Quelle: n-tv.de (da gibts noch mehr)…
Dann her damit…
„Ich sitze hier in der Hotelhalle und warte auf meine Spieler, die
mit dem Verband verhandeln.“(Togos Trainer Otto Pfister am Sonntag in
Wangen im Allgäu über den Spielerstreik, der die Abfahrt nach
Dortmund verzögerte)
„Wer seine Leute feuert, weil sie wegen der australischen Spiele
nachts zu lange wach waren und nicht zur Arbeit kommen, ist ein
Arsch.“ (Australiens Oppositionsführer Kim Beazley ruft alle
Arbeitgeber vor dem Spiel der ‚Socceroos‘ gegen Brasilien zu
Verständnis für die WM-Euphorie auf)
„So ein Spiel habe ich letztmals vor zehn Jahren in der Schule
erlebt. Da haben wir 2:9 verloren. Die anderen waren fünf Jahre
älter.“ (Tschechiens Torhüter Petr Cech nach dem 0:2 gegen Ghana)
„Die Fans hier in Köln sind fantastisch. Als sie anfingen, Ghana,
Ghana zu rufen, wollte ich fast weinen.“ (Ghanas Kapitän Stephen
Appiah zur Unterstützung durch die Fans in Köln)
„Das ist hypothetisch. Wir sind ja noch nicht einmal in der nächsten
Runde.“ (Karel Brückner, Nationalcoach von Tschechien, auf die Frage,
ob es mit Jan Koller und Milan Baros besser werden könne)
"Nach dem 0:2 gegen Italien haben sie in Ghana meinen Kopf gefordert.
Jetzt bin ich wieder der Held. Das ist das Emotionale am
afrikanischen Fußball. Unser Job ist so: Der König ist tot, es lebe
der neue König. (Ghanas serbischer Trainer Ratomir Dujkovic nach dem
2:0 gegen Tschechien)
„Fußball ist nicht Sein oder Nichtsein. Das ist nicht Hamlet, sondern
vor allem Sport und Spaß und Unterhaltung für die Zuschauer.“ (Der
iranische Nationaltrainer Ivanovic über seine Auffassung von Fußball)
„Bonsoir.“ (Tunesiens Trainer Roger Lemerre auf die Frage, was er
seinen Spielern nach dem 2:2 gegen Saudi Arabien gesagt hat)
„Wir haben ein schwergewichtiges Sturmduo.“ (Brasiliens Trainer
Carlos Alberto Parreira über die beiden bulligen Angreifer Ronaldo
und Adriano. Der 63-jährige Coach meinte damit allerdings die
sportliche Bedeutung der beiden)
„Es ist genauso eine Lüge, dass ich dick bin, wie es eine Lüge sein
wird, dass er trinkt“ (Ronaldo über Staatschef Lula nach dessen
Frage, ob er Übergewicht habe)
„Ab und zu treffe ich Ronaldo. Ich weiß, dass er schlank ist. Aber
wir sorgen uns natürlich, wenn in der brasilianischen Presse immer
steht, dass er dick sei. Also, hat er nun Übergewicht oder
nicht?“ (Der brasilianische Staatschef Lula an Nationalcoach Carlos
Parreira bei Videokonferenz)
„Ich bin auch ohne Einsatz lieber im Kader einer Mannschaft, die
Weltmeister wird, als mit Einsatz bei einer, die früh
ausscheidet.“ (Thomas Hitzlsperger über seine derzeitige Rolle als
Edelreservist)
„Ich bin nicht ausgebüchst, ich bin in aller Ruhe
rausgegangen.“ (Bundestrainer Jürgen Klinsmann, der sich 1990 bei der
WM in Italien als Spieler einige Freiheiten genommen hat)
"Nein, ich will nicht für die italienischen Soldaten gewinnen. " (US-
Trainer Bruce Arena auf die Frage, ob er, wie der italienische
Stürmer Alberto Gilardino einen möglichen Sieg den Truppen im Irak
widmen will)
„Ich mag den kleinen Lahm. In beiden Partien war er der beste
deutsche Spieler. Er hat Pech, dass er Abwehrspieler ist. Die Leute
mögen eigentlich Stürmer lieber“ (Pele in einem TV-Interview)
„Die Deutschen wollen viele Promis, aber wer außerhalb des
