ähm… öhm… ääähhhhhh…
der ist wohl weggelaufen, als er dich gesehen hat… Aber ich nagel ihn nun fest, dann kann er nicht mehr weg…
PW:
Zickig ???
Die täglich Konversation zwischen Männern und Frauen
F: „An was denkst du gerade?“
M: „Ahm… an nichts?“
F: „Aber du musst doch an irgendwas denken?“
M: „Wieso?“
F: „Na, man denkt doch immer irgendwas.“
M: „Naja, im Moment lese ich meine Zeitung, und ich denke darüber nach, was drinnen steht.“
F: „Du denkst also nicht an mich?!“
M: „An Dich?“
F: „Ich sitze direkt neben Dir, Du musst doch an mich denken, wenn ich so in Deiner Nähe bin!“
M: „Ah, natürlich denke ich an Dich, Schatz, aber jetzt, wo ich gerade die Zeitung lese, kann ich nicht gleichzeitig an Dich und den Inhalt der Zeitung denken…“
F: „Diese Zeitung ist dir also wichtiger als ich?“
M: „Was? Natürlich nicht?!“
F: „ Aber Du denkst doch gerade an sie. Wenn ich Dir wichtiger wäre, wieso denkst du dann an die Zeitung, und nicht an mich?“
M: „Weil ich sie gerade LESE?“
F: „Oooh, jaaa, so ist’s Recht, lenk Dich nur von mir ab.“
M: „Hah?“
F: „Ich habe nichts dagegen, wenn Du die Zeitung liest.“
M: „Ok, danke.“
F: „Ja, viel Spaß dabei.“
M: „Danke.“
F: „…“
M: „Was?“
F: „Nichts.“ „…“
M: „Was ist los?“
F: „Gar nichts. Lies ruhig weiter Deine Zeitung.“
M: „Das geht aber nicht, wenn Du mich die ganze Zeit so anstarrst!“
F: „ Ach, auf einmal kannst Du an etwas anderes denken?“
M: „…Was? Ah, hör mal, also wenn ich die Zeitung weglegen soll…“
F: „Nein. Ich werde Dir doch nicht sagen, was Du zu tun und zu lassen hast. Wenn Du Zeitung lesen willst, bitte. Ich werde Dich nicht davon abhalten.“
M: „Wirklich nicht? Ich meine, es macht Dir nichts aus?“
F: „Nein, nein, mach was Du willst.“
M: „Was ich will?“
F: „Was immer Du willst. Wenn Du Zeitung lesen willst, dann tu’s. Wenn du lieber die Nachbarin…“
M: „Ok, ok, ich leg die Zeitung ja weg. Zufrieden?
F: „Du kannst ruhig…“
M: „Ich habe gar keine Lust mehr, diese Zeitung zu lesen. Also, was machen wir?“
F: „Keine Ahnung.“
M: „Aha.“
F: „Du, Schatz?“
M: „Ja?“
F: „Liebst Du mich?“
M: „Was?“
F: „Ob du mich liebst!“
M: „Natürlich, was ist das denn für eine Frage?“
F: „Du weichst aus!“
M: „Tue ich überhaupt nicht!“
F: „Du liebst mich also?“
M: „Auf jeden Fall!“
F: „Dann sag es.“
M: „Was?“
F: „Dass Du mich liebst.“
M: „Hab‘ ich doch gerade?“
F: „Nein, hast Du nicht.“
M: „Doch, natürlich hab ich das!“
F: „Dann sag es. Also, liebst Du mich?“
M: „Natürlich tue ich das!“
F: „Siehst Du, du kannst es nicht sagen!“
M: „WAS sagen?“
F: „Na, dass Du mich liebst!“
M: „Spinnst Du jetzt?“
F: „ICH SPINNE?“
M: „Aaah…“
F: „Weißt Du was, jetzt reicht’s. Ich gehe jetzt. Meine Mutter hatte Recht, ich sollte wirklich darüber nachdenken, ob ich mit einem unsensiblen Trampel wie Dir zusammensein will!“
M: „WAS? Bleib hier… ich meine… ah, also gut, ich liebe Dich!“
F: „ ‚Also gut, ich liebe Dich‘? Wen willst Du eigentlich verarschen?“
M: „Verarschen? Niemanden, ich…“
F: „Neinnein, schon ok. Bleib du ruhig sitzen, ich gehe. Amüsiere Dich doch einfach mit Deiner Zeitung, wenn Dir so viel an ihr liegt. Tu, was du willst. Lies Deine Zeitung, schau Fernsehen, wenn Dir das lieber ist. Geh ruhig alleine raus, kauf Dir ein Eis, vielleicht flirtest Du ein bischen schön mit der Verkäuferin an der Eisdiele, hm?“
M: „Ich will nicht Zeitung… Moment, Verkäuferin an der Eisdiele? Was für eine Verkäuferin?
F: „Oooh, der Herr kennt sie nicht?“
M: „Nein, ich kaufe eigentlich selten Eis, woher denn?“
F: „Oooh, ich bin sicher, Herr Druckmedienfanatiker wird ganz schnell herausfinden, wer diese Dame ist. So, ich bin schon weg.“
M: „Aber…“
F: „Mach Dir bloß keine Mühe, Gute Nacht!“
M: „Ich… es ist Vormittag!!!“