Es war schon hellichter Tag, als Siegfried mit einem ziemlichen Dampf im Gesicht auf unsicheren Beinen das gemeinsame Schlafzimmer betrat. Darauf hatte seine Lina schon lange gewartet. „Was, du wagsch di morgens om halbachte mit soma Balla zom hoimkomma? An aschdendiger Ma duat so ebbes edda!“. „Do muasch ja saufa“, wehrt er sich entrüstet ab, "wenn da a Weib hosch, mo morgens om halbachte no em Nescht liegt! ".
Ein Schwabe bestellt sich im Wirtschäftle ein Viertele. Er setzt zum trinken an, setzt aber kurz vorher wieder ab. Dies wiederholt sich drei mal. Ein Stammgast sieht dies und fragt den Schwaben wieso er denn nicht trinke ?
Der Schwabe antwortet: Wisset Sie, I trink so gern a Viertele, aber jedsmol wenn I trinke will, lauft mir s Wasser in dr Goscha zamm, und I mog doch koi Schorle.
Dazu der Spruch vom ehemaligen Oberbürgermeister Klett:
„Wos saufa koi Send isch, ischs kotza koi Schand!“
zu Hochdeutsch:
Wo einem der übermäßige Genuss alkoholischer Getränke nicht als Sünde angerechnet wird, ist auch das Entleeren des Magens durch die Speiseaufnahmeorgane keine Schande.
Man achte auf den geradezu lakonischen Stil des Schwäbischen!
Also ein direkter Widerspruch zur sprichwörtlichen Sparsamkeit der Schwaben:smile:
Goht a Frau zom Bäckr und sait: I hedd gern drei Weckla. Sait dr Bäckr: Nemmet 'se bloß zwoi, no hend 'se no 's Geld für a dritts.
den kenn i andersch
Goht a Frau zom Bäckr und sait: I hedd gern drei Weckla. Sait
dr Bäckr: Nemmet 'se doch vier, no hend 'se oins meh.
-)
Rolf