DAU - Die Sammlung

Dümmste anzunehmende User - Die Sammlung


Endlich isses soweit: Die gesammelten DAU-Stories V1.0
(DAU :== dümmster anzunehmender User)


Also der Cousin eines Freundes arbeitet wirklich in der Serviceabteilung bei Nixdorf. Der hat uns mal 2 seiner Oberhämmer erzählt.

Eine Sekretärin hat mal angerufen, weil der Rechner nicht mehr gebootet hat und nur wilde Zeichen zu sehen wären. Auf die Frage, was denn auf dem Monitor steht, kam prompt die Antwort: „Ne Tasse Kaffee.“

Ein anderes Mal hatte ein Abteilungsleiter angerufen, weil er ausversehen eine Diskette gelöscht hatte, auf der ein Programm ala Word lief. Der Servicemensch riet ihm, die Originaldiskette zu nehmen und die Sicherheitskopie wieder herzustellen.
Kurz darauf rief der gleiche Typ nochmal an und sagte, dass das nicht mehr möglich wäre, da jemand die Originaldiskette nach Vorschrift kopiert (mit einem Fotokopierer) und abgeheftet(!!) hätte.

Im Radio lief mal ne Serie Frust am Computer. Ich hab das Ding auf der Autobahn gehört und wäre vor Lachen fast in die Leitplanken gedonnert.
Da rief eine Sekretärin an und fragte, wie man beim Druckvorgang die Stückzahl der Kopien korrigieren kann, wenn man z.B.: 1000 statt 10 Kopien losgeschickt hätte. Es hätte wohl nix gebracht, den Drucker abzuschalten (War wohl noch in ner Art Druckmanager von Word) oder den Computer. (Bei kleinen Dateien passt sowas wohl in den Druckerpuffer)
Der Hammer war dann, als der Moderator fragte, wie oft sie denn schonmal so 1000 Kopien ausgedruckt hätte, meinte sie ganz trocken: „So 7 - 8 mal.“
Spätestens hier konnte man an den Prustgeräuschen im Hintergrund erahnen, dass es sich wohl um eine Live-Sendung gehandelt hat.

Ich weiss, dass die beiden ersten Geschichten etwas unglaubwürdig sind (eher so Marke jeder kennt sie, aber jeder hat sie in einer anderen Version von jemand anderem gehört), aber halte meine Quelle doch für recht glaubwürdig. Bei der Letzten nehme ich an, dass sie wahr ist. Kam nämlich nicht auf FFN, daher ist es unwahrscheinlich, dass es nur vorgespielt war.


„Durch Eingabe von RETURN kommen Sie zum nächsten Bildschirm“
[Benutzer tippt einzeln:] ‚R‘ ‚E‘ ‚T‘ ‚U‘ ‚R‘ ‚N‘
„Wieso passiert denn jetzt nichts?“


Hier mein Beitrag, leider wahr :wink:

Ich kann DOS nicht installieren.
Ja, warum nicht?
Ja, da steht dann: ‚Bitte legen sie Diskette 3 ein‘, aber das geht nicht, da stecken ja schon 2 Disketten im Laufwerk.

Ich habe ein Makro geschrieben, das testet ob der Benutzer anwesend ist.
Wie das denn?
Naja, es fragt eben danach …


Hier ein Ereignis am RZ der Uni Hildesheim, welches uns zu denken gab (zur Erläuterung: den Studis stehen als „Termianls“ Sun-Sparcstations IPC zur Verfügung):

Eines Tages kommt ein Student offensichtlich reichlich sauer aus dem Terminalraum und wendet sich sofort an den für Hard- und Software zuständigen RZ-Menschen, hält ihm eine Diskette vor die Nase und meckert: „Jetzt habe ich den Rechner schon viermal aus- und wieder eingeschaltet, aber der will einfach nicht von der Diskette booten“.

So etwas kommt sicher auch an anderen RZ’s vor, aber ich war doch hinreichend geplättet.


Also hier die beiden Härtefälle, die ich bisher erlebt habe:

Ich habe mal ein 3/4 Stunde mit einem Techniker telefoniert, um herauszubekommen, dass er immer nur den Monitor und NICHT den Rechner ein- und ausgeschaltet hat, um neu zu booten.

Der Schulungsleiter der Firma (wo ich jobbe) war teilweise immer etwas indisponiert. Er hielt Termine nicht ein, und das eine oder andere wusste er nicht, was er nach dem Studium seiner Mails eigentlich hätte wissen müssen. Kurz bevor er die Firma dann verlassen hat, kam heraus, dass er überhaupt nicht wusste, was Mails sind (obwohl er jeden Tag am Rechner gearbeitet hat, und bei jedem Login die Meldung ‚you have mail‘ kommt).


Letzte Woche war ich nen Bekannten in der FH Aalen besuchen. Der ist da UNIX und VMS Systemadministrator. Er war 3 Wochen in Urlaub gewesen und hatte seinem Kollegen, der ebenso wie er fest angestellt ist (nix Hiwi), die Betreuung des Clusters übergeben.
Als er zurückkam ausm Urlaub traf ihn der Schlag: Die VAX war im Bootmodus und auf der Konsole beim Bootprompt war zu lesen:
>>> dir
>>> cls
>>> gwbasic


Benutzer: *aufgeregt* Herr Walder, Herr Walder, mein Drucker geht nichtmehr… und ich muss ganz dringend was ausdrucken…
Walder : Hm, was ist denn los mit dem Drucker?
Benutzer: Na, er tut einfach nicht mehr.
Unser Held dampelt ca. 3 Minuten durchs Haus, bis er vor besagtem Benutzer und Drucker steht.
Walder : Da kann ich gleich ne Ferndiagnose machen was nicht stimmt.
Benutzer: Oh, warum druckt er nicht?
Walder : Ohne Strom gehts nicht…


Meine DAU-Stories:
Hier is nix gefudelt, das hat sich wenn auch nicht im O-Ton so doch sinngemäss hier abgespielt als ich Terminalberatung hatte.

Wie ändere ich was in einem File?
Ruf einen Editor auf, z.B. „vi“ (Kurzerklärung mitgeliefert)
10 Minuten später: Geht nicht.
Ich geh schauen, da hat der 4 (i.W. VIER) xedits laufen und tippte an einem Stück „vi“ „vi“ „vi“ …

Wieso ich nix können drucken?
Ich geh schauen: Was wohl? Drucker nicht eingeschaltet (und er sass direkt daneben).

3 User kommen wutentbrannt an und beschweren sich, dass da einer ne Maschine ausgeschaltet hat, ich geh schauen und sage ihm was er gemacht hat.
„Ich hab nur den Bildschirm ausgemacht“, verteidigt er sich.
Der Haken: Es war eine Sparc SLC

Kommt einer rein: „Warum kann ich micht nicht einloggen“?
Ich geh schauen und tüftel und mach und tu und frag ihn seit wann er denn den Account hat, darauf er: „Account? Was ist das?“

Kommt einer zu mir und meckert dass einer der PC’s keine Disks 5 1/4" mehr annimmt. Ich schau, seh nix, hol unseren Hardwaremenschen, der schraubt auf und findet: eine auf die Hälfte zusammengeschobene Disk im Schacht mit einem Etikett wo der Name eben dieses DAUs draufstand.

Bei uns gab es kurzzeitig eine Fehlinstallation der neuen HPs.
Die /dev/dsk Sachen waren world read-writeable.
Einer von unseren „Cracks“ geht hin und meint: „Bei 0s0 wird schon nix passieren“, schreibt auf das device und macht noch anderes damit, auf einmal verabschiedet sich die Maschine.
Diagnose: physikalischer Plattenschaden, fragt mich nicht wie, aber das Ding war im Moers.

Einer kommt rein: "Meine Daten sind weg.
Ich: "Was hast denn gemacht?
„Ich wollte alle Files löschen die einen ‚.‘ im filename haben.“
Ich ahnte schon Böses und wie ichs mir gewdacht hatte, der Mensch hat nicht ‚rm *.*‘ getippt (wer immer sowas auch macht) sondern ihm war ein Space reingerutscht: ‚rm * .*‘ … tödlich!


„Press any key to continue“ stand auf dem Bildschirm. Der DAU fragte mich:
„Und wo ist jetzt der ‚any - key‘?“


Wie haben hier in Berlin eine Berater-Gruppe für Schulen, die U*x-Rechner benutzen. Dieser Gruppe habe ich einige Jahre angehört und dabei u.a erlebt:

Kollege „dau“ berichtet, sein Rechner sei kaputt. Vor Ort ergibt sich:
Um die Platte zu reorganisieren, wurde erst ein Backup mit „find . -print |
cpio -ocB > /dev/rstp/0yy“ erzeugt, dann (als „root“) ein „rm -rf /*“ gegeben.
Und nun lässt sich der Rechner nicht mehr starten und das Backup nützt auch nichts mehr …


Ein Siemenstechniker, nein, es muss heissen, ein SNI-Techniker, hatte im Versorgungsamt Soest eine neue Festplatte in eine mx300 (nsc Prozessor) eingebaut, die alte hatte nach einem Stromausfall nur noch Lesefehler. Nachdem er den Rechner wieder zugeschraubt hat, rief er im bei uns im Landesversorgungsamt an und fragte: „Und was muss ich jetzt machen?“.


