Druck aus Dos Fenster unter Win98, dringend!

hallo Leute, wär toll wenn jemand zu meinem Problem was einfallen würde: mein Bekannter hat da ein Datenbankprogramm, Dbase4 oder so. Läuft wie gesagt im Dosfenster unter Win. Er hatte bis jeztz einen alten HP Drucker 500C. Bei dem Teil gabs ne Taste „Compressed“ . Die musste man drücken, damit beim Druck aus Dbase alles aufs Blatt passte. Wenn mans nicht macht, fehlen 2 Spalten. Jetzt ist der Drucker leider hinüber… Die neuen Drucker haben diese Taste aber leider nicht mehr. Im Windowstreiber kann man einstellen was man will (z.B. auf Seite einpassen, oder so), den Druck aus dem Dos Fenster kann man damit nicht verändern.Er hat jetzt einen neuen HP 960C. Hat jemand irgendeine Idee, wie man das lösen könnte? wär echt wichtig.Er würde auch einen anderen Drucker kaufen, wenn jemand ein Modell kennt, welches noch so eine Funktion hat…
Bin dankbar für alle Tips.

moin

da mir die umsetzung von dos-applikations-output ins windows printing system recht suspekt ist würd euch ein neuer drucker m.E nicht helfen, die modernen GDI drucker arbeiten nur noch im grafikmodus, wohingegen euer alter drucker noch im textmodus arbeiten konnte, gerüchteweise gibt es noch einige HPs die das immer noch können, erkennbar daran das se als console drucker unter linux funktionieren, also ein byte ascii output des rechners ergibt einen buchstaben auf papier…

alternativ würd ich folgenden weg gehen, import der dbase4 datendatei in eine datenbank die unter windows löft, meinetwegen MS Access, die abfragen von der Dbase applikation abkupfern und von hand in Access neudefinieren, der vorteil wäre ihr habt die alten daten aber ne modernere software die dann auch besser mit modernen windows versionen harmoniert
ciao norbert

Hallo Michael,

die Sache mit der „Compress“-Taste ist eine früher gerne mal benutzte Abkürzung, um sich beim Programmieren den Druckertreiber zu sparen. Führt natürlich in Situationen die der beschriebenen zum K.O. der Geschichte. Wenn die Applikation im Quelltext vorliegt, und ein Programmier-Handbuch zum neuen Drucker existiert, dann kann man einfach eine passende Befehlszeile in die Druckausgaben einbauen, mit denen das Gerät auf komprimierten Druck umgeschaltet wird. Auch die moderneren Drucker verstehen sich noch ESC P oder PCL-Befehle in einer reinen ASCII-Ausgabe, wenn es sich nicht gerade um einen reinen GDI-Drucker handelt.

Ein wenig Verständnis von Programmierung wird natürlich für entsprechende Maßnahmen vorausgesetzt. Ansonsten kann man natürlich die Anwendung auch in Richtung Access o.ä. portieren, aber das hängt natürlich von deren Umfang und der Erfahrung mit dem neuen DB-System zusammen. Bester Ansprechpartner hierfür wäre wohl der Entwickler der ursürünglichen Lösung.

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