Ärger mit der Mieterin

Ich besitze ein Haus mit 3 Wohnungen von denen ich 2 vermietet habe und 1 mit meiner Familie selbst bewohne. Aus unerklärlichen Gründen fing eine Mieterin (wohnt seit 18 Monaten in der Wohnung) plötzlich Streit an. Sie behauptet, das Haus wäre ihr zu laut. Konkret sagt sie, das es sie stört, wenn Autos am Fenster vorbei fahren (es wäre nicht normal, das dies so laut ist). Wir wohnen in einem Wohngebiet, die Autos die hier täglich vorbei fahren, kann man fast zählen, außerdem ist das Haus mit Isolierglasfenstern ausgestattet. Aufeinmal sind die Wasserleitungen zu laut, sie meint, wir sollen doch nachts nicht mehr die Clospülung benutzen, sie würde sich dadurch so gestört fühlen, dass sie nicht mehr schlafen könne. Ferner fühlt sie sich durch die Geräusche, die mein Mann beim Aufstehen verursacht (er steht um 5 Uhr auf) so gestört, dass sie nicht weiterschlafen könne. Sie ist übrigens die einzige, die überhaupt irgendwelche Geräusche wahrnimmt, die anderen Mieter wurden von uns dazu befragt und finden es sogar gespenstisch still im Haus. Nun kommen ständig irgendwelche beschuldigungen und anderes gepöbel. Z. B. stört sie plötzlich nach 18 Monaten ihr Namenschild am Briefkasten und an der Klingel ( von uns wurden einheitliche Schilder angefertigt mit Vor- und Nachnamen). Nach 18 Monaten will sie nur noch ihren Nachnamen drauf stehen haben. Sie entfernt die Schilder, bringt dann 2 Wochen lang gar keine Schilder an, plötzlich sind neue Schilder dran, die kaum lesbar sind. Dann habe ich wieder neue Schilder angefertigt, die sie prompt mit Klebeband. Sie feierte lautstark ihren Geburtstag, nachts um 0 Uhr klingelte sie dan bei uns (wir waren natürlich im Bett), ihr Clo wäre verstopft, mein Mann möge doch sofort kommen und dafür Sorgen, dass sie und ihre Gäste wieder aufs Clo gehen können. Sie entschuldigte sich nicht für die späte Störung, sondern fing gleich in einem unpassenden Ton an zu pöbeln und zu beschimpfen, mein Mann wäre kein Mensch, wenn er nicht sofort das Clo reinigt. Mein Mann ist nicht mit gegangen, schließlich war es mitten in der Nacht. Daraufhin sagte sie, sie würde jetzt vor die Tür pinkeln, ihre Gäste ebenfalls und ihr Geschäft würde sie einfach in die Badewanne verrichten. Sie ging dann wieder in ihre Wohnung zurück. Es kamen lautstarke Äußerungen, dann wurde minutenlang an die Wand geklopft, Diskussionen im Treppenhaus mit ihren Gästen, 15 MInuten lang lief ein Auto vor unserem Schlafzimmerfenster. Mein Mann säuberte das Clo am nächsten Morgen! Sie passt mich in der gemeinsam genutzen Waschküche ab, beschimpft meinen Mann und meinen Schwiegervater als Lügner. Ich gehe nur noch aus der Wohnung, wenn ich sicher sein kann, dass sie mir nicht über den Weg läuft.
Kurzum: Ich möchte diese Mieterin los werden! Im Mietrecht steht irgendwas von Zerrüttung der Vertragsbeziehungen als Kündigungsgrund. Das bei Zerstörung der Vertrauensgrundlage durch das Verhalten eines Vertragsteiles eine weitere Durchführung des Vertrages nicht mehr zugemutet werden kann.
Ist das ein rechtlich sicherer Kündigungsgrund? Ist das Verhalten meiner Mieterin als solcher Grund anzusehen? Habe ich vielleicht eine andere Möglichkeit ihr zu kündigen?
Von einer fristlosen Kündigung möchte ich absehen, sie hat eine Tochter (die sogar mit meiner Tochter in die gleiche Klasse geht). Darauf möchte ich auf jeden Fall Rücksicht nehmen.

