Dich will ich loben: Hässliches,
du hast so was Verlässliches.
Das Schöne schwindet, scheidet, flieht
– fast tut es weh, wenn man es sieht.
Wer Schönes anschaut, spürt die Zeit,
und Zeit meint stets: Bald ist’s soweit.
Das Schöne gibt uns Grund zur Trauer.
Das Hässliche erfreut durch Dauer.
Wahrheit und Schönheit – das ist ein- und dasselbe (Thomas von Aquin)Quelle: http://www.alvit.de/blog/article/20-best-license-fre…
:smile:
Ein wirklich schönes Gedicht. Als Quellenangabe wäre jedoch der Name des Autors sinnvoller gewesen; es handelt sich natürlich um den großen Robert Gernhardt.
Als PW sei auch noch der Titel des Gedichtes nachgereicht - dessen Komik wohl nur der gänzlich nachvollziehen kann, der dieses ebendort erwähnte Kleinod deutschen Städtebaus einmal persönlich kennenlernen durfte:
„Nachdem er durch Metzingen gegangen war“
Trotzdem verweist der Titel durchaus auf’s Überzeitlich-Allgemeingültige. Metzingen ist wahrlich überall …
Dich will ich loben: Hässliches,
du hast so was Verlässliches.
Das Schöne schwindet, scheidet, flieht
– fast tut es weh, wenn man es sieht.
Wer Schönes anschaut, spürt die Zeit,
und Zeit meint stets: Bald ist’s soweit.
Das Schöne gibt uns Grund zur Trauer.
Das Hässliche erfreut durch Dauer.
Man darf ruhig den Autor Robert Gernhard dazu erwähnen!
PW:
There was an old maid of Pitlochry
Whose morals were truly a Mockery,
For under her bed
Was a lover instead
Of the usual porcelain crockery.
[The Wordsworth Book of Limericks]
Eckard
There was an old maid of Pitlochry
Whose morals were truly a Mockery,
For under her bed
Was a lover instead
Of the usual porcelain crockery.
[The Wordsworth Book of Limericks]
Hallo Eckard,
der Limerick ist genial! Hast Du noch mehr davon oder irgendwo einen Link dazu? Danke schon im Voraus!
Birgit
PW: Treffen sich zwei Jäger…
Ich hätte da einen:
There once was a young man from Brighton
Who thought he’d at last found a tight one
He said, „O my love!
It fits like a glove!“
Said she, „You’re not in the right one.“
ich auch:
There was a lady from Niger.
She rode with a smile on a tiger.
When they came back from the ride,
there was the lady inside
and the smile was on the face of the tiger.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Ich hab da auch noch einen…
I look like a hamster.
I´m as fat as a whale.
Folks aks if I farted
each time I exhale.
But all ladies love me
the old and the young.
´cause I´m blessed
with a thirteen inch tongue.
LG strandtier
Gripes a Live-Sex-Show-star: It’s perverse
to the point where I mutter and curse!
How can the public expect
I can always erect
when my co-star insists we rehearse.
Ich erinnere nur an den (vermutlich schon ziemlich) bekannten Timbuktu-Witz:
Es gab einmal einen großen Limerickwettbewerb mit hunderten von Teilnehmern. Es musste jeweils ein Limerick zu einem bestimmten Begriff vorgetragen werden. Alle Teilnehmer bis auf 2 waren bereits ausgeschieden, übrig blieben noch ein Rabbi und ein australischer Schafzüchter.
Als es zum Stechen kommt ist das Wort, das im nächsten Limerick vorkommen muss, „Timbuktu“.
Nach kurzer Überlegung beginnt der Rabbi:
„I’ve been a Rabbi all my life,
got no children, got no wife.
I read the bible
through and through,
on my way to Timbuktu“.
Die Zuschauer jubeln und feiern den Rabbi schon als Sieger - wie kann das noch übertrumpft werden?
Der Schafzüchter aber gibt sich noch nicht geschlagen und kündigt eine kurze Geschichte über seinen Kumpel Tim an, mit der er dann schließlich den Wettbewerb auch gewinnt:
„Tim and I to Melbourne went,
we met three ladies in a tent.
Them were three
and us was two,
so I booked one and Tim booked two.“
Martin
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Einen hätte ich auch noch (ich weiß aber nicht, ob ich alles richtig geschrieben habe, kenne ihn nur mündlich):
There was an old lady from Rhyde
who ate mouldy apples and died
the apples fermented
inside the lamented
and made cider inside her inside
Some more limericks
Aufgrund des Zuspruchs erweitere ich mein Angebot:
A bather whose clothing was strewed
By breezes that left her quite newed
Saw a man come along …
And unless I’m wrong,
You expected this line to be rewed.
Freigegeben ab 18:
A loving couple from Aberystwyth
United the things that they kystwyth.
But as they grew older
They also grew bolder,
And united the things that they pystwyth.
Das darf wieder jeder lesen:
A painter who came from Great Britain
Hailed a lady who sat with her knitain.
He rmarked with a sigh.
‚That parkbench - well, I
Just painted it, right where you’re sitain.‘
She frowned and called him ‚Mr‘,
Because in sport he kr;
And so, in spite,
That very night,
That Mr kr sr.
Und noch einer für Geübte:
In a bus queue a jueue bound for Kueue
Thus was hailed by a Scot, whom he knueue:
‚Dinna fash yersel, Lueue,
I’m paying for yueue!‘
And the fueue who o’erheard, whistled, ‚Phueue!‘
Wenn wir schon mal dran sind - ein letzter:
A bald-headed judge named Beauclerk
Fell in love with a maiden seau ferk,
Residing at Bicester,
Who said, when he kichester,
‚I wo’nt wed a man with neau herk!‘
Gruß für heute
Eckard