Gastgeberlandes kennt die Freundin von Oliver Kahn? Die wird mir nie
ins Weltbild kommen“ (Francis Tellier vom Host Broadcast Service zur
Kritik der deutschen TV-Sender an WM-Bildern mit ungewohnt häufigen
Einstellungen in der Totalen)
„Das ist wie bei einem Lastwagen. Am Anfang muss man ihn aus seiner
Trägheit herausholen. Später bewegt er sich, wenn man ihn nur mit dem
Finger antippt.“ (Brasiliens Coach Carlos Alberto Parreira über die
Anlaufprobleme des Weltmeisters beim 1:0 gegen Kroatien
„Es gibt sicherlich auch Etagen mit mehreren Chefs.“ (Per Mertesacker
auf die Frage, wer denn in der Viererkette die Chefrolle übernehme)
„Egal ob ich gut oder schlecht gespielt habe, für sie war ich immer
gut. Weil sie sich eben nicht auskennt im Fußball.“ (Der Schweizer
Nationalspieler Ricardo Cabanas vom 1. FC Köln über Vorzüge seiner
Frau)
„Wir haben erst gedacht, dass sind alles Fotografen.“ (Nationalelf-
Manager Oliver Bierhoff zum Gewitter und speziell den Blitzen, die
die deutsche Mannschaft beim Abflug von Dortmund nach Berlin
begleiteten)
„Ich habe noch nie bei einem Fußballspiel so oft auf dem Tribünendach
gesessen.“ (DFB-Präsident Theo Zwanziger zu seinen vielen
vermeintliche Jubelsprüngen bei den zahlreichen vergebenen Torchancen
der DFB-Auswahl gegen Polen)
„In Gladbach spiele ich auch von Anfang an. Also, ich kann das
schon.“ (Oliver Neuville auf die Frage, ob er der ideale Joker sei)
Er ist ein Geilmacher für uns." (Torsten Frings über den
eingewechselten David Odonkor)
„Wir sind immer im Hotel, wir sehen nichts.“ (Italiens
Mittelfeldspieler Andrea Pirlo auf die Frage, wie ihm denn
Deutschland gefalle.)
„Wir halten den Ball flach.“ (Ghanas Trainer Ratomir Dujkovic auf die
Frage, wie Ghanas kleine Stürmer gegen Tschechiens Abwehrriesen
vorgehen sollen.)
„Wetten tun in Deutschland nur die Schiedsrichter.“ (Polens
Nationalstürmer Ebi Smolarek auf die Frage, ob er mit seinen
Dortmunder Teamkollegen auf einen Sieg gegen Deutschland gewettet
habe)
„Dann könnte das neue Motto lauten: Die Welt duscht bei
Freunden.“ (Eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes zur
steigenden Wahrscheinlichkeit von Gewittern mit starken Regenfällen
am 6. Tag der WM.)
„Ich dachte, nanu, ich bin ja selber noch auf dem Feld.“ (Der bereits
ausgewechselte kroatische Stürmer Ivan Klasnic über den ein Klasnic
Trikot tragenden Flitzer im Spiel gegen Brasilien)
Das stimmt nicht. Wir haben 1981 gegen die DDR gewonnen." (Polens
Trainer Pawel Janas auf die Frage, warum das polnische Team
ausgerechnet im 15. Anlauf zum 1. Mal gegen ein deutsches Team
gewinnen sollte)
„Niko Kranjcar ist nicht übergewichtig. Jemand anderes ist
übergewichtig und spielt trotzdem.“ (Kroatiens Trainer Zlatko
Kranjcar reagierte mit dem Seitenhieb in die Richtung von Brasiliens
Superstar Ronaldo auf Kritik an seinem Sohn)
„Keine Ahnung. Irgendwas mit Alkohol und Fußball.“ (Ein
Polizeisprecher auf die Frage, worum es bei einer Massenschlägerei
von 200 Personen in London gegangen sei).
„Es gibt kein Sexverbot. Es liegt an jedem Spieler selbst, wieviel
Energie er in sowas investieren will“ (Schwedens Pressechef Thomas
Saleteg zum Besuch der schwedischen Spielerfrauen nach dem 0: 0 der
‚Tre Kronor‘ gegen Trinidad und Tobago).
