Auf dem Höhepunkt des kalten Krieges richten die Amis ein Ausbildungscamp für Spione ein, in dem wirklich eine phantastische Ausbildung geboten wird. Nach Durchführung des ersten Lehrgangs wird der beste Teilnehmer an einem Winterabend über Rußland abgesetzt. Er landet, vergräbt Fallschirm und Springermontur, und geht in der typischen russischen Bauerntracht, die er darunter anhatte, ins nächste Dorf und dort gleich in die Dorfkneipe.
Er bestellt in perfektem Russisch eine Lokalrunde Wodka, brüllt: „Nastrowje!“ und wirft sein Glas rückwärts gegen die Wand, wie es die Landessitte erfordert.
Bei der nächsten Runde kommt der Wirt an seinen Tisch und sagt zu ihm: „Du sprichst unsere Sprache wie wir, Du trinkst unseren Wodka wie wir, aber - unter uns, mein Freund - Du bist ein amerikanischer Spion, nicht wahr?“
Unser Freund greift sich die an der Wand hängende Balalaika, singt und spielt alte russische Volkslieder so perfekt, daß den anderen Gästen die Tränen kommen. Der Wirt kommt mit einem neuen Glas Wodka an seinen Tisch und flüstert ihm zu: „Du sprichst unsere Sprache wie wir, Du trinkst unseren Wodka wie wir, Du singst unsere Lieder wie wir, aber - unter uns - Du bist ein amerikanischer Spion, nicht wahr?“
Die Stimmung in der Kneipe ist prima, ein anderer Gast schnappt sich die Balalaika und spielt russische Volkstänze. Unser Freund tanzt dazu Kasatschok, Tiefschritte, alles in alter russischer Manier. Wieder kommt der Wirt an seinen Tisch und: „Du sprichst unsere Sprache wie wir, Du trinkst unseren Wodka wie wir, Du singst unsere Lieder wie wir, Du tanzt unsere Tänze wie wir, aber - unter uns - Du bist ein amerikanischer Spion, nicht wahr?“
Da bricht unser Freund zusammen und antwortet: „Na gut, ich geb‘s ja zu. Aber jetzt sag‘ mir doch mal, woran Du das erkannt hast!“
Der Wirt: "Na ja, mein Freund, in Rußland gibt es eben keine…
…Neger!"
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