Re: Abstand Mond-Erde - Die Lösung
Hallo!
Es handelt sich tatsächlich um eine optische Täuschung. Das liegt daran:
Normalerweise werden Entfernungen von deinem Gehirn abgeschätzt, in dem es das Bild deines linken Auges mit dem deines rechten vergleicht. Je weiter ein Objekt dann auseinander liegt (auf diesen 2 verschiedenen Bildern) desto näher ist es deinen Augen. Bei den Sternen und dem Mond versagt dieser Mechanismus natürlich, da diese einfach zu weit weg sind. Dein Gehirn trifft für solche Fälle einfach eine sinnvolle Annahme der Entfernung, diese ungefähr der Entfernung entspricht, die dur für die Entfernung der Erdoberfläche vom "Firmament" hältst. Das Firmament in dem Sinn gibt es natürlich nicht, dieser Eindruck kommt gerade durch diese optische Täuschung zustande, die Sterne sind alle unterschiedlich weit weg. Nur wenn du in Richtung Horizont blickst, schätzt es aufgrund der vielen Objekte bis zum "Firmament hinter dem Horizont" als weiter ein.
So weit so gut. Nun "weiß" dein Gehirn beim Interpretieren des Bildes von deinen Augen, daß je kleiner ein Objekt ist, desto weiter weg ist es, d.h. wenn du einen Elefanten in der Ferne siehst, wird für dich ein räumliches 3D-Bild erzeugt (alles gratis vom Gehirn) in dem du den Elefanten in seiner Originalgröße präsentiert bekommst. Oder hast du schon einmal ein Hochhaus in der Ferne für eine Zündholzschachtel gehalten?
Nun erscheint ist der Mond genauso groß wenn er untergeht, wie als er oben am "Firmament" stand - nur dein Gehirn glaubt er ist weiter hinten, also muß er größer geworden sein...
Alles klar?
Gruß - Herbert
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