Hallo liebe Rechtsberater,
können Briefträger und Paketzusteller herangezogen werden, den Hausstrom mit zu bezahlen, wenn sie trotz mehrerer Ermahnungen täglich das Treppenhauslicht einschalten oder kann ihnen Hausverbot erteilt werden?
Franz
Viel Spass beim Einklagen der 2,57 Euro, die da im Verlauf des Jahres zusammenkommen.
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keine Rechtsberatung, sondern
eine Frage :
gibt es einen Grund dafür das Postzusteller oder Paketboten das Licht einschalten ?
mfg
Hallo,
Viel Spass beim Einklagen der 2,57 Euro, die da im Verlauf des
Jahres zusammenkommen.
je nachdem, wie lange das Licht nach dem Einschalten brennt und wieviele Birnen geschaltet werden, kann das schon reichlich mehr als 2,57 kosten. Wenn ein Treppenhausautomat vorhanden ist, sollte das ganze aber weniger als 1 Euro/Jahr kosten.
Gruss, Niels
Nebenkostenverteilung
Hallo,
es werden jedes Mal 5 Birnen eingeschaltet, die 2 Minuten lang brennen. Das Problem ist, dass ein Mieter, der nur ein Mal jährlich das Licht einschaltet, über 16 € bezahlen muss, während andere Hausbewohner, die tausend Mal das Licht einschalten, nicht an den Nebenkosten beteiligt werden. Ist die Nebenkostenabrechnung durch diesen Mieter anfechtbar?
Noch einen schönen Tag
Franz
Viel Spass beim Einklagen der 2,57 Euro, die da im Verlauf des
Jahres zusammenkommen.je nachdem, wie lange das Licht nach dem Einschalten brennt
und wieviele Birnen geschaltet werden, kann das schon
reichlich mehr als 2,57 kosten. Wenn ein Treppenhausautomat
vorhanden ist, sollte das ganze aber weniger als 1 Euro/Jahr
kosten.Gruss, Niels
Pitbull, Verteilungsschlüssel für Hundesteuer
Hi!
oki, gehen wir der Sache auf den Grund.
2 Minuten sind 0,033333 Stunden
6 mal die Woche kommt der mistige Postler mit seinen Briefen, also 52 Wochen mal 6 Tage = 312 Tage
5 Birnen á 60 Watt bzw. 0,06 Kilowatt
Rechnet sich als Jahresverbrauch 0,033333 * 312 * 0,06 * 5 = 3,12 kWh
Wenn du in Nürnberg einen sehr ungünstigen Stromtarif hast, zahlst du 18,86 Euro (http://www.n-ergie.de/pages/187.php)
Macht also 3,12 kWh * 18,86 Euro = 58,84 Euro.
Ich nehm mal an 5 Birnen heißt 5 Stockwerke, also 10 Mietparteien, also 5,88 Euro, sind immerhin fast 50 Cent im Monat.
Da kann ich dir nur folgendes raten: kauf dir einen Pitbull, bissig, den du im Treppenhaus anleinst. Du wirst sehen, Post, Reklamefuzzis und andere meiden euer Haus künftig. Ihr erhaltet spätestens nach der dritten Bissattacke deines Pitbull die freundliche Aufforderung, eure Post doch bitte selber am Postamt abzuholen.
Problem (fast) gelöst.
Um es ganz zu lösen, solltest du natürlich ein Rechtsgutachten erstellen lassen, wie die Hundesteuer des Pitbull auf die Mietparteien aufzuteilen ist und um deine bis jetzt aufgelaufenen Regreßansprüche zu berechnen. Schließlich bekommst du ja nur zweimal die Woche Post, dein Nachbar aber dreimal.
So, nun wurde dir geholfen.
Gruß
Yoyi
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allaguut, trotzdem Text: Ganzsotöjä sind Jürgens Windräder doch nicht.
