Aprilscherze?

Von: , Frage gestellt am Sa, 1. Apr 2006

Moin,
einige Zeitungen, Radio- und TV-Sender bereichern ihr Programm mit Aprilscherzen. Ist euch heute was lustiges begegnet? ich bin noch nicht fündig geworden...
Gruß
André

PW: Zwei Penisse gehn ins Kino. Sagt der eine: "Hoffentlich kommt kein Porno, sonst müssen wir wieder die ganze Zeit stehn."

13 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 24 Minuten hilfreich
    Re: Aprilscherze?

    "Verschärfte EU-Verordnung" - Verbot für Grillen von Bratwurst

    Grund: EU-Feinstaubverordnung

    Ein Auszug aus dem Zeitungsartikel vom 1. April:

    ... Gerade durch das Grillen von Bratwürstchen auf dem Holzkohlengrill steigen die Staubwerte extrem an. ... In den Halbe-Millionen-Städten der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union ist vom 1. Mai bis zum 31. Oktober das Grillen in freier Natur strikt untersagt.

    Zuwiderhandlungen werden mit 1000 Euro Bußgeld bestraft. Zur Kontrolle werden extra 50 Leute eingestellt, deren Gehalt aus dem Brüsseler Sozialfonds zurückgeholt wird.

    Der Ministerpräsident wird noch abschließend zitiert:
    "Das Grillen von Bratwürstchen ist ein gutes Stück sächsischer Tradition, die erhalten bleiben muss. Ich lasse mir das Grillen nicht vermiesen." [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  2. Antwort von nach 28 Minuten hilfreich
    Re: Aprilscherze?

    Hi André, einige Zeitungen, Radio- und TV-Sender bereichern ihr Programm
    mit Aprilscherzen. Ist euch heute was lustiges begegnet? ich
    bin noch nicht fündig geworden...
    In unserer Stadt wird nun eine Klimahaus-Plakette für besonders energiesparende Hundehütten vergeben. Die erste Auszeichnung erhält der Besitzer eines Chihuahua-Labrador-Mischlings namens 'Hasso'. Montag, um 16:00 sollen sich alle interessierten Hundebesitzer für weitere Infos vor dem Rathaus einfinden.

    Ein wichtiger Schritt zur Autonomie unseres Landes: in einer benachbarten Gemeinde wurde bei den Bauarbeiten für den Brennerbasistunnel Öl gefunden. Anstatt der geplanten Mülldeponie soll dort nun eine Erdölraffinerie gebaut werden. (nb: in den Alpen)

    Ach ja, und kommende Woche treten die Rolling Stones auf dem Domplatz in unserer Stadt auf, weil sie 'auf dem Weg zwischen Nürnberg und Wien' sowieso hier durchfahren würden und unsere Gemeinde ein 'amazing place' sei. Als Vorprogramm wird versucht, die Band Tokyo Hotel anzuheuern.

    Schönen Gruß,
    Rudy

    PW: Ich bin Fan von Tokyo Hotel

  3. Antwort von nach 31 Minuten hilfreich
    www.tvinfo.de

    Moin! einige Zeitungen, Radio- und TV-Sender bereichern ihr Programm
    mit Aprilscherzen. Ist euch heute was lustiges begegnet? ich
    bin noch nicht fündig geworden...
    Also über die beiden Artikel auf http://www.tvinfo.de hab ich geschmunzelt. Ich hoffe nur, dass es auch wirklich als Witze gemeint waren...

    "Lotta in Love" wegen schlechter Quoten geändert - jetzt kommt "Lothar in Love"
    (01.04.2006 11:49)

    Trotz großer Werbekampagne für "Lotta in Love" sind die Quoten innerhalb der ersten vier Tage von 0,98 Mio. auf 0,74 Mio. Zuschauer gefallen. A. Bartl (ProSieben-Chef): "Das Problem liegt in dem traditionell eher männlich geprägten Umfeld der Sendung".

    Da "die Simpsons" eher von männlichen Zuschauern gesehen werden, würde eine Telenovela mit einer weiblichen Hauptdarstellerin auch eher das weibliche Publikum anziehen, welche sich jedoch von den traditionellen Soaps eher schwer weglocken lassen.

    Abhilfe soll jetzt "Lothar in Love" schaffen, welche eine männliche Identifikationsfigur als Hauptdarsteller vorsieht. Die Rolle des Lothar wird der aus der ersten Staffel "Deutschland sucht den Superstar" bekannte Daniel Küblböck übernehmen.

