EDIFACT - Struktur

Hallo,
ich soll, muß Daten in das EDIFACT-Format bringen.
Die Daten werden dann auf einen Server (Rechenzentrum der Muttergesellschaft) übertragen und automatisch an den Kunden weitergeleitet.

Eine sehr ausfühliche Beschreibung habe ich, die mir die Zuordnung der Daten erlaubt. Problematisch ist die Struktur selbst, die eine Art Syntax enthält. Als Separatoren stehen da entweder Plus oder Doppelpunkte. Nur was wann zu verwenden ist und warum, kann ich in der Beschreibung nirgends finden.

Das zu verstehen wäre nötig, um Probleme/Fehler zu vermeiden.

Beispiel:

BGM+380:::X+237624:X:X+9+AA’

Kann das eventuell jemand lesen und mir erklären?

Danke, Gruß, Rainer

ich soll, muß Daten in das EDIFACT-Format bringen.
Die Daten werden dann auf einen Server (Rechenzentrum der
Muttergesellschaft) übertragen und automatisch an den Kunden
weitergeleitet.

Herzlichen Glühstrumpf. Wenn du das selbst programmieren willst, hast du eine Sysiphos-Aufgabe vor dir.

Eine sehr ausfühliche Beschreibung habe ich, die mir die
Zuordnung der Daten erlaubt. Problematisch ist die Struktur
selbst, die eine Art Syntax enthält. Als Separatoren stehen da
entweder Plus oder Doppelpunkte. Nur was wann zu verwenden ist
und warum, kann ich in der Beschreibung nirgends finden.

Das Plus trennt Segmente, der Doppelpunkt Daten. Ganz grob übersetzt ist

BGM+380:::X+237624:X:X+9+AA’

eine Original-Rechnung (also keine Kopie) mit der Rechnungsnummer 237624. Eine feinere Übersetzung würde die Kenntnis des verwendeten Subsets voraussetzen.

Ich rate dir dringend, einen Konverter zu kaufen und von spezialisierten Fachleuten anpassen zu lassen. Wenn es wirklich nur um einen sehr kleinen, exakt spezifizierten Nachrichtensatz geht, kannst du das vielleicht noch selbst programmieren, aber wo du Rechnungen hast, hast du auch Stornos, Bestellungen, Bestellbestätigungen, Lieferscheine, Frachtbriefe, Zollbriefe…

Gruss
Schorsch

Hallo Schorsch,

Herzlichen Glühstrumpf. Wenn du das selbst programmieren
willst, hast du eine Sysiphos-Aufgabe vor dir.

Ja, ich weiß. :wink:

Das Plus trennt Segmente, der Doppelpunkt Daten. Ganz grob
übersetzt ist

BGM+380:::X+237624:X:X+9+AA’

eine Original-Rechnung (also keine Kopie) mit der
Rechnungsnummer 237624.

Danke, das hilft schon mal beim Verständnis weiter.

Eine feinere Übersetzung würde die
Kenntnis des verwendeten Subsets voraussetzen.

Ich habe eine Beschreibung vom Kunden, mit Beispiel. Das habe ich mir inzwischen zu Gemüte geführt und Kommentare ran geschrieben. Die meisten Kommentare sind immer noch Fragezeichen. :wink:

Ich rate dir dringend, einen Konverter zu kaufen und von
spezialisierten Fachleuten anpassen zu lassen.

Die Konverter, die ich bisher gesehen habe, sind für Linux, hab’ ich nicht. Mit Linux kenne ich mich auch nicht aus, das würde nichts.
Die Hardware für die Übertragung steht auch nicht bei mir, ich muß die Datensätze nach dem Konvertieren an den Server übertragen, ab da habe ich nichts mehr damit zu tun.

Wenn es
wirklich nur um einen sehr kleinen, exakt spezifizierten
Nachrichtensatz geht, kannst du das vielleicht noch selbst
programmieren, aber wo du Rechnungen hast, hast du auch
Stornos, Bestellungen, Bestellbestätigungen, Lieferscheine,
Frachtbriefe, Zollbriefe…

Im Moment geht es ausschließlich um einen Kunden und ausschließlich um Rechnungen. (2 bis 10 täglich) Die Rechnungen sehen bis auf die Menge und dem Betrag immer gleich aus.

Die Lieferabrufe dieses Kunden kommen über änliche EDI-Wege, aber in einem anderen Format schon seit längerem so, den Konverter habe ich auch selbst gebaut, funktioniert. :wink:

Danke für die Hilfe!

(Ab 01.01.2005 möchte der Kunde Rechnungen nur noch auf diesem Wege. Es handelt sich um unseren Hauptkunden. … :wink:)

Gruß, Rainer

Ich habe eine Beschreibung vom Kunden, mit Beispiel. Das habe
ich mir inzwischen zu Gemüte geführt und Kommentare ran
geschrieben. Die meisten Kommentare sind immer noch
Fragezeichen. :wink:

EDIFACT ist ein UN-Standard, die offizielle Dokumentation findest du bei den Vereinten Nationen unter http://www.unece.org/trade/untdid/

Das Problem ist aber, dass pures EDIFACT praktisch nirgends eingesetzt wird, sondern jede Branche ihre eigenen Subsets entwickelt hat. Du benötigst also eine Dokumentation des Subsets für die Stahlbranche, dein Kunde sollte dir eigentlich sagen können, wo du sie herbekommst. Alternativ müsste der zuständige Industrieverband dir weiterhelfen können.

