SUCHE witzige weihnachtssatiren

hallo zusammen!

hier bin ich sicher richtig!
um die xmas zeit gehen ja immer diverse geschichten herum, anektoten bzw. satiren um und für die weihnachtszeit.

mir sind 2 im gedächnis geblieben und ich kann sie einfach nirgends im netz finden:

die erste handelt davon, wie ein junge mit seiner oma im fenter eine kerze anzündet, der nachbar kontert mit einer lichterkette und so geht das weiter, dass das kohlekraftwerk schon am äußersten limit fährt, einer pensionist mit einem beamer den weihnachtsmann in den himmel projeziert, eine boing landet, usw usw

bei der 2. geht es um sämtlichen namenswerten kaufhäusern, die im september schon anfangen, ihre filialen zu schmücken in der vorweihnachtszeit.
wo firma x am 15. september weihnachtsmänner in der obstregal versteckt, firma y am 17. september an der wurschttheke „fröhliche weihnachten“ gewunschen wird,…

wenn diese geschichten wer hätte und die mir mailen könnte, wäre ich über glücklich!

schon mal danke im voraus und „frohe weihnachten“ :smile:)
nicola

Sonntag, 1. Advent

10.00 Uhr:
In der Reihenhaussiedlung Önkelstieg läßt sich die Rentnerin Erna B. durch
ihren Enkel Norbert 3 Elektrokerzen auf der Fensterbank ihres Wohnzimmers installieren. Vorweihnachtliche Stimmung breitet sich aus, die Freude ist groß.

10 Uhr 14:
Beim Entleeren des Mülleimers beobachtet Nachbar Ottfried P. die provokante
Weihnachtsoffensive im Nebenhaus und kontert umgehend mit der Aufstellung
eines 10 armigen dänischen Kerzenset zu je 15 Watt im Küchenfenster.
Stunden später erstrahlt die gesamte Siedlung Önkelstieg im besinnlichen
Glanz von 134 Fensterdekorationen.

19 Uhr 03:
Im 14 km entfernten Kohlekraftwerk Sottrup-Höcklage registriert der
wachhabende Ingenieur irrtümlich einen Defekt der Strommeßgeräte für den
Bereich Stenkelfeld-Nord, ist aber zunächst arglos.

20 Uhr 17:
Den Eheleuten Horst und Heidi E. gelingt der Anschluß einer Kettenschaltung
von 96 Halogen-Filmleuchten durch sämtliche 17 Bäume ihres Obstgartens ans
360-Volt-Drehstromnetz. Teile der heimischen Vogelwelt beginnen sofort
verwirrt mit dem frühjährlichen Nestbau.

20 Uhr 56:
Der Discothekenbesitzer Alfons K. sieht sich genötigt seinerseits einen
Teil zur vorweihnachtlichen Stimmung beizutragen und montiert auf dem
Flachdach seines Bungalows das Laseresemble „Metropolis“, das zu den
leistungsstärksten Europas zählt. Die 40m Fassade eines angrenzenden
Getreidesilos hält dem Dauerfeuer der Nikolausprojektion mehrere Minuten
stand, bevor sie mit einem häßlichen Geräusch zerbröckelt.

21 Uhr 30:
Im Trubel einer Jul-Club-Feier im Kohlekraftwerk Sottrup-Höcklage verhallt
das Alarmsignal aus Generatorhalle 5.

21 Uhr 50:
Der 85 jährige Kriegsveteran August R. zaubert mit 190 Flakscheinwerfern
des Typs Varta Volkssturm den Stern von Bethlehem an die tiefhängende
Wolkendecke.

22 Uhr 12:
Eine Gruppe asiatischer frierender Geschäftsleute mit leichtem Gepäck und
sommerlicher Bekleidung irrt verängstigt durch die Siedlung Önkelstieg.
Zuvor war eine Boing 747 der Singapore Airlines mit dem Ziel Sydney
versehentlich in der mit 3000 bunten Neonröhren gepflasterten
Garagenzufahrt der Bäckerei Bröhrmeyer gelandet.

22 Uhr 37:
Die NASA Raumsonde Voyager 7 funkt vom Rande der Milchstraße Bilder einer
angeblichen Supernova auf der nördlichen Erdhalbkugel. Die Experten in
Houston sind ratlos.

22 Uhr 50:
Ein leichtes Beben erschüttert die Umgebung des Kohlekraftwerks
Sottrup-Höcklage. Der gesamte Komplex mit seinen 30 Turbinen läuft mit 350
Megawatt brüllend jenseits der Belastungsgrenze.

23 Uhr 06:
In der taghell erleuchteten Siedlung Önkelstieg erwacht Studentin Bettina
U. und freut sich irrtümlich über den sonnigen Dezembermorgen.

23 Uhr 12:
Studentin Bettina U betätigt den Schalter ihrer Kaffeemaschine.

23 Uhr 12 und 14 Sekunden:
In die plötzlich eingetretene Dunkelheit des gesamten Landkreises
Stenkelfeld bricht die Explosion des Kohlekraftwerks Sottrup-Höcklage wie
Donnerhall. Durch die stockfinsteren Ortschaften irren verwirrte Menschen,
Menschen wie du und ich, denen eine Kerze auf dem Adventskranz nicht genug
war.

Frohe Vorweihnachtszeit!

ma DANKE!
das ding ja super schnell!
herzlichen dank für deine mühe!!! :smile:
und JETZT wird es fix abgespeichert!

bussi
nicola

Weihnachtsbeleuchtung - Quelle
Hallo,

und wie immer fehlt die Quellenangabe:
„Die Weihnachtsbeleuchtung“ stammt aus der Comedy-Serie „Stenkelfeld“ des NDR.

http://www.stenkelfeld.de/
http://www.thomaskuehl.de/Lustiges/Weihnachtsbeleuch…
http://www.osthessen-news.de/OsthessenNews/News/news…

Grüße
Wolfgang

Hallo,

hier mal eine echte Begebenheit.
Mein Bruder war mit seinen beiden Kindern bei mir zu Besuch.
Beim Abschied am Bahnhof frage ich meinen Neffen Kevin ( 7 ) ob er sich schon
auf Weihnachten freue. Seine Antwort : „ Das wird ein Scheiß Weihnachten“.
Ich : „ Wieso ?“
Er : „ Wir müssen doch immer Wunschzettel schreiben.“
Ich : „ Ihr geht doch jetzt zur Schule, also kannst du doch schreiben.“
Er : „ Ich weis aber nicht wie man Playstation 2 schreibt .“

Ich lache heut noch drüber ( 4 Wochen her ).

