Der abgeschlossenen Arztroman

„Ist es recht so, Herr Doktor?“, hauchte Schwester Sylvia und entledigte sich auch noch ihres winzigen Tanga-Minislips.
„Ganz recht so, Süße“, grinste Dr. Hammerstein feist und baute sich vor der zitternden Krankenschwester auf, die splitterfasernackt in seinem Büro stand.
Sie fror, in der kalten Luft richteten sich ihre Nippel auf. Wie sie Hammerstein hasste, dieses fette Schwein! „Hammerstein, der Schreckliche“,
brutal, verschlagen, der schärfste Arzt des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK). Ihm entkam kein Simulant.
Zwischen Hammersteins schmierigen Lippen quollen Worte hervor: „So Süße, jetzt lassen wir mal den Simulanten rein, der behauptet, er sei blind.“
Die Tür öffnete sich, das ahnungslose Opfer wurde hereingeführt.
Hammerstein riss ihm die dunkle Brille vom Kopf und bellte: „Hosen runter!“ Das war das ENDE.

Der abgeschlossenen Arztroman
Der abgeschlossenen Arztroman
Es gab einen kleinen Windzug als Dr.Stephan Wiesebrecht die Kladde etwas stärker als sonst zusammen klappte. Er liebte diese kitschigen Tagebücher mit dem winzigen Schloss daran die häuptsächlich von pubertierenden Mädchen verwendet wurden. Er drehte den Schlüssel um. Morgen würde er seinen ersten Roman an einen Verleger schicken.

J~