„Am besten wird man im Stadion gar nicht mehr genannt.“ (DFB-
Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder zu den Pfiffen gegen FIFA-Präsident
Joseph S. Blatter)
"Ich tröste ihn immer mit den Worten: Das passiert mir laufend.
" (DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder auf die Frage, wie er die
Pfiffe gegen die FIFA und deren Präsident Joseph S. Blatter bewertet)
„Holt sie euch, das ganze Land steht hinter euch!“ (George W. Bushs
Botschaft an das US-Team vor dem Spiel gegen Tschechien)
Erstmal hab ich die Sprache gelernt. Das ist schon mal
wichtig." (Nationalspieler Robert Huth auf die Frage, was er in
seiner Zeit beim FC Chelsea gelernt habe)
„Nur für das Wetter ist die FIFA nicht verantwortlich.“ (Markus
Siegler, Mediendirektor des Weltverbands FIFA)
„Alle denken bei Brasilien an Samba und Karneval. Die Brasilianer
tanzen? Ich kann nicht tanzen. Sie mögen den Karneval? Ich mag ihn
nicht.“ (Brasiliens Mittelfeldspieler Kaká in einem Interview der
‚Welt an Sonntag‘)
„Ich habe einige Tipps, werde sie aber nicht an Sie verraten, sonst
bekomme ich Ärger.“ (Der gebürtige Berliner Arne Friedrich, auf die
Frage, ob er seinen Mitspielern schon Tipps für Abendgestaltung
gegeben hat.)
„Ich hoffe, dass ihr alle eure Hotelzimmer bis zum 10. Juli gebucht
habt.“ (Bundestrainer Jürgen Klinsmann bei seiner ersten WM-
Pressekonferenz in Berlin zu den anwesenden Journalisten)
„Wann fängt endlich diese WM an? Wir verbringen die Tage damit,
andere Spiele im Fernsehen anzuschauen.“ (Brasiliens Nationaltrainer
Carlos Alberto Parreira)
„Wir konnten sie gar nicht mehr zählen. Die sind da reingesprungen
wie die Lemminge.“ (Frankfurts Feuerwehr-Sprecher Hans-Jürgen Kohnert
über die vielen Fans, die zur Abkühlung in den Main gesprungen sind.)
„Die Defensive war so bemüht, den Fall der Berliner Mauer
nachzustellen, dass selbst ein früherer Stürmer von Derby County
unbeachtet durch die Trümmer schlüpfen konnte“ (Die ‚Daily Mail‘ zu
Deutschlands 4:2 gegen Costa Rica in Anspielung auf die beiden
Gegentreffer durch Paulo Wanchope)
„Ich mag vielleicht als Trainer tausend Fehler haben, aber ich habe
noch nie über Verletzungen gejammert“ (Italiens Nationaltrainer
Marcello Lippi zu den personellen Problemen durch Verletzungen)
„Lebendig“ (Englands Teammanager Sven-Göran Eriksson auf die Frage,
wie er gerne sein Amt nach der WM aufgeben würde).
„Toll, dass ihr in Deutschland seid. Ich selbst war 1994 dort. Okay,
es war das Münchner Oktoberfest, aber das zählt auch!“ (Der
australische Star-Comedian Peter Helliar in einer Grußbotschaft an
die ‚Socceroos‘ vor deren WM-Auftaktspiel gegen Japan)
„Seine Wade ist noch nicht da, wo sie hin muss.“ (Bundestrainer
Jürgen Klinsmann als Begründung dafür, Michael Ballack für das
Eröffnungsspiel gegen Costa Rica nicht aufgestellt zu haben)
„Für mich war es das Tor des Jahres, es war sogar das Tor meines
Lebens“ (Nationalspieler Philipp Lahm auf die Frage, ob das 1:0 gegen
Costa Rica zum Tor des Jahres gewählt werden könnte).
