Ich habe vor langer Zeit mal eine kleine Geschichte gehört, die als Ziel ein möglichst langes Kettenwort hat. Ich hoffe, ich habe sie noch so ungefähr im Kopf:
Es war einmal ein König, der hatte eine Tochter, die hieß Barbara. Sie aß so gerne Rhabarber und man nannte sie deshalb überall:
Rhabarbara
Der König schenkte ihr zum 18. Geburtstag eine Bar, die hieß dann
Rhabarbarabar
In der Bar spielte auch eine Band, die nannte sich die Barbaren.
Das waren dann die
Rhabarababarbarbaren
In dieser Band hatten alle einen ganz langen Bart. Also hatte jeder einen
Rhabarbarabarbarbarenbart
Damit die Typen auch immer gepflegt aussahen, besorgte Barbara ihnen einen eigenen Barbier. Das war dann der
Rhabarbarabarbarbarenbartbarbier
Dieser Barbier war nun ein echter Baron, also war er der
Rhabarbarabarbarbarenbartbarbierbaron
…
Wie es von da an weitergeht, weiß ich nicht mehr. Aber vielleicht kennt ja einer von euch die Fortsetzung und/oder noch weitere von diesen Kettenwortspielereien
in meiner Schulzeit (ja, damals Anno18…) gab es in einem Lesebuch eine ähnliche Geschichte, die ich seit geraumer Zeit schon Suche (auch im Internet habe ich nichts gefunden). Die ging ungefähr so:
Die Hottentotten hatten eine Mutter, die sogenannte Hottentottenmutter. Da sie stotterte wurde sie auch Hottentottenstottermutter genannt. … dann war da noch was mit einem Attentat, das war dann der Hottentottenstottermutterattentäter.
Ganz zum Schluß ging es dann auf folgendes Wort hinaus (was für einen Mist man sich doch aus seiner Kindheit merken kann):
Hottentottenstottermutterattentäterlattengitterwetterkotterbeutelrattenfangprämie
Über Hinweise zu dieser Geschichte wäre ich auch glücklich.
Gruß,
Kirsten
PW:
Warum kann Schröder nicht das gleiche Attentat widerfahren wie Schäuble?
Schäuble wurde ins Rückgrat geschossen!
Da ging’s um einen See, an dem im Winter immer sehr viel Schnee fiel, ein Schneesee also.
An diesem Schneesee gab es im Sommer viel Klee, den Schneeseeklee.
In diesem Klee graste ein Reh, das Schneeseekleereh, welches einer Fee gehörte, der Schneeseekleerehfee.
Die Fee hatte einen Zehen, den sie drehen konntem einen sogenannten Schneeseekleerehfeedrehzeh.
Eines Tages tat dieser Zeh ihr wer, sie hatte also Schneeseekleerehfeedrehzehweh!
Vor langer, langer Zeit gabe es in Degerloch kein einziges Haus, sondern nur dichten Wald. Auf einer Lichtung - in der Nähe des heutigen Fernsehturmes - gab es einen kleinen See, der Winters über eine dicke Schneedecke trug. Das war der Schneesee.
Sobald der Frühling begann, blühte rings um den Schneesee roter und weißer Klee in Hülle und Fülle. Dieser Klee wurde Schneeseeklee genannt. Jeden Tag kam ein junges Reh herbeigesprungen und knabberte an dem saftigen Schneeseeklee. Es wurde immer von einer hübschen Fee begleitet. Es war die Schneeseekleerehfee. Diese Fee war immer fröhlich und guter Dinge. Sie tanzte lustig und um den Schneesee herum, während das sogenannte Schneeseekleereh es sich schmecken ließ.
Manchmal sah die Schneeseekleerehfee das Schneeseekleereh beim Tanzen zu, denn es war eine Lust, dem herumwirbelnden Geschhöpf zuzusehen. Mann muss wissen, dass die Schneeseekleerehfee nicht 10 sondern 11 Zehen hatte: 10 Zehen zum Tanzen, und den 11ten zum drehen. Denn - wie jeder weiß - dreht man sich beim Tanzen… Dieser 11lte Zeh war ihr Schneeseekleerehdrehzeh.
Eines Tages aber tanzte die Schneeseekleerehfee nicht lustig um den Schneesee. Sie war auch nicht so fröhlch wie sonst. Im Gegenteil: Sie humpelte langsam dem Schneeseekleereh hinterher und ließ sich erschöpft auf einem Stein nieder. Das merkte die Hexe mit den x-beinigen Hexenhaxen, die in der Nähe des Schneesees wohnte und wunderte sich darüber.„Was ist nur mit dir los? Sonst tanzt du doch immer fröhlich um den Schneesee herum. Heute siehst du aber gar nicht so fröhlich aus, und du tanzt heute auch nicht. Was hast du denn nur?“ fragte die Hexe.„Ach,“ jammerte die Schneeseekleerehfee. „Ich habe so Schneeseekleerehfeedrehzehweh. Im Wald bin ich mit meinem Schneeseekleerehdrehzeh gegen eine Wurzel gestoßen und nun tut es so weh; wie kann ich da fröhlich sein?“
Da überlegte die Hexe, was sie denn gegen das Schneeseekleedrehzehweh tun könnte; und der Hexe fiel auch etwas ein. Sie nahm 7x7 Kräuter und 7 Eimer Milch aus 7 Eutern und 7x7 Wurzeln, die sie im Wald gesammelt hatte und machte daraus eine gelbe Brühe, die sie dann kochte. Mit diesem Schneeseekleerehdrehzehwehtee ging die Hexe mit x-beinigen Hexenhaxen wieder zu der Schneeseekleerehfee und sagte zu ihr: „Trink diesen Schneeseekleerehdrehzehwehtee! Der hilft bestimmt; du wirst sehen in ein paar Tagen kannst du wieder um den Schneesee tanzen und wieder so fröhlich sein wie sonst.“
Die Schneeseekleerehfee trank den Schneeseekleerehdrehzehwehtee und alles geschah so wie es die Hexe gesagt hatte. Am nächsten Tag kamen das Schneeseekleereh und die Schneeseekleerehfee wieder zu dem Schneesee. Heute sah die Schneeseekleefee aber schon viel, viel frölicher aus und heute tanzte sie auch wieder lustig um den Schneesee. Alles war wieder wie vorher.
