X-mas

Status:

Wie Weihnachten 2005 im Internet gezeigt hat, heißt Weihnachten nicht mehr Weihnachten, sondern X-mas, also muss der Weihnachtsmann entsprechend auch ab jetzt X-man heißen!

Da X-mas 2006 quasi schon vor der Tür steht, ist es spätestens seit Oktober höchste Zeit, mit der Weihnachtsvorbereitung zu beginnen - Verzeihung, seit Oktober ist es höchste Zeit, mit dem X-mas-roll-out zu starten und die Christmas-Mailing-Action just in time vorzubereiten.

Hinweis:

Die Kick-Off-Veranstaltung (früher 1. Advent) für die diesjährige SANCROS (Santa Claus Road Show) findet bereits am 03. Dezember 2006 statt. Daher wurde das offizielle come-together des Organizing Commitees unter Vorsitz des CIO (Christmas Illumination Officer) abgehalten.

Erstmals haben wir ein Projekt-Status-Meeting vorgeschaltet, bei dem eine in Workshops entwickelte to-do-Liste und einheitliche Job Descriptions erstellt wurden.

Dadurch sollen klare Verantwortungsbereiche, eine powervolle Performance des Kundenevents und optimierte Geschenk-Allocations geschaffen werden, was wiederum den Service-Level erhöht und außerdem hilft, X-mas als Brandname global zu implementieren.

Dieses Meeting diente zugleich dazu, mit dem Co-Head des Global Christmas Markets (früher Knecht Ruprecht) die Ablauforganisation abzustimmen, die Geschenk-Distribution an die zuständigen private-Schenking-Center sicherzustellen und die Zielgruppen klar zu definieren. Erstmals sollen auch sog. Geschenk-Units über das Internet angeboten werden.

Die Service Provider (Engel, Elfen als Product Completion Service Provider und Rentiere als Logistic Service Provider) wurden bereits via conference call virtuell informiert und die core-competence vergeben.

Das X-Mas-Finance Department arbeitet bereits an geeigneten Finance Modellen um dem gesamten Channel als auch der Distribution geeignete Anreize in Form Sell-Out und Performance Boni zu bieten. Die entsprechenden Request Forms sind kurz vor der Fertigstellung, die Budgets wurden bereits vom CRO (Chief Religion Officer - Gott) approved.

Ein Bündel von Incentives und ein separates Team-Building-Event an geeigneter Location sollen den Motivationslevel erhöhen und gleichzeitig helfen, eine einheitliche Corporate Culture samt Identity zu entwickeln.

Der Vorschlag, jedem Engel einen Coach zur Seite zu stellen, wurde aus Budgetgründen zunächst gecancelled. Stattdessen wurde auf einer zusätzlichen Client Management Conference beschlossen, in einem Testmarket als Pilotprojekt eine Hotline für kurzfristige Weihnachtswünsche einzurichten, um den added value für die Beschenkten zu erhöhen. Durch ein ausgeklügeltes Management Information System(MIST) ist auch benchmark-orientiertes Controlling für jedes Private-Schenking-Center möglich.

Auch im Bereich CRM wurden neue Wege beschritten. So erhielten die PPA’s (Personnel Protection Angels = Schutzengel) neue Lizenzverträge in denen sie auch für die Updates der Kundendaten verantwortlich sind. Mit den nun korrekten Daten in unserer PWC-Database (Pray-Wish-Complain) lassen sich die Kundenwünsche nun besser verteilen und durch unser Telemarketing besser in Leads umwandeln.

Nachdem ein neues Literaturkonzept und das Layout-Format von externen Consultants (Osterhasen Associates) definiert wurde, konnte auch schon das diesjährige Goldene Buch (Golden Book Release 2006.1) erstellt werden.

Es erscheint als Flyer, ergänzt um ein Leaflet und einen Newsletter für das laufende updating. Hochauflagige lowcost Giveaways dienen zudem als Teaser und flankierende Marketingmaßnahmen. Ferner wurde durch intensives Brainstorming ein Konsens über das Mission Statement gefunden. Es lautet:

„Let´s keep the candles burning“ und ersetzt das bisherige „Frohe Weihnachten“.

