Ein feinerer Herr übernachtet in einer Gaststätte.
„Herr Wirt, wecken Sie mich morgen früh um Sechs, ich habe einen sehr wichtigen Termin.“
Wirt: „ich sags unserm Hausl, auf den ist Verlass!“
Am Morgen schreit der Hausl in das Zimmer: „Wann wollte der Herr geweckt werden? Um Sieben oder um Acht?“
„Um Sechs! Wie spät ist es denn?“
„Neune?“
die Frage ist, ob der Hausl eher als aufgeweckter Aufwecker zu bezeichnen ist, oder ob man sagen soll, auf ihn sei besonders viel Verlass.
PW: Am nächsten Abend hat Hausl Zank mit seinem Meister. Dieser sagt zu ihm: Wir verkehren in Zukunft nur noch schriftlich, dann weiss man wenigstens gegenseitig, was man einander mitgeteilt hat. Und übrigens: Lies sofort den ersten Zettel.
Der Meister kritzelt etwas auf ein Blatt Papier, und Hausl buchstabiert „Morgen um 6 Uhr MICH wecken!“
Am folgenden Morgen erwacht der Meister um halb zehn, schaut auf den Nachttisch und findet einen Zettel: „Es ist soeben sechs Uhr. Aufstehen, Herr Wirt!“