Ganz früher, zu einer Zeit, als es noch das Paradies gab und die Welt noch schön war, da lebten im Paradies Adam und Eva noch völlig nackt und frei von jeder Sünde.
Es herrschte völlige Harmonie und Eintracht zwischen allen Tieren und Menschen, ja sogar verstehen konnten sich Mensch und Tier (mit Ausnahme der Fische, die waren damals schon stumm, weil unter Wasser ja eh keiner zuhört). Das einzige Problem für Mensch und Tier war die gähnende Langeweile, da niemand so recht wußte, was er mit der ganzen Harmonie anfangen solle.
Da trug es sich zu, das die Schlange voller Langeweile zu Eva kroch und meinte:
„Pssst, Eva, ich muß Dir was erzählen!“
Und da Eva, von Natur aus ganz Frau, natürlich neugierig war, hörte Eva zu. Die Schlange redete von einem Traum. In diesem Traum meinte die Schlange gesehen zu haben, das es eine interessante Beschäftigung gäbe, die zum Zeitvertreib geeignet und noch dazu Spaß machen solle. Die Schlange sprach von Sex. Eva wurde immer neugieriger.
Der Gedanke an den Zeitvertreib namens Sex ging ihr einfach nicht mehr aus dem Kopf. Eines schönen Tages fasste sie sich ein Herz und sprach den Adam an. Doch Adam reagierte entsetzt. Er sprach: „Eva, laß diese Gedanken. Das ist Sünde, der Herr hat´s verboten.“
Auch Bitten und Flehen seitens Eva brachte Adam nicht dazu, seine Meinung zu ändern. Er war halt ein Mann und daher natürlich stets gesetzestreu.
Doch Eva gingen die Gedanken nicht aus dem Kopf. So ging Eva los und fragte nacheinander die Tiere im Paradies. Doch alle Tiere reagierten entsetzt und ablehnend, denn schließlich war den Wesen des Paradieses vom Schöpfer die Sünde verboten. Und aus dem schönen Paradies rausgeworfen werden wollte auch keiner.
Schließlich war Eva total frustriert. Sie wollte unbedingt wissen, wie sich Sex anfühlen würde. Sie dachte bei sich, das sich doch unter den Wesen im Paradies eines finden müsse, das bereit war, mit ihr das Gefühl zu erproben. Letztendlich tat Eva in ihrer Verzweiflung das Entsetzliche! Sie stürzte sich in den nächsten Teich und griff sich den nächstbesten Fisch. Der Arme konnte sich ja nicht wehren oder um Hilfe schreien (Fische waren damals schon stumm, weil unter Wasser ja eh keiner zuhört). Ehrlicherweise muß man einräumen, das der Fisch nicht sonderlich selbst mitwirken konnte, aber Eva kam mit dem Fisch in der Hand ganz gut alleine klar.
Und die Moral von der Geschichte?
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Leider werden wir modernen Menschen niemals wissen, wie Fisch wirklich riechen würde.
*wegduck*
Der Dicke MD.