Deutschland verteidigt seine Rechte...

Von: , Frage gestellt am Mi, 17. Jan 2001

...denn was Rechts ist, muss Rechts bleiben.

Hallo MitleserInnen,

führt man sich einmal den Artikel unter http://osw.virtualave.net/germany/nazijustiz.html zu Gemüte, braucht man sich wohl kaum noch die Frage zu stellen, wie es mit dem Rechtsempfinden in Nachkriegsdeutschland bestellt war. Wer mag da glauben, dass sich ausgerechnet heute daran wesentlich geändert hat.
Wer lieber etwas "Aktuelleres" lesen möchte, kann sich den Artikel "Rechtsstaat und Denkverbot" unter http://www.dbsfs.de/zeitrep/denkver.htm einmal anlesen.

Marco

21 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 4 Stunden hilfreich
    Re: Deutschland verteidigt seine Rechte...



    Ein Satz nur, der es mir angetan hat:

    "Nachdem so gut wie alle, die das Recht gebeugt und im Namen des Volkes legal gemordet haben.........."

    Denn dieser Satz ist Falsch! Weder die Soldaten der Wehrmacht mit allen Truppenteilen noch die Angehörigen der SS und sonstiges haben im Namen des Volkes gemordet, sondern im Namen Adolf Hitlers, denn nur auf diesen wurden sie beeidet. Zumal der grösste Teil der im obigen Zitat genannten Menschen nicht das Recht gebeugt hat und legal gemordet hat, sondern das Recht beugen musste und morden musste bzw. keine andere Wahl hatte!

    Zählt heute nicht mehr, ich weiss. Mein Opa war ein Mörder. Er war Soldat der 5.PGD "Grossdeutschland". Er war dort nicht, weil der Soldat war und Befehle befolgt hat, neeeein, er wollte unbedingt morden und das Recht beugen......

    Sollte zu denken geben, welche Lügen diverse Medien in die Welt setzen, um Stimmung gegen bestimmte politische Ecken und Themen zu machen......(wars nicht der Spiegel?)


    CIAo


    • Antwort von nach 6 Stunden hilfreich
      Re^2: Deutschland verteidigt seine Rechte...

      Hi Reiko!

      Diese armseligen, heimatlosen linken Würmer werden niemals damit aufhören, ihr eigenes Nest zu beschmutzen.

      Nur sollten Leute, die konservative Werte vertreten sich nicht provozieren lassen. Ich schaffe das zwar auch nicht immer, aber dann bleibt noch der zweite Weg, nämlich solche Leute und ihre Schmierenpresseorgane argumentativ ins Abseits zu stellen.

      Wann endlich wird Deutschland verstehen, daß die Schuld schon längst getilgt ist!?

      Gruß,

      Mathias [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

      • Antwort von nach 12 Stunden hilfreich
        Re^3: Deutschland verteidigt seine Rechte...

        Hallo, Matthias, Wann endlich wird Deutschland verstehen, daß die Schuld schon
        längst getilgt ist!?
        jetzt wird´s gefährlich für Dich!
        Wart mal ab. Die Postings die jetzt kommen, werden Dir beweisen, was für ein Ultrarechter und Verbrecher Du bist!
        Grüße
        Raimund

        • Antwort von nach 13 Stunden hilfreich
          Re^4: Deutschland verteidigt seine Rechte...

          Hi Raimund! Wann endlich wird Deutschland verstehen, daß die Schuld schon
          längst getilgt ist!?
          jetzt wird´s gefährlich für Dich!
          Wart mal ab. Die Postings die jetzt kommen, werden Dir
          beweisen, was für ein Ultrarechter und Verbrecher Du bist!
          Da stehe ich drüber.
          Dieser Kritik sehe mich schon seit vielen Jahren ausgesetzt, so daß mir 95% der Postings unserer Ultralinken hier total am Arm vorbeigehen.
          Die übrigen 5% sind dann vielleicht mal qulifiziert und regen zum Nachdenken an und über die freue ich mich dann auch.

          Außerdem bin ich mir ja dessen bewußt, daß es auch noch andere Leute außer mir gibt, die so denken und dabei keine Nazischweine sind.

