Der Lehrer fordert die Kinder auf,sich einen Satz zu überlegen,in dem das Wort immerhin vorkommt.
Als erster meldet sich Paul. Der Lehrer fragt Paul, nenne mir mal deinen Satz.
Paul: „In der letzten Mathearbeit hatte ich eine 5, heute habe ich immerhin eine 3 geschrieben.“
„Sehr schön“, sagt der Lehrer.
Eva meldet sich und sagt: „Nachdem es die ganze Woche geregnet hat, scheint heute immerhin die die Sonne.“
„Auch sehr schön“, sagt der Lehrer.
Dann fragt der Lehrer Fritz: „Na Fritz ,was für einen Satz kannst du mir sagen?“
„Meine Mutter hat gestern unsere Nachbarin verprügelt, die liegt jetzt mit Kieferbruch im Krankenhaus.“
Der Lehrer: „Das ist ja schrecklich, so etwas macht man doch nicht. Aber sage mal Fritz, was hat das mit meiner Frage zu tun?“
Der Lehrer sagt zu Fritzchen: „Sage mir mal bitte einen Satz mit einem Punkt“. Fritzchen antwortet sofort: „Meine Schwester ist schön- Punkt“
„Gut“, sagt der Lehrer, „weißt Du auch einen Satz mit einem Komma und einem Punkt?“ „Jawohl, Herr Lehrer: Meine Schwester weiß-Komma-dass sie schön ist-Punkt“
„Prima. Nun, wenn Du einen Satz mit einem Komma und einem Strichpunkt sagst, darfst Du früher nach hause gehen“.
Fritzchen überlegt kurz. Dann sagt er: „Weil meine Schwester weiß-Komma-dass sie schön ist geht sie auf den Strich-Punkt“
Die Schüler sollen in der Klasse einen Satz bilden, in dem das Wort wahrscheinlich auftaucht.
Meldet sich Klein Erna und sagt: „Mein Papa kommt heut spät nach Hause, wahrscheinlich musste er Überstunden machen“.
„Sehr gut“ lobt die Lehrerin und Hänschen meldet sich: „Draußen ist es schon ganz dunkel, wahrscheinlich wird es bald regnen“.
„Auch sehr gut“ lobt die Lehrerin und sieht gleichzeitig, wie sich Fritzchen meldet. Ungern nimmt sie ihn dran, denn bei ihm ist der Ärger schon vorprogrammiert.
„Also Fritzchen?“ fragt sie abwartend.
„Meine Oma geht mit der Times auf’s Klo“.
Der Lehrerin schwant nichts Gutes und sie will die Sache abbrechen mit der Feststellung „aber Fritzchen, da fehlt doch das Wort, das hier auftauchen soll“.
Doch Fritzchen läßt sich nicht abwimmeln
„Ja, - ich bin doch noch nicht fertig - wahrscheinlich geht sie scheißen, denn englisch kann sie nicht.“
In Fritzchens Klasse wird die Aufgabe gestellt, doch mal den Sozialismus metaphorisch zu beschreiben. Natürlich meldet sich Fritzchens als erstes und kommt prompt auch dran.
„Also für mich ist der Sozialismus ein Schiff. Ein stolzes Schiff, dass sich durch den Sturm kämpft. Die Wellen schlagen hoch, doch das stolze Schiff, läßt sich nicht vom Weg abbringen und trotzt tapfer den Wellen.“
„Oh“, meint die Lehrerin, „das war aber ein schönes Bild.“,
„Warten sie, ich bin noch nicht fertig: Und die Passagiere stehen an der Reling und kotzen und kotzen…“
Die Lehrerin fragt die Klasse, welche Tötungsinstrumente bekannt sind.
Die Kinder rufen:
„Pistole!“
„Gewehr!“
„Messer!“
„Schwert!“
usw.
Schließlich meldet sich Fritzchen: „Saxophon, Frau Lehrerin.“
Die wundert sich: „Wieso denn Saxophon, Fritzchen?“
Der antwortet: „Na, als ich das letzte Mal an der Schlafzimmertür meiner Eltern gelauscht habe, hat meine Mutter zu meinem Vater gesagt: Also, wenn ich deinen Sack so von der Seite seh´, dann ist das ein Mordsinstrument!“
Die Lehrerin fragt die Klasse, welche Instrumente bekannt sind.
Die Kinder rufen:
„Trompete!“
„Posaune!“
„Klavier!“
Schließlich meldet sich Fritzchen: „Saxosit, Frau Lehrerin.“
Die kann nur genervt den Kopf schütteln und meint „Also Fritzchen, was soll das denn nun sein, das heißt Saxophon.“
Fritzchen antwortet: „Nein, nein, das stimmt, als ich das letzte Mal an der Schlafzimmertür meiner Eltern gelauscht habe, hat meine Mutter zu meinem Vater gesagt: Also, wenn man deinen Sack so sieht, auch ein ganz schönes Instrument!“
Lehrer: heute üben wir Sätze mit DER DIE DAS…
Fritzchen: Meine Mutter hat gesagt, meine Schwester zu doof zum poppen.
Lehrer: da ist aber kein der die das dabei…
Fritzchen: Jetz ist sie schwanger und der die das gemacht hat ist über alle Berge