Gruß Peter

Warum es den Weihnachtsmann gar nicht geben kann…
Wegen der überwältigenden fehlenden Anfragen präsentiere ich Ihnen voller Stolz die jährliche wissenschaftliche Untersuchung über die Existenz des Weihnachtsmannes.

  1. Keine bekannte Spezies der Gattung Rentier kann fliegen. ABER es gibt 300.000 Spezies von lebenden Organismen, die noch klassifiziert werden müssen, und obwohl es sich dabei hauptsächlich Insekten und Bakterien handelt, schließt dies nicht mit letzter Sicherheit fliegende Rentiere aus, die nur der Weihnachtsmann bisher gesehen hat.

  2. Es gibt 2 Milliarden Kinder (Menschen unter 18) auf der Welt. ABER da der Weihnachtsmann (scheinbar) keine Moslems, Hindus, Juden und Buddhisten beliefert, reduziert sich seine Arbeit auf etwa 15 % der Gesamtzahl - 378 Millionen Kinder (laut Volkszählungsbüro). Bei einer durchschnittlichen Kinderzahl von 3,5 pro Haushalt ergibt das 91,8 Millionen Häuser. Wir nehmen an, daß in jedem Haus mindestens ein braves Kind lebt.

  3. Der Weihnachtsmann hat einen 31-Stunden-Weihnachtstag, bedingt durch die verschiedenen Zeitzonen, wenn er von Osten nach Westen reist (was logisch erscheint). Damit ergeben sich 822,6 Besuche pro Sekunde. Somit hat der Weihnachtsmann für jeden christlichen Haushalt mit braven Kindern 1/1000 Sekunde Zeit für seine Arbeit: Parken, aus dem Schlitten springen, den Schornstein runterklettern, die Socken füllen, die übrigen Geschenke unter dem Weihnachtsbaum verteilen, alle übriggebliebenen Reste des Weihnachtsessens vertilgen, den Schornstein wieder raufklettern und zum nächsten Haus fliegen. Angenommen, daß jeder dieser 91,8 Millionen Stops gleichmäßig auf die ganze Erde verteilt sind (was natürlich, wie wir wissen, nicht stimmt, aber als Berechnungsgrundlage akzeptieren wir dies), erhalten wir nunmehr 1,3 km Entfernung von Haushalt zu Haushalt, eine Gesamtentfernung von 120,8 Millionen km, nicht mitgerechnet die Unterbrechungen für das, was jeder von uns mindestens einmal in 31 Stunden tun muß, plus Essen usw. Das bedeutet, dass der Schlitten des Weihnachtsmannes mit 1040 km pro Sekunde fliegt, also der 3.000-fachen Schallgeschwindigkeit. Zum Vergleich: das schnellste von Menschen gebaute Fahrzeug auf der Erde, der Ulysses Space Probe, fährt mit lächerlichen 43,8 km pro Sekunde. Ein gewöhnliches Rentier schafft höchstens 24 km pro STUNDE.

  4. Die Ladung des Schlittens führt zu einem weiteren interessanten Effekt. Angenommen, jedes Kind bekommt nicht mehr als ein mittelgroßes Lego-Set (etwa 1 kg), dann hat der Schlitten ein Gewicht von 378.000 Tonnen geladen, nicht gerechnet den Weihnachtsmann, der übereinstimmend als übergewichtig beschrieben wird. Ein gewöhnliches Rentier kann nicht mehr als 175 kg ziehen. Selbst bei der Annahme, daß ein „fliegendes Rentier“ (siehe Punkt 1) das ZEHNFACHE normale Gewicht ziehen kann, braucht man für den Schlitten nicht acht oder vielleicht neun Rentiere. Man braucht 216.000 Rentiere. Das erhöht das Gewicht - den Schlitten selbst noch nicht einmal eingerechnet - auf 410.400 Tonnen. Nochmals zum Vergleich: das ist mehr als das vierfache Gewicht der Queen Elizabeth.

  5. 410.400 Tonnen bei einer Geschwindigkeit von 1040 km/s erzeugt einen ungeheuren Luftwiderstand - dadurch werden die Rentiere aufgeheizt, genauso wie ein Raumschiff, das wieder in die Erdatmosphäre eintritt. Das vorderste Paar Rentiere muss dadurch 16,6 TRILLIONEN Joule Energie absorbieren. Pro Sekunde. Jedes. Anders ausgedrückt: sie werden praktisch augenblicklich in Flammen aufgehen, das nächste Paar Rentiere wird dem Luftwiderstand preisgegeben, und es wird ein ohrenbetäubender Knall erzeugt. Das gesamte Team von Rentieren wird innerhalb von 5 Tausendstel Sekunden vaporisiert. Der Weihnachtsmann wird währenddessen einer Beschleunigung von der Größe der 17.500-fachen Erdbeschleunigung ausgesetzt. Ein 120 kg schwerer Weihnachtsmann (was der Beschreibung nach lächerlich wenig sein muß) würde an das Ende seines Schlittens genagelt - mit einer Kraft von 20,6 Millionen Newton.

Damit kommen wir zu dem Schluß: WENN der Weihnachtsmann irgendwann einmal die Geschenke gebracht hat, ist er heute tot.

Autor: unbekannt

Little Christmas Gedicht
When the last Kalender-sheets
flattern through the winterstreets
and Dezemberwind is blowing,
then ist everybody knowing
that it is not allzuweit:
she does come ? the Weihnachtszeit.

All the Menschen, Leute, people
flippen out of ihr warm Stueble,
run to Kaufhof, Aldi, Mess,
make Konsum and business.
Kaufen this und jene things
and the Churchturmglocke rings.

Manche holen sich a Taennchen,
when this brennt, they cry „Attention“.
Rufen for the Feuerwehr:
„Please come quick to loeschen her!“
Goes the Taennchen of in Rauch,
they are standing on the Schlauch.

In the kitchen of the house
mother makes the Christmasschmaus.
She is working, schufts and bakes
the hit is now her Yoghurtkeks.
And the Opa says as Tester:
„We are killed bis to Silvester“.
Then he fills the last Glas wine ?
yes, this is the christmastime!

Day by day does so vergang,
and the Holy night does come.
You can think, you can remember,
this is immer in Dezember.

Then the childrenlein are coming
candle-Wachs is abwaerts running.
Bing of Crosby Christmas sings
while the Towerglocke rings
and the angels look so fine ?
well this is the Weihnachtstime.

Baby-eyes are big and rund,
the family feels kerngesund
when unterm Weihnachtsbaum they are hocking
then nothing can them ever shocking.
They are so happy, are so fine ?
this happens in the Christmastime!

