzungen für die zukünftige Entwicklung der Rassenbeziehungen. Die Verbitterung könnte in engen Grenzen gehalten werden...

              Nach unserer Meinung war Südafrika weitgehend von ausländischem Kapital und von Handelsbeziehungen mit dem Ausland abhängig. Wir waren überzeugt, dass die gezielte Zerstörung von Kraftwerken und eine ständige Störung der Bahn- und Telefonverbindungen das Kapital früher oder später von Investitionen im Land abschrecken... und auf lange Sicht das Wirtschaftsleben so stark beeinträchtigen würden, dass die Wähler des Landes gezwungen wären, ihre Position zu überdenken.

              Anschläge auf die wirtschaftlichen Lebensadern des Landes sollten mit Sabotageakten an Regierungsgebäuden und anderen Symbolen der Apartheid verbunden werden...

              Die Weißen ließen jede Reaktion vermissen, die einen Wandel signalisiert hätte. Ihre Antwort auf unseren Aufstand bestand darin, den Geist der Wagenburgen zu beschwören..., die Aussichten, einen Bürgerkrieg zu vermeiden wurden geringer... Die Kampfform, die für uns [nun] am aussichtsreichsten war und auf beiden Seiten die wenigsten Menschenleben gefährdete, war der Guerillakrieg." Und verdrängt wird ausserdem, dass er 1985 eine vorzeitige
              Haftentlassung abgelehnt hat, weil er nicht öffentlich auf den
              bewaffneten Kampf verzichten wollte.
              Dazu:
              http://www.exil-club.de/html/30_projekte/32_projekte...

              " 1985 hat PW Botha, Staatspräsident jener Zeit, Mandela und anderen politischen Gefangenen die Freiheit angeboten mit der Auflage, dass sie auf jede Art von Gewalt verzichten würden. Mandela lehnte das Angebot mit der Begründung ab, er könne nur mit Gewalt aufhören, wenn auch die Regierung mit der Gewalt aufhören würde. Er schlug Vereinbarungen vor, nicht Krieg." Wird gerne verdrängt in Anbetracht der Leistungen... sollte
              man aber nicht.
              Wie kann Frieden entstehen, wenn man vergangene Taten immer wieder aufs Tapet bringt?

            • Antwort von nach einem Tag hilfreich
              Re^7: Nachricht: Merkel - Treffen - Mandela

              Du tust jedenfalls so als wäre er ein neuer Ghandi gewesen - und das war er nicht.

            • Antwort von nach einem Tag hilfreich
              Re^8: Nachricht: Merkel - Treffen - Mandela

              Du tust jedenfalls so als wäre er ein neuer Ghandi gewesen -
              und das war er nicht.
              Hallo,

              auch Ghandi war nicht immer ein Ghandi:
              Nur als Beispiel:
              "In the Anglo-Boer War of 1899, Gandhi, in spite of his own belief that truth was on the side of the Boers, formed an ambulance unit in support of the British forces. He was very earnest about taking up arms and laying down his life for his beloved Queen. He led his men on to the battlefield and received a War Medal."
              von
              http://www.cwo.com/~lucumi/gandhi.html
              Gruß
              Elke

            • Antwort von nach einem Tag hilfreich
              Re^8: Nachricht: Merkel - Treffen - Mandela

              Du tust jedenfalls so als wäre er ein neuer Ghandi gewesen -
              Ich habe nix von Ghandi geschrieben. und das war er nicht.
              Natürlich nicht - Mandela ist Mandela und Vegetarier ist er auch nicht.



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