Eine Ente schwimmt auf dem Fluß rum und plärrt.
Kommt ein Krokodil geschwommen und fragt: „He, Entchen, wieso heulst du denn?“
„Huhu *schluchz*, ich weiss nicht, wer ich bin, ich weiss nicht,was ich bin… *heul* *flenn*“
„Na du bist natürlich eine Ente“, sagt das Krokodil „schau doch, es ist ganz einfach: gelber Schnabel, Federn und Schwimmhäute zwischen den Zehen, eine Ente bist du!“
„Oooh, toll, ich bin eine Ente! Danke!“ freut sich die Ente und fragt: „Aber sag mal, was bist denn du?“
„Rate mal“, sagt das Krokodil.
„Tja“ sagt die Ente, „langer Schwanz, kurze Beine, grosse Klappe,
Lederjacke, … Italiener?“
Eine Ente schwimmt auf dem Fluß rum und plärrt.
Kommt ein Krokodil geschwommen und fragt: „He, Entchen, wieso
heulst du denn?“ …snip…
Variante (zugleich PW):
Gleiches mit einem Häschen und einem Frosch. Das Häschen heult und weiss nicht, wer oder was es ist. Der Frosch sagt: ‚Du hast lange Ohren, ein flauschiges Fell und ein Schwänzchen. Also bist Du ein Häschen.‘ Daraufhin das Häschen: ‚Aber wer bist Du? Du hast kein Fell, keine Ohren, keinen Schwanz. Du musst Niki Lauda sein.‘
Kommt ein Stinktier an einem See vorbei und entdeckt plötzlich ein kleines Entchen am Seeufer, das ganz bitterlich weint. Das Stinktier fragt: „Aber, aber, was ist denn mit dir los? Das ist ja zum Herzerweichen!“. Das Entchen antwortet: „Schluchz, es ist so schrecklich… schluchz…ich habe vergessen, was für ein Tier ich bin!“ Das Stinktier meint beruhigend: „sieh mal das ist doch ganz einfach. Du hast einen langen Schnabel, weiche Federn, Du musst also ein Entchen sein.“ Das Entchen erwidert ganz glücklich und erleichtert: „Richtig! Wie konnte ich nur so dumm sein! Vielen Dank, Du hast mir sehr geholfen!“.
Am nächsten Tag kommt das Stinktier auf seinem Spaziergang wieder an dem See vorbei und sieht zu seiner Verwunderung das kleine Entchen vom Vortag erneut am Ufer sitzen und bitterlich weinen. Das Stinktier setzt sich neben das Entchen und fragt: „Was ist denn nur wieder los mit Dir, Du armes kleines Ding? Was kann denn so schlimm sein, dass Du so sehr weinen musst?“. Das Entchen schluchzt: „Es ist so furchtbar und so hoffnungslos! Ich habe schon wieder vergessen, was für ein Tier ich bin! Ich weiß mir keinen Rat mehr, ich glaube ich gehe ins Wasser…!“. Das Stinktier versucht das Entchen zu beruhigen: „Sieh mal, so schlimm ist das alles gar nicht. Es ist sehr einfach. Du hast einen großen Schnabel, ein weiches, gelbes Gefieder, also musst Du ein Entchen sein!“. Das kleine Entchen hört auf zu weinen und meint: „das kann ich mir sicherlich gut merken. Ist ja wirklich gar nicht so schwer! Wie kann ich Dir nur dafür danken, dass Du mir so lieb geholfen hast?“ Das Stinktier antwortet, dass das schon o.k. sei und das Entchen schwimmt überglücklich davon.
Am darauffolgenden Tag kommt das kleine Entchen wieder ans Seeufer und sieht das Stinktier auf einem herabgefallenen Ast sitzen und bitterlich weinen. Das Stinktier schluchzt so laut, dass man es sicherlich im ganzen Wald hatte hören können. Das Entchen stieg aus dem Wasser, setzt sich neben seinen neuen Freund und fragt, was denn los sei. Das Stinktier sieht das Entchen mit seinen traurigen Augen an und gibt als Antwort: „es ist so furchtbar! Ich kann allen anderen helfen aber bei mir selber scheitere ich! Ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen, ich habe mir das Gehirn zermartert aber es fällt mir einfach nicht mehr ein, was für ein Tier ich bin! Es ist so schlimm, ich glaube ich gehe ins Wasser…!“
Das Entchen meint darauf: „Nicht weinen, ich werde Dir helfen. Sieh mal, das ist doch gar nicht so schwer. Du hast ein buschiges Fell, Du stinkst fürchterlich, also musst Du ein Möse sein!!!“