Ein DAU:
Bleibt ein Drucker mitten während der Ausgabe hängen.
Was ist mit der Maschine los, an der er hängt ?
ping … geht nicht.
ping … geht, aber ätzend langsam.
root login (oh gesegneter reservierter Prozess) geht, wenn’s auch minutenlang dauert.
ps aux output (bitte warten): die nfsd sind am rödeln wie die blöden.
Selbige wurden gestoppt, danach suchten wir nach dem schuldigen Programm.
Dieses wurde nach erkennen standrechtlich gekillt; Obduktion der Leiche (äh, der Source) ergab, dass es offensichtlich floats wild springend aus einem grossen Array geholt hatte.
Als wir den Programmierer/User fanden, beklagte der sich doch glatt, was uns denn einfiele seinen job zu killen, und zuhause auf seinem PC liefe das Programm ja auch …
Die Maschinen-Beteiligten: NFS-Client: DECStation 5000/125, NFS-Server: Sun3/160 !!!, und ein wohlzugeschaufeltes Ether.
(hmm, für nicht-NFS erfahrene: für jede NFS-Anforderung gehen 64Byte mindestens übers Netz; zwei DS5000 können ein Ethernet prima jammen.)
Aber eigentlich ist das eher zum Heulen …

Oder noch ein DAU:
Wir hatten mal wieder Frischlinge (äh, Studenten-Rechnerkurs) da.
Einer davon ‚wusste alles über Unix‘. Nach etwa ner Stunde fragte er an, warum die Maschine (DS 5000/200 mit 40MB RAM/200MB swap) sich weigern würde, ihm das Bildverarbeitungsprogramm zu starten.
Nunja, er hatte trotz ausdrücklicher Mahnung, NICHT ^Z zu verwenden, zirka 30 gestoppte Versionen ebensolchigen Programms 'rumhängen …
Ich habs ihm dann gaaanz langsam erklärt (und mich für den Rest des Kurses in 3m max Abstand von ihm gehalten … das die Studies an die Rechner randürfen, heisst nicht, dass da nicht Arbeit drauf liefe derweil.)


Seit einer Weile stehen im Uni RZ Freiburg in einen Raum diverse Sun Sparcs. Vorher gab es im selben Raum PC’s mit Textverarbeitung. Das ist jetzt nur noch im Raum nebenan.

An der Tür zum Sun-Raum hängt ein grosser Zettel:
Hier sind jetzt Workstations installiert.
Zugang nur für Benutzer mit Zugangsberechtigung (Userid).

Da kommen regelmässig Leute rein, setzen sich an die Dinger, tippen beim login: WP51 ein und wundern sich, dass nichts geschieht. Die harmloseren gehen irgendwann wieder, manche versuchen, den Rechner neu zu booten um aus diesem blöden Programm rauszukommen, das immer nur login: schreibt. Da Ctrl-Alt-Del nicht geht, suchen sie den Ausschalter.

Jetzt steht an jeder Sun über dem Ausschalter, dass
man dieses Ding gefälligst NICHT ausschalten soll.


PC mit Screen Saver.
Rechner verbreitet einen riesigen Lärm, diverse LED’s leuchten.
DAU kommt rein und sieht nichts auf dem Schirm.
Sucht lange nach Netzschalter des Rechners und legt ihn um.
Die Festplatte: IIIIIIUUUUUUuuuuuuuu…
DAU: wartet, wartet, wartet.
Dann sucht er nochmal den Schalter und legt ihn wieder um.
Festplatte: …uuuuuiiiiIIIIIIII.
Der Bildschirm wird hell.
DAU ist hocherfreut und ruft Micr*** Wor* auf.

P.S.
SDAU: Wie eben, geht aber vor Wiederanschalten an nächsten Rechner und probiert es dort auch.
Das habe ich bislang nur einmal erlebt, aber den „normalen“ DAU schon mehrmals.


Was Ich immer so witzig finde ist wenn die kommen zu uns und behaupten das X-windows oder Sunview nicht funktioniert und Ihre Rechner gecrashed hat. Es stellt sich IMMER heraus, dass sie X-windows unter Sunview gestarted haben (oder umgekehrt).
Mann, da lach ich mich immer kaputt.

Ab und zu müssen wir alle Maschinen aufmachen zwecks Putzen und so. In die Rechnern mit einem Schlitz für ein Floppy-Laufwerk aber ohne Laufwerk darin finden wir immer ein paar Disketten liegen.
Das komische ist, keiner fragt nach diesen Disketten.
Keiner sagt uns „Die Maschine XX hat meine Diskette geschluckt“.
Obwohl wir die Disketten gut gebrauchen können haben wir dann die Schlitze auf allen betrofenen Rechnern mit schwarzen Klebeband zugeklebt.
Beim naechsten reinigen haben wir dann gemerkt: auf einigen Rechenern fehlt das Klebeband oder es war aufgeschnitten und da lagen schon wieder Disketten drin!


Ein Typ vom Nachbarflur (= Lehrstuhl) kommt bei uns rein: (T = Typ, E = Einer von Uns)
T: „Ich habe ein Problem. Mein Rechner lässt sich nicht mehr booten.“
E: „Hm, was hast Du denn als letztes gemacht?“
T: „Eigentlich nichts Schlimmes, ich habe in /etc/rc.local ein paar Zeilen gelöscht. Bei der anderen Maschine hat das aber dann prima geklappt.“
Naja, einer von uns ging rüber und kam ein paar Minuten später grinsend zurück: Jemand hatte /vmunix gelöscht, weil er Platz brauchte, und meinte, die Datei sei ja wohl überflüssig.

Ein Programmierkurs in einer inzwischen ausgestorbenen Programmiersprache PS440.
Es dürfte in C aber nachvollziehbar sein, deshalb geht’s hier in C weiter:
Ein Teilnehmer kommt zu einem Bremser: „Mein Programm läuft nicht.“
Hm, das sind uns die liebsten.
Also erst mal die Standard Fragen: Wie, geht nicht? Keine Fehlermeldung? Wie weit kommt es? (Debugger gab’s keine)
Nachdem diese Sachen geklärt sind erbarmt sich der Bremser und kuckt sich das Programmlisting an.
Igitt, lauter Abfragen „if (blabla == TRUE)“. Alles scheint aber soweit klar zu sein.
Also ans Terminal, nachgekuckt, ob die Version im Rechner nicht vielleicht eine andere als die ausgedruckte ist.
Nö, alles klar.
Programm übersetzt, gebunden, gestartet. Boing. Absturz.
Grübel, grübel. Was macht denn das Programm?
Es dauert einige Zeit, bis man den wirren Programmfluss versteht. Aber dann, … ne, es müsste eigentlich in diesen Programmteil verzweigt werden, dagegen kann man am Verhalten des Programms deutlich sehen, dass der andere Teil der if Abfrage genommen wird.
Hm, ungeheuerlicher Verdacht. Nachkucken. TATSÄCHLICH. Der Typ hat doch tatsächlich TRUE zu 0 und FALSE zu 1 definiert!

Eine Freundin war Operator in einem Rechenzentrum. In diesem Rechenzentrum wurden viele Formulare für verschiedene Firmen gedruckt.
Wieder einmal stand ein Lauf des Programmes der Firma XY an, das auf Formulare AB druckt.
Also muss nachgesehen werden, ob noch genug Formulare da sind.
Es stellt sich heraus, dass nicht genug Formulare da sind, also ruft jemand bei der Firma an, und bittet, sofort ein paar Kartons vorbeizuschicken und zwar hurtig, da der Lauf bald geplant war, und nicht der ganze Zeitplan des Rechenzentrums durcheinanderkommen darf.
Die Firma sagt ok und tatsächlich kommt bald ein Lieferwagen der Firma an.
Meint der Beifahrer: „Hier sind die Formulare. Um Ihnen Arbeit zu sparen haben wir schon mal den lästigen Rand abgemacht.“
(Für Kids: solche Formulare sind wie Endlos Papier, d.h. die Seiten hängen zusammen und am Rand befindet sich eine Perforation um den Transport in Schnelldruckern (Pre-Laser Ära) zu ermöglichen.)

Falls jemand diese Geschichten von mir mal in comp.unix.misc oder so gelesen hat: sie sind immer noch wahr.


