Scannprobleme

Beim Scannen kommt es gelegentlich vor, dass die Bilder eigenartige Raster aufweisen. Gelegentlich sind sie so stark, dass sie kaum brauchbar sind. Was läuft hier schief? Die Bildauflösung wurde auf 450 dpi eingestellt.
Wer kennt dieses Problem und wer kennt Abhilfe?
Ich grüße die Runde, Alexander

Hallo,

ok. Ich hab mal gehört, dass man im Bios den Drucker Port/Geschwindigkeit (?) auf PPT PF irgendwas stellen soll. Schau mal obs das bei Dir gibt…

Grüsse

Andreas

hallo alexander,

das ist der moirè-effekt. hier isser erklärt: http://www.micg.et.fh-stralsund.de/photopub/gruppe2/…

im gegensatz bin ich aber der meinung, daß 450 dpi für herkömmliche abbildungen, die man ggf noch in text einfügt (richtig?) erheblich! zu hoch sind! da sind ja eingescannte briefmarken MB-groß!

wenn man ein 450dpi-bildchen in einen mit 600dpi ausgedruckten text einfügt, sind moirè-muster natürlich vorprogrammiert.

probier mal 300 dpi oder noch weniger, aber nicht wieder so was krummes, sondern ein ganzzahliges vielfaches sollte die druckauflösung ergeben.

gruß
ann

Hi!

450 dpi ist eine denkbar schlechte Auflösung… weil:
Scanner haben meist optische Auflösungen von 300, 600, 1200 usw. dpi.

Scannst du jetzt mit so einer krummen Zahl, wird zwischen den lichtempfindlichen Zellen interpoliert (dasselbe Prinzip wie beim TFT-Monitor).

Scan also mit diesen o.g. geraden Werten und setze die Auflösung ggf. im Bildbearbeitungsprogramm herab, am besten „bikubisch“) (wenn unbedingt nötig, aber besser als so zu scannen!)

Für den (größenmäßig 1:1-) Druck mit einem Tintenstrahler reicht die 1/3 Auflösung des Druckers, da der Drucker aus einem Scan-Punkt (RGB) 3 Druckpunkte macht (CMY[K]).

Mehr als 300 dpi sind beim Scannen sowieso selten nötig.

Gruß, Markus