    *****
    ProSieben: Neue Telenovela "Lucy in Luck" ersetzt ab Juni die Simpsons
    (01.04.2006 17:34)

    ProSieben produziert derzeit eine weitere Telenovela namens "Lucy in Luck", die ab Anfang Juni täglich um 18:30 Uhr zu sehen sein wird. Durch den festgelegten Sendeplatz werden "Die Simpsons" komplett aus dem Programm verdrängt.

    Trotz der niedrigen Quoten von "Lotta in Love", SSN berichtete, will ProSieben weiter auf das Format setzen. Der Pressesprecher des Senders C. Körfer: "Wir werden an dem Format definitiv festhalten und die Telenovela-Schiene sogar noch weiter ausbauen."

    ProSieben will damit "unterdurchschnittlich gebildete Zuschauer", durch einfach gehaltene Dialoge in der Telenovela, ansprechen. Diese Zuschauergruppe ist auch leichter durch Werbung zu beeinflussen.

  4. Antwort von nach 4 Stunden hilfreich
    slashdot.org

    Hallo,

    die Jungs von http://slashdot.org/ sind total durchgedreht...
    Ein paar Titel:
    Linux: OMG BARBIE LINUX LOL!!1!!!!
    IT: Open Source Dress for Success University Opens
    Your Rights Online: RIAA Approved mp3 Player Reviewed
    Microsoft Blogger Robert Scoble Goes to Google
    Microsoft Buys OpenOffice.org
    IT: OpenSSH Vulnerability Discovered (das ist der beste von allen *g*)

    usw.
    Sollten ein paar "false positives" dabei sein: Kollateralschaden.

    Grüße,
    Moritz

  5. Antwort von nach 12 Stunden hilfreich
    Wenn der Aprilscherz teuer wird

    Hi Andre,

    vielleicht scheuten die Medien die angedrohten Strafgebühren und die
    Aprilscherze sind deshalb so spärlich ausgefallen ;-)

    Wenn der Aprilscherz teuer wird

    Limburg, 31. März 2006 - Der Deutsche Rechtsanwalt Zentralruf (DRAZ)
    weist darauf hin, dass pünktlich zum 1. April eine Neuregelung in
    Kraft tritt, die Aprilscherze ab sofort zum teuren Spaß werden
    lässt. Laut DRAZ erlangt damit fast unbemerkt von der Öffentlichkeit
    eine Verordnung Rechtsgültigkeit, die es Vater Staat erlaubt, eine
    Gebühr von zehn Euro für jeden Aprilscherz zu erheben. Ähnlich wie
    bei der Gebührenregelung für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk
    werden Verstöße mit einem Bußgeldverfahren geahndet. Verantwortliche
    Stelle hierfür ist die staatseigene Bundeszentrale für deutsche
    Sprache (BdS). Verbraucherschützer haben bereits eine Klagewelle
    gegen die ihrer Meinung nach die Meinungsfreiheit des einzelnen
    Bürgers einschränkende Regelung angekündigt.

    Besondere Vorsicht rät DRAZ bei Aprilscherzen, die in
    schriftlicher Form und in der Öffentlichkeit geäußert werden: "Wird
    ein Aprilscherz in einer größeren Gruppe geäußert, oder in
    Pressemitteilungen, im Internet oder in Printmedien veröffentlicht
    und als solcher im Nachhinein kenntlich gemacht, so fällt eine
    Gebühr an und bei Nichtbezahlen droht ein Bußgeldbescheid",
    erläutert Michael Steinmetz vom Deutschen Rechtsanwalt Zentralruf
    (DRAZ). Für den privaten und familiären Bereich gibt Steinmetz jedoch
    Entwarnung.
    "Im Freundes- und Familienkreis ist die Gefahr natürlich weiterhin
    gering, dass die falschen Ohren mithören und ein Bußgeld dadurch
    fällig wird."

    Nach Ansicht von DRAZ sind die von Experten geschätzten
    jährlichen Mehreinnahmen von 270 Millionen Euro für die Staatskasse
    jedoch zu hoch angesetzt. Grundlage hierfür bilde eine Hochrechnung,
    dass etwa 27 Millionen Aprilscherze pro Jahr in Deutschland gemacht
    werden. Da jedoch im privatem Bereich die Aprilscherze wohl
    weiterhin unangetastet bleiben, seien vor allem die schriftlich
    verfassten und in der Öffentlichkeit verbreiteten Aprilscherze
    betroffen. Hier liege man jedoch nur bei etwa 9,5 Millionen
    Aprilscherzen, was in etwa 95 Millionen Euro entspricht. Bei
    weitergehenden Fragen bietet der Deutsche Rechtsanwalt Zentralruf
    (DRAZ) Ratsuchenden unter der kostenlosen Telefon-Hotline 0800 /
    5009010 rund um die Uhr direkte Rechtsberatung an.