Kunde mit Faxsoftware beklagt sich am Telefon, dass kein Fax an sein internes Testgerät verschickt wird, sondern die Software immer „Besetzter Anschluss“ meldet.
Gespräch zur Fehlereingrenzung:
Q: „Sagt das Faxgerät überhaupt nichts? Piept es nicht vielleicht?“
A: „Nein, nichts, überhaupt nichts.“
Q: „Keine Meldung im Display des Faxgerätes?“
A: „Nein, nichts.“
Q: „Steht neben dem Faxgerät ein Telefon, das an der selben Leitung hängt wie das Faxgerät?“
A: „Ja.“
Q: „… und? Klingelt es?“
A: „Nein, darüber telefoniere ich ja gerade.“

Bitte als anonymen Eingang veröffentlichen, da ich mich nicht öffentlich über unsere Kunden lustig machen möchte. :wink:


(Übrigens hat sich bei uns in der Firma der Begriff ‚DAU-proved‘ als Qualitätsmerkmal etabliert :smile:

Nun zu den Anekdoten. Ereignet hat sich alles an der Technischen Hochschule Darmstadt. Erlebt habe ich alles selber als Tutor beim Fach „Einführung in die Informatik für Ingenieure“, welches Prüfungsfach im Rahmen des Vordiploms bei den E-Technikern ist. Teilnehmer sind zu 80% E-Techniker aus dem 3. Semester. Die übrigen 20% sind grösstenteils Wiederholer oder Erstsemester welche sich teilw. überschätzt haben.

Studi kommt und fragt mich wo denn der Einschalter für den PC ist.
Ich zeige ihm wo er angeht. Ca. eine halbe Stunde später kommt derselbe und fragt, wo die Kiste ausgeschaltet wird.

Studentin beschwert sich laut, dass die Diskette nicht aus dem Laufwerk rausgeht.
Eine nähere Untersuchung ergab, dass sie die runde Scheibe aus Ihrer Verpackung (5,25"-Disk) genommen und so in das LW gesteckt hat.
Die lachend daneben sitzenden Kommilitonen berichten, dass sie sich tierisch über die Sch*-Verpackung aufgeregt haben soll.

Student kommt und beschwert sich, dass irgendwas mit dem Sch*-Computer nicht stimmt.
Angeblich wäre die Diskette nicht lesbar.
Ich an seinen Platz gegangen und die Disk aus dem LW genommen.
Ich: „Ja, klar. Du hast sie verkehrt herum eingelegt.“
Er: „Nein, die liegt richtig herum drinn.“
Ich: „Was soll eigentlich das zweite Schreibschutz-Loch.“
Er: „Ich hab’s ausgeschnitten um auch die Rückseite nutzen zu können.“
Pech für ihn, dass er in den Übungen und in der Vorlesung nicht zugehöhrt hatte. Aufgrund einschlägiger Erfahrungen der Vorjahre wurde nämlich extra mehrmals darauf hingewiesen, dass es sich bei den LW um doppelseitige handelt.
Jetzt waren 10 untestierte Hausübungen durch das Formatieren der ‚Rückseite‘ den Bach runter gegangen.

Studentin hatte aufgepasst und wusste, dass die LWs doppelseitig sind.
Da sie aber nur einseitige Disketten hatte schob sie derer zwei in das LW.

Die Übungsaufgaben änderten sich von einem Jahr zum anderen nur sehr wenig.
Eigentlich war es möglich die Musterlösung des Vorjahres ohne Aenderungen zu übernehmen.
Selbstverständlich merkten das sogar einige der E-Techniker.
Normalerweise machten sich alle wenigstens noch die Mühe die Lösung zu überarbeiten (andere Variablennamen) und versuchten sie zu verstehen.
Einer brachte es aber mal so hart, dass eine Testierung IMO nicht drinnen war:
Eine Aufgabe wurde, da sie zu schwer war, entschärft. Sogar die MuLö welche vom Vorjahr kursierte enthielt einen derben Fehler.
Der eine Studi zeigte mir also die alte Musterlösung, welche noch nichtmal ansatzweise zur akt. Aufgabe passte und wollte mir partout weismachen, dass er das Programm selber geschrieben hatte.
Ich erkannte es jedoch gleich als alte MuLö, liess ihn aber erst noch ein wenig zappeln :smile:
Der gute Junge konnte absolut nichts davon erklären. Weder was die eine oder andere Variable zu bedeuten hat, noch was diese oder jene Funktion macht.
Als ich ihn dann darüber aufklärte, dass er mich nicht mit der alten MuLö in’s Boxhorn jagen kann und er kein Testat bekommt bestand er immer noch darauf, dass er das angeblich selber machte.
Wie ich später erfuhr hat er es dann bei einem anderen Tutor nochmal mit derselben Masche probiert - ebenfalls erfolglos :smile:)


„Wo ist doch gleich der Locher? Ich wollte noch die neuen Sicherheitskopien im Ordner ablegen.“

Der User gibt - ohne zu wissen, was er tut „chown bin ~“ ein und wundert sich, warum er danach immer die Meldung „Permission denied“ bekommt, wenn er was abspeichern will… auch „chown username ~“ bringt keinen Erfolg :smile:

User wundert sich, warum - nachdem er die neuste Grafikdemo ein paarmal hintereinander gestartet hat - es an der Haustür läutet.
Er wird von den Herren mit dem grün/weissen Auto gebeten, mal seinen Telefonhörer abzunehmen… kein Freiton.
Eine spätere Prüfung der Demo mit „strings demoname.exe“ findet u.a. folgenden String „AT M0 DP110“.


Ich schlenderte vor einigen Jahren um die Weihnachtszeit durch die Computerabteilung eines grossen Kaufhauses. Um die fachliche Kompetenz des Verkäufers zu testen (*grins*), stellte ich ihm folgende Frage:
„Haben Sie schon den neuen Rechner, die Cray II, am Lager?“
Worauf der Verkäufer prompt antwortete:
„Hmm…ich glaub’ noch nicht. Schauen Sie aber mal nach Weihnachten wieder vorbei, da müssten die neuen Computer kommen.“


Ein Benutzer beschwert sich, dass sein Programm ständig abstürzt. Debuggen etc. bringt kein Ergebnis.
Schliesslich des Rätsels Lösung: der gute Mann schrieb Zwischenergebnisse in eine Datei in sein Homedirectory. Er startete das Programm auf mehreren Rechnern, die alle auf DASSELBE File ihre Zwischenergebnisse reinschrieben und wieder rauslasen…

Das spezielle Problem bei uns ist, dass die Benutzer Physiker sind. Besonders schlimm sind die älteren Physiker, die Computer = Mainframe oder auch Computer = Vax setzen.
Vor kurzem wurde an einen Lehrstuhl, der sich durch einen besonders hohen Anteil solcher Physiker auszeichnet, eine Workstation geliefert, die helfen sollte, den Engpass der Mainframes zu mildern.
Entsetze Reaktion bei Lieferung der Maschine: da hängt ja nur ein (!) Terminal dran!!!

Ein anderes Problem mit Physikern ist, dass die Netzwelt nur aus BITNET besteht.
Nun wurde bei uns aber alles, was mit BITNET zu tun hatte, eingestellt und die Leute mussten sich auf Internet umstellen.
Zunächst einmal schien die Vorstellung, dass es auf dieser Welt MEHRERE Netzwerke geben könnte, die Phantasie einiger unserer Wissenschaftler bei weitem zu überfordern.
So passierte es mehrmals täglich, dass einer von ihnen zu uns stürzte mit der Hiobsbotschaft: „Haben Sie gehört: Mail wird abgeschaltet!!!“.
Mittlerweile ist es akzeptiert, dass Mail auch über Internet verschickt werden kann.
Nun geht es nur noch um die Erkenntnis, dass eine Internet-Adresse anders aussieht als eine Bitnet-Adresse.
Ein Zwischenergebnis dieses schwierigen Umlernprozesses: „To: [email protected]

Bei der Suche nach den Ursachen einer Cracker-Attacke stellten wir fest, dass der Benutzer, dessen Kennung missbraucht worden war, auf einer anderen Maschine eine Datei hatte, in der alle seine Accounts samt Passwörtern aufgelistet waren.
Auf die Frage, was er sich dabei eigentlich gedacht habe, kam die Antwort: „Das war ja ein sicherer Account“.

