Hallo Carmen,
eine Chance besteht hinsichtlich des Alters und des Gesundheitszustandes. Deien Oma muss sich notfalls mit einem Kopfhörer behelfen, wenn sie trotz Hörgerät solche Probleme hat. Deine Oma hat wahrscheinlich keien hohe Rente, so dass sie sich über einen Rechtsberatungsschein durchaus an einen Anwalt wenden sollte. Der RB-Schein ist beim Amtsgericht erhältlich.
Gruss Günter
ich brauche noch ein paar Tipps. Meine Oma (78 Jahre alt) hat
heute
nach ca 30 jährigem Mietverhältnis eine Kündigung von ihrer
Vermieterin erhalten.
Als Kündigungstermin steht der 31.03.04, welche meiner Meinung
nach zu kurz ist, weil meine Oma schon mehr als 8 Jahre in der
Wohnung wohnt, einen alten Mietvertrag hat und somit ja eine
Kündiungsfrist von 9 Monaten vorliegen müsste.
Kündigungsgrund war Lärmbelästigung durch den Fernseher. Meine
Oma hört schon relativ schlecht, hat auch ein Hörgerät, dass
aber laut ihrer Aussage nach einer Zeit drückt (Ausreden!) -
dementsprechend ist der Fernseher tagsüber sehr laut. Es kam
aus diesem Grund auch schon eine „Abmahnung“ von
Vermieterseiten, wo meine Oma im nachhinein mehrfach
nachgefragt hat, ob mit dem Problem noch einmal an sie
herangetreten wurde. Diese Nachfragen wurden mit einem Nein
beantwortet.
Beschwerde kommt nicht von den direkten Nachbarn, die über ihr
wohnen,
sondern von einer vor zwei Jahren eingezogenen Dame die sich
nebenbei auch nicht an die Hausordnung (Putzen, Schneeräumen
usw) hält. Sie hat auch ihre Räume duch mind 10 m getrennt und
zwei Wände getrennt.
Und wenn ich meine Oma besuche und der Mieter über ihr Radio
hört kann auch ich jeden Song als Hintergrundgeräusch hören.
-> Lärmisolierung ist nicht die Beste.
So lange mein Opa noch am Leben war, war der Fernseher noch
lauter und es kamen keine Beschwerden, da wohnte allerdings
auch die neue Nachbarin noch nicht im Haus.
Welche Chancen hat meine Oma auf einen Widerspruch um mehr als
die maximale Kündiungszeit in der Whg zu verbleiben?
Besteht Chance auf Widerspruch wegen des Alters und
Gesundheitszustandes?
Vielen Dank schon mal für Antworten
Gruß
Carmen
Hallo Günter,
erstmal danke für die schnelle Reaktion, damit hast du meine Vermutungen/Internetrecheren auch bestätigt.
eine Chance besteht hinsichtlich des Alters und des
Gesundheitszustandes. Deien Oma muss sich notfalls mit einem
Kopfhörer behelfen, wenn sie trotz Hörgerät solche Probleme
hat.
Das hat sie auch schon versucht und das Teil wieder zurückgegeben, weils sie genervt hat (muss zum einen sagen, ich bin der Mrinung, dass meine Oma zum Teil auch selbst schuld ist!!!)
Deine Oma hat wahrscheinlich keien hohe Rente, so dass
sie sich über einen Rechtsberatungsschein durchaus an einen
Anwalt wenden sollte. Der RB-Schein ist beim Amtsgericht
erhältlich.
Werd ich mit ihr anstreben.
Gruß
Carmen
kenne auch den einenund anderen rentner (unter anderen in der familie) der sich weigert einen kopfhöhrer zu nutzen. Ich empfinde den Lärm (musikantenstadl ist auch leise gehört lärm) furchtbar. Du solltest Sie also so oder so zum Kopfhörer bewegen.
Gruss
*Frankderimhausflur3verschiedenesenderhoert*
von 01 bis 99
Hi,
im Betreff ist die ultimative Waffe gegen Musikantenstadl und Co, wenn sich Lärmverursacher stur stellen. Es handelt sich um eine Langspielplatte (DDR/warscheinlich Amiga oder Eterna, muss ich zu HAuse bei Bedarf nachschauen) mit Dampflokgeräuschen der Deutschen Reichsbahn.
Dies mit voller Power Karl Moik entgegengeschickt führt sofort zu absoluter Stille im Haus (*getestet*)
).
Gruß,
Micha
Hallo Frank,
mehrfach versucht sie zu überzeugen. Nachdem was ich durch ein Gespräch mit einem Nachbarn noch rausgefunden hab (wie sie sich so im Haus was das Thema betrifft aufführt) wünsch ich ihr (meiner Oma) viel Spaß bei der Wohnungssuche, die Suppe hat sie sich durch ihrer Sturheit selbst eingebrokt und ich löffel sie garantiert nicht aus. Was aber nix daran ändert, dass sie sich mit irgendeiner Lösung abfinden muss (Hörgerät oder Kopfhörer).
Gruß
Carmen
Hallo Micha,
meine Oma produziert ja den Lärm. Sie würde es wohl kaum hören, wenn ein anderer jetzt meint Kontern zu müssen… Nene, die soll sich na was Neues suchen und muss wohl ab sofort mit Hörgerät und Kopfhörer in den Kasten kucken.
Gruß
Carmen
Hallo Carmen,
meine Oma produziert ja den Lärm.
war ja eher eine Antwort auf Franks Einwand 
Sie würde es wohl kaum
hören,
DIE Platte hört man nicht, die spürt man… *grins*
Gruß,
Micha