The animals all in the house,
the Hund, the Katz, the bird, the mouse,
are turning round the Weihnachtsstress,
enjoy this day as never nie,
well they find Kitekat and Chappi
in the Geschenkkarton von Pappi.

The family begins to sing
and wieder does a Gloeckchen ring.
Zum song vom gruenen Tannenbaum
the Traenen rennen down and down.
Bis our mother ploetzlich flennt:
„The christmas-Gans im Ofen brennt!“
Her nose indeed is very fine.
End of the Weihnachtstime.

CHRISTMAS CAROLS …
CHRISTMAS CAROLS FOR THE PSYCHIATRICALLY CHALLENGED

Schizophrenia — Do You Hear What I Hear?
Multiple Personality Disorder — We Three Kings Disoriented Are
Dementia — I Think I’ll be Home for Christmas
Narcissistic — Hark the Herald Angels Sing About Me
Manic — Deck the Halls and Walls and House and Lawn and Streets and Stores and Office and Town and Cars and busses and Trucks and trees and Fire Hydrants and …
Paranoid — Santa Claus is Coming to Get me
Borderline Personality Disorder — Thoughts of Roasting on an Open Fire
Personality Disorder — You Better Watch Out, I’m Gonna Cry, I’m Gonna Pout, Maybe I’ll tell You Why
Obsessive Compulsive Disorder — Jingle Bells, Jingle Bells, Jingle Bells, Jingle Bells, Jingle Bells, Jingle Bells, Jingle Bells, Jingle Bells, Jingle Bells …

Gebrauchsanweisung …
damit man in der weihnachtszeit nicht vor lauter stress im völligen chaos
versinkt, muss alles genau geplant werden. hier eine zeitgemässe
gebrauchsanweisung für das weihnachtsfest…

Projektstatus:
Wie Weihnachten 2001 im Internet gezeigt hat, heißt Weihnachten nicht mehr
Weihnachten sondern X-Mas, also muß der Weihnachtsmann auch X-Man sein. Da
X-Mas 2002 quasi schon vor der Tür steht, ist es spätestens ab November
höchste Zeit, mit der Weihnachtsvorbereitung zu beginnen. Verzeihung - das
diesjährige Weihnachts-Roll-Out zu starten und die Christmas-Mailing-Aktion
just in Time vorzubereiten.

Hinweis: Die Kick-Off-Veranstaltung (früher 1. Advent) für die diesjährige
SANCROS (Santa Claus Road Show) findet bereits am 02.Dezember 2002 statt.
Daher wurde das offizielle Come-Togeteher des Organizing Committees unter
Vorsitz des CIO (Christmas Illumination Officers) schon am 6. Januar
abgehalten.

Erstmals haben wir ein Projektstatus-Meeting vorgeschaltet, bei dem eine in
Workshops entwickelte To-Do-Liste und einheitliche Job Descriptions erstellt
wurden. Dadurch sollen klare Verantwortungsbereiche, eine powervolle
Perfomance des Kundenevents und optimierte Geschenk-Allocations geschaffen
werden, was wiederum den Service-Level erhöht und außerdem hilft, X-Mas als
Brandname global zu implementieren.

Dieses Meeting diente zugleich dazu, mit dem Co-Head Global Christmas
Markets (Knecht Ruprecht) die Ablauf-Organisation abzustimmen, die
Geschenk-Distribution an die zuständigen Private-Schenking-Center
sicherzustellen und die Zielgruppe klar zu definieren. Erstmals sollen auch
sogenannte Geschenk-Units über das Internet angeboten werden. Die
Service-Provider (Engel, Elfen und Rentiere) wurden bereits via Conference
Call virtuell informiert und die Core-Competences vergeben.

Der Vorschlag, jedem Engel einen Coach zur Seite zu stellen, wurde aus
Budgetgründen zunächst gecancelt. Statt dessen wurde auf einer zusätzlichen
Client Management Conference beschlossen, in einem Testmarkt als
Pilotprojekt eine Hotline (0,69 Rp/Min Legion) für kurzfristige
Weihnachtswünsche einzurichten, um den Added Value für die Beschenkten zu
erhöhen.

Durch ein ausgeklügeltes Management Information System (MIST) ist auch
Benchmark-Orientiertes Controlling für jedes Private-Schenking-Center
möglich. Nachdem ein neues Literatur-Konzept und das Layout-Format von
externen Consultants (Osterhasen Associates) definiert wurde, konnte auch
schon das diesjährige Goldene Buch (Golden Book Release 2001.1) erstellt
werden. Es erscheint als Flyer, ergänzt um ein Leaflet und einem Newsletter
für das laufende Updating. Hochauflagige Low-Cost-Giveaways dienen
zusätzlich als Teaser und flankierende Marketingmaßgabe. Ferner wurde durch
intensives Brainstorming ein Konsens über das Mission-Statement gefunden. Es
lautet „Let’s keep the candles burning“ und ersetzt das bisherige „Frohe
Weihnachten“. X-Man (formerly known as Santa Claus) hatte zwar anfangs
Bedenken angesichts des Corporate Redesigns, akzeptierte aber letztlich den
progressiven Consulting-Ansatz und würdigte das Know How seiner
Investor-Relation-Manager.

CEO (Christmas Event Organizer)

Ganz wichtig: Die Geschichte vom Lametta
Sauerkraut hilft in der Not

Weihnachten naht, das Fest der Feste –
Das Fest der Kinder – Fest der Gäste –
Da geht es vorher hektisch zu …
Ein Hetzen, Kaufen, Proben, Messen –
Hat man auch Niemanden vergessen …?

So ging’s mir – keine Ahnung habend –
vor ein paar Jahren – Heiligabend –
der zudem noch ein Sonntag war.
Ich saß grad bei der Kinderschar,
da sprach mein Mann: „Tu dich nicht drücken,
Du hast heut’ noch den Baum zu schmücken!“

Da Einspruch meistens mir nichts nützt,
hab kurz darauf ich schon geschwitzt:
Den Baum gestutzt – gebohrt – gesägt –
und in den Ständer eingelegt.
Dann kamen Kugeln, Kerzen, Sterne,
Krippenfiguren mit Laterne.
Zum Schluss — ja Himmeldonnerwetta —!
Nirgends fand ich das Lametta !