Ein Benutzer beschwert sich darüber, dass er seine Quota überschritten haben soll, obwohl er sich keiner Schuld bewusst ist.
Tatsächlich ist sein Homedirectory unter dem Limit. Den Rest hat er nämlich, um die Quota zu umgehen, ins Homedirectory eines Bekannten gelegt…
„Was, die zählt ihr auch? Ist ja gemein…“

Semesteranfang.
Ein Benutzer fragt seinen Nachbarn, wie man ein xterm schliesst.
Dieser iconifiziert ein Fenster nach dem anderen und verkündet stolz:
„Siehst Du, Du machst das einfach mit der Maus!“

(Das hier kombiniert die Intelligenz eines Betriebssystems mit der des Benutzers und eines wohlbekannten Editors…)
Vor einiger Zeit hatten wir noch einige alte System-V-Maschinen, natürlich ohne Jobcontrol.
Des Benutzers Klage: „Ich kann meinen emacs nicht beenden. Immer, wenn ich C-x C-c drücke, kommt die Shell, wenn ich dann C-z drücke, kommt wieder der emacs.“ (auf diesen Kisten beendet man eine Shell mit C-z). Der Benutzer hatte ursprünglich einen emacs gestartet, wollte diesen dann mit C-z stoppen. In Wirklichkeit startete der emacs aber eine Subshell, um die Jobcontrol zu emulieren. Da der Benutzer mit ‚fg‘ den emacs nicht wieder bekommen konnte, tippte er ganz einfach ‚emacs‘, um den emacs in ‚den Vordergrund zu holen‘. Und ‚stoppte‘ ihn bei Bedarf wieder mit C-z… und holte ihn wieder mit ‚emacs‘ zurück… Zum Schluss liefen etwa 18 emacse und entsprechend viele subshells, was natürlich _einige_ C-x C-c und C-z erforderte, um sie alle zu schliessen…

Eine Zeitlang stürzte X bei uns häufig ab. Deswegen konnte man als ‚x‘ einloggen, um X neu zu starten.
Folgende überaus aufschlussreiche Mail von username läuft beim Systemverwalter ein:
„Please explain what happened to xterm emulator.
username.“
Genervte Antwort des Sysadmins:
„Could you please be more specific? If there is a general problem with X on your machine, just log out and then log in as ‚x‘. This should start X again.“
Die nächste Mail von Benutzer username:
„To log in as x, do I have to type xusername at the login prompt?“


Also auf einer der letzten EUUG (sorry: EurOpen) Tagungen hatten die 'mal eine „Competition“
Eine Firma stellt Verkehrsleitrechner her (also so Dinger, die Ampeln steuern).
Ruft ein Kunde verzweifelt an, einer der „ausfallsicheren“ Rechner sei … nun eben ausgefallen, man möge sich doch bitte 'mal herbemühen und den Fehler beheben.
Der Techniker macht sich auf den Weg zum Standort des Rechners und findet … nichts! Ein 16-Tonner hatte nämlich das Häuschen, in dem der Rechner stand, einfach weggeputzt!

Ein Kunde ruft an, wenn er seine Maus hin und her bewegte, würde sich sein Cursor 'rauf und 'runter bewegen und umgekehrt!

Ein Kunde beschwert sich über gelegentliche Ausfälle bei den Wechselplatten.
Nachdem mehrfach das Laufwerk ausgetauscht war, wurde ein Servicetechniker abkommandiert, um sich den Laden 'mal etwas genauer anzusehen und zu überprüfen, wie die denn mit den Plattenstapeln umgehen.
Eines Freitags, nachdem die Wochensicherung gemacht worden war (Platte-&gt:stuck_out_tongue_winking_eye:latte), begleitet er den Operator beim Wegbringen der Sicherungsplatten. Im langen, geraden Flur hat dieser ihm dann auf dem frisch gewachsten Boden gezeigt, wie man Curling spielt!

Während einer Telefonberatung gibt der Berater dem Kunden an, was er (in BASIC) einzugeben habe.
Als man (fast) fertig ist, sagt er: „Und jetzt sagen Sie bitte BYE!“ – „BYE!“


Folgendes erzählte mir eine Bekannte aus der Telefon-Hotline:

Kunde ruft an und hat Probleme mit dem Installationsprogramm:
„Das Programm sagt, ich soll jetzt die zweite Disk einlegen, aber ich krieg die nicht ins Laufwerk.“
„Haben sie denn die erste Disk rausgenommen?“
„Nö. Davon hat das Programm ja nichts gesagt …“

Eine etwas ältere Sache, die mir selbst passiert ist:
„Wir haben Probleme mit der XYZ-Disk, da kommt immer so eine Fehlermeldung.“
„Machen sie uns mal eine Kopie von der Diskette.“
Zwei Tage später kommt ein Brief mit einer DIN A 4 - Fotokopie einer 5.25" Diskette …


Spontan fällt mir da mein erstes (BASIC …iiick) Spielchen ein, das, das ich meinte, besonders narrensicher gebaut zu haben.
Also holte ich mir eine völlig computer-unvorbelastete Bekannte an die Kiste und sagte:
„Mach mal!“
Klappte auch alles ganz hervorragend, bis zu dem Punkt, als auf dem Bildschirm erschien: „Press any key to continue…“
Sie streckte die Hand aus, kreiste mit dem Zeigefinger über der Tastatur, suchte, suchte … und fand die SHIFT - Taste… - „Und jetzt?“


Ich habe mal bei Digital im T.S.C. (Telephone Support Centre) gearbeitet und da kamen einige Geschichten hoch :smile:

TSC: „Geben sie jetzt ein. Was passiert?“
Kunde: „nichts“
TSC: „Was haben sie getan?“
Kunde: „R E T U R N eingegeben“

TSC: „Was steht jetzt auf ihrem Bildschirm?“
Kunde: „Eine Tasse Kaffe“

Kunde: „Gestern funktionierten meine Floppies einwandfrei, heute nimmer“
TSC: „Wie haben Sie sie gelagert?“
Kunde 1: „Gelocht und im Leitz Ordner getan“

Kunde 2: „An der Metalltafel fest gemacht“
TSC: „Wie?“
Kunde 2: „Mit’m Magnet“

Kunde: „Ich habe gestern meine RL02 (Wechselplatte) gewaschen“


OK. Aus dem Alltag in einer Softwarefirma:
Ein Kollege aus der Systemverwaltung macht Telefonsupport, weil ein Kunde unsere Software nicht installiert bekommt.
Nach einigem Hin und Her gibt er schrittweise Anleitungen:
„Legen sie die erste Diskette ein und rufen sie [cpio] auf.“
„Ja, habe ich. Jetzt zeigt er eine Liste an.“
„Ja, das ist in Ordnung. Wenn er damit fertig ist, legen sie die zweite Diskette ein und drücken die RETURN-Taste.“
[Klapper, Klick, Tast]
„So, da kommt jetzt eine Fehlermeldung!“
„Hm, das kann eigentlich nicht sein. holen sie doch bitte mal die Diskette aus dem Laufwerk.“
„Welche von beiden?“

Gehört:
Ein neu eingerichtetes Bürosystem versagt seinen Dienst, der Techniker kommt vorbei und repariert es.
Dabei gehen wichtige Dateien ins Bitnirwana.
Daraufhin fragt er die Sekretärin: „So, das hatten wir. Sie haben doch sicher Sicherungskopien?“
„Ja, da in dem Ordner.“
Und da waren sie dann auch, fein säuberliche DIN-A-4-Kopien…

Ein Siemens-Techniker, der unsere Computer richten sollte, kam bei uns an und schüttelt sich fast vor Lachen.
Er war auf der Autobahn von einem Mann überholt worden, der ihn zum Anhalten auf den Pannenstreifen gelotst hatte.
Als beide Fahrzeuge standen, kam dieser Mann angelaufen und fragte den verdutzten Techiker:
„Reparieren Sie auch Waschmaschinen?“
Zum Glück war der Techniker schlagfertig: „Ja, haben Sie sie dabei?“

Ein Kollege musste einmal für seinen früheren Arbeitgeber Lizenznummern von gekauften Disketten katalogisieren.
Und das geht am besten, wenn man die Disketten auf einen Fotokopierer legt.
Man stelle sich die Gesichter der Leute vor, die an dem Kopierenden vorbeikommen :smile:


Neulich bei der COBOL-Klausur… lauter Wiwis…
Tutor: „Sie haben eine ‚restricted‘ shell, da gehen nur ein paar Kommandos, stehen auf der Liste vor ihnen…“
Liste: vi, cp, mv, more, …
Wiwi: „Aeh, da ist das wq-Kommando ja gar nicht drauf, kann ich jetzt nicht mehr abspeichern?!“

Was machst du in dem Cobol - Kurs?
Ich? Ooch… nachdem ich schon 'nen Fortran-Schein hatte, will ich auch noch 'nen Cobol-Schein…
Dir graust auch vor gar nix !


Kunde beschwert sich bei der Software-Firma, dass sein Programm sich nicht richtig verhält.
Software-Firma bittet den Kunden, er möge doch eine Kopie seiner Original-Diskette schicken.
Kunde geht nach der o.a. Methode (Fotokopierer) vor.
Und - VOILA! - die Firma kann die Ursache des Fehlers feststellen:
Der Kunde benutzte eine veraltete Version der Software.


DAU: Womit macht man eigentlich Datensicherung?
Ich: Am besten mit einem geeigneten Backup-Programm.
DAU (ruft MS Word auf, Finger auf die Tastatur legend und abwartend): Können wir denn 'mal schnell so ein Programm schreiben?
Ich (aus dem 3. Stock springend): AAAaaaarrrghgghghgh!


