Hallo zusammen,
wir haben folgende Problematik:
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Wir haben Ende Dezember einen Mietvertrag (kleines Haus mit Garten) zum 01.02. abgeschlossen. Darin wurde vermerkt, dass die Wohnung sich in einem „renovierungsbedürftigen“ Zustand befindet. Desweiteren wurde mündlich vereinbart, dass wir die Hälfte der Januarmiete zahlen, da die Vormieter ab diesem Zeitpunkt ausgezogen sind und wir bereits die Möglichkeit zum renovieren haben.
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Nach mehrmaliger Besichtigung (die Vormieter wohnten noch dort)bedeutete dies für uns tapezieren, streichen und neuer Teppich (die Vormieter hatten einen Hund und drei Kinder…)
-Desweiteren wurde mündlich vereinbart, dass vier Fenster bis zum Einzug durch neue ersetzt würden. -
die neuen Fenster wurden erst in der vorletzten Januarwoche aus- und neue eingebaut. Der danach benötigte Gipser kam erst am 02.Februar. Er murkste aber bei zwei Fenstern, so dass er am 09.02. nochmals aufreißen und neu gipsen musste. An tapezieren war also nicht zu denken.
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am 25.Januar kam ein Freund (Elektromeister) um uns zwei Steckdosen zu setzen. dabei stellte er o-Ton: „lebensgefährliche Mängel“ fest. Über 80% der Stromleitungen waren mindestens 60 Jahre alt und in entsprechenden Zustand. Der Rest neueren Datums war komplett falsch angschlossen bzw. entprach nicht den gesetzlichen Vorschriften. der Vermieter wollte daran erst nichts ändern. Erst nach persönlicher Erläuterung durch den Elektromeister und unserer Aufforderung dass wir seine Kenntnissnahme schriftlich bestätigt haben wollen, erklärte er sich bereit die Mängel beseitigen zu lassen. Allerdings lässt er diese Arbeiten „steuerfrei“ erledigen. So kommen die Elektriker immer nur am Samstag. Am 07.02. waren die Arbeiten so weit abgeschlossen, dass die Elektriker zumindest nichts mehr weiter aufreißen mussten. Der Gipser schmierte allerdings erst alles letzten Montag zu. Laut Aussage der Elektriker, werden ihre Arbeiten vorraussichtlich kommenden Samstag abgeschlossen sein.
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unsere Küche konnten wir auf Grund der geschilderten Umstände bis heute natürlich auch noch nicht einbauen lassen.
Auf Grund der ganzen Vorgänge, konnten wir bisher nur einzelne Zimmer renovieren. Die Steckdosen in zwei bereits renovierten Zimmern dürfen bis dato immer noch nicht genutzt werden. Die Arbeiten in Küche, Wohn- und Esszimmer sind erst heute soweit abgeschlossen, dass wir mit tapezieren und streichen beginnen konnten. Meine Freundin sprach auf Grund der geschilderten Vorgänge nun mit dem Vermieter. Er würde aus „Kullanz“ auf die Januarmiete verzichten. Zu mehr ist er nicht bereit. er habe ja schon den Elektriker bezahlen müssen und zudem sei es unsere Schuld, wenn wir mit dem renovieren nicht schneller sind. Und uns hätte doch klar sein müssen, auf was wir uns einlassen („renovierungsbedürftig“) und er habe ja zudem beim Mieterwechsel nicht die Miete erhöht.
der Vollständigkeit halber noch der Rest unserer Qual:
- entgegen ursprünglicher Zusage durch den Vormieter entfernte dieser folgende von ihm angebrachte Dinge: Gartenzaun, Buschreihe (man kann nun von der Straße) ungehindert in Garten, Küche und Esszimmer schauen. (Das wollten wir bestimmt nicht! Es sieht ganz anders aus, als bei unseren besichtigungen) der Kindersandkasten wurde entfernt.
- der durch den Vermieter zugesagte Briefkasten wurde bis heute nicht angebracht.
- das Dach hat scheinbar einen Schaden. Es tropft durch. Für den Vermieter ganz normal, da abtauender Schnee auf dem Dach.
Zumindest das wichtigste dürfte ich nun geschildert haben. Was sagen Sie dazu? Welchen Rat geben Sie uns? Hat der Vermieter unter diesen Umständen überhaupt einen Rechtsanspruch auf die halbe Januarmiete? Wäre es mir möglich die Februarmiete zumindest teilweise (z.B. 50% Warmmiete) zu kürzen? Für entsprechende Meinungsäußerungen wäre ich sehr dankbar, da inzwischen kurz vor dem Zusammenbruch…
MfG Steffen Brückner