Es wurde meinem Mann ganz heiß
und stotternd sprach er: „Ja, ich Weiß;
Im letzten Jahr war’s arg verschlissen –
Drum ham wir’s damals weggeschmissen.
Und – in dem Trubel dieser Tage,
bei meiner Arbeit, Müh’ und Plage,
vergaß ich, Neues zu besorgen!
Ich werd’ was von den Nachbarn borgen!“

Die Nachbarn – links, rechts, drunter, drüber –
Die hatten kein Lametta über!
Da schauten wir uns an verdrossen,
die Läden sind ja auch geschlossen…

So sprach ich denn zu meinen Knaben:
„Hört zu! Wir werden heuer haben
einen Baum – altdeutscher Stil,
Weil … mir Lametta nicht gefiel…!“
Da gab es Heulen, Schluchzen, Tränen—
Und ich gab nach den Schmerzfontänen.
„Hör endlich auf mit dem Gezeta –
Ihr kriegt ´nen Baum – mit viel Lametta!“

Zwar konnt’ ich da noch nicht begreifen,
woher ich nehm’ die Silberstreifen…,
doch gerade, als ich sucht’ mein Messa –
da les’ ich: HENGSTENBERG MILDESSA" —
Es war die Sauerkrautkonserve…!
Ich kombinier’ mit Messers Schärfe;
Hier liegt die Lösung eingebettet—,
das Weihnachtsfest, es ist gerettet!

Schnell wurd’ der Deckel aufgedreht,
das Kraut gepresst, so gut es geht –
Zum Trocknen – einzeln – aufgehängt –
und dann geföhnt, – doch nicht versengt!
Die trocknen Streifen sehr geblichen
mit Silberbronze angestrichen –
Auf beiden Seiten Silberkleid!
Oh freue Dich, Du Christenheit!

Der Christbaum ward einmalig schön,
wie selten man ihn hat gesehn!
Zwar roch’s süßsauer zur Bescherung;
Geruchlos gab’s ne Überquerung,
weil mit Benzin ich wusch die Hände,
mit Nitro reinigte die Wände;
Dazu noch Räucherkerz und Myrte –
der Duft die Menge leicht verwirrte!
Und jedermann sprach still, verwundert:
„Hier richt’s nach technischem Jahrhundert!“

Ne Woche drauf! … Ich saß gemütlich
im Sessel, las die Zeitung friedlich,
den Bauch voll Feiertage-Rester –
s’ war wieder Sonntag – und Sylvester.

Da sprach mein Mann: "Du weißt Bescheid?
Es kommen heut’ zur Abendzeit
Schulzes, Lehmanns und Herr Meier
zu unserer Sylvesterfeier …
Wir werden leben wie die Fürsten –
s’ gibt Sauerkraut mit Wiener Würsten!

Ein Schrei ertönt! - Entsetzt er schaut:

"Am Christbaum hängt mein Sauerkraut…!
Ich hab vergessen, Neues zu besorgen!
Ich werd was von den Nachbarn borgen!

Die Nachbarn – links, rechts, drunter, drüber –
die hatten – leider – keines über!
Da schauten wir uns an verdrossen,
die Läden sind ja auch geschlossen…

Und so ward wieder ich der Retta;
Nahm ab vom Baume das Lametta!
Mit Terpentinöl und Bedacht
hab ich das Silber abgemacht.
Das Kraut dann gründlich durchgewässert,
mit reichlich Essig noch verbessert;
Dazu noch Nelken, Pfeffer, Salz
und Curry, Ingwer, Gänseschmalz!
Dann, als das Ganze sich erhitzte –
das Kraut, das funkelte und blitzte –
da konnt’ ich nur nach oben fleh’n,
lass diesen Kelch vorübergeh’n…!

Als später dann das Kraut serviert
ist auch noch folgendes passiert:
Da eine Dame musste niesen
sah man aus ihrem Näschen sprießen
tausend kleine Silbersterne…
„Mach’s noch einmal; Ich seh’ das gerne“…

So rief man ringsum, hocherfreut –
Die Dame wusste nicht Bescheid!

Franziskas Lehmann sprach zum Franz:
„Dein Goldzahn hat heut Silberglanz!“

Und einer, der da musste mal,
der rief: „Ich hab’nen Silberstrahl…!“

So gab’s nach dieser Krautmethode
noch manche nette Episode!

Beim Heimgang sprach ein Gast zu mir:
"Es hat mir gut gefallen hier,
doch wär’ die Wohnung noch viel netta,
hättest Du am Weihnachtsbaum Lametta!

Ich konnte da gequält nur lächeln
und mir noch frische Luft zufächeln.
Ich sprach – und klopfte ihm aufs Jäckchen:
"Im nächsten Jahr, da kauf ich hundert Päckchen!!!

Und dann noch Mannis Weihnachtsgedicht
Weihnachtsgedicht für Mantafahrer

Denkt Euch, ich habe das Christkind gesehen,
ich hab’s Überfahren,es war ein Versehen!
Ich hatte gerade die Äuglein zu,
ich träumte beim Fahren in himmlischer Ruh’.
Das Christkindl hat in dieser heiligen Nacht
Bekanntschaft mit meinem Kühler gemacht.

Später sah ich auch noch den Weihnachtsmann,
er feuerte gerad’ seine Rentiere an.
Ich überholte den langsamen Wicht,
doch sah ich den Gegenverkehr dabei nicht.
Ich wich noch aus,doch leider nicht Santa,
ein kurzes Rummsen und er klebte am Manta.

Am Ende sah ich auch Nikolaus,
er strömte gerad’ aus dem Freudenhaus.
Er kam ganz hektisch über die Kreuzung gelaufen,
wollt’ am Automaten neue Präser sich kaufen.
Mein Auto und mich hat er wohl nicht gesehen,
jedenfalls blieben nur seine Stiefel stehen.

Nun ist die Moral von dem Gedicht,
fahr’ zu schnell Dein Auto nicht,
denn als ich zu Haus’ war, da mußte ich heulen,
mein schöner Wagen,der hatte drei Beulen.
Vom Nik’las,vom Christkind und vom Santa Claus,
tja, dieses Jahr Weihnachten, das fällt dann wohl aus.

Darauf hab ich schon lange gewartet…
ZU 1)
Du gibst hier also selber zu, daß es fliegende Rentier geben könnte. Eine gute Einsicht. Aber der Weihnachtsmann benötigt prinzipiell nur 1 (ein einziges !!) herkömmliches Rentier. Na ja, ein besonders schönes sollte es aus Präsentationsgründen schon sein, und auf den Weihnachtsmann muß es schon hören, sonst kommt der ja wer weiß wo an. Wie der Weihnachtsmann alles mit einem Rentier schafft, fragst Du dich nun sicherlich. Dazu mehr im Folgenden.