Ich versuche vor ca. 10 Leutchen, jeder vor einem Terminal sitzend, einen login in den Grossrechner zu erklären:
Ich : „Tippen sie bitte dort wo der Cursor blinkt (Unterste Zeile) ‚login‘ ein und danach die Datenfreigabetaste betätigen“
DAU (kurz danach): „uuuuuuhhhhhhhhooaaahhhhh …“
Ich (in Gedanken:smile: „Was macht der denn da??“ und marschier zum DAU hin.
DAU : Immer noch gebannt auf Monitor gugg
Ich : Erkenne dass DAU mit zunehmender Begeisterung der Tastenwiederholung zusieht. Der Aufschrei von ihm war dadurch begründet dass das ‚n‘ von loginnnnnnnnnnn… nach Erreichen des Zeilenendes ganz oben in der ersten Zeile wieder aufgetaucht ist. Nachdem der Bildschirm voller 'n’s war, sagte ich zum DAU: „Na wenn das nicht ein VIRUS war …“
DAU (erschrocken mich anblick): „EIN VIRUS??“
Ich : "Möglich iss alles "
DAU : Zieht seine Hände von der Tastatur weg und schaut seine Finger ganz entsetzt an !!!
Und da soll einer gefasst und ohne eine Miene zu verziehen danebenstehen …


Ein Freund, der für ein grosses Netzwerk in einer Firma zuständig ist, hatte eines Tages mit einem mysteriösem Absturz des Token Rings zu kämpfen.
Nach langem, vergeblichen Suchen in der Software fand man die Ursache:
Eine Sekretärin hatte ihren PC umgestellt und dabei das Token Ring Kabel in die Videokarte (2. Ausgang) gesteckt…

Ich: Zeige wie windows funkt. (Bei Amiga ist es nicht anders.)
Dau: Nimmt die Maus, hebt sie ca. 10 cm auf und versucht damit in der Luft zu fahren.
Ich: „Nehmen Sie die Maus und fahren Sie auf dem Maus-Pad dort auf dem Schreibtisch.“
Dau: Legt die Maus auf Pad, fährt ca 3 mm vor/zurück/links/rechts und wundert sich das nichts passiert.
Ich darauf: Legte meine Hand (ich: 22 Jahre Dau: ca 45 Jahre) auf seine Hand und fuhr ca 1 Minute mit der Maus rum !!! Ich glaub jetzt hat er es geblickt !

Re:
Da hast Du aber Glück gehabt. Wir hatten mal eine Schulung für angeheuerte Studenten, die auf einer Messe was vorführen sollten.
Eine Studentin hatte wohl auch noch nie eine Maus gesehen und dachte wohl, es wäre eine richtige dort eingesperrt oder mindestens eine Spinne.
So fasste sie jedenfalls die Maus an: Mit *gaaaaannz* langen und spitzen Fingern (zwei Stück).
Damit manövrierte sie die Maus in stundenlanger Arbeit an den richtigen Platz, liess sie dann ganz los, um dann mit dem gaaanz spitzen, ausgestreckten Zeigefinger auf die Taste zu drücken.
Wir haben sie *nicht* dazu überreden können, ihre Hand mal satt auf die Maus zu legen, seufz.
Ich glaube, sie ist dann auch nicht auf dem Messestand verwendet worden…


„Wieviel CPU-Zeit hab ich?“
„Normal 10 min“
„Da stehen noch gaaasanz viele Klöpse drin, ich glaub aber, es sind 15“
„Unwahrscheinlich, schau lieber nach“
„Wieso behauptest du, es sind 10, wenns 15 sind?“
„SCHAU NACH“
„Wieso weisst du das nicht?“
„VERDAMMT LOGG DICH ENDLICH EIN!“
„Warum?“
„Damit ich nachschauen kannn !!gnagnagna!“
„Warum kannst du mir es nicht einfach sagen?“
„ICH WEISS ES NICHT!!! Ich hab keine telepathischen Kontakte zur VAX!!“
„Was weisst du dann überhaupt?“
*erste_mord_gefühle_heg* OH MEIN GOTT

„Wieso steht da nix aufm Bildschirm, wenn ich den Editor starte?“
„Weil du das da (zeige auf die Tafel) da eintragen musst“
„WAAAS?? Ich muss das abtippen? Selber? Wieso macht der Computer das nicht fuer mich?!“

„Wieso muss ich erst ein File erstellen, bevor ich es plotten kann? Ist der Computer so dumm?“
„So… und nun erstell ein File mit deinen Daten!“
„Wie?“
„Mit dem Editor.“
„Jetzt fragt er mich nach dem Namen…“
„Ja. Nimm irgendeinen…“
„Welchen?“
„Egal. IRGENDEINEN“
„Aber woher soll ich wissen, wie das heissen soll?“
„E S I S T E G A L !!“ OH MEIN GOTT
„Gut, dann nehm ich keinen.“
OH MEIN GOTT Hiiiiiiiilfe
„Nein, es ist nur egal, WIE es heisst, nicht egal, ob es einen Namen hat.“
„Ok. Wie muss es nun heissen?“
*resignier* „Nimm wurscht.dat“ (ist das so schwer, sich einen Namen auszudenken ??)
„Warum hast du das nicht gleich gesagt???“
*2. anfall>*
usw usw so ging es den ganzen Tag
Das ist kein Job um mit alt zu werden: Biologinnen auszubilden


Der Anwender und die Disketten
oder
zwei Welten begegnen sich

Ein Trauerspiel in 2 Akten

Die Personen:

  • der Berater (B)
  • der Anwender (A)

Akt 1 Wir ueben das Einlegen der Diskette

B sitzt am Schreibtisch und klimpert auf seiner Tastatur herum.
Auf einmal klingelt das Telefon.

B: Guten Morgen, womit kann ich Ihnen dienen?
A: Ich habe ein Problem mit meinem Computer.
B: Was funktioniert denn nicht?
A: Auf meinem Bildschirm steht, dass ich eine Diskette einlegen soll.
B: Dann tun Sie’s doch.
A: Ja, aber muss ich denn die Hülle von der Diskette abmachen?

B denkt, dass A die weisse Schutzhülle meint.

B: Ja selbstverständlich.
A: Einen Moment bitte.

Man hört ein lautes Krachen und andere undefinierbare Geräusche.

A: Nun hab ich so eine schwabellige, runde Scheibe in der Hand. Wie krieg ich die jetzt in den Schlitz?

P A U S E

Akt 2 Kopieren einer Diskette

A hat ein Problem mit seiner Datendiskette

B: Ich kann den Fehler hier am Telefon nicht finden. Schicken Sie mir bitte eine Kopie der Datendiskette.
A: Kein Problem.

Am nächsten Tag kommt ein ganz normaler Brief von A an.
B denkt: Was will er denn nun schon wieder.
Er öffent den Brief und findet zwei Din A4 Seiten sowie eine Kurznachricht die lautet: Anbei erhalten Sie die Kopien der Datendiskette.
A hatte die Diskette auf den Kopierer gelegt und von beiden Seiten kopiert.

ENDE


Gestern erzählte einer der älteren Kollegen bei uns aus der Zeit, als Computer noch richtige Computer waren und Hardware noch Geld kostete, als ein Kilobyte auch soviel wog, und man den Computer noch nicht unter dem Schreibtisch verstecken konnte (eher umgekehrt):

Da gab es mal eine Computerserie, bei denen auf den Lochkarten schon ein Magnetstreifen angebracht war.
Ein Buchhalter, der nun mit diesem neuen System seine Buchungen durchführen sollte, spannte dann die Lochkarten in seine Schreibmaschine und wunderte sich hinterher, dass der Computer seine Buchungen nicht verarbeiten konnte …

Ein anderes Erlebnis hatten wir Anfang '90, als wir den Düsseldorfer Landtag besuchten (die komplette Computerausrüstung stammt von unserem damaligen Arbeitgeber; deshalb durften wir hinter die Kulissen schauen).
Man erzählte uns, dass einige der Abgeordneten die PCs schon nach ein paar Tagen wieder aus ihren Büros entfernen liessen, denn man hatte ihnen versprochen, sie bräuchten nur z.B. „Atomenergie“ einzugeben, um alle verfügbaren Informationen über dieses Thema zu erhalten.
Aber das einzige, was sie vom Computer bekamen, war: „Falscher Befehl oder Dateiname nicht gefunden“.