„Wenn Poldi es wünscht, mache ich ihm sogar den Chaffeur und
kutschiere ihn durch ganz München und die Prinzregentenstraße auf und
ab.“ (Nationalspieler Bastian Schweinsteiger von Meister Bayern
München in einem tz-Interview über Lukas Podolski)
„Rund.“ (Brasiliens Torhüter Dida auf die Frage, wie denn der neue
WM-Ball sei)
„München oft kalt, Rom immer warm.“ (Ghanas Nationalspieler Sammy
Kuffour auf die Frage nach dem Unterschied zwischen seinem alten
Verein Bayern München und seinem neuen Arbeitgeber AS Rom)
„Niemand. Es gibt ja keinen Libero mehr auf dieser Welt. Die spielen
ja alle nur noch mit Viererkette.“ (Franz Beckenbauer auf die Frage,
wer bei der zweiten WM in Deutschland sein Nachfolger als Superstar
werden kann)
„Von den 90 Minuten Spieldauer gegen Schweden werden wir 60 damit
beschäftigt sein, den Ball zurückzubekommen“ (Leo Beenhakker, Trainer
von Trinidad und Tobago)
„Schwer bepackt kommt keiner ins Stadion, auch nicht, wenn er
vorgibt, auf einer Reinhold-Messner-Yeti-Suchmission zu sein.“ (Das
Organisationskomitee in seiner Hausordnung für Stadionbesuche)
„Ha, ha, ha! Hi, hi, hi! Ho, ho, ho!“ (Sammy Kuffour auf die Frage,
ob er damit rechne, bei Ghanas erstem Gruppenspiel gegen Italien von
Beginn an zu spielen)
„Wir werden dem Miro zum Geburtstag ein, zwei Tore schenken - und
einen Sieg.“ (Lukas Podolski über den Geburtstag seines Sturmpartners
Miroslav Klose am Tag des Eröffnungsspiels am Freitag)
„Ich kriege mehr auf die Socken als ich austeile.“ (Bastian
Schweinsteiger angesprochen auf seine zum Teil rüde Spielweise gegen
Japan)
„Sie war zum Abendessen da. Das war ein sehr lockerer Abend, sie war
sehr offen und sie hat sich auch nicht eingemischt in fußballerische
Sachen oder so. Sie hat uns viel Glück gewünscht und dann ist sie
auch wieder weggefahren.“ (Lukas Podolski über den Besuch von
Kanzlerin Angela Merkel)
„Es ging mehr über die Einrichtung im Hotel - über Fußball wurde
nicht großartig gesprochen.“ (Bastian Schweinsteiger über denDialog
mit Kanzlerin Angela Merkel)
„Wenn Franz Beckenbauer spräche, würden alle jubeln. Und wenn man mir
das Mikrofon hin hielte und ich sagte nichts, würden mich trotzdem
alle auspfeifen.“ (FIFA-Präsident Joseph Blatter zur Frage, warum er
und Beckenbauer bei der WM-Eröffnung keine Reden halten werden)
„El número 7“ (‚Die Nummer 7‘ - So bezeichnen Costa Ricas Trainer
Alexandre Guimaraes und alle Spieler Bastian Schweinsteiger, da sie
seinen Namen kaum aussprechen können)
„Lang genug.“ (Nationalspieler Lukas Podolski auf die Frage, wie
lange sein künftiger Vertrag bei Rekordmeister Bayern München datiert
ist)
„Ich habe doch schon wichtige Tore gemacht. Zum Beispiel das Tor zum
8:0-Endstand gegen Saudi-Arabien zum WM-Auftakt 2002.“ (Bernd
Schneider, der bis zum 30. Mai 2006 nur 1 Tor in der Nationalelf
geschossen hat)
„England ist ein WM-Favorit, hat fantastische Spieler, eine der
stärksten Ligen der Welt und eine Bevölkerung von 50 Millionen. Sie
haben alle Voraussetzungen, aber sie gewinnen nie.“ (Leo Beenhakker,
Nationaltrainer von Trinidad und Tobago)
„Es kommt darauf an, ob die Zuschauer wieder schreien. Wenn nicht -
dann schießt der Ballack.“ (Bastian Schweinsteiger auf die Frage, ob
er auch im WM-Finale den Ball bei einem Elfmeter an Lukas Podolski
abgeben würde, wenn es die Zuschauer wie in Freiburg fordern)
„Ich war total froh, dass ich wieder Menschen im Stadion gesehen
habe.“ (Schweinsteiger zur Euphorie beim Testspiel in Freiburg,
nachdem die Mannschaft zuletzt nur unter Ausschluss der
Öffentlichkeit trainiert und gespielt hatte)
„Es wird auch mal gegen die älteren Spieler Playstation gespielt. Die
können das auch ganz gut.“ (Gladbachs Youngster Marcell Jansen über
das Verhältnis zwischen alten und jungen Spielern im deutschen WM-
Kader)
Ich entscheide nach jeder Trainingseinheit, ob ich weitermache. Nach
den Trainingseindrücken von heute gehe ich davon aus, dass ich bis
zur WM 2014 in der Nationalelf spiele". (Der 36 Jahre alte Torwart
Oliver Kahn auf die Frage nach seiner Zukunft in der DFB-Auswahl)
„Diese Sesselfurzer halten für 1.500 Euro die Tafel hoch und sollen
aufpassen, dass die Trainer ihre Zone nicht verlassen.“ (Ex-
Schiedsrichter Wolf-Dieter Ahlenfelder in der ‚Sport Bild‘ über die
Funktion des vierten Schiedsrichters)
„Italien scheint an Skandale gewöhnt. Sie spielen trotzdem gut.
