Bin auf der Suche

Hallo,

ich bin auf der Suche nach nem „Dokument“ oder wie man es nennen mag, dass wohl vor einiger Zeit diverse Mailboxen gefüllt hat - aber bei mir ist es leider untergegangen.

Den Inhalt kenne ich nur grob…
Es nimmt den „Stress“ von Studenten auf die Schippe. Im ersten Semester ist man noch hochmotivert und lässt keine Vorlesung aus usw. Das ganze nimmt dann kontinuierlich ab bis zum xx.ten Semester, wo man vor lauter Party-Stress nicht mehr zum Studieren kommt.

Weiss jemand von euch, wo ich das finden kann oder hat jemand das Ganze zufällig und kann es mir zur Verfügung stellen?

Vielen Dank und viele Grüße
Merlinchen

P.S.: ach ja, der PW (alt, aber ich kann ihn mir wenigstens merken:wink:)

Eine Blondine und eine Brünette springen gemeinsam von einem Hochhaus. Wer kommt zuerst unten an?
.
.
.
.

Die Brünette, denn die Blondine muss erst nach dem Weg fragen.

das habe ich gefunden
Aus dem Tagebuch eines Studenten

  1. Semester
    05:30
    Der Quarz-Uhr-Timer mit Digitalanzeige gibt ein zaghaftes „Piep-Piep“ von sich. Bevor sich dieses zu energischem Gezwitscher entwickelt, sofort ausgemacht, aus dem Bett gehüpft. Fünf Kilometer Jogging um den
    Aasee, mit einem Besoffenen zusammengestoßen, anschließend eiskalt geduscht.

06:00
Beim Frühstück Wirtschaftsteil der Vortagszeitung repetiert und Keynes interpretiert. Danach kritischer Blick in den Spiegel, Outfit genehmigt.

07:00
Zur Uni gehetzt. H1 erreicht. Pech gehabt: erste Reihe schon besetzt. Niederschmetternd. Beschlossen, morgen doch noch eher aufzustehen.

07:30
Vorlesung, Mathe Kolberg. Keine Disziplin! Einige Kommilitonen lesen Sportteil der Zeitung oder gehen zu Bölling frühstücken. Alles mitgeschrieben. Füller leer, aber über die Witzchen des Dozenten mitgelacht.

08:00
Vorlesung, Buchführung Issel. Verdammt! Extra neongrünen Pulli angezogen und trotz eifrigem Fingerschnippens nicht drangekommen.

10:45
Nächste Vorlesung. Nachbar verläßt mit Bemerkung „Sinnlose Veranstaltung“ den Raum. Habe mich für ihn beim Prof entschuldigt.

12:00
Mensa Stammessen II. Nur unter größten Schwierigkeiten weitergearbeitet, da in der Mensa zu laut.

12:45
In Fachschaft gewesen. Mathe Script immer noch nicht fertig. Wollte mich beim Vorgesetzten beschweren. Keinen Termin bekommen. Daran geht die Welt zugrunde.

13:00
Fünf Leute aus meiner 0-Gruppe getroffen. Gleich für drei AG’s zur Klausurvorbereitung verabredet.

13:30
Dreiviertelstunde im Copyshop gewesen und die Klausuren der letzten 10 Jahre mit Lösungen kopiert. Dann Tutorium: Ältere Semester haben keine Ahnung.

15:30
In der Bibliothek mit den anderen gewesen. Durfte aber statt der dringend benötigen 18 Bücher nur vier mitnehmen.

16:00
Proseminar. War gut vorbereitet. Hinterher den Assi über seine Irrtümer aufgeklärt.

18:30
Anhand einschlägiger Quellen die Promotionsbedingungen eingesehen und erste Kontakte geknüpft.

19:45
Abendessen. Verabredung im „Blauen Haus“ abgesagt. Dafür Vorlesungen de letzten paar Tage nachgearbeitet.

23:00
Videoaufzeichnung von WiSo" angesehen und im Bett noch das „Kapital“ gelesen. Festgestellt, 18-Stunden-Tag zu kurz. Werde demnächst die Nacht hinzunehmen.

  1. Semester
    10.30
    Aufgewacht!! Ach, Kopfschmerzen, Übelkeit, zu deutsch: KATER!
    10.45
    Der linke große Zeh wird Freiwilliger bei der Zimmertemperaturüberprüfung. (Arrgh!) Zeh zurück. Rechts Wand, links kalt; Mist, bin gefangen.

11.00
Kampf mit dem inneren Schweinehund: Aufstehen oder nicht - das ist hier die Frage.

11.30
Schweinehund schwer angeschlagen, wende Verzögerungstaktik an und schalte Fernseher ein (inzwischen auch schon verkabelt).

12.05
Mittagsmagazin beginnt. Originalton Moderator: „Guten Tag liebe Zuschauer - Guten MORGEN liebe Studenten.“ Auf die Provokation hereingefallen und aufgestanden.

13.30
In der Cafetaria der Mensa am Aasee beim Skat mein Mittagessen verspielt.

14.30
In Rick’s Cafe hereingeschaut. Geld gepumpt und 'ne Kleinigkeit gegessen: Bier schmeckt wieder! Kurze Diskussion mit ein paar Leuten über die neuste Entwicklung des Dollar-Kurses.

15.45
Kurz in der Bibliothek gewesen. Nix wie raus, total von Erstsemestern überfüllt.

16.00
Fünf Minuten im Seminar gewesen. Nichts los! Keine Zeitung, keine Flugblätter - nichts wie weg.

17.00
Stammkneipe hat immer noch nicht geöffnet.

18.15
Wichtiger Termin zuhause: BINGO !!

18:20
Mist! Kein BINGO!! Stattdessen Live-Übertragung von Stöhn-Seles. SAT1 war auch schon besser…

19.10
Komme zu spät zum Date mit der blonden Erstsemesterin im Havanna. Immer dieser Streß!

01.00
Die Kneipen schließen auch schon immer früher… Umzug ins Jovel.

04.20
Tagespensum erfüllt. Das Bett lockt.

05.35
Am Aasee von Erstsemester über’n Haufen gerannt worden. Hat mich gemein beschimpft.

06.45
Bude mühevoll erreicht. Insgesamt 27,50DM ausgegeben. Mehr hatte die Kleine nicht dabei.

06.55
Schlucke schnell noch ein paar Alkas und schalte kurz das Radio ein. Stimme des Sprechers: „Guten Morgen liebe Zuhörer, gute NACHT liebe Studenten.“

viele Grüße
Claudia

Oh Claudia, als ich studierte …
…Warst Du doch noch garnicht auf der Welt. Potzblitz, woher weißt Du das blos her? Na ja, einige Details sind allerdings falsch: SAT 1 gab’s damals noch nicht, die Topografie dürfte sich auf Münster beziehen. In Marburg konnte man sich nicht so frei bewegen, denn da war alles bergig. Man blieb immer dort, wo man war. Aber der Rest stimmt.
Gruß, Alexander

PW.
Zwei Piloten sitzen im Flughafencafe beim Bier. Einer der Piloten tastet suchend über den Tisch. Sucht du dein Bier? Ja, weißt du wo es ist? Vor deinem Gesicht. Sag mal, hast du Sehprobleme? Ja, sags aber nicht weiter. Du bist ja fast blind. Leider ja. Wie kannst du dann fliegen? Ach hm, das ist das kleinste Problem. Ich gebe Gas und wenn mein Copilot „Ach du meine Güte“ sagt, dann ziehe ich hoch.