Gruß
MM
Hallo,
ein Hausverbot kann gegenüber dem Briefträger und dem Paketzusteller nicht ausgesprochen werden. Das Haus gehört dir nicht, du bist vermutlich nur Mieter, niemand hat dich belästigt oder tätlich angegriffen und die Briefe und Pakete müssen irgendwie von irgendjemandem zugestellt werden. Für deine Wohnung kannst du Hausverbote erteilen, wie es dir beliebt.
Das Einschalten des Treppenhauslichtes ist wohl erforderlich oder möchtest du Schadensersatz leisten, wenn einer dieser Personen aufgrund mangelhafter Beleuchtung im Treppenhaus stürzt. Die Treppenhausbeleuchtung haben alle Mieter anteilig zu zahlen und ist notwendig.
Worum geht es denn wirklich …
Nebenkostenverteilung
Das Einschalten des Treppenhauslichtes ist wohl erforderlich
oder möchtest du Schadensersatz leisten, wenn einer dieser
Personen aufgrund mangelhafter Beleuchtung im Treppenhaus
stürzt. Die Treppenhausbeleuchtung haben alle Mieter anteilig
zu zahlen und ist notwendig.Worum geht es denn wirklich …
Hi Bitter Moon!
Es geht darum, dass ein Mieter, der das Treppenhauslicht gar nicht einschaltet, genauso viel bezahlen muss wie diejenigen, die über tausend Mal das Licht einschalten. Die Briefträger schalten nur aus Gewohnheit das Licht ein, auch wenn die Sonne scheint. Von einer mangelhaften Beleuchtung kann daher keine Rede sein. Außerdem fällt ins Treppenhaus sogar nachts genügend Streulicht ein, um die Treppenstufen erkennen zu können. Sturzgefahr ist somit ausgeschlossen.
Übrigens vielen Dank an alle, die vorgerechnet haben, wie billig der Strom ist. Dann mal weiter mit der Energieverschwendung bis zur nächsten Krise!
Franz
Hallo Franz,
ein Mieter, der zu Fuss in den 2. Stock läuft muss ebenfalls genau so viel Nebenkosten für den Betrieb des Aufzugs zahlen, wie ein Mieter, der jeden Tag 10 Mal den Lift benutzt.
Eine 100 %-ige Gerechtigkeit wirst du niemals erreichen und ist auch nicht möglich. Und seine lieben Mitmenschen zu energiesparenden „besseren“ Menschen erziehen zu wollen, halte ich auch für verfehlt.
Hi Bitter Moon!
Es geht darum, dass ein Mieter, der das Treppenhauslicht gar
nicht einschaltet, genauso viel bezahlen muss wie diejenigen,
die über tausend Mal das Licht einschalten. Die Briefträger
schalten nur aus Gewohnheit das Licht ein, auch wenn die Sonne
scheint. Von einer mangelhaften Beleuchtung kann daher keine
Rede sein. Außerdem fällt ins Treppenhaus sogar nachts
genügend Streulicht ein, um die Treppenstufen erkennen zu
können. Sturzgefahr ist somit ausgeschlossen.
Übrigens vielen Dank an alle, die vorgerechnet haben, wie
billig der Strom ist. Dann mal weiter mit der
Energieverschwendung bis zur nächsten Krise!
Franz
Bitte übermittle mein Beileid Deinem Briefträger
owT passte nicht mehr auf die Zeile
Hallo Franz,
sind das Deine größten Probleme aus dem Mietverhältnis ? Du wirst Verständnis haben, dass hier niemand ernsthaft Deine Frage beantworten wird. Der Briefträger muss die Post zustellen. Wenn Du Streit mit dem Vermieter hast oder mit anderen Mietern, dann bitte, direkt, ein Briefträger ist sicher keine Adresse. Mit ein wenig mehr Vernunft kann das Zusammenleben sogar sehr gut gedeihen. Mich überrascht Deine Frage nicht, denn in der Praxis habe ich mich durchaus mit ähnlichen Fragen, ob Blumen am Haus hellrot, rot oder dunkelrot sein dürfen zu befassen. Es kann dann schon passieren, dass ich empfehle, mit Wasserfarben die Blumen zu bestreichen. Ich empfehle Fackeln aufzustellen.