Vielleicht brauchen wir auch mal einen Skandal.“ (US-Coach Bruce
Arena auf die Frage nach möglichen Auswirkungen des
Manipulationsskandals in Italien auf die italienische Mannschaft)
„Eine WM ist, wenn die besten Fußballer vieler Länder gegeneinander
spielen, und Papa steht bei Deutschland im Tor.“ (Nationaltorwart
Jens Lehmann in der ‚Zeit‘, wie er seinem fünfjährigen Sohn die
Fußball-Weltmeisterschaft erklärt)
Es ist nicht nur, dass ich keine Lust mehr zum Spielen habe. Ich habe
keine Lust mehr zum Leben." (Martin Demichelis vom FC Bayern München
im argentinischen Fernsehen nach seiner Nichtberücksichtigung für den
WM-Kader)
„Ich bin ganz gut vorbereitet. Kürzlich war ich beim Friseur. Das war
der erste Schritt.“ (Franz Beckenbauer, Präsident des WM-
Organisationskomitees, zum Stand der WM-Vorbereitungen)
„Mir ist es wurscht, wer spricht. Hauptsache, dass einer spricht,
damit die WM eröffnet wird. Das wird der Bundespräsident machen.
Dafür haben wir ihn ja gewählt.“ (WM-Chef Franz Beckenbauer zum
Streit mit FIFA-Präsident Joseph Blatter um das Rederecht bei der WM-
Eröffnungsfeier am 9. Juni)
„Ich bin nicht verrückt.“ (Englands Nationaltrainer Sven-Göran
Eriksson zur Berufung des 17-jährigen Theo Walcott in den WM-Kader.
Der Teenager hat noch keine einzige Minute für den FC Arsenal in der
Premier League gespielt.)
„Stellen Sie sich vor, ich hätte Beckenbauer Redeverbot erteilt. Dann
hätte ich in Deutschland doch gar nicht einreisen dürfen. Ich habe
ihm das nicht verboten.“ (FIFA-Präsident Sepp Blatter im Express-
Interview über den deutschen WM-OK-Chef Franz Beckenbauer)
„Er hat ungeheures Charisma. Wenn er etwas sagt, ist das ein
Evangelium. Wenn ich etwas sage, ist das so, als spreche ein
Apostel.“ (FIFA-Präsident Sepp Blatter im ‚Express‘ über WM-OK-Chef
Franz Beckenbauer)
„Wildfremde Menschen haben in der Fanmeile zusammen gefeiert. Was
dabei herauskommt, werden wir in einigen Fällen in neun Monaten
erfahren.“ (OK-Präsident Franz Beckenbauer zu den Auswirkungen der
ausgelassenen WM-Stimmung)
„Der ‚Kaiser‘ hat gesagt: Mach ja weiter! Und ich habe gesagt:
Schau’n mer mal.“ (Bundestrainer Jürgen Klinsmann über seinen Dialog
mit Franz Beckenbauer nach dem Spiel um Platz drei)
„Was wurde nicht alles auf die Bühne der WM gehievt. Ich erinnere nur
an die unsägliche Studie der Stiftung Warentest. Was gab es nicht
noch alles. Vogelgrippe, Zwangsprostitution, Nicht-Raucher-Aktionen.