DAU-Stories aus Passau:

Benutzer am Telefon.
Berater fragt: „Bist Du in Word oder SAS?“
Antwort: „Ich bin im Hiwi-Raum…“

Eine Sekretärin wird Übers Telefon angewiesen, Word zu installieren.
Berater: „Legen sie die Diskette 1 ins Laufwerk ein.“
Sekretärin: „Gut.“
B: „Legen sie Diskette 2 ein.“
Wird ausgeführt.
B: „Legen sie Diskette 3 ein.“
Auch gut.
B: „Legen sie Diskette 4 ein.“
S: „Die passt jetzt aber nimmer ins Laufwerk eini…“

Und dann war da noch die Sekretärin, die versuchte, sich alle Dateien auf der Festplatte anzeigen zu lassen.
Sie tippte dazu del *.* (English ist wohl doch nicht so einfach…) und bei der Nachfrage natürlich „Y“ …
Den Rest ihrer Mittagspause war dann eine Beraterin damit beschäftigt die Platte zu retten…

Eine Frage zu Word:
„Wo sind denn hier die Sonderzeichen für die römischen Ziffern?“
„Du musst festhalten und dann auf dem Nummernblock 73 für ein „I“ und 86 für ein „V“ tippen…“

Dann gibt’s noch besonders blöde User:
„Wie krieg ich denn hier die Grossbuchstaben?“

Benutzerin: „Ich kann meine Diskette nicht mehr lesen.“
Berater (inspiziert die Diskette): „Was hast Du damit gemacht?“
Benutzerin: „Nichts.“
Berater: „Und wie kommt dieser Knick da rein?“ (war nur ein kleiner Knick auf der Lesefläche)
Benutzerin: „Ach so, die hab ich nur kurz in der Tür da eingeklemmt.“
Berater: „In dieser METALLTÜR da??“
Benutzerin: „Ja, wiesoooooo???“

Benutzer: „Ich kann mein Password nicht eingeben, da erscheint nichts auf dem Bildschirm…“

„Wieso muss ich mich denn überhaupt einloggen??? Ich will doch nur E-Mail machen.“

Ein Benutzer kommtin die Beratung.
Benutzer: „Nebenan im PC-Pool ist alles voll, und der einzige Rechner der noch frei ist geht nicht.“
Berater: „???Ich schau mir das mal an.“
Berater untersucht den PC. Keine Tastatur-Eingabe erscheint auf dem Bildschirm. Alle Kabel sitzen bombenfest. Ein Reset hilft auch nicht weiter.
Der Berater dreht die Tastatur um, um zu gucken ob die vielleicht versehentlich auf XT statt AT gestellt ist.
Als er sie wieder hinlegen will sieht er den aus der Tastatur herausgeflossenen kalten Kaffee…
Und er trug die Tastatur in die Hardware-Abteilung mit den Worten:
„Könnt Ihr die grad mal trocken föhnen??“ :wink:


A guy rings tech support to report that his computer is faulty.

Tech: What’s the problem?
User: There is smoke coming out of the power supply.
Tech: You’ll need a new power supply.
User: No, I don’t! I just need to change the startup files.
Tech: Sir, the power supply is faulty. You’ll need to replace it.
User: No way! Someone told me that I just needed to change the startup files and it will fix the problem! All I need is for you to tell me the command.

Ten minutes later, the user is still persistent that he is right. The tech is frustrated and give up.
Tech: Sorry, Sir. We don’t normally tell our customers this, but there is an undocumented DOS command that will fix the problem.
User: I knew it!
Tech: Just add the line LOAD NOSMOKE.COM at the end of the CONFIG.SYS. Let me know how it goes.

Ten minutes later.
User: It didn’t work. The power supply is still smoking.
Tech: Well, what version of DOS are you using?
User: MS-DOS 6.22.
Tech: That’s your problem there. That version of DOS didn’t come with NOSMOKE. Contact Microsoft and ask them for a patch that will give you the file. Let me know how it goes.

One hour later.
User: I need a new power supply.
Tech: How did you come to that conclusion?
User: Well, I rang Microsoft and told him about what you said, and he started asking questions about the make of power supply.
Tech: Then what did he say?
User: He told me that my power supply isn’t compatible with NOSMOKE.


Und zum Schluss meine Lieblings-DAU-Story, leider wahr und mir selber passiert:

Kommt ein Doc aus der Klinik gegenüber zu mir in die Beratung:
User: „Ich möchte gerne Daten von Diskette auf die VAX überspielen.“
Berater: „Kein Problem, dort im Terminalraum steht ein PC für Datentransfer, daneben liegt eine detailierte Anleitung.“

Diese Anleitung hatte ich selber geschrieben und war meiner Meinung absolut DAU-sicher:
ich hatte jeden Schritt aufgeschrieben, inklusive wo RETURN zu tippen ist und sogar vermerkt, dass mit RETURN die RETURN-Taste und nicht R E T U R N gemeint war (man kennt doch seine DAUs :smile:
Aber bei Medizinern gilt Gürtel-und-Hosenträger-Prinzip; ich stellte mich hinter ihn und beobachtete was er anstellte:

Er nahm den Zettel, studierte ihn aufmerksam und schaute mich dann an. Ich nickte ihm aufmuntern zu.
Er strahlte zurück, und begann beim DOS-Prompt zu tippen:
„Um Daten mit dem PC zur VAX…“

DER HELD TIPPTE DIE ANLEITUNG AB, anstelle sie auszuführen!!

Nachdem ich den ersten Schwindel überwunden hatte, versuchte ich ihm den Unterschied zwischen abtippen und ausführen einer Anleitung zu erklären…

Seine weiteren Fehler, wie das nicht-einlegen der Diskette in die Floppy vor dem Transfer, waren dann belanglos und eh zu erwarten.


Dau: Ich hab auf einem Plakat von ihnen den Spruch „Internet für alle“ gelesen. Was soll denn das bedeuten?
Support-Hotline: Ahm, das bedeutet, das wir Internetzugänge für jeden anbieten.
Dau: Ich will mit meiner Frima ins Internet. Wie funktioniert denn das?
Support-Hotline: Wollen sie denn nur eine Homepage oder einen vollen Zugang zum Internet?
Dau: Wo währe denn da der Unterschied?
Support-Hotline: Äh, im ersten Fall bekommen sie nur eine Seite im Internet die dann jeder anschauen kann, während sie im zweiten Fall auch selber surfen gehen können.
Dau: Wo währe denn preislich der Unterschied?

-preise werden durchgegeben-

Dau: Kann denn dann auch jemand der nicht in meiner Stadt lebt die Seiten dann anschauen?
Support-Hotline: Ja klar! Die kann man dann von der ganzen Welt aus abrufen.
Dau: Nö, das ist mir zuviel.
Support-Hotline: Wie meinen sie das?
Dau: Na, das ist doch blöd wenn da jemand aus Frankfurt die Seiten dann ausdruckt und uns anruft. Zum Schluß sagt der Chef dann noch das ich von München aus zu dem Frankfurter fahren soll, nur weil der ein paar neue Schrauben braucht. Außerdem währe es doch sicherlich auch billiger wenn man das ganze nur im Umkreis von, sagen wir mal, 20km ausstrahlt.
Support-Hotline: Sorry, das ist aufgrund der Struktur des Internets nicht möglich. Man kann alle Seiten immer weltweit empfangen.
Dau: Das glauben sie doch selber nicht, oder? Da muß es doch so was wie ein Branchen-Buch geben, und in das wollten wir dann unsere Seiten stellen.
Support-Hotline: Es gibt sicherlich eine Seite von einem Drittanbieter die als eine Art Branchen-Buch funktioniert und da können Sie dann mal anfragen ob der einen Link zu ihrer Seite einrichtet. Allerdings kann man ihre Seite dann immernoch weltweit empfangen - daran läßt sich auch nicht ändern.
Dau: Nö, dann muß ich mal noch bei einem anderen Provider anrufen, der mir das nur regional ausstrahlt. Das wird dann sicherlich auch billiger.
Support-Hotline: Tut mir leid, aber auch andere Provider können die Seiten nicht regional ausstrahlen. Das ist technisch unmöglich.
Dau: Ich glaube das sie sich auf diesen Gebiet nur nicht auskennen. Das muß irgendwie gehen. Wer würde denn auch so eine blöde Struktur bauen! Tut mir leid, aber das nehm ich ihnen nicht ab… Auf Wiederhören


Kunde geht zum Media-Markt und fragt: Unterschied zwischen Celeron und Pentium?
Unterschied laut Verkäuferin: Der Celeron wird schneller warm


Vor etwa 8 Jahren trug sich die folgende Geschichte in einer großen Firma zu:

In dieser Zeit wurde alle Betriebsmeister mit Rechnern versehen.
Auch der Meister XY wurde bedacht.
Doch noch am gleichen Tag rief er bei der EDV Abteilung an:
XY: Hallo, mein Scheis Computer funktioniert net. Wollte den Lagerbestand verändern aber immer wenn ich aufs L drücke kommt ein H.
EDV: Wie bitte? Hmm das ist aber ein reichlich komisches Problem ist das nur bei diesen beiden Tasten so?
XY: Nein wenn ich das Q drücke kommt ein E, WEnnn ich ein U drücke kommt ein M…(nach ewigen Ausführungen)
EDV: Ok HMM das kann ich von hier aus nicht sagen wo das Problem liegt ich komme vorbei, vielleicht ist die Tastatur hinüber.

Mann tigert mit neuer Tastatur unter dem Arm los und kommt schliesslich im Büro des Meisters an.
Neue Tastaur dran, funktioniert perfekt. Alte Tastatur mitgenommen, alle sind froh.