ZU 2)
Die Rechnung, die Du hier aufstellst, kapiere ich hinten und vorne nicht. Ich fange mal vorne an: 2 Milliarden Kinder ist noch klar. 15% von 2 Millarden sind aber keine 378 Millionen. Mein Taschenrechner spuckt hier eine Zahl von 300 Millionen aus, also erheblich weniger Kinder (26% Fehler). Des weitern ergibt 378 / 3.5 = 108 und nicht - wie Du behauptest - 91,8 Millionen Häuser (15% Fehler). So kann die weitere Zeitenberechnung nicht stimmen.
Desweiteren mußt du mal mit jemandem reden, der sich mit Kindern auskennt. Es gibt soviel mir bisher bekannt ist keine halben Kinder. (0,8 Häuser übrigens schon) Kinder bekommt man nur im ganzen Stücken, soviel ich weiß. Wenn man sagt, jeder vierte Haushalt hat 4 Kinder, und die restlichen Haushalte haben je 3 Kinder, so gibt es nur ganze Kinder, und es gibt keine Probleme. Allerdings müßten die Häuserzahlen somit an die neuen Begebenheiten angepaßt werden.

ZU 3)
Die Zeitberechnung kann aus den oben genannten Gründen nicht richtig sein, aber egal - es wurde sowieso ein wichtiger Faktor vergessen. Welcher? Du weißt es wirklich nicht? Du mußt in höheren Dimensionen denken .
Nimm dabei an, die vierte Dimension sei die Zeit, so wirst du feststellen, der Weihnachtsmann kann sich zum Verteilen der Geschenke soviel Zeit lassen, wie er will. Das Rentier ist mit ca. 20 km/h auch schnell genug, so daß es hier keine weiteren Probleme geben sollte.
Daß die Berechnung mit der Zeit stimmt, läßt sich auch an empirischen Untersuchungen zeigen.
Natürlich ist der Weihnachtsmann um Weihnachten rum extrem beschäftigt, so daß das mit den „Zeitsprüngen“ nicht immer ganz klappt. Hast du als Kind niemals bemerkt, daß die Zeit vor der Bescherung extrem langsam vergeht ? Jetzt vergeht die Zeit bis zu den Ferien ja auch extrem langsam. Na siehst Du!! Du mußt alles in der „Zeitdimension“ berechnen.

ZU 4)
Hier gibt es grundsätzlich auch keine Probleme, siehe Erklärung zu Punkt 3 (Zeit ist unbegrenzt, also kann der Weihnachtsmann beliebig oft hin und her fahren.)
Selbst wenn der Weihnachtsmann alles auf einmal mitnimmt, funktioniert die Sache. Du weißt ja sicherlich, daß der Weihnachtsmann von seinem Chef eine gute Ausrüstung bekommnen hat. Darunter befindet sich selbstverständlich ein Anti-Gravitations-Generator. Das Gewicht spielt somit keine Rolle, und jedes beliebige Rentier läßt sich hiermit zum Fliegen anregen (siehe Punkt 1). Auch ist ein Rentier für die gesamte Last ausreichend.

ZU 5)
Also manchmal glaube ich, du willst gar nicht, daß es den Weihnachtmann gibt! Zu diesem Problem ist die Lösung auch nicht weiter schwer. Der gesamte Weihnachtstransport wird im Vakuum duchgeführt. Die Lebewesen bekommen selbstverständlich Sauerstoffflaschen, die kurz vor Erreichen des Zieles versteckt werden, so daß diese nicht weiter auffallen.
Selbstverständlich wird auch die „Vakuumglocke“ aus extrem hitzebeständigem Material in ein sicheres Versteck gebracht.

ZUM Schlusssatz)
Natürlich gibt es den Weihnachtsmann, wie du soeben erfahren hast. Wie willst Du denn sonst Deinen Kinder mal erklären, woher die ganzen Geschenke zu Weihnachten kommen ? HÄ ? Kannst du mir das mal sagen ? Und übrigens: Wer bringt mir dann meine Geschenke?
Ein Problem habe ich bei der ganzen Sache allerdings doch noch.
Nehmen wir mal an, Deine Zahlen stimmen, und nehmen wir weiter an, jedes Geschenk hätte die Ausmaße von 15 x 15 x 15 cm, dann wäre das Gesamtvolumen des Weihnachtstransporters 1.275.750 m3. Ordnet man die Pakete nun in
einem Würfel an, so hätte dieser eine Kantenlänge von ca. 108,5m. Ein so großes Gefährt samt dazugehöriger „Vakuumglocke“ dürfte eigentlich nicht unbemerkt bleiben.
Einige Leute behaupten ja, sie hätten den Weihnachtsmann schon einmal mit seinem Schlitten gesehen.
Ich werde über dieses Problem noch nachdenken.

… so es denn in diesem Brett ginge. Herrlich.

Allerdings hoffe ich nun, daß der berüchtigte Fels im Meer der Erkenntnis auch DAS NANO-HIRN genannt, nicht auf Punkt 3 + 4 stößt.
Das ist doch bestimmt wieder die Ansicht von Altphysikisten sonst hättest Du doch bestimmt in missionarischem Eifer eine marxistisch-leninistische Seite als Quelle angegeben, oder ?
Na. das wird wieder ein thread…

Gruß
Bernd

ZU 3)
Die Zeitberechnung kann aus den oben genannten Gründen nicht
richtig sein, aber egal - es wurde sowieso ein wichtiger
Faktor vergessen. Welcher? Du weißt es wirklich nicht? Du mußt
in höheren Dimensionen denken .
Nimm dabei an, die vierte Dimension sei die Zeit, so wirst du
feststellen, der Weihnachtsmann kann sich zum Verteilen der
Geschenke soviel Zeit lassen, wie er will. Das Rentier ist mit
ca. 20 km/h auch schnell genug, so daß es hier keine weiteren
Probleme geben sollte.
Daß die Berechnung mit der Zeit stimmt, läßt sich auch an
empirischen Untersuchungen zeigen.
Natürlich ist der Weihnachtsmann um Weihnachten rum extrem
beschäftigt, so daß das mit den „Zeitsprüngen“ nicht immer
ganz klappt. Hast du als Kind niemals bemerkt, daß die Zeit
vor der Bescherung extrem langsam vergeht ? Jetzt vergeht die
Zeit bis zu den Ferien ja auch extrem langsam. Na siehst Du!!
Du mußt alles in der „Zeitdimension“ berechnen.