Aber wenn der Ball rollt, interessiert das alles keinen mehr.“(OK-
Vizepräsident Wolfgang Niersbach)
„Ich habe das so genossen nach dem Argentinien-Spiel, die
Bundeskanzlerin im Arm zu halten. Ich hätte das gerne noch ein
zweites Mal getan. Aber die Italiener haben mir einen Strich durch
die Rechnung gemacht. Das werde ich ihnen nie vergessen.“ (Franz
Beckenbauer bei einem Empfang von Angela Merkel)
„Ich kann keinen Gefallen an Männern finden.“ (Portugals Trainer Luiz
Felipe Scolari bei der Pressekonferenz auf die Frage, welche
deutschen Spieler ihm am besten gefallen)
„Wir wollten es geheim halten, und das ging nur während der WM. Es
war sogar so geheim, dass im Standesamt zunächst kein Licht anging
und alles dunkel war. ‚So geheim braucht’s ihr das auch nicht zu
halten‘, hab ich dann gesagt, und es wurde Licht.“ (Franz Beckenbauer
über seine Hochzeit)
„Es geht am Sonntag um 21.00 Uhr bei null los. Nein, es geht um 20.00
Uhr los. Ich muss aufpassen, dass ich nicht zu spät
komme.“ (Frankreichs Nationaltrainer Raymond Domenech beim Ausblick
auf das WM-Finale gegen Italien)
„Ich musste mich um meinen jüngsten Sohn kümmern, der hat einen
Schreikrampf bekommen. Er war nicht mehr zu beruhigen, und ich musste
ihn ins Bett bringen.“ (Felix Magath, Trainer von Bayern München, auf
die Frage, wie er das erste Tor Italiens gegen Deutschland erlebt
habe)
„Berliner haben mir erzählt: So war es nur bei der
Wiedervereinigung.“ (DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder über die
WM-Stimmung in der Hauptstadt)
„Wenn der Ball zu ihm kommt, lacht der Ball. Wenn der Ball zu mir
kommt, dann weint er.“ (Portugals Nationaltrainer Luiz Felipe Scolari
auf die Frage, welche Qualitäten Frankreichs Spielmacher Zinedine
Zidane besitze)
„Wie beim American Football: Ich war der Running back und er mein
Verteidiger.“ (Teammanager Oliver Bierhoff über die Rollenverteilung
zwischen ihm und Pressechef Harald Stenger bei der Rangelei mit den
Argentiniern)
„Es hat einfach Spaß gemacht. Ich will noch nicht in
Urlaub.“ (Bastian Schweinsteiger nach dem Erfolg über Argentinien)
„Wir konnten ihn zu einem Lächeln überreden.“ (Miroslav Klose über
den beinahe emotionslos wirkenden Jens Lehmann nach dem Elfmeter-
Krimi gegen Argentinien)
„Weltmeister sind wir vor zwei Tagen geworden, jetzt können wir nur
noch Europameister werden.“ (Assistenz-Trainer Joachim Löw zu den
rein europäischen Halbfinal-Duellen bei der WM)
„Ich sehe das genauso, nur andersrum.“ (DFB-Kapitän Michael Ballack
auf die Frage, was er zu Einschätzung von Argentiniens Saviola sagen
würde, der die Chancen der Südamerikaner auf 60:40 bezifferte)
„Eine Mannschaftskasse gibt es nicht. So etwas würden die Spieler
belächeln, bei dem, was sie verdienen.“ (Bundestrainer Jürgen
Klinsmann)
„Ich habe ihm gesagt: Zieh doch ein gelbes Trikot an.“ (Ghanas Coach
Ratomir Dujkovic zu Schiedsrichter Lubos Michel, nachdem dieser ein
Tor der Brasilianer aus abseitsverdächtiger Position anerkannte.
Daraufhin schickte Michel den ghanaischen Trainer auf die Tribüne.)
„Der saß auf der Tribüne und schwenkte ein T-Shirt über dem Kopf.