X-man hatte zwar anfangs Bedenken angesichts des Corporate Redesigns. Er akzeptierte aber letztlich den progressiven Consulting-Ansatz, auch im Hinblick auf das Shareholder-value und würdigte das Know-how seiner Investor-Relations-Manager.

In diesem Sinne - frohe Weihnachtsvorbereitung oder „Let´s keep the candles burning“ oder Happy X-mas oder so…

:wink:)

Das war meine Rettung …
Thanks a lot!

Mit diesem posting in der right section dieses Bulletin Boards hast du meine research activities terminiert und somit die corporate x-mas party gerettet.

Gilt by the way als compulsory joke!

lobo

Hallo,

Mit diesem posting in der right section dieses Bulletin Boards
hast du meine research activities terminiert und somit die
corporate x-mas party gerettet.

Könnte sich möglicherweise einer der hier anwesenden Induviduen dazu durchringen, mir einen Weihnachtswitz auszugraben, bei dem am Ende die faule Studentin mitten in der Nacht aufwacht und denkt, es wäre Mittag, weil die Straße so hell erleuchtet ist?

Will jetzt das Ende nicht verraten, ist doch so lustig.

Gilt by the way als compulsory joke!

CJ: „Darf ich Ihnen noch ein Gläschen einschenken“ fragt die Gastgeberin. - „Nein, lieber nicht. Immer wenn ich zuviel getrunken habe, werde ich ausfällig, du fette alte Sau.“

Hallo,

Könnte sich möglicherweise einer der hier anwesenden
Induviduen dazu durchringen, mir einen Weihnachtswitz
auszugraben, bei dem am Ende die faule Studentin mitten in der
Nacht aufwacht und denkt, es wäre Mittag, weil die Straße so
hell erleuchtet ist?

Den da ?

Sonntag, 1.Advent 10.00 Uhr
In der Reihenhaussiedlung Onkelstieg lässt sich die Rentnerin Erna B. durch ihren Enkel Norbert 3 Elektrokerzen auf der Fensterbank ihres Wohnzimmers installieren. Vorweihnachtliche Stimmung breitet sich aus, die Freude ist groß.

10 Uhr 14
Beim entleeren des Mülleimers beobachtet Nachbar Ottfried P. die provokante Weihnachtsoffensive im Nebenhaus und kontert umgehend mit der Aufstellung des 10 armigen dänischen Kerzensets zu je 15 Watt im Küchenfenster. Stunden später erstrahlt die gesamte Siedlung Onkelstieg im besinnlichen Glanz von 134 Fensterdekorationen.

19 Uhr 03
Im 14 km entfernten Kohlekraftwerk Sottrup-Hocklage registriert der wachhabende Ingenieur irrtümlich einen Defekt der Strommessgeräte für den Bereich Stenkelfeld-Nord, ist aber zunächst arglos.

20 Uhr 17
Den Eheleuten Horst und Heidi E. gelingt der Anschluss einer Kettenschaltung von 96 Halogen-Filmleuchten, durch sämtliche Bäume ihres Obstgartens, an das Drehstromnetz. Teile der heimischen Vogelwelt beginnen verwirrt mit dem Nestbau.

20 Uhr 56
Der Diskothekenbesitzer Alfons K. sieht sich genötigt seinerseits einen Teil zur vorweihnachtlichen Stimmung beizutragen und montiert auf dem Flachdach seines Bungalows das Laserensemble Metropolis das zu den leistungsstärksten Europas zählt. Die 40 Meter Fassade eines angrenzenden Getreidesilos hält dem Dauerfeuer der Nikolausprojektion mehrere Minuten stand, bevor sie mit einem hässlichen Geräusch zerbröckelt.

