Ach übrigens, kennt ihr

das ZDF-Programm für Hl.Abend schon?

also:

* 12.00: Wir warten aufs Christdemokratenkind
* 13.00: Die Koch-Arena
* 14.30: Hesslische Weihnachde
* 15.15: Schweinchen Babe in der mittelgroßen Stadt (Mainz)
* 16.45: Lustig, lustig, trallalallala, jetzt ist Niklaus Brender weg
* 17.00: Wie der Grinch das Kopftuch gestohlen hat
* 18.40 - 23.00: Weihnachtsansprachen

Naaa? is doch dolle,oder??

euere kanzlerin :smile::smile:

nö, is ehrlich gesagt nich so dolle und auch nich so dolle lustich

pw.
Ein Mann wird an der Grenze angehalten:
„Können Sie sich identifizieren?“

Er kramt in seinen Taschen herum.

Nach längerer Suche holt er einen kleinen Spiegel hervor, blickt kurz hinein und sagt dann:
„Ja, ich bin’s…“

pw.

Polizist fragt den Asylanten:
‚Können Sie sich ausweisen?!‘
‚Was! Müssen wir das jetzt schon selber machen?!‘

Es war einmal vor vielen Reaktionen, da lebte der rechtschaffene Wolfram Arsen im Land der Lanthaniden als Quantenchemiker des reichen Gebrauchtautoprotolysehändlers Salpeter Holmium, dessen Urahnen aus Indium eindiffundiert waren. Wolfram liebte mit seiner ganzen elektromotorischen Kraft die Tochter seines Elektronendonators Holmium: Hydronia! Sie war ein Mädchen acidanmutiger Konfiguration. Ihr Spin erregte ihn bis zur Luminiszenz, so dass er oft infrarot anlief und seine Augen einen leichten Bleiglanz bekamen. Leider hatte Salpeter Holmium für seine Tochter Hydronia den amorphen Molekulargewichtheber Titan Kieselgur zum Reaktionspartner auserwählt. Doch Hydronia vertraute ihrer Lewisbase Vitriola an, dass ihre Affinität zu Wolfram viel größer sei. Sie widersetzte sich deshalb dem Pauliverbot ihres Vaters und nahm die Einladung Wolframs zu Lackmus und Oxalat reaktionsfreudig an. Jedoch Vater Holmium bemerkte sofort die Absorptionsveränderung seiner Tochter und sperrte sie in eine galvanische Zelle. Auch benachrichtigte er Titan Kieselgur von dem Quantensprung seiner Tochter. Dieser eilte zu Wolfram und sagte: „Arsen, einer von uns muss gehen!“. Wolfram reagierte darauf mit erhöhtem osmotischem Druck, worauf Titan einen Komplex bekam. Sie machten ein Dublett im Ligandenfeld aus und als Waffen wählten sie sp3-Keulen. Um pH6 morgens trafen sie ein und sogleich begann ein Kampf um Reduktion und Oxidation. Er wogte lange hin und her, und der Sieger war ungewiss. Doch dann gelang es Wolfram endlich nach einer langen Induktionspause durch eine geschickte Katalyse Titan mit einer Fällungsreaktion aus dem Isomeriegleichgewicht zu bringen. Titan musste ein Elektron nach dem anderen abgeben und verließ am Ende das Periodensystem. Der Sieger Wolfram ging zurück und stieg mit einer Halbleiter in das Orbital des Holmium auf, fesselte diesen mit einem Energieband und entführte Hydronia auf einem Mikrofarad aus der galvanischen Zelle. Als sie auf ihrer Flucht über die Wasserstoffbrücke fuhren, bekam sein Mikrofarad einen Massendefekt, der nicht zu beheben war. So mussten sie die Energiedifferenz zum Gleichrichter auf einem Photon zurücklegen. Dieser stabilisierte ihre Legierung. Von nun an waren sie ein Redoxpaar, und wenn sie nicht gestorben sind, reagieren sie noch heute.

