dBase (Ashton Tate)

Hallo Experten,

es gab vor zig Jahren mal das Datenbankprogramm dBase von der Firma Ashton Tate, die nach der dBase V Version Pleite gegangen ist, der Rest wurde von Borland aufgekauft.

Gibt es irgendeine aktuelle Datenbankanwendung mit er man vorhandene alte dBase .PRG Programme weiterbearbeiten und aktualisieren kann.

Früher gab es mal ein Derivat von FoxPro ich habe aber keine Ahnung, ob es aktuell etwas Vergleichbares gibt.

Ich würde mich über eine Info freuen.

MfG
Matthias

Gibt es irgendeine aktuelle Datenbankanwendung mit er man
vorhandene alte dBase .PRG Programme weiterbearbeiten und
aktualisieren kann.

Früher gab es mal ein Derivat von FoxPro ich habe aber keine
Ahnung, ob es aktuell etwas Vergleichbares gibt.

Hallo Matthias,

vorab: FoxPro ist aktuelle Software (Visual FoxPro), kann man einfach kaufen. Ich habe es aber nie benutzt und weiss daher nicht, wieweit es mit der DBase Programmierung kompatibel ist. DBase selbst läuft bei mir noch auf einem NT 4.0 - Rechner, weiter habe ich nicht probiert.

Das DBase Datenformat ist zwar nicht der Weisheit letzter Schluss, wird aber immer noch viel verwendet. DBase-Tabellen kann man mit Excel, Access und ein paar tausend anderen Programmen direkt öffnen oder importieren, über ODBC und ähnliche Treiber auch mit selbst geschriebener Software.

Gruss Reinhard

Holla.

Früher gab es mal ein Derivat von FoxPro ich habe aber keine
Ahnung, ob es aktuell etwas Vergleichbares gibt.

Also, FoxPro gibt es zwar, aber mit der Kompo Kompi Kilbilli Übertragbarkeit von dBase nach FoxPro sieht es nicht toll aus. Das bedeutet, Du solltest Dich mit dem Gedanken anfreunden, nur die Daten samt Struktur nach Access, SQL Server, Fox oder Fixi - such Dir gleich was modernes aus - zu portieren und die Anwendung neu zu basteln. Wenn Du alle PRGs noch hast, sollte das machbar, wenn auch zeitaufwendig sein.

Gruß kw

Hallo,

liegen in der dbase-Datenbank nur Tabellen, die mit Formularen gefüllt/abgefragt werden, bzw. gibt es nur noch einige vordefinierte Abfragen und Reports, ist es je nach Umfang keine große Sache, so eine DB auf ein moderneres System umzusetzen. Das dbase-Format ist immer noch ein Standard, dessen Import von allen modernen Anwendungen unterstützt wird. Hat man die Datentabellen dann erst einmal in Access, Foxpro, … kann man sich mit Formularassistenten ganz schnell wieder Masken zur Eingabe/Abfrage bauen (die man dann natürlich noch manuell beliebig nachbearbeiten kann). Die Erstellung von Abfragen/Reports geht je nach Umfang auch recht zügig und ohne große Einarbeitung. Für kleinere, handliche Geschichten würde ich MS Access empfehlen, weil es sich nahtlos in MS Office integriert und den großen Vorteil hat, bei wachsendem Bedarf nur noch als Frontend für einen dann einfach zu integrierenden MS SQL-Server zu dienen.

Sollte es allerdings eine richtige Applikation unter dbase geben, wird kein Weg daran vorbei führen, deren Code (hoffentlich gut dokumentiert) komplett neu zu schreiben. Dies setzt entsprechend gründliche Einarbeitung voraus und kostet je nach Umfang der Programmierung natürlich Zeit (und ggf. Geld, wenn man den Auftrag raus gibt).

Gruß vom Wiz

Gruß vom Wiz

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]