Etwa eine Stunde später erreicht die EDV ein neuer Anruf:
XY: Verfluchte Scheiße das Ding geht schon wieder net. Ich werd noch zum Elch hier. Dasselbe wieder wenn ich ein U drücke kommt ein M …usw
EDV: Das kann ja eigentlich gar nicht sein. Zwei defekte Tastaturen das gibts überhaupt nicht. Ausserdem hört sich das Problem eigentlich gar nicht nach einer kaputten Tastatur an, aber einen Moment ich schau mal grad, moment was ist denn das??? (Der BLick fällt auf die achtlos auf den Schreibtisch geworfene Tastatur) Aehm das ist ja verflucht seltsam sowas habe ich noch nie gesehen. Sagen Sie mal was machen Sie denn mit der Tastatur???
XY: Naja, gar nix, ich hab die Tasten halt neu sortiert sonst komme ich net damit zurecht. Ich nehme einen Schraubenzieher und hebel die Tasten raus. Dann setze ich sie da ein wo ich sie besser brauchen kann. Bei mir zuhause am Computer klappt das auch…
EDV: JA KLAR…


Ob die Geschichte stimmt, oder nicht, sei dahingestellt, jedenfalls wird sie immer wieder als Beispiel für den typischen DAU angeführt:
CC: „Guten Tag, wie kann ich Ihnen helfen?“
Kunde: „Hallo, der Kaffeetassenhalter von meinem Computer ist abgebrochen, ich hätte gerne einen neuen.“
Kurzes Schweigen in leitung.
CC: „Ihr Kaffeetassenhalter?“
Kunde: „Genau, der war in den Computer eingebaut und heute ist er abgebrochen!“
CC geht gedanklich die zubehörkataloge durch, kann sich jedoch nicht an etwas ähnliches erinnern.
CC: „Ääääh, kennen sie vielleicht die Firma, die dieses Zubehör herstellt?“
Kunde: „Ja, die Firma steht drauf. Sie heißt ‚40X‘.“
40X??? 3M, ok, aber 40X???
CC: „Können sie ungefähr beschreiben, wie der Teil ausgesehen hat?“
Kunde: „Naja, ganz praktisch. Wenn man draufgedrückt hat wurde der Halter ausgefahren. So eine runde Öffnung in der mitte zum reinstellen der Tasse.“
Dem CC-Agent dämmert es langsam …
CC: „Sie meinen so ein kleiner Knopf vorne und die Lade wurde ausgefahren?“
Kunde: „Jaja, genau. Wissen sie wo man das nachbekommt?“
CC: „Da gehen sie am besten ins nächste Computergeschäft und verlangen dort ein neues CD-ROM LAUFWERK!!!“


Ich sitze an der Hotline für einen privaten Festnetzanbieter:
K: Ja, grüss Gott, ich hab da ein Problem!
I: Welches denn?
K: Na, ich hab da dieses Schnurlostelefon von ihnen und ich wohne in Graz und möchte nach Innsbruck telefonieren!
I: Aha, und das Telefon funktioniert nicht?
K: Auf der Packung steht „Reichweite 300m“ und das geht sich doch nicht aus…


Vor ein paar Jahren war ein Typ bei mir im Laden. Der brauchte eine Lautsprecherleitung o.ä. Sodann frug ich ihn : „Wie lang brauchen Sie´s denn ?“.
Er schaute mich an und grübelte, und ich denke mir in solchen Situationen immer das Gleiche „Warum messen die Leute die benötigte Länge nicht vor dem Kauf ab …?“
Nach einiger Bedenkzeit stammelte es aus ihm heraus: „Naja … ich dachte eigentlich … für immer !“


Letzte Woche war es so weit, ich sollte dem „Management“ unserer Firma mein Webfrontend (für so ne Buchhaltungsgeschichte) vorstellen.
Nun haben Manager wirklich keinen guten Ruf, aber da diese beiden angeblich früher auch mal programmiert haben und im Moment die Leitung für die IT haben UND natürlich Spitzengehälter beziehen bin ich einfach mal davon ausgegangen das sie zumindest ein BISCHEN Ahnung haben…
Die wollen also wissen wie das funktioniert. Ok, ich erkläre denen ganz genau wie die Leute über den Browser ihren Kram eingeben und wie das dann automatisch in einer MySQL-Datenbank gespeichert wird.
Ich bin fertig mit meinen Ausführungen und die eine Tusse kuckt mich nur blöde an.
Ein Moment Stille… ich erwarte zumindest ein Anzeichen für Lob oder Anerkennung für dieses saubere Stück Programmierarbeit…
Dann quäkt sie heraus: „Das geht so aber nicht!“
„Waaaaa… wie bitte?“ kriege ich heraus.
„Da müßen wir hier ja überall Microsoft Access installieren das ist zu teuer!“
*peng*
Einen Moment schaue ich sie verduzt an…
„Ähm also das ganze funktioniert über ein Webfrontend“, ich zeige auf die Beamer-Projektion, „da braucht man nichts mehr auf der Clientseite!“
„Aber sie sollten das doch mit einer Datenbank machen Herr ******* - so war das nicht geplant!“
Eine kleine Träne will meinem linken Auge entspringen, ich hatte immerhin die letzte halbe Stunde damit verbracht ihnen das ER-Modell zu erklären… anscheinend haben die nichtmal versucht mir zu zuhören…
Ich erkläre nochmal das alles so funktioniert wie sie wollten und nach einigen hin und her haben sie mir wohl geglaubt… DACHTE ICH!!!
Freitag kriege ich eine Mail in Kopie (ich wurde nichtmal direkt angeschrieben) das mein Projekt gecancelt wurde (es war ja schon fertig!!!) mit der Begründung: „Die Kosten für den Erwerb von den 400 nötigen Microsoft Access Lizenzen übersteigt das zugewiesende Budget“ oder so ähnlich…
Ich ruf also dort an, und versuche denen zu erklären das das Schwachsinn ist und ich gerne wüßte wie die Leute immer darauf kommen.
Sie also: „Gut ich werde mich nochmal für Sie einsetzen!“
Ich, befriedigt das ich endlich mal wen an die Strippe bekommen hab der nicht komplett bescheuert ist, mach mich wieder an die Arbeit.
Eben kriege ich ne Mail:
„…auf den besonderen Wunsch von Frau ****** wurde das Budget erhöht bla bla bla und die Bestellung von 400 neuen Access Lizenzen getätigt…“
AHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH
Jetzt darf ich mich wahrscheinlich noch rechtfertigen warum ich unnötige Lizenzen haben wollte… ich werde hier echt verrückt!

Heute noch persoenlich erlebt:

  1. Anruf:

Kundin: ich hab hier ein Problem in Word, wenn ich da nen Bild einfuege verrutscht immer der Text…
Ich: Aehm, hier ist nicht die Microsoft Hotline. Haben Sie ein Problem mit unserer Software?
Nein, aber ich helf ihr trotzdem. Gespraech beendet

  1. Anruf:

Kundin: so, jetzt hab ich ihr Programm geoeffnet, aber Word funktioniert immer noch nicht so wie ich will
ich: arghhhhh

Ciao! Bjoern

btw: wir verkaufen kein Word-Plugin sondern eine von Office vollkommen unabhaengige Datenbank!

Persönlich erlebt:
DAU will ein Referat vorführen, die Diskette funktioniert nicht. Ich rücke zu Hilfe, aber tatsächlich, die Diskette ist hinüber. DAU: So ein Mist! Dabei habe ich sie extra mit einem Kühlschrankmagneten an die Magnetwand gehängt, damit ich sie nicht daheim vergesse.

DAU - meine Sammlung
Habe ich von irgendwoher:

Photogener Virus

Unlängst in einer Computerzeitschrift
bei den Fragen an den PC Doctor!
Frage: Kann sich über eine Digitalkamera
ein Virus in mein System einnisten!
Antwort: Ja klar, wenn Sie es schaffen einen
zu fotografieren.

Professor Doktor Doktor XY

Ich geistere ja nun schon einige Jahre im IT Business herum und habe davon auch einige Zeit als „Technical Support Engineer“ bei einem amerikanischen Computer Hersteller sowie eines kanadischen Software Herstellers verbracht. Bei beiden habe ich Support für ganz Europa gegeben und mir sind einige Dinge dort passiert an denen ich nach und nach Euch teilhaben lassen will.