          Vielleicht kommst Du mir ja zu Hilfe, wenn sie mich zu sehr prügeln!? *grins*

          Bis dann,

          Mathias

          • Antwort von nach 13 Stunden hilfreich
            Yep

            Dieser Kritik sehe mich schon seit vielen Jahren ausgesetzt,
            so daß mir 95% der Postings unserer Ultralinken hier total am
            Arm vorbeigehen.
            Die übrigen 5% sind dann vielleicht mal qulifiziert und regen
            zum Nachdenken an und über die freue ich mich dann auch.
            Yep
            Außerdem bin ich mir ja dessen bewußt, daß es auch noch andere
            Leute außer mir gibt, die so denken und dabei keine
            Nazischweine sind.
            Yep Vielleicht kommst Du mir ja zu Hilfe, wenn sie mich zu sehr
            prügeln!? *grins*
            Yep


            http://www.hafenmaus.de.st

      • Antwort von nach 14 Stunden hilfreich
        Welche Schuld?

        Hi Mathias

        Ich, Jahrgang 67 bin nicht schuldig, kann es gar nicht sein. Allerdings habe ich mit meiner Geburt auch ein nicht gerade leichte Geschichte geerbt

        Auch die Zeit von 33 bis 45 gehört zu meiner "Vorgeschichte" mit der ich aufgewachsen bin. Ich kann mir nicht die Rosinen der deutschen Geschichte herausgreifen und den Rest unter den Teppich kehren. Dadurch würde ich mich der "Vertuschung" schuldig machen.
        Leider geht die Vergangenheitsbewältigung (so ein bescheuertes Wort) entweder in die Richtung "Schwamm drüber und Deckel drauf" oder "schuldig schuldig schuldig". Beides ist gleich wiederwärtig. Die eine Lösung negiert schlicht, das die Welt nach der NS-katastrophe nie wieder so sein wird wie vorher. Die andere zementiert einen unsinnigen Zustand und verhindert jede Weiterentwicklung.
        Eins haben beide Arten gemeinsam: die Abwehrhaltung.

        Wie wärs mit: "Blick nach vorne und nie vergessen, was passiert ist".

        Es gehört eine nüchterne und sachlichere Geschichtsbetrachtung der neueren Zeit her. Aber wer das versucht, wird von "Rechts" als "Vaterlandsloser Geselle" und von Links als "Faschist" beschimpft.
        Es ist kein Wunder, das die sachlichsten Historiker über D in der NS-Zeit aus dem Ausland kommen, die unbelasteter an diese Fragestellung herangehen können.

        Gruss
        Mike

        • Antwort von nach 15 Stunden hilfreich
          Re: Welche Schuld?

          Hallo Micha, Es gehört eine nüchterne und sachlichere Geschichtsbetrachtung
          der neueren Zeit her. Aber wer das versucht, wird von "Rechts"
          als "Vaterlandsloser Geselle" und von Links als "Faschist"
          beschimpft.
          Leider ist das so. Und leider geben sich (wir?) beide Seiten da auch nix. Das wird immer so bleiben, solange eine Seite der anderen keine Toleranz entgegenbringt. Wobei ich nachwievor der Meinung bin, dass die sog. Linke weitaus intoleranter ist als die Gegenseite, aber das ist sicher Ansichtssache. Es ist kein Wunder, das die sachlichsten Historiker über D in
          der NS-Zeit aus dem Ausland kommen, die unbelasteter an diese
          Fragestellung herangehen können.
          Das stimmt. Keine anderen Historiker wie die Briten und Amerikaner berichten, urteilen und schlussfolgern objektiver über diesen Teil der Deutschen Geschichte. Allerdings hat es auch einen Grund: Deutsche Historiker werden entweder als Verfechter des Nationalsozialismus betitelt, oder sind eben solche Leute wie Lea Rosh oder Eberhard Jäckel (welche sehr gute Historiker sind, keine Frage, aber derart "dutschfeindlich" , [wie mein Stiefvater mal sagte und ich mich ihm anschliesse. Übrigens, mein Stiefvater ist kein "Altgetreuer", sondern PDS-Mitglied und war früher Abteilungsleiter Agitation, wenn Dir das was sasgt...;-)] )

          CIAo

          Reiko

        • Antwort von nach einem Tag hilfreich
          Re: Welche Schuld?

