Scanner für gebundene Vorlagen gesucht

Hallo liebe Hardware-Experten,
ich suche dringend einen Scanner, mit dem ich auch gebundene Vorlagen (Bücher) einscannen kann. Mir wurde gesagt, solch ein Gerät müsse eine „verstellbare Vorlagenglas-Abdeckung“ haben, was immer das auch sein mag.
Habt ihr da eine Empfehlung?
mind. 1200x1200 dpi, 48 Bit, USB 2.0 und Windows XP sind die ergänzenden Vorgaben. Ich freue mich auf eure Tipps
Gruß
Peter

Hallo Peter,

pass erst einmal auf, dass das Copyright des Verlages nicht verletzt wird.

Wieviele Bücher sind es, wieviele Seiten müssen gescannt werden? Arbeitest Du beruflich mit diesen Scanner? „verstellbare Vorlagenglas-Abdeckung“ bedeutet nur, dass die Scannerabdeckung nach Auflage des Buches noch geschlossen werden kann, so wie bei größeren Kopierern üblich ist.

Roland

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Hallo Roland,
vielen Dank für Deine Antwort

pass erst einmal auf, dass das Copyright des Verlages nicht
verletzt wird.

  • ist doch selbstverständlich

„verstellbare Vorlagenglas-Abdeckung“ bedeutet nur, dass die
Scannerabdeckung nach Auflage des Buches noch geschlossen
werden kann, so wie bei größeren Kopierern üblich ist.

  • ja so einen Scanner benötige ich. Er dient privaten Zwecken
    und sollte daher noch erschwinglich sein.
    Hast Du da einen Kauftipp für mich?
    Gruß
    Peter

Hast Du da einen Kauftipp für mich?

Je nachdem, wie viel du scannen willst und wie viel Aufwand du mit dem Nachbearbeiten der Scans betreiben willst, kann sich da durchaus auch ein Scanner ohne diese verstellbare Verdeckelung eignen. Du musst ihn dazu nur mit offenem Deckel auf eine feste Unterlage (am besten an eine Tischkante) stellen, das Buch drauflegen und eventuell eine Hälfte an der Tischkante zur Seite am Scanner herunterhängen lassen oder das Buch andrücken, damit der Bund nicht als Schatten zu sehen ist. Der Deckel bleibt dabei offen. Gegebenenfalls kannst du dann noch im Nachhinein Kontrast oder ähnliches korrigieren, Ränder abschneiden oder ähnliches.

Das sind natürlich nur die Erfahrungen, die ich mit meinem Scanner gemacht habe - es handelt sich da um einen relativ stabil verarbeiteten HP Scanjet 3300C, der dem Druck auf das Buch nicht nachgibt (ich stütze mich immer mit meinem halben Körpergewicht drauf wenn’s an die dicken Wälzer geht).
Er hat zwar auch so einen verstellbaren Deckel, aber der taugt nichts, weil er nicht schwer genug ist, um das Buch anzudrücken, nicht weit genug herausziehbar ist, um dicke Bücher zu „fassen“ und bei der Entfernung, die zur Lichtquelle besteht, wenn ein Buch drinliegt, sowieso nicht mehr als weißer Hintergrund mitgescannt wird. Es muss also nicht zwangsläufig so eine Konstruktion sein.

Diese verstellbaren Deckel erkennst du übrigens daran, dass sich der Deckel senkrecht nach oben ziehen oder sogar ganz entfernen lässt. Ob auf- oder zugeklappt, ist dabei egal.
Falls du Interesse daran hast, meine Technik mal auszuprobieren, dann achte darauf, dann du einen stabilen Scanner erwischst und dass der Abstand von der Scannerfläche zum Geräterand an der Seite möglichst klein ist.