Die lieben beamten!

Auszüge aus verschiedenen Beamtenanweisungen

Einfach herrlich ! Damit wir nicht Dumm sterben:

• Stirbt ein Bediensteter während einer Dienstreise, so ist damit die Dienstreise beendet. (Kommentar zum Bundeskostenreisegesetz)

• Der Tod stellt aus versorgungsrechtlicher Sicht die stärkste Form der Dienstunfähig-keit dar. (Unterrichtsblätter für die Bundeswehrverwaltung)

• Es ist nicht möglich, den Tod eines Steuerpflichtigen als dauernde Berufsunfähigkeit im Sinne von – 16 Abs. 1 Satz 3 EstG zu werten und demgemäß den erhöhten Freibe-trag abzuziehen. (Bundessteuerblatt)

• Ehefrauen, die ihren Mann erschießen, haben nach einer Entscheidung des BSG kei-nen Anspruch auf Witwenrente. (Verbandsblatt des Bayrischen Einzelhandels)

• In Nr. 2 ist in Spalte 2 das Wort durch die Worte Platz zum Parken zu ersetzen. (Ausschussempfehlung zum Bußgeldkatalog)

• Der Wertsack ist ein Beutel, der aufgrund seiner besonderen Verwendung nicht Wert-beutel, sondern Wertsack genannt wird, weil ein Inhalt aus mehreren Wertbeuteln be-steht, die in den Wertsack nicht verbeutelt, sondern versackt werden. (Merkblatt der Deutschen Bundespost)

• Das Lutschen eines Hustenbonbons durch einen erkälteten Zeugen stellt keine Unge-bühr im Sinne von – 178 GVG dar. (Beschluss des OLG Schleswig)

• Eine Pflanze gilt als befallen, wenn sich in ihr mindestens eine Schildlaus befindet, die nachweislich nicht tot ist. (Der Hobbygärtner)

• Ausfuhrbestimmungen sind Erklärungen zu den Erklärungen, mit denen man eine Er-klärung erklärt. (Protokoll im Wirtschaftsministerium)

• Margarine im Sinne dieser Leitsätze ist Margarine im Sinne des Margarinengesetzes. (Deutsches Lebensmittelbuch)

• Ein Ehemann hat in der Regel seinen Wohnsitz dort, wo sich seine Familie befindet (BFH BstBl 85, 331). Ein Verschollener hat seinen Wohnsitz bei der Ehefrau (FG Düsseldorf EFG 58, 144). (Kommentar zur Abgabenordnung von Klein / Orlopp)

• An sich nicht erstattbare Kosten des arbeitsgerichtlichen Verfahrens erster Instanz sind insoweit erstattbar, als durch sie erstattbare Kosten erspart bleiben. (Beschluss des Landgerichts Rheinland-Pfalz)

• Die Fürsorge umfasst den lebenden Menschen einschließlich der Abwicklung des ge-lebt habenden Menschen. (Vorschrift Kriegsgräberfürsorge)

• Besteht ein Personalrat aus einer Person, erübrigt sich die Trennung nach Geschlech-tern. (Info des Deutschen Lehrerverbandes Hessen)

• Die einmalige Zahlung wird für jeden Berechtigten nur einmal gewährt. (Gesetz über die Anpassung von Versorgungsbezügen)

• Welches Kind erstes, zweites, drittes Kind usw. ist, richtet sich nach dem Alter des Kindes. (Bundesanstalt für Arbeit)

• Kunststoff-Fenster mögen zahlreiche Vorteile haben, insbesondere in Bezug auf War-tung und Pflege – Holz hat den Vorteil, nicht aus Kunststoff zu sein. (Urteilsbegrün-dung des LG München)

• Wenn dieses Schild mit Schnee bedeckt ist, ist die Straße unbefahrbar. (Schild im Hochmoor von Yorkshire)

• Nach dem Abkoten bleibt der Kothaufen grundsätzlich eine selbstständige bewegliche Sache, er wird nicht durch Verbinden oder Vermischen untrennbarer Bestandteil des Wiesengrundstücks, der Eigentümer des Wiesengrundstücks erwirbt also nicht auto-matisch Eigentum am Hundekot. (Fallbeispiel der Deutschen Verwaltungspraxis)

• Gewürzmischungen sind Mischungen von Gewürzen. (Deutsches Lebensmittelbuch)

• Persönliche Angaben zum Antrag sind freiwillig. Allerdings kann der Antrag ohne die persönlichen Angaben nicht weiterbearbeitet werden. (Formular in Postgirodienst)

fürs nächste mal im rathaus oder anderen ämtern.