          Hallo Michael
          Leider geht die Vergangenheitsbewältigung (so ein bescheuertes
          Wort) entweder in die Richtung "Schwamm drüber und Deckel
          drauf" oder "schuldig schuldig schuldig". Beides ist gleich
          wiederwärtig. Die eine Lösung negiert schlicht, das die Welt
          nach der NS-katastrophe nie wieder so sein wird wie vorher.
          Die andere zementiert einen unsinnigen Zustand und verhindert
          jede Weiterentwicklung.
          Du hast es genau auf den Punkt gebracht. Solange es noch Leute gibt, die Schwamm drüber und Deckel drauf rufen (und davon gibt es ja auch hier genug) ist die "schuldigschuldigschuldig" Fraktion als natürlicher Gegenpart notwendig und vorhanden, bzw. umgekehrt. Die beiden Gruppen bedingen sich gegenseitig und hätten ohne die jeweils andere Seite ihre Existenzberechtigung längst verloren. Eigentlich müssten die Vertreter dieser beiden Gruppen also beste Freunde sein *g*.

          Naja, vielleicht schließen sich ja im Laufe der Zeit doch mehr Menschen deinem Standpunkt an, den ich übrigens absolut teile. Im Moment befürchte ich allerdings, ist das noch eine Minderheit und wir werden wohl noch lange mit den "schuldigschuldig" und "schwammdrüber" Typen leben müssen.

          lieben
          Gruss
          Marion

        • Antwort von nach einem Tag hilfreich
          Re: Welche Schuld?

          Hi Michael!

          Deinen Aussagen in diesem Posting schließe ich mcih vorbehaltlos an.
          Gegen beide Strömungen muß man sich wehren!

          Das Problem ist nur, daß es immer öfter als peinlich empfunden wird, wenn Tacheles geredet wird.
          Lieber die Schuldzuweisungen akzeptieren, den geldbeutel aufmachen und sein Ruhe haben.
          Ich sehe somit beide von Dir genannten Punkte parallel auftreten.
          Keiner hört mehr richtig hin, wenn wieder mal jemand die "Deutsche Schuld" proklamiert, niemand tritt dem entegegen. Bezahlt wird trotzdem.

          Und das läuft garantiert ohne mich!

          Ich denke nach wie vor, daß man sich mit dem dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte zwischen 1933 und 1945 auseinandersetzen muß. Aber nicht in Form von kopfsenkenden Millionenzahlungen, sondern durch Aufklärung und bewußtes Entgegentreten ähnlichen Ideologien.

          Gruß,

          Mathias



          Ich, Jahrgang 67 bin nicht schuldig, kann es gar nicht sein.
          Allerdings habe ich mit meiner Geburt auch ein nicht gerade
          leichte Geschichte geerbt

          Auch die Zeit von 33 bis 45 gehört zu meiner "Vorgeschichte"
          mit der ich aufgewachsen bin. Ich kann mir nicht die Rosinen
          der deutschen Geschichte herausgreifen und den Rest unter den
          Teppich kehren. Dadurch würde ich mich der "Vertuschung"
          schuldig machen.
          Leider geht die Vergangenheitsbewältigung (so ein bescheuertes
          Wort) entweder in die Richtung "Schwamm drüber und Deckel
          drauf" oder "schuldig schuldig schuldig". Beides ist gleich
          wiederwärtig. Die eine Lösung negiert schlicht, das die Welt
          nach der NS-katastrophe nie wieder so sein wird wie vorher.
          Die andere zementiert einen unsinnigen Zustand und verhindert
          jede Weiterentwicklung.
          Eins haben beide Arten gemeinsam: die Abwehrhaltung.

          Wie wärs mit: "Blick nach vorne und nie vergessen, was
          passiert ist".

          Es gehört eine nüchterne und sachlichere Geschichtsbetrachtung
          der neueren Zeit her. Aber wer das versucht, wird von "Rechts"
          als "Vaterlandsloser Geselle" und von Links als "Faschist"
          beschimpft.
          Es ist kein Wunder, das die sachlichsten Historiker über D in
          der NS-Zeit aus dem Ausland kommen, die unbelasteter an diese
          Fragestellung herangehen können.

          Gruss
          Mike



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