Vor zirka 5 Jahren als 1st and 2nd Level Technical Support Engineer bei einem Computerhersteller mit Kuhflecken als Logo passierte mir folgendes:

Ich: G… Technical Support, mein Name ist Kay … wie kann ich Ihnen helfen?
Kunde: Hier ist Professor Doktor Doktor XY! Ich habe heute endlich meinen neuen scheiß Computer von Ihnen bekommen für den ich ein scheiß Geld bezahlt habe und dieses Drecksding funktioniert nicht! Wenn ich nicht noch heute einen Vor- Ort- Techniker von Ihnen hier habe dann gebe ich das Mistding zurück und sie hören von meinem Anwalt!
Ich: Kein Problem Herr XY ich…
Kunde: Professor Doktor Doktor XY!
Ich: Ich muss Ihnen erst mal ein paar Fragen stellen, bevor ich den Techniker für Sie schicken kann. Wie ist zunächst mal Ihre Kundennummer?
Kunde: D1234567890
Ich sah daraufhin das der Kunde einen Rechner für ca. DM 16.000,-- (ATS 112.000,–) mit 21" Inch Monitor, Laserdrucker und allem Trara bestellt hatte.
Ich: Gut Herr XY…
Kunde: Professor Doktor Doktor XY!
Ich: Was ist dann jetzt genau das Problem mit Ihrem neuen Rechner?
Kunde: Das Scheißding geht nicht und sie sind ja offensichtlich zu dämlich mir zu helfen wenn sie noch nichtmal meinen Namen behalten können!
Ich: Geht nicht ist ein weiter Begriff. Haben sie alle Kabel korrekt angeschlossen?
Kunde: Glauben sie denn ich bin bescheuert!? Ich bin Professor Doktor Doktor XY!
Ich: Das habe ich gar nicht gesagt oder gedacht. Man kann aber mal in der Aufregung vergessen ein Kabel anzuschließen oder so. Wenn sie jetzt auf den Einschaltknopf rechts auf Ihrem Towergehäuse drücken, was passiert dann?
Kunde: Ich bin Professor Doktor Doktor XY und lasse mich von ihnen nicht für dumm verkaufen!!! Ich habe da schon zig mal drauf gedrückt und es leuchtet nur ein kleines grünes Licht auf der Kiste und auf der Tastatur aber der Bildschirm bleibt Dunkel.
Ich: Na dann sind wir ja schon einen Schritt weiter. Der Computer scheint dann ja nicht ganz tot zu sein. Haben sie den Einschaltknopf auf der Rückseite des Monitors auch betätigt?
Kunde: Ähhh… öhhhh… da ist auch ein Knopf?
Ich: Ja der ist leider auf der Rückseite.
Kunde ich habe diesen Knopf jetzt gedrückt und der Monitor ist immer noch dunkel! Das ist ein Scheißding!! Ich will sofort mit Ihrem Vorgesetzten Sprechen, sie sind zu dumm mir zu helfen!!!
Ich: Und Sie haben das graue Kabel vom Computer zum Monitor sowie das schwarze Kabel vom Monitor zur Steckdose angeschlossen?
Kunde: Ich habe gesagt dass ich mit ihrem Vorgesetzten sprechen will und zwar sofort!!! Äääähhh… was für ein schwarzes Kabel?
Ich: Das vom Monitor zur Steckdose.
Kunde: Der Monitor bekommt doch seinen Strom aus dem Computer!
Ich: Nein, die Monitorleitung überträgt nur die Bildsignale mit 5 Volt, das reicht nicht für einen Monitor, erst recht nicht für einen 21" Inch. Gucken sie doch mal nach, da muss noch ein schwarzes Kabel in der Verpackung sein und schließen Sie das bitte mal an.
Kunde: Moment…
(Ich hörte ein Kartonrascheln, dann leises Gestöhne und dann dieses wundervolle Geräusch was ein Monitor beim einschalten durch die Entmagnetisierung macht)
Kunde: Nun geht der Monitor und ich sehe ein Feld wo ich meine Seriennummer eingeben soll.
Ich: Na prima Herr XY, dann ist ja alles in Ordnung. Geben Sie nun die Seriennummer von Ihrem Windowshandbuch ein und es kann los gehen. Viel Spaß noch mit Ihrem neuen Computer.
Kunde: Eins noch…
Ich: (In freudiger Erwartung dass nun vielleicht ein „Danke“ oder eine Entschuldigung für die Beleidigungen kommt) Ja, was kann ich noch für sie Tun?
Kunde: In der Warteschleife wurde gesagt dass die Anrufe mitgeschnitten zur Qualitätssicherung. Stimmt das?
Ich: Ja, das machen wir.
Kunde: Geben sie den Anruf auch in den Computer bei meiner Kundennummer ein und schreiben dazu was los war?
Ich: Ja, das mache ich auch, sogar sehr detailliert. *grins*
Kunde: Könnten sie das nicht bei mir weg lassen, es war ja auch nur ein kleiner Fehler.
Ich: Wenn Sie entweder höflich gewesen wären oder sich zumindest für Ihr Gebrülle am Telefon entschuldigen würden, dann könnte ich das machen. Allerdings habe ich gerade in Ihrem Fall gar keine Lust gegen die Vorschriften unserer Firma zu verstoßen und werde einen entsprechenden Eintrag im Computer machen. Meine Kollegen sollen ja schließlich auch wissen woran sie sind falls Sie mal wieder anrufen. Ich wünsche Ihnen noch einen wunderschönen Tag. (Und aufgelegt)

Der Kunde hat sich danach nie wieder bei der Hotline gemeldet, ist aber dafür unserem Showroom in Frankfurt gewaltig auf die Nerven gegangen. :o)

monitor kaputt
der steilste anrufer jemals:
Er: „mein monitor ist kaputt!“
Ich: „Wo liegt das Problem?“
Er: „der Bildschirm bleibt schwarz“
Ich: „Ist der monitor eingeschalten?“
Er: „ja, natürlich“
Ich: „Dann schalten sie ihn mal aus“
Er: „wahnsinn, jetzt geht er wieder!“
ARRRRRGLLL!!!

Wackelkontakt
Geschichte aus meiner zeit bei einer reparaturabteilung:

Kunde bringt monitor vorbei, meint er hätte einen wackelkontakt. Wenn er fest auf die Seite schlagen würde, funktioniere er wieder. wir testen das teil durch, nichts zu finden. kunde besteht darauf, daß der monitor immer wieder ausfällt.
um sicher zu gehen, daß es nicht vielleicht an einem schlecht angeschlossenen kabel liegt, bauen wir ihn selber im büro des kunden auf und schliessen ihn an seinen PC an.
hochgefahren, alles startet, monitor funktioniert.
während wir kurz mit dem kunden reden, schaltet sich der bildschirmschoner ein.
„Sehen Sie! schon wieder!“ meint der Kunde triumphierend und haut so fest gegen den Monitor, daß der ganze Tisch (und die Maus) wackeln …

Blödes Faxgerät
Hotline: Guten Tag, Sie sprechen mit der Phillips Hotline. Was kann ich für Sie tun?
DAU: Ich hab mir Heute eines Ihrer Faxgeräte gekauft, aber irgendwie klappt das nicht so ganz.
Hotline: Haben Sie das Gerät wie in der Gebrauchsanweisung angeschlossen?
DAU: Ja klar, lesen kann ich noch.
HOTLINE: Und was genau funktioniert nun nicht?
DAU: Na ich versuche schon seit Stunden ein Fax zu versenden, aber es kommt hintem am Gerät immer wieder raus!
Hotline: argggggggggllll
Es folgte eine detailierte Erklärung über die wahre Funktion eines Faxes:smile:

Gähn!!
Persönlich erlebt, ja?

Warum hast Du dann nicht einfach eines der Fotos reingestellt.

http://volker-maerlender.bei.t-online.de/sonst6.htm

oder auch bei

http://ukj.eurolines.at/images/diskette.jpg

Wäre lustiger gewesen.

Gruß, Pumarc

Will man mit „persönlich erlebt“ eigentlich die nur die Glaubwürdigkeit steigern? Normal sagt man doch: Einem Freund meiner Schwester ist folgendes passiert, oder so.

PW:
„Erzählen Sie mir in eigenen Worten, was sie bedrängt“,
sagt der Psychologe seinem Patienten.

Na ja. Alles fing an, als ich heiratete:
Meine Frau hatte eine erwachsene Tochter, die somit meine Stieftochter wurde. Mein Vater kam auf Besuch, verliebte sich in meine Stieftochter und heiratete sie. So wurde aus meiner Stieftochter gleichzeitig meine Stiefmutter. Meine Frau bekam einen Sohn. Aus ihm wurde automatisch der Schwager meines Vaters, weil dies der Stiefbruder der mit meinem Vater verheirateten Stieftochter ist. Weil der Junge der Bruder meiner Stiefmutter ist, ist er demnach
auch mein Onkel. Die Frau meines Vaters bekam auch einen Sohn. Dies ist mein Bruder, obwohl ich gleichzeitig sein Opa bin. Er ist ja der Sohn meiner Stieftochter. Meine Frau ist meine Oma, da sie die Mutter meiner Stiefmutter ist. Daraus folgt, dass ich der Enkel meiner eigenen Frau bin.
Wenn man die Tatsache in Betracht nimmt, dass ich mit meiner Großmutter verheiratet bin, bin ich nicht nur der Mann meiner Frau und ihr Enkel, sondern mein eigener Großvater.
Das bedrängt mich!"

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Will man mit „persönlich erlebt“ eigentlich die nur die
Glaubwürdigkeit steigern? Normal sagt man doch: Einem Freund
meiner Schwester ist folgendes passiert, oder so.

Ich hätte ja auch Namen und Adresse bekannt geben können, aber ich will niemanden öffentlich bloßstellen, schon gar nicht, wenn wir uns relativ gut verstehen. Für diese Geschichte habe ich ihre persönliche Erzähl-Erlaubnis bekommen.

Mh
es war mir zu lang, um alles durchzulesen, kannst Du mir die Pointe schreiben? Danke!

es war mir zu lang, um alles durchzulesen, kannst Du mir die
Pointe schreiben? Danke!

Aber gerne, hier --> „die Pointe“

P.W.:
Gold macht man aus Aluminium und Kupfer:
Al + Cu --> Au + Cl

Danke! Das wars! owT