Hallo Anja,

ich schätze mal, dass die Dame in den nächsten Tagen mit einer Mietminderung kommt.

Ich besitze ein Haus mit 3 Wohnungen von denen ich 2 vermietet
habe und 1 mit meiner Familie selbst bewohne. Aus
unerklärlichen Gründen fing eine Mieterin (wohnt seit 18
Monaten in der Wohnung) plötzlich Streit an. Sie behauptet,
das Haus wäre ihr zu laut. Konkret sagt sie, das es sie stört,
wenn Autos am Fenster vorbei fahren (es wäre nicht normal, das
dies so laut ist). Wir wohnen in einem Wohngebiet, die Autos
die hier täglich vorbei fahren, kann man fast zählen, außerdem
ist das Haus mit Isolierglasfenstern ausgestattet. Aufeinmal
sind die Wasserleitungen zu laut, sie meint, wir sollen doch
nachts nicht mehr die Clospülung benutzen, sie würde sich
dadurch so gestört fühlen, dass sie nicht mehr schlafen könne.
Ferner fühlt sie sich durch die Geräusche, die mein Mann beim
Aufstehen verursacht (er steht um 5 Uhr auf) so gestört, dass
sie nicht weiterschlafen könne. Sie ist übrigens die einzige,
die überhaupt irgendwelche Geräusche wahrnimmt, die anderen
Mieter wurden von uns dazu befragt und finden es sogar
gespenstisch still im Haus. Nun kommen ständig irgendwelche
beschuldigungen und anderes gepöbel. Z. B. stört sie plötzlich
nach 18 Monaten ihr Namenschild am Briefkasten und an der
Klingel ( von uns wurden einheitliche Schilder angefertigt mit
Vor- und Nachnamen). Nach 18 Monaten will sie nur noch ihren
Nachnamen drauf stehen haben. Sie entfernt die Schilder,
bringt dann 2 Wochen lang gar keine Schilder an, plötzlich
sind neue Schilder dran, die kaum lesbar sind. Dann habe ich
wieder neue Schilder angefertigt, die sie prompt mit
Klebeband. Sie feierte lautstark ihren Geburtstag, nachts um 0
Uhr klingelte sie dan bei uns (wir waren natürlich im Bett),
ihr Clo wäre verstopft, mein Mann möge doch sofort kommen und
dafür Sorgen, dass sie und ihre Gäste wieder aufs Clo gehen
können.

Gut, dass Dein Mann nicht gegangen ist. Im Übrigen würde ich der Dame die Kosten auferlegen.

Sie entschuldigte sich nicht für die späte Störung,

sondern fing gleich in einem unpassenden Ton an zu pöbeln und
zu beschimpfen, mein Mann wäre kein Mensch, wenn er nicht
sofort das Clo reinigt. Mein Mann ist nicht mit gegangen,
schließlich war es mitten in der Nacht. Daraufhin sagte sie,
sie würde jetzt vor die Tür pinkeln, ihre Gäste ebenfalls und
ihr Geschäft würde sie einfach in die Badewanne verrichten.
Sie ging dann wieder in ihre Wohnung zurück. Es kamen
lautstarke Äußerungen, dann wurde minutenlang an die Wand
geklopft, Diskussionen im Treppenhaus mit ihren Gästen, 15
MInuten lang lief ein Auto vor unserem Schlafzimmerfenster.
Mein Mann säuberte das Clo am nächsten Morgen! Sie passt mich
in der gemeinsam genutzen Waschküche ab, beschimpft meinen
Mann und meinen Schwiegervater als Lügner. Ich gehe nur noch
aus der Wohnung, wenn ich sicher sein kann, dass sie mir nicht
über den Weg läuft.