Die Konverter, die ich bisher gesehen habe, sind für Linux,
hab’ ich nicht. Mit Linux kenne ich mich auch nicht aus, das
würde nichts.

Och, das gibt’s schon auch für Windows. Z. B. die WinELKE von Seeburger http://www.seeburger.de/ Die Einrichtungskosten schätze ich auf

Hallo Schorsch,

Du benötigst also eine Dokumentation des
Subsets für die Stahlbranche, dein Kunde sollte dir eigentlich
sagen können, wo du sie herbekommst.

Der Kunde hat 'ne Website zu dem Thema, mit einer Testfunktion. Wenn ich also 'ne fertige Rechnung im EDIFCT-Format habe, kann ich die online testen. Im ersten Anlauf hat mir die Erklärung da nur nicht gereicht. Inzwischen weiß ich über die Separatoren bescheid.

Och, das gibt’s schon auch für Windows. Z. B. die WinELKE von
Seeburger http://www.seeburger.de/ Die Einrichtungskosten
schätze ich auf

Hallo,

Vorweg: Ich habe absolut keinen, null, nada, niente Schimmer, was EDIFACT ist (und gerade keine Lust auf Google).

Ich rate dir dringend, einen Konverter zu kaufen und von
spezialisierten Fachleuten anpassen zu lassen.

Die Konverter, die ich bisher gesehen habe, sind für Linux,
hab’ ich nicht.

Pech gehabt. Linux sollte man heutzutage haben, wenn man in im IT-Bereich arbeitet :smile:

Mit Linux kenne ich mich auch nicht aus, das würde nichts.

Pech. Andererseits: eine Eingabe von „edifact“ in Freshmeat erbrachte immerhin drei Prokekte: http://freshmeat.net/search/?q=edifact&section=projects

Ich habe keinen Schimmer, was man damit tun kännt, ganz verkehrt klingen sie nicht und sie sind GPL, das heißt anpassbar. Und ich sehe spontan keinen Grund, weshalb man sie nicht auf $BETRIEBSSYSTEM laufen lassen können sollte

(Ab 01.01.2005 möchte der Kunde Rechnungen nur noch auf diesem
Wege. Es handelt sich um unseren Hauptkunden. … :wink:)

Naja, bis dahin ist es ja noch etwas Zeit, einen Linux-Rechner einzurichten :wink:

HTH & Gruß,

Sebastian

Pech. Andererseits: eine Eingabe von „edifact“ in Freshmeat
erbrachte immerhin drei Prokekte:
http://freshmeat.net/search/?q=edifact&section=projects

Ich habe keinen Schimmer, was man damit tun kännt, ganz
verkehrt klingen sie nicht und sie sind GPL, das heißt
anpassbar. Und ich sehe spontan keinen Grund, weshalb man sie
nicht auf $BETRIEBSSYSTEM laufen lassen können sollte

Naja, wir wollen einen Werkzeugkoffer kaufen, und du redest über die Farbe des Griffes des kleinen Schraubenziehers. EDIFACT hat ungefähr so viel Bezug zu Linux bzw. Betriebssystemen, wie die Grammatik zum Papier, auf das vielleicht mal ein Text aufgebracht wird. http://de.wikipedia.org/wiki/Edifact

Gruss
Schorsch

EDIFACT und Linux
Hallo Sebastian,

EDIFACT nehme ich mal kurz auseinander. EDI - Fact. Fact wie Facture, Rechnung. … Kommt der Herkunft recht nahe und trifft exakt die Anwendung. Bisher weiß ich, daß das System ein wenig kompliziert ist und ich unabhängig vom BS Sorgen mit dem Termin 02.01.2005 bekommen werde.
Da erst noch versuchen, mit Linux klar zu kommen scheint mir ein zu großes Risiko. Das braucht auch ein wenig Zeit und genau die ist knapp.

Weil sich mein Chef im IT Bereich bessr auskennt als ich, werde ich mit dem auch nicht über Lösungswege diskutieren.

Das Ziel ist, daß ich einen eigenen Konverter schreibe, dazu fehlen mir noch Grundlagen, die ich gerade zusammen suche. Schorsch hat mir dabei schon sehr geholfen, den Header bekomme ich schon zusammen. :wink:

OT.

Erinnerst Du Dich noch, daß Du mir mit Linux schon mal geholfen hast?
(Installation von Debian)
Ich beschäftige mich schon damit und weiß auch die Vorzüge zu schätzen. Ich denke aber, daß ich Linux nicht in der nächsten Woche richtig zu beherrschen lerne. Mehr Zeit hätte ich leider nicht.

Ich werde also dabei bleiben, Linux privat zu probieren und das in die Firma ‚schleppen‘, wenn ich denke, daß ich mich damit auskenne.
Was ich über Linux bis jetzt gelernt habe ist, daß die verschiedenen Distributionen mindestens so weit von einander entfernt sind, wie Windows 95 und Windows XP. :wink: Um da etwas sinnvolles machen zu können, müßte ich mich also erst mal für einen bestimmten Weg entscheiden und dafür fehlen mir noch die Kenntnisse.

Was würdest Du empfehlen?

Gruß, Rainer