21 Uhr 30
Im Trubel einer Club-Feier im Kohlekraftwerk Sottrup-Hocklage verhallt das Alarmsignal aus der Generatorhalle

21 Uhr 50
Der 85-Jährige Kriegsveteran August R. zaubert mit 190 Flakscheinwerfern des Typs Varta Volkssturm den Stern von Bethlehem an die tiefhängende Wolkendecke.

22 Uhr 12
Eine Gruppe asiatischer Geschäftsleute mit leichtem Gepäck und sommerlicher Kleidung irrt verängstigt durch die Siedlung Onkelstieg. Zuvor war eine Boing 747 der Singapur Airlines mit dem Ziel Sidney versehentlich in der mit 3000 bunten Neonröhren gepflasterten Garagenzufahrt der Bäckerei Brohrmeyer gelandet.

22 Uhr 37
Die NASA Raumsonde Voyager 7 funkt vom Rande der Milchstrasse Bilder einer angeblichen Supernova auf der nördlichen Erdhalbkugel, die Experten in Housten sind ratlos.

22 Uhr 50
Ein leichtes Beben erschüttert die Umgebung des Kohlekraftwerks Sottrup-Hocklage, der gesamte Komplex mit seinen 30 Turbinen läuft mit 350 Megawatt brüllend jenseits der Belastungsgrenze.

23 Uhr 06
In der taghell erleuchteten Siedlung Onkelstieg erwacht Studentin Bettina U. und freut sich irrtümlich über den sonnigen Dezembermorgen. Um genau 23 Uhr 12 betätigt sie den Schalter ihrer Kaffeemaschine.

23 Uhr 12 und 14 Sekunden
In die plötzliche Dunkelheit des gesamten Landkreises Stenkelfeld bricht die Explosion des Kohlekraftwerks Sottrup-Hocklage wie Donnerhall. Durch den stockfinsteren Ort stapften irre, verwirrte Menschen , Menschen wie du und ich, denen eine Kerze auf dem Adventskranz nicht genug war.

Alexander

Jepp, der ist gut.
Aber auch nicht schlecht:

Montag, 11. Oktober:
Schönster Altweibersommer. Menschen in T-Shirts und Sandalen in
Straßencafés und Biergärten. Bisher keine besonderen Vorkommnisse.

Dann plötzlich um 10:47 Uhr kommt der Befehl von ALDI-Geschäftsführer
Erich B.: Fünf Paletten Lebkuchen und Spekulatius in den
Eingangsbereich!?

Von nun an überschlagen sich die Ereignisse. Zunächst reagiert
MINIMAL-Geschäftsführer Martin O. eher halbherzig mit einem erweiterten
Kerzensortiment und Marzipankartoffeln an der Kasse.

15:07 Uhr: EDEKA-Marktleiter Wilhelm T. hat die Mittagspause genutzt und
operiert mit Lametta in der Wurstauslage.

16:02 Uhr: Die Filialen von PENNY und HL bekommen Kenntnis von der
Offensive, können jedoch aufgrund von Lieferschwierigkeiten nicht
gegenhalten und fordern ein Weihnachtsstillstandabkommen bis zum 20.
Oktober. Die Gespräche bleiben ohne Ergebnis.

Dienstag, 12. Oktober:
7:30 Uhr: Im Eingangsbereich von KARSTADT bezieht überraschend ein Esel
mit Rentierschlitten Stellung, während zwei Weihnachtsmänner vom
studentischen Nikolausnotdienst vorbeihastende Schulkinder zu ihren
Weihnachtswünschen verhören. Zeitgleich erstrahlt die Kaufhausfassade im
gleißenden Schein von 260.000 Elektrokerzen. Die geschockte Konkurrenz
kann zunächst nur ohnmächtig zuschauen. Immerhin haben jetzt auch
WERTHEIM, BOLLE und MINIMAL den Ernst der Lage erkannt.

Mittwoch, 13. Oktober:
9:00 Uhr: EDEKA-Mitarbeiter setzen hastig Krippenfiguren ins Gemüse.