Auch hier bin ich jetzt fündig geworden (hatte die Geschichte aber irgendwie länger in Erinnerung):
Hottentotten
Wie euch vielleicht bekannt sein dürfte, gibt es im Hottentottenlande das Känguru und die Beutelratte. Besagte Beutelratte pflegt man in Gattern, genannt Kotter, aufzubewahren, welche mit Lattengittern und Wetterschutzvorrichtungen versehen sind. Man nennt sie infolgedessen Lattengitterwetterkotter und die Beutelratte, die man darin aufbewahrt Lattengitterwetterkotterbeutelratte.
Nun lebte in Hottentottenland eine Hottentottenmutter, welche zwei Kinder hatte, die stotterten und an Trottolosis litten; man sie deswegen auch Hottentottenstottertrottelmutter. Auf besagte Hottentottenstotter-trottelmutter wurde ein Attentat verübt, und man nannte den Attentäter den Hottentottenstottertrottelmutterattentäter. Besagter Hottentotten-stottertrottelmutterattentäter wurde jedoch gefangen genommen und in ein Lattengitterwetterkotter gesperrt, in dem sich eine Lattengitter-wetterkotterbeutelratte befand. Nach einiger Zeit kniff die Lattengitter-wetterkotterbeutelratte aus, und wiederum nach einiger Zeit meldete sich auf dem Bürgermeisteramt ein Mann und sagte: " Herr Bürger-meister, ich hab eine Beutelratte gefangen." - „Ja, welche Beutelratte haben Sie denn gefangen?“ - Herr Bürgermeister, ich habe die Beutelratte gefangen, die in dem Lattengitterwetterkotter saß, in dem der Hottentottenstottertrottelmutterattentäter gefangen war." - „Ach so“, sagte der Bürgermeister, " da haben Sie also die Hotten-tottenstottertrottelmutterattentäterlattengitterwetterkotterbeutelratte
gefangen? Nun, dann nehmen Sie hier die Hottentottenstotter-trottelmutterattentäterlattengitterwetterkotterbeutelrattenfangprämie in Empfang und gehen Sie befriedigt nach Hause."
In einer anderen Version wurden die Hottentoten von einem Potentaten regiert, dessen Tante einem Attentat zum Opfer fiel. Glücklicherweise konnte der Hottentottenpotentatentantenattentäter gefaßt und mit angemessener Strenge bestraft werden. Eingesperrt in ein Hottentottenpotentatentantenattentäterlattenkotter sollte er im Fluß ersäuft werden, dieses aber ging zu Bruch. Da sein Verlust Unglück bringt, hat ein mutiger Hottentotte die Überreste gerettet. Leider aber erkältete sich der Hottentottenpotentatentantenattentäterlattenkotterbretterretter bei seiner mutigen Tat und bekam einen Schüttelfrost, der seither als Hottentottenpotentatentantenattentäterlattenkotterbretterretterzitterdatterich bekannt ist.
Ich habe vor langer Zeit mal eine kleine Geschichte gehört,
die als Ziel ein möglichst langes Kettenwort hat. Ich hoffe,
ich habe sie noch so ungefähr im Kopf:
Es war einmal ein König, der hatte eine Tochter, die hieß
Barbara. Sie aß so gerne Rhabarber und man nannte sie deshalb
überall:
Rhabarbara
Der König schenkte ihr zum 18. Geburtstag eine Bar, die hieß
dann
Rhabarbarabar
In der Bar spielte auch eine Band, die nannte sich die
Barbaren.
Das waren dann die
Rhabarababarbarbaren
In dieser Band hatten alle einen ganz langen Bart. Also hatte
jeder einen
Rhabarbarabarbarbarenbart
Damit die Typen auch immer gepflegt aussahen, besorgte Barbara
ihnen einen eigenen Barbier. Das war dann der
Rhabarbarabarbarbarenbartbarbier
Dieser Barbier war nun ein echter Baron, also war er der
Rhabarbarabarbarbarenbartbarbierbaron
…
Der Baron sang Bariton also war er der
Rhabarbarabarbarbarenbartbarbierbaronbariton
Und er kam immer in Begleitung einer eigenen Ballettruppe.
Dies war dann das Rhabarbarabarbarbarenbartbarbierbaronbaritonballett
Und jede dieser Tänzerinnen wollte den Rhabarbarabarbarbarenbartbarbierbaronbariton in ihrem
Rhabarbarabarbarbarenbartbarbierbaronbaritonballettbett
haben.
Natürlich nur - ganz im Sinne der Nettiquette hier! - um dort ein
Rhabarbarabarbarbarenbartbarbierbaronbaritonballettbettbilderbuch
mit ihm anzuschauen !!