Ab durch die Mitte!

Von: , Frage gestellt am Sa, 26. Jun 2004

Habe heute mal wieder den Spruch: "Na dann, ab durch die Mitte." vernommen und frage mich, wo dieser seine Wurzeln hat.

Eine Idee von mir dazu ist, dass es etwas mit der Schule zu tun hat(te). Dass die Schüler quasi ab durch die Mitte(lreihe) der Schulbänke aufstehen mussten, um aus dem Klassenzimmer zu gelangen.....

Zweite Idee wäre, dass es aus dem militärischen Bereich kommt.

Über Anregungen würde ich mich freuen.

Gruß von Sulamith

3 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 25 Minuten 1 hilfreich
    Re: Ab durch die Mitte!

    Habe heute mal wieder den Spruch: "Na dann, ab durch die
    Mitte." vernommen und frage mich, wo dieser seine Wurzeln hat.

    Hallo Sulamith!

    Der Ausdruck "ab durch die Mitte" stammt aus der Theatersprache, vgl. die Regieanweisungen "ab nach rechts", "ab nach links" usw.

    Servus
    Hermann

    • Antwort von nach 9 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Ab durch die Mitte!

      Habe heute mal wieder den Spruch: "Na dann, ab durch die
      Mitte." vernommen und frage mich, wo dieser seine Wurzeln hat.

      Hallo Sulamith!

      Der Ausdruck "ab durch die Mitte" stammt aus der
      Theatersprache, vgl. die Regieanweisungen "ab nach rechts",
      "ab nach links" usw.
      Grins, grins!!

  2. Antwort von nach einer Stunde 1 hilfreich
    Re: Ab durch die Mitte!


    Hallo !


    Ab durch die Mitte!: wegtreten!, voran!, marsch!; stammt aus dem Spießrutenlaufen. Auf diesen Befehl hin wurde der Delinquent durch die Mitte der aus zwei Gliedern Soldaten gebildeten Gasse getrieben. Der Ausdruck, seit Anfang des 19. Jahrhunderts aus Kassel, dem Rheinland und dem Vogtland bezeugt und besonders bei Soldaten, Sportlern und Schülern verbreitet, kann auch den Regieanweisungen von Bühnenstücken entnommen worden sein in der heutigen Bedeutung 'verschwinde!'.


    [Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten: ab, S. 1 ff.Digitale Bibliothek Band 42: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten, S. 149 (vgl. Röhrich-LdspR Bd. 1, S. 53 ff.) (c) Verlag Herder]

    mfg Conrad

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