9:12 Uhr: MINIMAL kontert mit massivem Einsatz von Rauschgoldengeln im
Tiefkühlregal.

10:05 Uhr: Bei HL verirren sich dutzende Kunden in einem Wald von
Weihnachtsbäumen. Es wird händeringend Personal zur Kinderbetreuung
gesucht.

12:00 Uhr: Neue Dienstanweisung bei BOLLE: An der Käsetheke wird mit
sofortiger Wirkung „ein frohes Fest“ gewünscht. Die Mitarbeiter werden
übereilt auf traditionelle Liedertexte eingeschworen.

Donnerstag, 14. Oktober:
8:00 Uhr: Anwohner versuchen mit Hilfe einer einstweiligen Verfügung die
nun von WERTHEIM angekündigte Musikoffensive „Heiligabend mit den
Flippers“ zu stoppen.

9:14 Uhr: Ein ALDI Sattelschlepper mit Pfeffernüssen rammt den
Posaunenchor „Adveniat“, der gerade vor KARSTADT zum großen
Weihnachtoratorium ansetzen wollte.

9:30 Uhr: ALDI dementiert. Es habe sich bei der Ladung nicht um
Pfeffernüsse, sondern um Christbaumkugeln gehandelt.

18:00 Uhr: In der Stadt kommt es kurzfristig zu Engpässen in der
Stromversorgung, als der von TENGELMANN beauftragte Rentner Erwin Z. mit
seinem Flak-Scheinwerfer Marke „Varta Volkssturm“ den Stern von
Bethlehem an den Himmel zu zeichnen versucht.

Samstag, 16. Oktober:
Die Fronten verhärten sich: Die Strategien im Kampf um Kunden werden
zunehmend aggressiver.

9:24 Uhr: Verzweifelt versucht REWE Marktleiter Günther G. mit der
Verteilung von Schneeschaufeln zu Sonderpreisen in die Weihnachtssession
einzusteigen. Viel zu verspätet, wie sich herausstellt.

10:37 Uhr: Auf dem Polizeirevier Süd meldet sich die Diabetikerin Herta
K. und gibt zu Protokoll soeben auf dem BOLLE Parkplatz zum Verzehr von
Glühwein und Christstollen gezwungen worden zu sein. Die Beamten sind
ratlos.

12:00 Uhr: Seit gut einer halben Stunde beschießen KARSTADT, EDEKA und
MINIMAL die Einkaufszone mit Schneekanonen. Das Ordnungsamt mahnt
erfolglos die Räum- und Streupflicht an.

14:30 Uhr: Teile der Innenstadt sind jetzt unpassierbar. Die
Schneepflüge werden den Massen nicht mehr Herr und eine
Hubschrauberstaffel des Bundesgrenzschutzes beginnt mit der Bergung der
Eingeschlossenen.

Ein frohes Fest…

BeLa

Montag, 11. Oktober:

Schönster Altweibersommer. Menschen in T-Shirts und Sandalen
in
Straßencafés und Biergärten. Bisher keine besonderen
Vorkommnisse.

Dann plötzlich um 10:47 Uhr kommt der Befehl von
ALDI-Geschäftsführer
Erich B.: Fünf Paletten Lebkuchen und Spekulatius in den
Eingangsbereich!?

Erstaunlich spät! Die ersten weihnachtlichen Schrecklichkeiten habe ich bei Kaufland (wenn meine vor Schreck aussetzende Erinnerung mich nicht trübt) bereits ENDE SEPTEMBER gesichtet. Das war leider keine Satire…

Huhu!

Erstaunlich spät! Die ersten weihnachtlichen Schrecklichkeiten
habe ich bei Kaufland (wenn meine vor Schreck aussetzende
Erinnerung mich nicht trübt) bereits ENDE SEPTEMBER gesichtet.
Das war leider keine Satire…

ENDE SEPTEMBER ist spät - ich habe an meinem Geburtstag (Ende August) die ersten Zimtsterne gekauft …

Viele Grüße!
Ph.

PW:
Sei Epsilon kleiner Null.