Sein Name ist Diego.“ (Der niederländische Nationalstürmer Ruud van
Nistelrooy nach dem 0:0 gegen Argentinien auf die Frage, wer der
beste argentinische Spieler gewesen sei)
„Vielleicht spiele ich drei Monate Golf, dann wird Tiger Woods
nervös. Ich wollte Tiger Woods schon immer mal nervös Golf spielen
sehen.“ (Leo Beenhakker, Trainer von Trinidad und Tobago auf die
Frage, was er nach der WM machen werde)
„So wie die Mannschaft in der ersten Halbzeit gespielt hat, konnten
wir auch nicht mehr auf der Bank sitzen bleiben. Der Harald wollte am
liebsten auch mit rennen.“ (Bundestrainer Jürgen Klinsmann über DFB-
Mediendirektor Harald Stenger nach dem 2:0 im WM-Achtelfinale gegen
Schweden)
„Selten so gute Kommentare von Politikern gehört - nach einem
Fußballspiel“ (ZDF-Experte Jürgen Klopp, Bundesliga-Trainer des FSV
Mainz 05, zu den Spielanalysen von Bundespräsident Horst Köhler,
Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesinnenminister Wolfgang
Schäuble)
„Podolski findet sein Füße und inspiriert eine ganze Nation.“ (Die
britische Zeitung ‚The Sunday Times‘ nach dem Achtelfinal-Spiel
Deutschlands gegen Schweden)
„Was, schon wieder der. Eine Riesensauerei, oder?“ (Der Schweizer
Torhüter Pascal Zuberbühler über seinen Teamkollegen Alexander Frei,
der zum zweiten Mal als ‚Man of the Match‘ ausgezeichnet wurde)
Ich habe keinen Zweifel daran, dass wir ausscheiden" (Bastian
Schweinsteigers Versprecher vor dem Achtelfinale gegen Schweden).
„Wir fangen fast schon an, uns selber zu mögen.“ (Bundesinnenminister
Wolfgang Schäuble mit Blick auf die WM-Euphorie in Deutschland)
„Da Deutschland ja Weltmeister wird, bleibt uns die gute Stimmung
auch erhalten.“ (Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble auf die Frage,
ob er bei einem vorzeitigen WM-Aus der deutschen Mannschaft
verstärkte Krawalle befürchte)
„Das ist ein bisschen viel.“ (FIFA-Mediendirektor Markus Siegler zu
den drei Gelben Karten, die der englische Schiedsrichter Graham Poll
dem Kroaten Josip Simunic, zeigte)
„Wie Poldi so ist, wenn er ein Tor macht, macht er meist noch
weitere.“ (Bastian Schweinsteiger zur Erleichterung seines Kumpels
Lukas Podolski nach dessen erstem WM-Tor gegen Ecuador)
„Vor vier Jahren habe ich die WM als ausgebrannter Zombie verlassen,
diesmal nur als Idiot.“ (US-Coach Bruce Arena zu seiner
Befindlichkeit nach dem Ausscheiden seines Teams)
Die Südkoreaner rennen von der ersten Minute an wie die Teufel. Und
da sie alle gleich aussehen, können sie in der Halbzeitpause ihre
komplette Elf austauschen, und niemand würde etwas davon
merken." (Spaniens Nationaltrainer Luis Aragones über den möglichen
Achtelfinalgegner Südkorea)
„Im Nachhinein habe ich mir gedacht, ich hätte nicht nur fünf Spieler
austauschen sollen, sondern neun.“ (Ecuadors Trainer Luis Fernando
Suarez auf die kritische Frage eines Journalisten, ob die Niederlage
gegen Deutschland auf den vielen Wechseln basierte)
Ich denke nicht vor dem Tor - das mache ich nie." (Deutschlands
Stürmer Lukas Podolski)
„Die Polen haben heute fünf Tore geschossen. Zwei Bosacki, zweimal
Klose und einmal Podolski.“ (Michal Listkiewicz, Präsident des
polnischen Fußball-Verbandes nach Polen 2:1 gegen Costa Rica und
Deutschlands 3:0 gegen Ekuador)
Wir haben die lauten Frösche aus dem Teich vor unserem Hotel
entfernen lassen und konnten deshalb durchschlafen" (Ukraines Trainer
Oleg Blochin auf die Frage nach seinem Erfolgsrezept vor dem 4:0-Sieg
gegen Saudi-Arabien)
„Nakamura spielt so schlecht, der kommt noch nicht einmal am
Schiedsrichter vorbei.“ (Pierre Littbarski, Weltmeister von 1990, als
Co-Kommentator von RTL nachdem der Japaner Shunsuke Nakamura bei
einem Dribbling am Schiedsrichter hängen geblieben ist)
„Wir haben viel Gepäck dabei, damit wir so lange wie möglich in
Deutschland bleiben können.“ (Portugals Kapitän Luis Figo über die
WM-Aussichten seines Teams)