In der Volksschule müssen die Kinder ab sofort hochdeutsch und nicht mehr g’schert reden.
Daher sollen sie ab sofort jeden Tag einen Satz Zuhause hochdeutsch üben und diesen dann in der Schule vorsagen.
Der Franz zeigt auf.
Lehrerin: „Ja, Franzl, bitte!“
Franzl: „Heute früh kam mein Vater onanierend die Treppe runter.“
Die Lehrerin ist daraufhin etwas verstört und glaubt, sich verhört zu haben und fragt noch einmal nach:
„Franzl, sag uns bitte nochmals deinen Satz auf.“
Franzl: „Heute früh kam mein Vater onanierend die Treppe runter.“
Lehrerin: „Also das kann ja nicht wirklich sein, oder? Kannst du uns den Satz im Dialekt sagen?“
Franzl: „Heit fria hots mein Vatta de Stiagn obegwixt!“
ich glaub der witz ist, daß franzl denkt, die lehrerin versteht den satz auf hochdeutsch nicht und sagt ihn deshalb am ende im dialekt.
wirklich passiert ist übrigens eine ganz ähnliche geschichte:
schüler (franzl) kommt zu spät zum unterricht.
die lehrerin fragt: „franzl, wo warst du?“
franzl: „äich woa dossn“
l: „bitte wo warst du?“
franzl: „no dossn woa äich“
l: „wie bitte?“
franzl: „äich woa DRAUSSEN, frau lehrerin“
dass man „obewixn“ im Deutschen üblicherweise nicht mit „onanieren“ wiedergibt, und die Bedeutung des Wörtleins „onanieren“ sind Dir aber schon bekannt, hoffe ich?
PW: Ulm Hbf, Gleis 7 (Zwanzigstes Jahrhundert). Die Bahnsteigaufsicht ruft aus: „Zom Eilzug nach Donaueschenga iber Ehenga-Riadlenga-Herberdenga-Sigmarenga-Tuttlenga bitte einsteigen ond die Diren schließen!“
Eine eilige Reisende trippelt auf das Rotkäppchen zu: „Ach entschuldigen Sie bitte, hält dieser Zuch auch in Sigmaringen?“
Was Du als PW hinschreibst, ist mir so ähnlich tatsächlich mal passiert. Anfang der 90er-Jahre, als die ersten ICEs fuhren und es noch nicht üblich war, dass Anschlusszüge im Zug durchgesagt wurde, sorgte folgender Hinweis für Heiterkeit:
„Sie haben Anschluss an den Nahverkehrszug nach Tübingen über Bad Canstatt, Esslingen, Plochingen, Wendlingen, Nürtingen, Metzingen und Reutlingen.“
Anscheinend fanden die Nichtschwaben im Zug eine Anhäufung von Ortschaften mit „-ingen“ irgendwie komisch. Dabei wussten sie gar nicht, dass der Zugbegleiter (hießen die damals noch Schaffner?) die Ortschaften Oberboihingen, Bempflingen, Reutlingen-Sondelfingen und Reutlingen-Betzingen verschwiegen hatte.
Michael
PW:
Ein Schwabe, ein Schweizer und ein Norddeutscher im Zug von Zürich nach Stuttgart:
Ein schwäbischer Ehemann rast zum Doktor. „Kommen Sie schnell, meine Frau hat wahnsinnig hohes Fieber!“ - „Wie hoch denn?“ - „Tja, Fieberthermometer haben wir keins(sparen, sparen), aber das Einkochthermometer steht auf Mirabellen.“
*Des bessern Verständnisses wegen habe ich auf das
schwäbische Idiom verzichtet.*
Oder hätte jemand gewusst was „Scheisspfläumle“ sind?
man müsste einmal schauen, ob es zwischen Sargans und Dornbirn Mischformen gibt - eher unwahrscheinlich, alldieweil schon das Gsibergische fast keine bairischen Einsprengsel hat.