Eddy Wirbelstrom, der Vierpol

Es war einmal, zur Zeit t=t0, ein armer rechtschaffener Vierpol namens Eddy Wirbelstrom. Er bewohnte einen bescheiden möbilierten Hohlraum im Dielektrikum mit fließend kalten und warmen Sättigungsstrom. Leider mußte er während der kalten Jahreszeit für die Erwärmung der Sperrschicht noch extra bezahlen. Seinen Lebensunterhalt bestritt er mit einer Verstärkerzucht auf Transistorbasis.

Eddy Wirbelstrom liebte mit der ganzen Kraft seiner Übertragungsfunktion - Ionchen!

Die induktivste Spule mit dem kleinsten Verlustwinkel im ganzen Kreise und Tochter der einflußreichen EMKs. Ihr remanenter Ferritkörper, ihre symmetrischen Netzintegrale, ihre überaus harmonischen Oberwellen - besonders der Sinus - beeindruckten selbst die Suszeptibilität ausgedienter Leidener Flaschen, was viel heißen will. Die jungfräulichen Kurven Ionchens waren auch wirklich sehr steil.

Ionchens Vater, Cosinus Phi, ein bekannter industrieller Leistungsfaktor, hatte allerdings bereits konkrete Schaltpläne für die Zukunft t& gt;> t0 seiner Tochter. Sie sollte nur einer anerkannten Kapazität mit ausgeprägtem Nennwert angeschlossen werden, aber wie so oft während der Lebensdauer L hatte auch diese Masche einen Knoten, denn der Zufallstrieb wollte es anders.

Als Ionchen eines Tages, zur Zeit t=t1, auf ihrem Picofarad vom Frisiersalon nach Hause fuhr (sie hatte sich eine neue Stehwelle legen lassen), da geriet ihr ein Sägezahn in die Siebkette. Aber Eddy Wirbelstrom, der die Gegend periodisch frequentierte, eilte mit minimaler Laufzeit hinzu, und es gelang ihm, Ionchens Kippschwingung noch vor dem Maximum der Amplitude abzufangen, gleichzurichten und so die Resonanzkatastrophe zu verhindern.

Es ist sicherlich nicht dem Zufall z1 zuzuschreiben, daß sie sich schon zur Zeit t = t1 + dt wiedersahen. Eddy lud Ionchen zum Abendessen ins „Ringintegral“ ein. Aber das Ringintegral war bekanntlich geschlossen. „Macht nichts“, sagte Ionchen, „ich habe zu Mittag gut gegessen und die Sättigungsinduktion hat bis jetzt angehalten. Außerdem muß ich auf meine Feldlinie achten.“ Unter irgendeinem Vorwand lud Eddy sie dann zu einer Rundfahrt im Rotor ein. Aber Ionchen lehnte ab: „Mir wird bei der zweiten Ableitung immer so leicht übel.“ So unternahmen sie, ganz entgegen den Schaltplänen von Vater Cosinus Phi, einen kleinen Frequenzgang entlang dem nahegelegenen Streufluß.

Der Abend senkte sich über die komplexe Ebene und im imaginären Raum erglänzten die Sternschaltungen. Eddy und Ionchen genossen die Isolierung vom lauten Getriebe der Welt und ließen ihre Blicke gegen 0 laufen. Ein einsamer Modulationsbrummer flog vorbei, sanft plätscherten die elektromagnetischen Wellen und leise sang eine Entstördrossel.

Als sie an der Wheatston-Brücke angelangt waren, dort, wo der Blindstrom in den Streufluß mündet, lehnten sie sich ans Gitter. Da nahm Eddy Wirbelstrom seinen ganzen Durchgriff zusammen und emittierte: „Bei Gauß!“, worauf Ionchen hauchte: „Deine lose Rückkopplung hat es mir angetan.“ Ihr Kilohertz schlug heftig.

Der Informationsgehalt dieser Nachricht durchflutete Eddy. Die Summe über alle Theta, von Theta = 0 bis zu diesem Ereignis war zu konvergent und beide entglitten der Kontrolle ihrer Zeitkonstanten. Im Überschwange des jungen Glücks erreichten sie vollausgesteuert die Endstufen. Und wenn sie nicht gedämpft wurden, so schwingen sie heute noch.

Gruß vom Geowissenschaftler der den schon vor 40 Jahren kannte.