Problem mit Lexmark Z53

Liebe Experten!
Vielleicht kann mir irgendjemand einen schlauen Tip geben. Ich habe folgendes Problem:
Ich habe einen Lexmark-Drucker Z53. Der druckt auch eigentlich sehr gut… WENN er druckt. Er tut das nämlich nur, wenn ich vor dem Einschalten Netz- und Datenkabel (oder zumindest das Datenkabel) ziehe und nach einigen Sekunden wieder einstöpsel. Dann schalte ich den Drucker ein und er druckt wie ein Weltmeister. Tue ich das nicht und schalte ihn einfach nur ein, sagt der PC mir immer, daß etwas mit der Kommunikation zum Drucker nicht stimmt.

Zu meinem PC: Ich habe einen 750 mHz AMD-Prozessor, Win 98 … ja, und was könnte noch wichtig sein?
Na ja, alles steckt an einer Verteiler-Steckdose, die ich ausschalte, wenn der PC nicht läuft. Ein anderes Problem, welches auch erst nach Installation des Druckers auftrat, ist, daß ich mit dem Einschalten des PCs warten muß, bis der Monitor sich entmagnetisiert hat, sonst fährt er nicht hoch.

Frage nun, liegt es daran, daß der Moni zuviel Strom braucht, und könnte man das mit so einer Master-Slave-Steckdose oder einfach damit beheben, daß der Moni eine eigene bekommt…?
Ich wäre dankbar für Hinweise, es nervt nämlich, wenn man immer erst die Stecker umstöpseln muß, bevor man drucken kann!! *g* …und ich will noch einen Scanner anschließen, wer weiß, was dann alles passier…!!! ;o))

Liebe Grüße!
Nicky

Hallo Nicky,

ich weiss ja nicht, was du sonst noch so im Rechner hast. Einen ähnlichen Fall hatte ich mal, man konnte extern (also Scanner, Drucker oder USB-Geräte) nicht vor dem Anfahren des PC anstecken.

Er tut das nämlich nur, wenn ich
vor dem Einschalten Netz- und Datenkabel (oder zumindest das
Datenkabel) ziehe und nach einigen Sekunden wieder einstöpsel.

Eben. Beim Anfahren des PC braucht jede Komponente Strom, vielleicht auch etwas mehr Strom (CD-Laufwerke, Brenner, Festplatte …) weil ja die Komponente wie auch der Rechner einen z.B. Selbsttest macht. Das belastet das Netzteil im Rechner enorm, besonders wenn es ein „schlappes“ Teil ist.

In manchen PC steckt da nur ein 200 Watt-Netzteil drin, welches dann natürlich überlastet ist. Ich habe in oben genanntem Rechner das Netzteil gegen ein 350 Watt-Teil ausgetauscht und schon funktionierte alles bestens.

Natürlich kann auch das Mainboard einen Fehler haben, schließlich betrifft der Fehler scheinbar alle externen Verbindungsstellen des PC. Aber hier schließe ich das erst mal aus. Ein Blick ins BIOS des Rechners kann auch nicht schaden (ist die Hardwareerkennung auf Automatik, kann das BIOS die Adressen selbst vergeben), ist Windows richtig eingestellt, gibt es keine Hardwarekonflikte im Gerätemanager (nachsehen).

Gruß
André