Der Ring

Ein älterer, weißhaariger Herr betrat am Freitagabend in Begleitung einer jungen, sehr attraktiven Dame ein vornehmes Juweliergeschäft.
Er sagte dem Inhaber, dass er einen ganz besonderen Ring für seine Freundin suche.
Der Juwelier überprüfte seine Kollektion und bot dem Kunden einen Ring im Wert
von 5000 €uro an.
Der ältere Herr sagte:„Ich glaube nicht, dass Sie mich richtig verstanden haben.
Ich wollte etwas ganz Spezielles, etwas ganz Ausgefallenes haben.“
Nach diesem Hinweis ging der Juwelier in seinen Tresorraum, wo er den teuersten Schmuck aufbewahrte, und kam mit einem echten Prachtexemplar zurück.
„Hier ist ein ganz besonders schöner Ring zum Preis von 40.000 €uro“, erklärte der Juwelier.
Die Augen der jungen Dame funkelten und ihr ganzer Körper bebte vor Aufregung.
Als der ältere Herr dies bemerkte, sagte er: „Diesen Ring nehmen wir!“
Der Juwelier war äußerst zufrieden mit diesem guten Geschäft und fragte, wie denn die Bezahlung erfolgen solle.
„Per Scheck“, sagte der ältere Herr. „Ich weiß, Sie wollen sichergehen, dass der Scheck gedeckt ist. Ich stelle ihn hier gleich aus und Sie können am Montagmorgen bei der Bank anrufen und sich die Bestätigung geben lassen. Ich komme dann am Montagabend, um den Ring abzuholen.“
Früh am Montagmorgen rief ein sehr aufgeregter Juwelier bei dem älteren Herrn an.
„Hören Sie, es ist kein einziger Cent auf dem Konto, das Sie mir genannt haben!“

„Ich weiß“, sagte der ältere Herr betont lässig,

„aber können Sie sich vorstellen, was für ein geiles Wochenende ich hatte?“

Der erinnert mich an eine andere Geschichte:

Kommt ein frischvermähltes Paar ins Hotel. Natürlich die Hochzeits-Suite für die Hochzeitsnacht. Er ist schon ziemlich alt, so um die 90, sie Mitte 20.

Am nächsten Morgen früh um 7 Uhr kommt er - wie ein junger Spund - fröhlich pfeifend die Treppe heruntergelaufen und geht frühstücken. Als er an der Rezeption vorbeikommt, wird er gefragt: „Guten Morgen der Herr! Na, wie war die Hochzeitsnacht? Und wo ist die Frau Gemahlin?“

„Ach, es war SUPER, eine Wahnsinnsnacht! Und Meine Frau, nun, die schläft noch.“

Um 10 Uhr geht die Fahrstuhltür auf, die Jungvermählte wankt total fix und fertig in Richtung Frühstücksraum. „Um Gottes Willen, was ist denn mit Ihnen passiert?“ fragt entsetzt der Herr an der Rezeption.

"Ach, ich bin ganz bös auf einen Heiratsschwindler hereingefallen! „Waaaas? Wie das denn?“ „Naja, der hatte inseriert: ‚Habe 70 Jahre gespart.‘ - Und ich dachte, Geld.“