Nimm den Anlass der Ruhestörungen und der Beleidigungen, dieschriftlich niedergelegt als Abmahnung an die Mieterin müssen. Drohe ihr im Wiederholungsfall die Kündigung des Mietverhältnisses an. Derzeit ist noch nicht soviel geschehen - vor allem rechtlich nicht abgesichert - dass eine Kündigung greifen würde.

Kurzum: Ich möchte diese Mieterin los werden! Im Mietrecht
steht irgendwas von Zerrüttung der Vertragsbeziehungen als
Kündigungsgrund. Das bei Zerstörung der Vertrauensgrundlage
durch das Verhalten eines Vertragsteiles eine weitere
Durchführung des Vertrages nicht mehr zugemutet werden kann.
Ist das ein rechtlich sicherer Kündigungsgrund?

Wenn zuvor Abmahnungen erteilt sind, wenn es um Ruhestörungen und entsprechende Pöbeleien geht. Sonst hilft eine Strafanzeige wegen Beleidigung. Nach einem Urteil kann dann auch gekündigt werden. Es nehmen nur selten Staatsanwaltschaften Beleidigungsanzeigen an.

Ist das

Verhalten meiner Mieterin als solcher Grund anzusehen? Habe
ich vielleicht eine andere Möglichkeit ihr zu kündigen?
Von einer fristlosen Kündigung möchte ich absehen, sie hat
eine Tochter (die sogar mit meiner Tochter in die gleiche
Klasse geht). Darauf möchte ich auf jeden Fall Rücksicht
nehmen.

Gruss Günter

hallo Anja,

ich habe so einen Mieter im Jahr 2001 gehabt.
( naja nicht so schlimm )

Das war allerdings in einem Mehrfamilienhaus,
sein Problem war, habe ich erst dann mitbekommen als ich ihn zum Kaffe Trinken bei mir eingeladen habe, um mich mit ihn darüber zu unterhalten, was ihn tatsächlich im Haus stört.

Er sagte mir, er möchte sich darüber mit mir nicht unterhalten, aber wenn das Problem gelöst werden soll, dann soll ich ihn sofort Kündigen, er würde sogar in zwei Wochen wegziehen.

Ich vermute das mein Mieter einfach nicht die Küngungsfrist einhalten wollte, und einfach nur wegziehen wollte, und denn Wunsch habe ich ihn gern erfüllt, denn was soll ich mit ein Mieter der mich Psychich kaputt machen will.

Also ich will damit sagen, vielleicht versuchst Du oder Dein Mann mit ihr darüber zu sprechen, es kann ja sein, das sich das Problem so lösen läßt, allein schon deswegen, weil sie vielleicht dann doch merkt, dass sie sich Falsch verhält, oder sie bietet dir an das sie wegziehen möchte, und das würde dich nicht stören, solange ihr euch einig werdet.

Ich Grüße dich aus berlin

Samir

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi Anja,

ohne dass ich mich zu der rechtlichen Seite äußern möchte (Günter hat ja…): Ich fange an zu überlegen, ob diese Mieterin evtl. psychische Probleme haben könnte (du hast leider nicht geschrieben, wie alt sie ist, vielleicht eine beginnende Alters-Demenz?).

Viel Erfolg bei der Bewältigung der Probleme!
ciao
Reini

Frage
Hallo Anja,
ich möchte nur mal nachfragen, ob sich eure Mieterin zwischenzeitlich gebessert hat.
Noch viel Glück
Franz