ZU 4)
Hier gibt es grundsätzlich auch keine Probleme, siehe
Erklärung zu Punkt 3 (Zeit ist unbegrenzt, also kann der
Weihnachtsmann beliebig oft hin und her fahren.)
Selbst wenn der Weihnachtsmann alles auf einmal mitnimmt,
funktioniert die Sache. Du weißt ja sicherlich, daß der
Weihnachtsmann von seinem Chef eine gute Ausrüstung bekommnen
hat. Darunter befindet sich selbstverständlich ein
Anti-Gravitations-Generator. Das Gewicht spielt somit keine
Rolle, und jedes beliebige Rentier läßt sich hiermit zum
Fliegen anregen (siehe Punkt 1). Auch ist ein Rentier für die
gesamte Last ausreichend.

Hallo TwingO,

Du gibst hier also selber zu, daß es fliegende Rentier geben
könnte.

Nur zur Klarstellung: ich gebe gar nix zu, und ich behaupte auch nix. Der ganze Artikel war ein Zitat!
Ich habe nochmal das Original recherchiert:

http://www.physlink.com/Fun/IsThereSanta.cfm

Grüße
Wolfgang

AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER

  1. Dezember

AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER

Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, daß unsere
Firmen-Weihnachtsfeier am 20.12. im Argentina-Steakhousestattfinden wird.
Es wird eine nette Dekoration geben und eine kleine Musikband wird heimelige Weihnachtslieder spielen. Entspannen Sie sich und genießen Sie den Abend… Freuen Sie sich auf unseren Geschäftsführer, der als Weihnachtsmann verkleidet die Christbaumbeleuchtung einschalten wird!
Sie können sich untereinander gern Geschenke machen, wobei kein Geschenk einen Wert von 20 EUR übersteigen sollte.

:wink:

Gruß´

HC
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine besinnliche Adventszeit.

Tina Bartsch-Levin

Leiterin Personalabteilung

  1. Dezember

AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER

Auf gar keinen Fall sollte die gestrige Mitteilung unsere Türkischen Kollegen isolieren. Es ist uns bewußt, daß Ihre Feiertage mit den unsrigen nicht ganz konform gehen: Wir werden unser Zusammentreffen daher ab sofort „Jahresendfeier“ nennen. Es wird weder einen Weihnachtsbaum oder Weihnachtslieder geben.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine schöne Zeit.

Tina Bartsch-Levin
Leiterin Personalabteilung

  1. Dezember

AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER

Ich nehme Bezug auf einen diskreten Hinweis eines Mitglieds der
Anonymen Alkoholiker, welcher einen „trockenen“ Tisch einfordert. Ich freue mich, diesem Wunsch entsprechen zu können, weise jedoch darauf hin, daß dann die Anonymität nicht mehr gewährleistet sein wird…Ferner teile ich Ihnen mit,
daß der Austausch von Geschenken durch die Intervention des Betriebsrats nicht gestattet sein wird: 20 EUR sei zuviel Geld.

Tina Bartsch-Levin
Leiterin Personalforschung

  1. Dezember

AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER

Es ist mir gelungen, für alle Mitglieder der „Weight-Watchers“ einen Tisch weit entfernt vom Buffet und für alle Schwangeren einen Tisch ganz nah an den Toiletten reservieren zu können. Schwule dürfen miteinander sitzen.
Lesben müssen nicht mit Schwulen sitzen, sondern haben einen Tisch für sich alleine. Na klar, die Schwulen erhalten ein Blumenarrangement für ihren Tisch.

Endlich zufrieden?

Tina Bartsch-Levin
Leiterin Klappsmühle

  1. Dezember

AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER

Selbstverständlich werden wir die Nichtraucher vor den Rauchern schützen und einen schweren Vorhang benutzen, der den Festraum trennen kann, bzw.die Raucher vor dem Restaurant in einem Zelt platzieren.

Tina Bartsch-Levin
Leiterin Personalvergewaltigung

  1. Dezember

AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER
Vegetarier! Auf Euch habe ich gewartet! Es ist mir scheißegal, ob’s Euch nun paßt oder nicht: Wir gehen ins Steakhaus!!! Ihr könnt ja, wenn Ihr wollt, bis auf den Mond fliegen, um am 20.12. möglichst weit entfernt vom „Todesgrill“, wie Ihr es nennt, sitzen zu können. Labt Euch an der Salatbar und freßt rohe Tomaten! Übrigens: Tomaten haben auch Gefühle, sie schreien
wenn man sie aufschneidet, ich habe sie schon schreien hören, ätsch
ätschätsch!

Ich wünsch Euch allen beschissene Weihnachten, besauft Euch und krepiert !!!

Die Schlampe aus der dritten Etage.

  1. Dezember

AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER

Ich kann sicher sagen, daß ich im Namen von uns allen spreche, was die baldigen Genesungswünsche für Frau Bartsch-Levin angeht. Bitte unterstützen Sie mich und schicken Sie reichlich Karten mit Wünschen zur guten Besserung ins Sanatorium. Die Direktion hat inzwischen die Absage unserer Feier am 20.12.
beschlossen. Wir geben Ihnen an diesem Nachmittag bezahlte Freizeit.

Josef Benninger

Interimsleiter Personalabteilung

Liebe Mitarbeiter

Liebe Mitarbeiter,

wie schon in den Vorjahren wollen wir auch in diesem Jahr das anstrengende Geschäftsjahr mit einer gemeinsamen Weihnachtsfeier in der Kantine beenden.

Da es im letzten Jahr einige etwas unerfreuliche Zwischenfälle gab, möchte die Geschäftsleitung im Vorfeld auf gewisse Spielregeln hinweisen, um die besinnliche Feier auch im rechten Rahmen ablaufen zu lassen.

1.) Wenn möglich sollten die Mitarbeiter den besagten Raum noch aus eigener Kraft erreichen, und nicht im alkoholisierten Zustand von Kollegen hereingetragen werden. Eine Vorfeier ab den frühen Morgenstunden sollte möglichst vermieden werden.

2.) Es wird nicht gern gesehen, wenn sich Mitarbeiter mit ihrem Stuhl direkt an das kalte Buffet setzen. Jeder sollte mit seinem gefüllten Teller einen Platz an den Tischen aufsuchen! Auch die Begründung „Sonst frißt mir der Meier die ganzen Melonenschiffchen weg“ kann nicht akzeptiert werden.

3.) Schnaps, Wein und Sekt sollte auch zu vorgerückter Stunde „nicht“ direkt aus der Flasche getrunken werden. Besonders wenn man noch Reste der genossenen Mahlzeit im Mund hat. Der Hinweis „Alkohol desinfiziert“ beseitigt nicht bei allen Mitarbeiten das Mißtrauen gegen Speisereste in den angetrunkenen Flaschen.

