Hi,
bei Einzug in meine jetzige Wohnung wurde eine Wohnungsübergabe gemacht. Im Nachhinein stellten wir jedoch fest, daß dem Mann von der Hausverwaltung nicht alles aufgefallen ist (z.B. stellenweise Überstreichung der Holzpanelen an der Decke), und haben noch vor unserer Renovierung alles fotografiert - als Beweis, daß wir es nicht waren.
Nun ziehe ich aus dieser Wohnung aus. Ist es sinnvoll, bei dieser Wohnungsübergabe die Hausverwaltung auf die nicht gesehenen Dinge hinzuweisen mit gleichzeitigem „Ich war das nicht, hier ist der Beweis“? Oder alles unter den Teppich kehren und hoffen, daß er es auch diesmal nicht sieht?
Könnte man denn gegen den Vormieter noch Ansprüche stellen? Seine Kaution hat er bestimmt schon zurück, schließlich wurde ja damals mit dem Wohnungsübergabeprotokoll alles geklärt. Können die auch kommen und mir diese Sachen „in die Schuhe schieben“, wenn sie den Vormieter nicht mehr erreichen oder nicht mehr belangen können?
MfG
Julia
PS: Sorry für den Titel, aber mir fiel nichts Besseres ein, was nicht mindestens 1000 Zeichen lang gewesen wäre…
Hallo Julia,
die Hoffnung, dass nun bei der Übergabe der Vertreter des Wohnungsbauunternehmens ( Mitarbeiter solcher mal die Augen schliessen) nicht merkt, dass die Holzpanelen überstrichen sidn, halte ich für einen Wunsch, der Dir nicht erfüllt wird. Dies ist eine der üblichen ( ode rüblen ) Maschen bei diversen landes- und bundesweit agierenden, aber insbesondere auch regionaler Unternehmungen.
bei Einzug in meine jetzige Wohnung wurde eine
Wohnungsübergabe gemacht. Im Nachhinein stellten wir jedoch
fest, daß dem Mann von der Hausverwaltung nicht alles
aufgefallen ist (z.B. stellenweise Überstreichung der
Holzpanelen an der Decke), und haben noch vor unserer
Renovierung alles fotografiert - als Beweis, daß wir es nicht
waren.
Nun ziehe ich aus dieser Wohnung aus. Ist es sinnvoll, bei
dieser Wohnungsübergabe die Hausverwaltung auf die nicht
gesehenen Dinge hinzuweisen mit gleichzeitigem „Ich war das
nicht, hier ist der Beweis“?
Vorschlag, habe es so heute schon praktiziert. Gemeinsam durch die Wohnung, Raum für Raum. Zu den einzelnen Hinweisen eine kurze Erklärung abgeben mit dem Hinweis, dass man über alles am Ende sprechen kann. Lasse den Mitarbeiter ruhig alte und vorhandene Mängel vorerst Dir zuschieben. Am Ende dann - nichts unterschreiben - wird der Mitarbeiter mit den Beweisen konfrontiert. Und da kann dann die Farge kommen, wie er es sich vorstellt, einen vorhandenen Mangel, der ihm bekannt gewesen ist, aus einem anderen Mietverhältnis Dir zuzuschreiben.
Oder alles unter den Teppich
kehren und hoffen, daß er es auch diesmal nicht sieht?
Könnte man denn gegen den Vormieter noch Ansprüche stellen?
Nein
Seine Kaution hat er bestimmt schon zurück, schließlich wurde
ja damals mit dem Wohnungsübergabeprotokoll alles geklärt.
Können die auch kommen und mir diese Sachen „in die Schuhe
schieben“, wenn sie den Vormieter nicht mehr erreichen oder
nicht mehr belangen können?
Versuchen kann man alles.
Gruss Günter
Hallo Günther,
erstmal danke für Deine wie immer schnelle und kompetente Antwort!
die Hoffnung, dass nun bei der Übergabe der Vertreter des
Wohnungsbauunternehmens ( Mitarbeiter solcher mal die Augen
schliessen) nicht merkt, dass die Holzpanelen überstrichen
sidn, halte ich für einen Wunsch, der Dir nicht erfüllt wird.
Dies ist eine der üblichen ( ode rüblen ) Maschen bei
diversen landes- und bundesweit agierenden, aber insbesondere
auch regionaler Unternehmungen.
dachte halt nur, weil er das und einige andere Sachen bei der letzten Übergabe auch nicht gesehen hat. Man kann ja Glück haben 
Und da kann dann die Farge kommen, wie er es
sich vorstellt, einen vorhandenen Mangel, der ihm bekannt
gewesen ist, aus einem anderen Mietverhältnis Dir
zuzuschreiben.
Problem ist, er ist ihm ja nicht bekannt gewesen. Zumindest steht nichts davon im Protokoll…
MfG
Julia