San Jose (dpa)
Ein Amerikaner, der einen Polizeihund angebellt hat, mußte sich wegen Behinderung der Polizeiarbeit vor Gericht verantworten. Der 25-jährige Mann bekannte sich im kalifornischen Palo Alto „nicht schuldig“. Bei einer Verutreilung drohen ihm bis zu ein Jahr Gefängnis und 1000 Dollar Geldstrafe. Anfang März war der Kellner nachts einer Gruppe Polizisten und deren Hunden begegnet. Dem Anwalt zufolge bellte ein Hund den Passanten an. Der Mann soll mit einem „freundlichen Bellen“ geantwortet haben. Nach US-Medienberichten erklärte ein Polizeisprecher, die Belästigung von Polizeihunden sei gesetzlich verboten. Der Anwalt pocht auf das Recht auf freie Meinungsäußerung.
(Süddetusche Zeitung, 24. April 2003)