4.) Wer im letzten Jahr den bereitgestellten Glühwein gegen eine Mischung aus Hagebuttentee und Super-Bleifrei ausgetauscht hat, wird darum gebeten diesen Scherz nicht noch einmal zu wiederholen. Sicherlich ist uns allen noch in Erinnerung was passierte als Kollege Moosbacher sich nach dem dritten Glas eine Zigarette anzündete.

5.) Sollte jemand nach Genuß der angebotenen Speisen und Getränke von einer gewissen Unpäßlichkeit befallen werden, so wird darum gebeten die dafür vorgesehen Örtlichkeiten aufzusuchen. Der Chef war im letzten Jahr über den unerwarteten Inhalt seines Aktenkoffers nicht sehr begeistert.

6.) Wenn Weihnachtslieder gesungen werden, sollten die Originaltexte gewählt werden. Einige unserer Auszubildenden sind noch minderjährig und könnten durch einige Textpassagen irritiert werden. In diesem Zusammenhang möchten wir nochmals daran erinnern, das einige der männlichen Kollegen sich noch nicht zur Blutuntersuchung zwecks Feststellung der Vaterschaft gemeldet haben. Unsere im Mutterschaftsurlaub befindliche Mitarbeiterin Frl. Kluge meint, es bestände ein ursächlicher Zusammenhang zwischen der letztjährigen Weihnachtsfeier und der Geburt ihrer Tochter Sylvia im September dieses Jahres.

Wenn wir uns alle gemeinsam an diese wenigen Verhaltensmaßregeln halten, sollte unsere Weihnachtsfeier wieder ein großer Erfolg werden.

MfG

Die Geschäftsleitung

Einladung Weihnachtsfeier
Einladung zur Weihnachtsfeier

Trotz drastischer Sparmaßnahmen gibt des dennoch eine Weihnachtsfeier für Euch, liebe Mitarbeiter!

Wir treffen uns am Samstag 15.12.03 um 9:30 Uhr an der Autobahnabfahrt (A3) Neuwied - Altenkirchen. Wir fahren anschließend per Anhalter Richtung Köln Hauptbahnhof

Mittagessen: Erbsensuppe in der Bahnhofsmission

„Suppe mit Erbsen“ 35 Cent

„Suppe ohne Erbsen“ 20 Cent

Programmablauf:

Wettfahrt auf der Rolltreppe im Kaufhof

(Dem Sieger spendiert die Geschäftsleitung

14 Tage Windsurfen in Mauii - bei eigener Anreise und eigener Unterkunft)

Danach geht es zur Rhein-Promenade: Schiffe gucken!!!

Anschließend folgt ein Folkloreabend im Asylantenheim in Wesseling mit anschließender Polonaise durch den DEA-Mineralölpark.

Bis zum Abendessen:

Open Air Konzert der Heilsarmee auf dem Bahnhofsvorplatz.

Abendessen:

Betteln bei der Arbeiterwohlfahrt; gegen 20.00 Uhr gemeinsame

Einnahme des erbettelten Essens.

Rückfahrt:

21.30 Uhr gemeinsame Schwarzfahrt nach Hause.

Die Geschäftsleitung erwartet das zahlreiche Erscheinen der Mitarbeiter.

Es grüßt Euch ganz herzlich Euer Weihnachtsmann!!!

:wink:

Gruß

HC

Wohl in der Annahme, dass diese Geschichte bereits letztes Jahr und vorletztes und… gepostet wurde…

Wintergeschichte „Weisse Weihnacht“

Schnee…

8. Dezember, 18:00 Uhr
Es hat angefangen zu schneien.
Der erste Schnee in diesem Jahr.
Meine Frau und ich haben unsere Cocktails genommen und stundenlang am
Fenster gesessen und zugesehen, wie riesige, weiße Flocken vom Himmel herunter schwebten.
Es sah aus wie im Märchen.
So romantisch - wir fühlten uns wie frisch verheiratet.
Ich liebe Schnee.

9. Dezember, 9:15 Uhr
Als wir wach wurden, hatte eine riesige, wunderschöne Decke aus weißem
Schnee jeden Zentimeter der Landschaft zugedeckt.
Was für ein phantastischer Anblick!
Kann es einen schöneren Platz auf der Welt geben?
Hierher zu ziehen war die beste Idee, die ich je in meinem Leben hatte.
Habe zum ersten Mal seit Jahren wieder Schnee geschaufelt und fühlte mich wieder wie ein kleiner Junge.
Habe die Einfahrt und den Bürgersteig freigeschaufelt.
Ich liebe Schnee!

9. Dezember, 16:00 Uhr
Heute Nachmittag kam der Schneepflug vorbei. Er hat den Bürgersteig und die Einfahrt wieder zugeschoben.
Also holte ich die Schaufel wieder raus.
Was für ein tolles Leben!

12. Dezember, 8:30 Uhr
Die Sonne hat unseren ganzen schönen Schnee geschmolzen.
Was für eine Enttäuschung.
Mein Nachbar sagt, dass ich mir keine Sorgen machen soll, wir werden definitiv eine weiße Weihnacht haben.
Kein Schnee zu Weihnachten wäre schrecklich!
Bob sagt, dass wir bis zum Jahresende so viel Schnee haben werden, dass ich nie wieder Schnee sehen will.
Ich glaube nicht, dass das möglich ist.
Bob ist sehr nett - ich bin froh, dass er unser Nachbar ist.
Ich liebe Schnee.

14. Dezember, 9:15 Uhr
Schnee, wundervoller Schnee!
30 cm letzte Nacht.
Die Temperatur ist auf -20 Grad gesunken.
Die Kälte lässt alles glitzern.
Der Wind nahm mir den Atem.
Aber ich habe mich beim Schaufeln aufgewärmt.
Das ist das Leben!

14. Dezember, 16:00 Uhr
Der Schneepflug kam heute Nachmittag zurück und hat wieder alles zugeschoben.
Mir war nicht klar, dass ich soviel würde schaufeln müssen, aber so komme ich wieder in Form.
Wünschte, ich würde nicht so pusten und schnaufen.
Ich liebe Schnee.

15. Dezember, 17:45 Uhr
60 cm Vorhersage.
Habe meinen Kombi verscheuert und einen Jeep gekauft und Winterreifen für das Auto meiner Frau und zwei Extra-Schaufeln.
Habe den Kühlschrank aufgefüllt.
Meine Frau will einen Holzofen, falls der Strom ausfällt.
Das ist lächerlich - schließlich sind wir nicht in Alaska.