besitze ein Haus mit 3 Wohnungen von denen ich 2 vermietet

habe und 1 mit meiner Familie selbst bewohne. Aus
unerklärlichen Gründen fing eine Mieterin (wohnt seit 18
Monaten in der Wohnung) plötzlich Streit an. Sie behauptet,
das Haus wäre ihr zu laut. Konkret sagt sie, das es sie stört,
wenn Autos am Fenster vorbei fahren (es wäre nicht normal, das
dies so laut ist). Wir wohnen in einem Wohngebiet, die Autos
die hier täglich vorbei fahren, kann man fast zählen, außerdem
ist das Haus mit Isolierglasfenstern ausgestattet. Aufeinmal
sind die Wasserleitungen zu laut, sie meint, wir sollen doch
nachts nicht mehr die Clospülung benutzen, sie würde sich
dadurch so gestört fühlen, dass sie nicht mehr schlafen könne.
Ferner fühlt sie sich durch die Geräusche, die mein Mann beim
Aufstehen verursacht (er steht um 5 Uhr auf) so gestört, dass
sie nicht weiterschlafen könne. Sie ist übrigens die einzige,
die überhaupt irgendwelche Geräusche wahrnimmt, die anderen
Mieter wurden von uns dazu befragt und finden es sogar
gespenstisch still im Haus. Nun kommen ständig irgendwelche
beschuldigungen und anderes gepöbel. Z. B. stört sie plötzlich
nach 18 Monaten ihr Namenschild am Briefkasten und an der
Klingel ( von uns wurden einheitliche Schilder angefertigt mit
Vor- und Nachnamen). Nach 18 Monaten will sie nur noch ihren
Nachnamen drauf stehen haben. Sie entfernt die Schilder,
bringt dann 2 Wochen lang gar keine Schilder an, plötzlich
sind neue Schilder dran, die kaum lesbar sind. Dann habe ich
wieder neue Schilder angefertigt, die sie prompt mit
Klebeband. Sie feierte lautstark ihren Geburtstag, nachts um 0
Uhr klingelte sie dan bei uns (wir waren natürlich im Bett),
ihr Clo wäre verstopft, mein Mann möge doch sofort kommen und
dafür Sorgen, dass sie und ihre Gäste wieder aufs Clo gehen
können. Sie entschuldigte sich nicht für die späte Störung,
sondern fing gleich in einem unpassenden Ton an zu pöbeln und
zu beschimpfen, mein Mann wäre kein Mensch, wenn er nicht
sofort das Clo reinigt. Mein Mann ist nicht mit gegangen,
schließlich war es mitten in der Nacht. Daraufhin sagte sie,
sie würde jetzt vor die Tür pinkeln, ihre Gäste ebenfalls und
ihr Geschäft würde sie einfach in die Badewanne verrichten.
Sie ging dann wieder in ihre Wohnung zurück. Es kamen
lautstarke Äußerungen, dann wurde minutenlang an die Wand
geklopft, Diskussionen im Treppenhaus mit ihren Gästen, 15
MInuten lang lief ein Auto vor unserem Schlafzimmerfenster.
Mein Mann säuberte das Clo am nächsten Morgen! Sie passt mich
in der gemeinsam genutzen Waschküche ab, beschimpft meinen
Mann und meinen Schwiegervater als Lügner. Ich gehe nur noch
aus der Wohnung, wenn ich sicher sein kann, dass sie mir nicht
über den Weg läuft.
Kurzum: Ich möchte diese Mieterin los werden! Im Mietrecht
steht irgendwas von Zerrüttung der Vertragsbeziehungen als
Kündigungsgrund. Das bei Zerstörung der Vertrauensgrundlage
durch das Verhalten eines Vertragsteiles eine weitere
Durchführung des Vertrages nicht mehr zugemutet werden kann.
Ist das ein rechtlich sicherer Kündigungsgrund? Ist das
Verhalten meiner Mieterin als solcher Grund anzusehen? Habe
ich vielleicht eine andere Möglichkeit ihr zu kündigen?
Von einer fristlosen Kündigung möchte ich absehen, sie hat
eine Tochter (die sogar mit meiner Tochter in die gleiche
Klasse geht). Darauf möchte ich auf jeden Fall Rücksicht
nehmen.