In einer Gartenwirtschaft verzehren zwei Bayern ihre Brotzeit. Es gibt eine Brezen, eine Maß Bier und einen Radi. Die Bayern versuchen verweifelt Salz aus einem Salzfäßchen zu schütteln, aber es klappt einfach nicht. Na ja, sie essen den Radi eben ungesalzen.
Da setzt sich ein Preuße an ihren Platz. „Was essen denn die Herren für eine bayerische Speiße“, fragt der Preiß. „Jo mei, a Brezen, a Rettich und a Bier.“ „Frollein, bitte das gleiche was die Herren hier haben.“ Wie er das Salzfaß auch schüttelt, auch bei ihm klappt es nicht. Er greift nach einem Zahnstocher und piekt sich die Löcher frei und ißt mit Hochgenuß den gesalzenen Rettich. Nach der Mahlzeit verbeugt er sich und verläßt den Biergarten. „Also, leiden hab i die Preißn noch nie können, aber das muß ich ihnen lassen, technisch sind sie uns überlegen.“
No a Preiß in Minga
In einem Biergarten hört a Preiß, dass ein Negerbub ein Münchner Paar mit „Mama“ und „Papa“ anredet. Darüber verwundert fragt er, wie denn das möglich sei, dass sie ein schwarzes Kind hätten. „Den håmma adoptiert!“ ist die Antwort. „Ja, aber da gäbe es doch genug Kinder aus Deutschland…“, gibt der Preuße zu bedenken. Drauf der Baier: " Bei dem Buam kinna ma sicher sei, dass sei Voda koa Preiß is!"
Und no Oiner…
München, Oktoberfest
ein Bayer und ein Preiß sitzen nebeneinander am biertisch.
In der gleichen zeit, wo der preiß gerade mal knapp eine Maß (Für Uneingeweihte: 1 l im Krug) trinkt, schüttet der Bayer 5 in sich hinein.
da spricht der Preiß den Bayern an:
„Also, ich kann gar nicht verstehen, warum sie derartig viel Bier trinken, ich trinke nur, solange ich auch Durst habe“
Der Bayer blickt den Preiß aus den Augenwinkeln an …
dachte kurz nach…
und erwiederte:
„Jooo Joooo, wias Vieh…“
Gruß
Mike