Transall nach Afghanistan

Von: , Frage gestellt am Fr, 11. Jan 2002

hallo!

"endlich" haben es sich die deutschen soldaten mit den supermodernen transall nach afghanistan aufgemacht.

ich weiss gar nicht was die haben von wegen landung!?!

die transall kommen garantiert ganz von alleine wieder runter!!!;-))))

schönen tag an alle!

matthias

15 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 12 Stunden hilfreich
    Re: Transall nach Afghanistan

    hatte die Transall nicht früher den Beinamen: Wittwenmacher?
    Grüße
    Raimund

    • Antwort von nach 12 Stunden hilfreich
      Re^2: Transall nach Afghanistan

      hatte die Transall nicht früher den Beinamen: Wittwenmacher?
      Grüße
      Raimund
      Hallo,
      das war der Starfighter F 104, der in den 60ern reihenweise vom Himmel fiel, aber das lag nicht am Flugzeug, sonderen daran dass die Piloten zu wenig damit flogen.
      Von der Transall fallen mir im Augenblick nur zwei Abstürze ein, einmal auf Kreta bei schlechtem Wetter gegen einen Berg geflogen und dann bei Hanau oder so im Gewitter zu tief geflogen und im Wald gelandet, beide Male keine Überlebenden.
      Gruss
      Rainer

      • Antwort von nach 21 Stunden hilfreich
        F 104

        Tag auch, das war der Starfighter F 104, der in den 60ern reihenweise
        vom Himmel fiel, aber das lag nicht am Flugzeug, sonderen
        daran dass die Piloten zu wenig damit flogen.
        genauer: Dieses Flugzeug hatte ein völlig neuartiges Flugverhalten, mit dem die Piloten nicht zurechtkamen. Mag auch an der Ausbildung gelegen haben.

        Gruß
        Christian

        • Antwort von nach einem Tag hilfreich
          ich glaube noch genauer...

          Hallo,
          ich kenne einen General, der damals im Verteidigungsministerium gearbeitet hatte. Dieser erklärte mir, dass die Bundesluftwaffe die Starfighter eigenmächtig umgebaut hatte und dass es zu den vielen Abstürzen gekommen war. Ausserdem mussten sie auch viel mehr Waffen mitnehmen, als ursprünglich vorgesehen. Dieser General hat damals dies massiv kritisiert, er bekam danach ein Bein mehr auf den Boden.

          Gruß Mic [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

          • Antwort von nach einem Tag hilfreich
            Re: ich glaube noch genauer...

            Hi Mic,

            ist auch mein Stand. Die Bundeswehr hat die Jaeger umgebaut, wodurch es mitunter zu unerwarteten Stroemungsabrissen kam und
            die Maschinen dann einfach zu Boden trudelten.

            Gruss, tigger

            • Antwort von nach 2 Tagen hilfreich
              Re^2: ich glaube noch genauer...

              Hallo,
              der Srarfighter war von der Konzeption ein Schönwetterabfangjäger. Die politische und militärische Führung wollte aber ein Flugzeug das sowohl Allwetterjäger, bei uns ist das Wetter ja nicht so oft wie in Texas oder Kalifornien, als auch einen Jagdbommber. Dazu wurde jede Menge Technologie eingebaut. Das Umsteigen von den Vorgängermodellen auf den F 104 hat wohl auch einige Piloten überfordert. Die Flugzeuge standen auch Tag und Nacht im Freien, das gefiel der Elektronik nicht so besonders. So ist der Sohn des damaligen Bundesverteidigungsministers auch bei einem Starfighterabsturz ums Leben gekommen, die Maschine war in der Luft in Brand geraten. Bei Triebwerksausfall fiel dasFlugzeug wie ein Stein vom Himmel. Erst als der General Steinhoff Wärmehallen für die Flugzeuge bauen liess, die Ausbildung veränderte und die Piloten so viel als möglich fliegen liess, gingen die Unfallzahlen zurück. Immerhin sind insgesamt 110 Piloten bei den über 200 Abstürzen ums Leben gekommen.
              Gruss
              Rainer [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

            • Antwort von nach 3 Tagen hilfreich
              Re^3: ich glaube noch genauer...

              hallo Rainer

              die gleichen Fehler hat der größte Feldherr aller Zeiten gemacht: aus einem reinen abfangjäger einen Jabo: die Me 262 der Srarfighter war von der Konzeption ein
              Schönwetterabfangjäger. Die politische und militärische
              Führung wollte aber ein Flugzeug das sowohl Allwetterjäger,
              bei uns ist das Wetter ja nicht so oft wie in Texas oder
              Kalifornien, als auch einen Jagdbommber. Dazu wurde jede Menge
              Technologie eingebaut. Das Umsteigen von den Vorgängermodellen
              auf den F 104 hat wohl auch einige Piloten überfordert. Die
              Flugzeuge standen auch Tag und Nacht im Freien, das gefiel der
              Elektronik nicht so besonders. So ist der Sohn des damaligen
              Bundesverteidigungsministers auch bei einem Starfighterabsturz
              ums Leben gekommen, die Maschine war in der Luft in Brand
              geraten. Bei Triebwerksausfall fiel dasFlugzeug wie ein Stein
              vom Himmel. Erst als der General Steinhoff
              Als alter Jagdflieger mit Kenntnissen im Jetantrieb und Raketen antrieb hat er die Fehler wahrscheinlich schneller erkann, als seine Vorgänger.
              Wärmehallen für die Flugzeuge bauen liess, die Ausbildung veränderte und die
              Piloten so viel als möglich fliegen liess, gingen die
              Unfallzahlen zurück. Immerhin sind insgesamt 110 Piloten bei
              den über 200 Abstürzen ums Leben gekommen.
              Grüße
              Raimund

          • Antwort von nach 3 Tagen hilfreich
            Re: ich glaube noch genauer...

            genauer: Dieses Flugzeug hatte ein völlig neuartiges
            Flugverhalten, mit dem die Piloten nicht zurechtkamen. Mag
            auch an der Ausbildung gelegen haben.
            Deutschland hatte einen reinen "Schönwetter-Abfangjäger" aus den USA (dort funktionierte er sehr gut) gekauft und ihn dann in typisch deutscher Art und Weise (sparen ohne Ende und trotzem alles können) versucht zum Allwetter-Allzweck-Bomber "weiterzuentwickeln". als ursprünglich vorgesehen. Dieser General hat damals dies
            massiv kritisiert, er bekam danach ein Bein mehr auf den
            Boden.
            Das geht auch heute noch so. Oder man wird wegbefördert.....

            • Antwort von nach 3 Tagen hilfreich
              Re^2: ich glaube noch genauer...

              ... Oder man wird wegbefördert.....
              oder es wird behauptet, man wäre schwul.
              Grüße
              Raimund



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