-))michi :smile:)

Lobenswerte Beamten!

• Stirbt ein Bediensteter während einer Dienstreise, so ist
damit die Dienstreise beendet. (Kommentar zum
Bundeskostenreisegesetz)

Es soll Witwen geben, die mit Ihrem toten Mann noch zwei Wochen in Venedig verbracht haben, bevor sie merkten, dass er schon seit 2 Wochen tot ist und Anspruch auf Reisekostenerstattung gelten machen wollten.

• Der Tod stellt aus versorgungsrechtlicher Sicht die stärkste
Form der Dienstunfähig-keit dar. (Unterrichtsblätter für die
Bundeswehrverwaltung)

Das ist die Standardantwort für Soldaten die beim Arzt nachfragen, was zur Dienstunfähigkeit führen kann. Macht als Abschreckung also Sinn.

• Es ist nicht möglich, den Tod eines Steuerpflichtigen als
dauernde Berufsunfähigkeit im Sinne von – 16 Abs. 1 Satz 3
EstG zu werten und demgemäß den erhöhten Freibe-trag
abzuziehen. (Bundessteuerblatt)

Soll Leute geben, die das anders gesehen haben, vor allem in Ostfriesland.

• Ehefrauen, die ihren Mann erschießen, haben nach einer
Entscheidung des BSG kei-nen Anspruch auf Witwenrente.
(Verbandsblatt des Bayrischen Einzelhandels)

Meistens wird dieses Thema in angesagten Schuhgeschäften aufkommen oder beim Frisör. Da sind die im Einzelhandel bestimmt froh, dass es offiziell einen Rat dazu gibt.

• In Nr. 2 ist in Spalte 2 das Wort durch
die Worte Platz zum Parken zu ersetzen. (Ausschussempfehlung
zum Bußgeldkatalog)

Hervorragend, denn wo Platz zum Parken ist da ist ja noch lange keine Parkplatz, ergo führt es zu Mehreinnahmen im Sinne des Gesetzgebers.

• Der Wertsack ist ein Beutel, der aufgrund seiner besonderen
Verwendung nicht Wert-beutel, sondern Wertsack genannt wird,
weil ein Inhalt aus mehreren Wertbeuteln be-steht, die in den
Wertsack nicht verbeutelt, sondern versackt werden. (Merkblatt
der Deutschen Bundespost)

Meistens werden wir erst verbeutelt, nachdem wir in der Kneipe versackt sind und das Maul zu weit aufgerissen haben. Schön, dass die Postler diese üblen Worte anders verwenden wollen.

• Das Lutschen eines Hustenbonbons durch einen erkälteten
Zeugen stellt keine Unge-bühr im Sinne von – 178 GVG dar.
(Beschluss des OLG Schleswig)

Schließlich sind wir nicht in Amerika. Hier kann jede Zeugin gerne anfangen an etwas zu lutschen.

• Eine Pflanze gilt als befallen, wenn sich in ihr mindestens
eine Schildlaus befindet, die nachweislich nicht tot ist. (Der
Hobbygärtner)

Wo würdest Du die Grenze ziehen? 2 Schildläuse, die noch Gebärfähig sind? Das kann doch nur der Profigärtner feststellen! Danke für die Vereinfachung „Der Hobbygärtner“

• Ausfuhrbestimmungen sind Erklärungen zu den Erklärungen, mit
denen man eine Er-klärung erklärt. (Protokoll im
Wirtschaftsministerium)

Ich habe das anders in Erinnerung. Ausfuhrbestimmungen sind Bestimmungen zu den Bestimmungen, mit dennen man eine Bestimmung bestimmt.

• Margarine im Sinne dieser Leitsätze ist Margarine im Sinne
des Margarinengesetzes. (Deutsches Lebensmittelbuch)

Margarine ist nicht einfach Margarine. Ein hochkomplexes Gemisch. Deswegen klar der Verweis auf die Quelle anstatt eine seitenlange Abhandlung!

• Ein Ehemann hat in der Regel seinen Wohnsitz dort, wo sich
seine Familie befindet (BFH BstBl 85, 331). Ein Verschollener
hat seinen Wohnsitz bei der Ehefrau (FG Düsseldorf EFG 58,
144). (Kommentar zur Abgabenordnung von Klein / Orlopp)

Das ist aber lieb ausgedrückt. Hier wird vermutet, dass die Ehefrau nach dem Verschollenen suchen geht! Die Familie (Kinder, Kindeskinder) bleibt zurück, bis Papa wieder da ist.

