Hallo!
Wer kann mir mal genauer erklären, was genau dpi sind, und warum dpi immer in x*x angegeben sind, also z.B. 600*600? Und welche Auflösung ist besser: 1200*1200 oder 2400*600?
Gruß
der Grönni
Hallo Grönni!
Gaaanz einfach: ‚dpi‘ heisst ‚dots per inch‘, d.h. der Drucker druckt dann mit z.B. mit einer Auflösung 300 dpi, was heisst, er setzt auf ein inch (= 1 Zoll = 2,54 cm) 300 farbige Punkte.
300 x 300 dpi heisst dann, er setzt sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung auf 1 Zoll 300 Punkte, d.h. ein rotes Quadrat mit 1 Zoll Kantenlänge bestünde aus 300 x 300 = 90000 roten Punkten.
Je grösser die dpi-Zahl ist, um so besser ist die Druckqualität. Wenn man z.B. mit 72 dpi (Bildschirmqualität) drucken würde, dann wären in z.B. schrägen Linien feine Treppenstufen zu erkennen. Bei 300 dpi sind die vielleicht kaum noch sichtbar und bei 2400 dpi (Zeitschriftendruckqualität) sind sie dann ganz verschwunden.
Gruss aus dem verregneten Schweden
/Reinhard
Dankeschön!
Besten Dank!
Dann sind 4800 dpi bei Tintenstrahldruckern wohl schon sehr gut, wie?
Grüße aus dem verregneten Osnabrück
Grönni
Hallo Grönni,
Dann sind 4800 dpi bei Tintenstrahldruckern wohl schon sehr
gut, wie?
600 x 600 reicht für für Geschäftskorrospondenz
1200 x 1200 reicht beim richtigen Papier für Fotoqualität.
Alles darüber hinaus ist Marketing. (Das ist so als ob man einen PC nur nach der MHz-Zahl des Prozessors beurteilt.)
Gruß
Carlos
Hallo Grönni,
Dann sind 4800 dpi bei Tintenstrahldruckern wohl schon sehr
gut, wie?600 x 600 reicht für für Geschäftskorrospondenz
1200 x 1200 reicht beim richtigen Papier für Fotoqualität.Alles darüber hinaus ist Marketing. (Das ist so als ob man
einen PC nur nach der MHz-Zahl des Prozessors beurteilt.)
Dem stimme ich zu. Wenn ich einen Rechner mit 5Ghz kaufe müsste ich eigentlich erstmal schauen wie schnell der eigentliche (!) Prozessor wirklich ist und ob die gante Peripherie des Prozessors aussenrum überhaupt vernünftig funktioniert.
Ist genauso wie seinerzeit die mantafahrer: „Meiner hat 250PS“. Toll, aber auf die Strasse bringt man die Power nicht und jedes Wochenende am Boliden rumschrauben ist auch nicht das wahre. Genauso wie beim Rechner.
Darüberhinaus denke ich, das die 4800dpi echt nicht wirklich machbar sind und eher „interpoliert“ (also gerechnet) sind…
Gruß
h.
Hallo,
Dann sind 4800 dpi bei Tintenstrahldruckern wohl schon sehr
gut, wie?
ja, das ist schon eine phantastische Auflösung,
aber letztendlich nicht die reine Wahrheit über die
wirkliche Druckqualität.
Nun, warum?
Bei der Auflösung gibt’s folgendes zu beachten:
Die DPI-Zahl gibt an, wieviele Farbpunkte pro Zoll versprüht
werden, wobei bei 4800DPI eben der Mittenabstand zwischen
2 Farbspritzern 25,4mm/4800= ca.0,0053mm = 5,3Mikrometer
sein soll.
Das Problem ist aber, daß die Farbspritzer selber viel größer
als 0,005mm sind, z.B. ca.0,05mm = 50Mikrometer.
Die farbspritzer überlappen sich also stark und die dünnsten
Linien können nimmer nur 5 Mikrometer breit sein, sondern
eben eher 0,05…0,1mm.
Außerdem haben die Farbspritzer keine exakte Form, sondern
können ausgefranst sein und es können auch winzige kleine
Satelitentröpfchen abgestrahltwerden.
So sind also neben der reinen Pixelzahl noch ganz andere
Parameter von Bedeutung für die Qualität des Farbdruckes
(von der richtgen Farbdarstellung ganz zu schweigen).
Natürlich sollte man davon ausgehen, daß ein Drucker mit
sehr hoher DPI-Zahl auch sonst gute Qualitätsparameter hat,
muß aber nicht sein, weil’s oft eben nur für die Werbung ist.
Gruß Uwi