Man weiß ja, dass die katholische Kirche jede Menge in den Nachwuchs steckt:
Der Herr Pfarrer spaziert am Abend im Garten. Plötzlich ruft ein großer Frosch: „Grüß Gott, Herr Pfarrer!“
„Du kannst sprechen, du Frosch?“, fragt der Geistliche.
„Ich bin eigentlich ein elfjähriger Ministrant, nur eine böse Hexe hat mich verzaubert. Wenn Sie mich allerdings eine Nacht mit in Ihr Bett nehmen, werde ich vom Fluch befreit.“
Der barmherzige Pfarrer will dem Frosch helfen. Und siehe, am nächsten Morgen liegt tatsächlich ein elfjähriger Ministrant neben dem Herrn Pfarrer!
Herr Richter, Herr Staatsanwalt, damit schließt die Verteidigung.
Samuel weiß nicht, wie er herausbekommen kann, was sein jüngster Sohn David im Beruf werden wird. Zu diesem Zwecke befragt er den Bruder Isaak, dieser rät ihm folgendes: „Nehme die Tora, ein Fass Wein und einen Geldbeutel. Biete diese deinem Sohn zur Wahl an. Nimmt er die Toras, wird er Rabbi, nimmt er das Weinfass ,wird er Säufer und nimmt er das Geldbeutel, wird er Bankier.“ Gehört und ausprobiert. Der Samuel kommt nach Hause, legt die genannten Gegenstände auf den Tisch und sagt zu David: „Nun mein Sohn, nimm was dein Herz begehrt!“ Nach kurzem Nachdenken nimmt David alle drei Gegenstände und freut sich sehr darüber.
Der Vater ist dagegen entsetzt: „Um Gottes Willen, der wird ja katholischer Priester…“