Zeitungsmeldungen aus dem medizinischen Bereich:
Bei asiatischen Männern schlug das Testosteron besser an. Es verhütete bei ihnen zu 100 Prozent eine Schwangerschaft.
(Vital)
Bei der Explosion wurden mindestens 20 Bergleute getötet, darunter drei besonders schwer.
(Sonntag-Magazin)
Jede Leiche ist spätestens nach dem Eintritt des Todes in die Leichenhalle zu überführen.
(Herzberger Zeitung)
Der Verletzte überstand den Unfall ohne Verletzungen.
(Alfelder Zeitung)
Er schlug ihm mit der Faust so ins Gesicht, daß dieser eine Quetschung der Lenden erlitt.
(Bild)
Ein Moment setzte ihr Herz aus. Ihr Blut vergaß zu fließen.
(Goldenes Blatt)
Wenig später heulten die Sirenen der Sanitätswagen auf. Richtung Forth. Mit ihnen Ärzte und Krankenschwestern.
(Sindelfinger Zeitung)
Er wachte bewußtlos in Malaga auf.
(Bonner Rundschau)
Nach Amalgamentfernung spontane Schwangerschaft.
(Zahnarzt Woche)
Jeder siebte Gesunde war krank.
(Frankfurter Abendblatt)
Bei der Geburt ist jetzt auch die Mutter dabei.
(Waiblinger Kreiszeitung)
Die Obduktion ist Rechtens, wenn der Patient ihr nicht ausdrücklich widerspricht.
(Südkurier)
Die Erkrankten klagten über Fuß- und Fernsehschmerzen.
(Neue Post)
Die Hausarzt versuchte täglich, seiner Patientin Wasser abzusaugen. Als das nichts nützte, kam die Feuerwehr.
(Bild)
Er mußte mit dem Verdacht auf Gehirn im Krankenhaus bleiben.
(Westfälische Nachrichten)
Bei dieser Abenteuerreise sollte man sich vorher von seinem Arzt erst mal abschrecken lassen.
(Blickpunkt Bad Godesberg)
Mit leisem Stöhnen nahm er den Kopf zwischen die Hände und trug ihn vorsichtig ins Badezimmer.
(Auf einen Blick)
Er war gelähmt. An seinem Todestag waren plötzlich sämtliche Beschwerden verschwunden.
(Neue Presse)
Die Frau erlitt einen Nervenzusammenbruch und kam in laut gestikulierender Weise ins Krankenhaus.
(Frankfurter Rundschau)
Das Kreiskrankenhaus hat jetzt eine Intimstation.
(Bruchsaler Rundschau)
Steffi Graf hatte Wadenkrämpfe im Oberschenkel.
(Bild)
Nach der Obduktion steht fest: Willi Bosch ist tot.
(Calwer Nachrichten)
Quelle: Deutsches Ärtzeblatt 92, Heft 46, 17. November 1995