• An sich nicht erstattbare Kosten des arbeitsgerichtlichen
Verfahrens erster Instanz sind insoweit erstattbar, als durch
sie erstattbare Kosten erspart bleiben. (Beschluss des
Landgerichts Rheinland-Pfalz)

Brilliant! Kosteneffizient! Im Sinne der Steuerzahler!

• Die Fürsorge umfasst den lebenden Menschen einschließlich
der Abwicklung des ge-lebt habenden Menschen. (Vorschrift
Kriegsgräberfürsorge)

Tja…da hat man nun schon endlich mal was anderes genommen als TOTER aber dann Abwicklung geschrieben. Man kann es halt nicht allen recht machen.

• Besteht ein Personalrat aus einer Person, erübrigt sich die
Trennung nach Geschlech-tern. (Info des Deutschen
Lehrerverbandes Hessen)

Wow, ich wußte gar nicht dass meine Tante/Onkel (Zwidder) Erfolg mit Ihrem Einwand hatte.

• Die einmalige Zahlung wird für jeden Berechtigten nur einmal
gewährt. (Gesetz über die Anpassung von Versorgungsbezügen)

Das ist gar nicht so einleuchtend wie es klingt!
Berechtigte können nähmlich auf Bevollmächtigte haben, die unabhängig vom Berechtigten an anderer Stelle eine Zahlung anfordern.

• Welches Kind erstes, zweites, drittes Kind usw. ist, richtet
sich nach dem Alter des Kindes. (Bundesanstalt für Arbeit)

In manchen Familien richtet sich es danach, wer Junge ist oder Mädchen, leider!

• Kunststoff-Fenster mögen zahlreiche Vorteile haben,
insbesondere in Bezug auf War-tung und Pflege – Holz hat den
Vorteil, nicht aus Kunststoff zu sein. (Urteilsbegrün-dung des
LG München)

Das ist allerdings ein Vorteil, ökologisch!

• Wenn dieses Schild mit Schnee bedeckt ist, ist die Straße
unbefahrbar. (Schild im Hochmoor von Yorkshire)

Also, wenn man von weitem das Schild nicht mehr sehen kann, brauch man erst gar nicht weiterfahren!
Das ist ein Schild für Insider!

• Nach dem Abkoten bleibt der Kothaufen grundsätzlich eine
selbstständige bewegliche Sache, er wird nicht durch Verbinden
oder Vermischen untrennbarer Bestandteil des
Wiesengrundstücks, der Eigentümer des Wiesengrundstücks
erwirbt also nicht auto-matisch Eigentum am Hundekot.
(Fallbeispiel der Deutschen Verwaltungspraxis)

Hier handelt es sich um einen Fall, wo ein Hund eine wertvolle Goldkette gegessen hatte und die innerhalb des Kotes zum Vorschein kam, als er auf Nachbarsgrundstück schiss…mit den weiteren Folgen siehe oben.

• Gewürzmischungen sind Mischungen von Gewürzen. (Deutsches
Lebensmittelbuch)

Gewürze sind definiert im Gesetz…siehe oben zu Margarine.

• Persönliche Angaben zum Antrag sind freiwillig. Allerdings
kann der Antrag ohne die persönlichen Angaben nicht
weiterbearbeitet werden. (Formular in Postgirodienst)

Man kann es aber mal probieren! Hat manchmal trotzdem geklappt und Pflicht war es eben nicht, also auch keine Straftat!

Finde ich gar nicht zum Lachen sondern nur TOTAL LOBENSWERT!

Skyver

das hüpfende Komma …
Auszug aus der Fernmeldebauordnung des Jahres 1965:

Befindet sich der Bedienstete in freiem Gelände, so hat er bei drohendem Gewitter hüpfend eine Mulde aufzusuchen.

/klugscheissermodus ein
Für alle „Nichtstromer“: Wenn ein Blitz einschlägt, so entstehen Bereiche mit unterschiedlicher Spannung im Boden. Werden diese per Schritt überbrückt, so kann über den Körper ein Spannungsausgleich erfolgen = man kriegt gewaltig eine „geschossen“.
Das hat auch einen wirklichen Sinn; es sind schon etliche Kühe in der Nähe von Radiosendemasten durch solche Schrittspannungen umgekommen.
/Klugscheissermodus aus

-))

PW
Warum werden Beamten senkrecht beerdigt?
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.

.
.
.
.
.
.
Damit keiner sagen kann „Da liegt die faule Sau!“.