16. Dezember, 13:15 Uhr
Eissturm heute morgen.
Bin in der Einfahrt auf den Arsch gefallen, als ich Salz streuen wollte.
Tut höllisch weh.
Meine Frau hat eine Stunde gelacht.
Das finde ich ziemlich grausam.

17. Dezember, 19:30 Uhr
Immer noch weit unter Null.
Die Straßen sind zu vereist, um irgendwohin zu kommen. Der Strom war fünf Stunden weg.
Musste mich in Decken wickeln, um nicht zu erfrieren.
Kein Fernseher. Nichts zu tun als meine Frau anzustarren und zu versuchen, sie zu irritieren.
Glaube, wir hätten einen Holzofen kaufen sollen, würde das aber nie zugeben.
Ich hasse es, wenn sie recht hat!
Ich hasse es, in meinen eigenen Wohnzimmer zu erfrieren!

20. Dezember, 21:00 Uhr
Der Strom ist wieder da, aber noch mal 40 cm von dem verdammten Zeug letzte Nacht!
Noch mehr schaufeln.
Hat den ganzen Tag gedauert.
Der beschissene Schneepflug kam zweimal vorbei.
Habe versucht, eines der Nachbarskinder zum Schaufeln zu überreden.
Aber die sagen, sie hatten keine Zeit, weil sie Hockey spielen müssen.
Ich glaube, dass die lügen.

20. Dezember, 16:30 Uhr
Wollte eine Schneefräse im Baumarkt kaufen. Die hatten keine mehr. Kriegen erst im März wieder welche rein.
Ich glaube, dass die lügen.
Bob sagt, dass ich schaufeln muss oder die Stadt macht es und schickt mir die Rechnung.
Ich glaube, dass er lügt.

22. Dezember, 10:30 Uhr
Bob hatte recht mit weißer Weihnacht, weil heute Nacht noch mal 30 cm von dem weißen Zeug gefallen ist.
Es ist so kalt, dass es bis August nicht schmelzen wird.
Es hat 45 Minuten gedauert, bis ich fertig angezogen war zum Schaufeln, und dann musste ich pinkeln.
Als ich mich schließlich ausgezogen, gepinkelt und wieder angezogen hatte, war ich zu müde zum Schaufeln.

22. Dezember, 18:30 Uhr
Habe versucht für den Rest des Winters Bob anzuheuern, der eine Schneefräse an seinem Lastwagen hat, aber er sagt, dass er zu viel zu tun hat.
Ich glaube, dass der Wichser lügt.

23. Dezember, 9:30 Uhr
Nur 10 cm Schnee heute.
Und es hat sich auf 0 Grad erwärmt.
Meine Frau wollte, dass ich heute das Haus dekoriere.
Ist die bekloppt ?
Ich habe keine Zeit - ich muss schaufeln!
Warum hat sie es mir nicht schon vor einem Monat gesagt?
Sie sagt, sie hat, …
…aber ich glaube, dass sie lügt.

24. Dezember, 9:00 Uhr
20 Zentimeter.
Der Schnee ist vom Schneepflug so fest zusammengeschoben, dass ich die Schaufel abgebrochen habe.
Dachte, ich kriege einen Herzanfall.
Falls ich jemals den Arsch kriege, der den Schneepflug fährt, ziehe ich ihn an seinen Eiern durch den Schnee.
Ich weiß genau, dass er sich hinter der Ecke versteckt und wartet, bis ich mit dem Schaufeln fertig bin.
Und dann kommt er mit 150 km/h die Strasse runtergerast und wirft tonnenweise Schnee auf die Stelle, wo ich gerade war.

24. Dezember, 18:30 Uhr
Heute Nacht wollte meine Frau mit mir Weihnachtslieder singen und Geschenke auspacken.
Aber ich hatte keine Zeit.
Musste nach dem Schneepflug Ausschau halten.

25. Dezember, 9:45 Uhr
Frohe Weihnachten.
60 Zentimeter mehr von der !*?#@$.
Eingeschneit.
Der Gedanke an Schneeschaufeln lässt mein Blut kochen.
Gott, ich hasse Schnee!

25. Dezember, 15:30 Uhr
Dann kam der Schneepflugfahrer vorbei und hat nach einer Spende gefragt.
Ich hab ihm meine Schaufel über den Kopf gezogen.
Meine Frau sagt, dass ich schlechte Manieren habe.
Ich glaube, dass sie eine Idiotin ist.
Wenn ich mir noch einmal Heintje anhören muss, werde ich sie umbringen.

26. Dezember, 11:30 Uhr
Immer noch eingeschneit.
Warum um alles in der Welt sind wir hierher gezogen?
Es war alles IHRE Idee.
Sie geht mir echt auf die Nerven.

27. Dezember, 8:30 Uhr
Die Temperatur ist auf -30 Grad gefallen und die Wasserrohre sind eingefroren.

28. Dezember, 11:30 Uhr
Es hat sich auf -5 Grad erwärmt.
Immer noch eingeschneit.
Die Alte machte mich verrückt!

29. Dezember, 10:45 Uhr
Noch mal 30 Zentimeter.
Bob sagt, dass ich das Dach freischaufeln muss, oder es wird einstürzen.
Das ist das Dämlichste, was ich je gehört habe.
Für wie blöd hält der mich eigentlich?

30. Dezember, 12:30 Uhr
Das Dach ist eingestürzt.
Der Schneepflugfahrer verklagt mich auf 50.000 Schmerzensgeld.
Meine Frau ist zu ihrer Mutter gefahren.
25 cm vorhergesagt…

31. Dezember, 10:30 Uhr
Habe den Rest vom Haus angesteckt.
Nie mehr schaufeln…

8. Januar, 10:12 Uhr
Mir geht es gut.
Ich mag die kleinen Pillen, die sie mir dauernd geben.
Warum bin ich an das Bett gefesselt?

(aus: www.funpps.de)

Alle Jahre wieder kommt das nächste Kind
weil wir arm und gläubig, gut katholisch sind.

Weil Papst Paul der Sechste streng verboten hat,
den Gebrauch der Pille, werden wir nicht satt.

Auch wenn wir verhungern, bleiben wir dabei:
lieber tot als Schuldig, Christus macht uns frei.


Man ehrt Gott in der Höhe, weil man ihn auf Erden ans Kreuz schlug.


Quelle: Stille NAcht allerseits ISBN 3499115611 Buch anschauen
einfach köstlich

Gruß Norbert