    • Antwort von nach 15 Stunden hilfreich
      oder der DFB


      hier die neusten Meldungen zum Thema Fussball

      http://www.freenet.de/freenet/nachrichten/boulevard/...

      und immer wieder gern genommen, aus rp-online von gestern (darf ich das?)

      In wenigen Wochen ist die Welt zu Gast bei Freunden. Tausende Fans können den ersten Anpfiff kaum erwarten. Doch immer noch breitet sich in Deutschland die Vogelgrippe weiter aus. Eine Ansteckungsgefahr bei Großveranstaltungen ist laut Experten nicht zu auszuschließen. Um die Infektion mit dem gefährlichen Virus zumindest einzuschränken, hat die Bundesregierung im Eilverfahren eine Verordnung erlassen: Wer bei der WM ins Stadion will, muss gegen Grippe geimpft sein.

      Zum 1. April tritt die Regelung in Kraft, deren 25 Seiten starke Erklärung unserer Redaktion vorliegt. Gemeinsam mit der Fifa haben Vertreter des Sportausschusses des Bundes wochenlang in der so genannten Arbeitsgruppe „Gesunde WM“ getagt. Die Grundüberlegung ist klar: Die Gefahr der Vogelgrippe ist bisher nicht gebannt, kaum ein Tag vergeht, an dem keine Tierkadaver gefunden und auf das gefährliche Virus untersucht werden. Zwar kann sich der Mensch nur anstecken, wenn er unmittelbar mit einem infizierten Tier in Berührung kommt, das Virus kann aber mutieren und dann von Mensch zu Mensch überspringen. Und genau da setzt die AG „Gesunde WM“, in der auch Ärzten vertreten sind, an: „Die normale Grippe-Impfung schützt nicht vor Vogelgrippe, aber sie stärkt die Abwehr und minimiert somit das Risiko einer Infektion“, so Sprecher Dr. Vogel.

      Ticket plus Impfschein

      Die Reaktionen auf die Eilverordnung sind durchwachsen. Das WM-Organisationskommitee erklärte unmittelbar nach Bekanntwerden der neuen Regelung das Verfahren in den Austragungsorten: Demnach können deutsche Ticketbesitzer die Grippe-Impfung bei ihrem Hausarzt durchführen lassen. Sie erhalten eine Bescheinigung und geben diese beim Eintritt ins Stadion zusammen mit dem Ticket ab. Wer nicht geimpft ist, muss eine der 350 mobilen Impfstationen besuchen und den Pieks nachholen. „Das schafft sogar Arbeitsplätze. Wir brauchen ungefähr noch 1.000 ausgebildete Krankenpfleger für einen reibungslosen und schnellen Ablauf der Impfungen.“ Weniger begeistert haben die Trainer der Nationalmannschaften reagiert. Angeblich soll Jürgen Klinsmann Einsicht in unabänderliche Notwendigkeiten gezeigt haben.

      Jetzt greift ein straffer Zeitplan. Unmittelbar nach Benennung der Kader heißt es für alle Spieler: Auf zum Arzt. Derzeit prüfen Experten, ob der Impfstoff mit den Dopingregularien zu vereinbaren ist. Auf keinen Fall sollen Spieler auf der Tribüne sitzen müssen, weil sie geimpft worden sind.

      Abschuss bei Überflug

      Mit der Verordnung erhofft sich die AG „Gesunde WM“ Sicherheit am Boden. Gefährlich wird es allerdings auch, wenn Vögel während eines Spiels über das Stadion hinweg fliegen. Wie aus Regierungskreisen verlautete, erwägt das Innenministerium den Einsatz von Bundeswehrsoldaten. Sie sollen neben der Sicherheit am Boden dafür sorgen, dass während eines Spiels keine Vögel die Stadien überfliegen. Eine Abschussfreigabe soll erteilt werden. Tierschützer haben bereits Protestaktionen angekündigt. Regierung und Fifa rechnen in den kommenden Tagen mit weiteren Protesten und Beschwerden. Dennoch sind alle Beteiligten von der Regelung überzeugt. Sprecher Dr. Vogel: „Die Welt ist zu Gast bei Freunden – deren Sicherheit hat höchste Priorität.“

      LG Ralf



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