PW: Drei Montafoner auf der Olma in St. Gallen stehen vor der Auslage eines Uhrmachers.
Der erste: „E schäni Uhr…!“
Der zweite, etwas leiser: „I ha se!“
Der dritte: „Gha!“
Man muss zum Verständnis wissen, dass die Bahn von Bludenz nach Schruns bloß so viele Kurven hat, damit der Lokführer immer wieder nachschauen kann, ob noch alle Wagen da sind.
erstaunlich wie schnell sich die Welt dreht!
Nun hatte ich diesen Witz erst vor einigen
Jahren, an der Isar spielend, gelesen. Und
auch die Dialekte waren irgendwie oder besser
gesagt, genau anders herum, angelegt! ))
Aber wie der Lateiner sagt:
„Ubi bene, ibi patria“
(Dort wo es mir gut geht, dort ist die Heimat)
Ein ähnliches Phänomen ist dieser, der
die Seiten auch nach Belieben tauscht:
P.W.
„I werd emmer gfrogt, ob i ebbes gega Badener hätt“, erklärt der patriotische Württemberger. „Aber i muaß amol deutlich erkläre: Des stimmt net. I han nix gega Badener – zumindescht nix was hilft!“
ähnliches wie im vorangegangenen PW sagt man auch den Apenzellern eine kleptomanische Veranlagung nach.
Zwei Appenzeller wollen in Zürich vom See zurück zum Bahnhof:
„Nämme mr’s Trämli?“ (Sollen wir die Straßenbahn nehmen?)
„Meinsch mr vermögeds?“ (Meinst Du, das schaffen wir?)
PW (ganz auf echt erlebt): Albulabahn, ein Reisender, der dem Äußeren und dem Auftreten in nüchternem Zustand nach ziemlich nach Goldküste schmeckte, ließ das Kino vor dem Fenster mit Vergnügen von Kehrtunnel zu Kehrtunnel vorbeilaufen und schenkte sich derweil immer wieder einen Schluck aus einer Bouteille Roten ein. Auf dem Weg vom Pass hinunter musste er dann einmal ums Eck, und beim Zurück schlingerte der Zug schon durchs Weichenfeld von Samedan. Das führte dazu, dass der Mann das Gleichgewicht verlor und es ihn ziemlich peinlich stolpernd in seinen Sitz zurück gehauen hat. Das kommentierte er, ein wenig ungläubig kopfschüttelnd, mit den mehr zu sich selber gemurmelten Worten:
auch bei den Schwaben.
Allerdings ist das nicht kleptomanisch, sondern das Ausnutzen von Gelegenheiten.
Ein Wingerter geht mit seinem Sohn seinen steilen Wingert hinauf.
Dabei kommen sie auch durch den Wingert des Nachbarn.
Der Sohn sieht, dass der Nachbar seine Hacke wohl dort vergessen hat.
„Vadder! Dr Nochbor hot sei Hacka laien lassen dau!“
Vater: „Em ra!!“
für Hochdeutsche: Em ra heißt so viel, wie „die nehmen wir auf dem Rückweg mit“
Fritzchen kommt zu spät zur Schule. Lehrer fragt ihn warum.
Fritzchen:" I mußt’ uns’re Gaiß zum Bock führ’n". Lehrer:" Ja konnte das Dein Vater nicht selbst machen?" Fritzchen: „Herr Lehrer, sie sind a Sau!“
RhB-Poesie explicirt „Dass mä-n-ou vommä rouge ordinaire ä so-n-ä ordinäre Ruusch ha cha!“
„Dass man auch von einem rouge ordinaire so einen ordinären Rausch haben kann!“
Der Jux liegt allerdings im Klang von „rouge ordinaire“ und „ordinäre Ruusch“, die sich sozusagen zueinander spiegeln, und geht also bei der Übertragung verloren. Wobei „rouge ordinaire“ kein ordinärer, sondern schlicht ein „gewöhnlicher“ Rotwein ist, etwa = Tafelwein.