Gruss Günter
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Aufzugkostenverteilung
Hi Bitter Moon!
Eine gerechte Aufteilung der Fahrstuhlkosten ist leicht durch Punkteverteilung zu erreichen. Mieter des 10. Stocks erhalten 10 Punkte und zahlen daher den größten Anteil, während Bewohner des 1. Stocks nur einen Punkt bekommen, zahlen also wenig, und die im Erdgeschoss gar nichts, weil sie den Aufzug nicht benutzen müssen.
You see, justice is possible. You just got to fight for it!
Außerdem steht in meinem Mietvertrag nicht, dass Energiesparer den Energieverbrauch von Verschwendern tragen müssen.
Have a nice evening
Franz,
ein Mieter, der zu Fuss in den 2. Stock läuft muss ebenfalls
genau so viel Nebenkosten für den Betrieb des Aufzugs zahlen,
wie ein Mieter, der jeden Tag 10 Mal den Lift benutzt.Eine 100 %-ige Gerechtigkeit wirst du niemals erreichen und
ist auch nicht möglich.
Hallo Franz,
bei der Verteilung der Kosten eines Aufzuges ( incl. auch Erdgeschoss) ist nach der Wohnfläche und nach den Stockwerken anzurehcnen. Hierbei sollten 50 % der Kosten auf die Wohnflächen verteilt werden, können aber auch in diesem Fall auf die Wohneinheit verteilt werden. Die andere Hälfte ist dann nach Stockwerken umzurechnen. Hier ist jedem Stockwerk ein prozentualer Schlüssel zuzuweisen, man kann natürlich auch feste Beträge als Anteile zuweisen. Eine Umlage nur nach Stockwerken ist nicht akzeptabel. Diese Umlage berücksichtigt nämlich nicht, dass in den einzelnen Stockwerken sowohl Bewohner als auch Besucher den Fahrstuhl frequentieren und sicherlich für den 10. Stock mehr Kosten verursachen als für das EG.
Eine gerechte Aufteilung der Fahrstuhlkosten ist leicht durch
Punkteverteilung zu erreichen. Mieter des 10. Stocks erhalten
10 Punkte und zahlen daher den größten Anteil, während
Bewohner des 1. Stocks nur einen Punkt bekommen, zahlen also
wenig, und die im Erdgeschoss gar nichts, weil sie den Aufzug
nicht benutzen müssen.
Dies widerspricht der Verordnung zur Nebenkostenabrechnung. Die Mieter im EG müssen an den Kosten des Aufzuges beteiligt werden.
Gruss Günter
Mon Dieu …
… jetzt fällt mir aber nichts mehr ein.
Als Energieverschwendung kann man auch diese Diskussion hier bezeichnen.
kleinliche Vermieter
Guten Abend Günter,
als ich ein ziemlich großes Namensschild an meinem Briefkasten anbrachte, damit es auch sehschwache Briefträger lesen können, forderte mich der Vermieter auf, es zu entfernen, damit er kleinere Schilder anbringen konnte, die angeblich schöner wären. Jetzt müssen alle Briefträger das Licht einschalten, um die Namen erkennen zu können.
Noch einen schönen Aschermittwoch
Franz
sind das Deine größten Probleme aus dem Mietverhältnis ? Du
wirst Verständnis haben, dass hier niemand ernsthaft Deine
Frage beantworten wird. Der Briefträger muss die Post
zustellen. Wenn Du Streit mit dem Vermieter hast oder mit
anderen Mietern, dann bitte, direkt, ein Briefträger ist
sicher keine Adresse. Mit ein wenig mehr Vernunft kann das
Zusammenleben sogar sehr gut gedeihen. Mich überrascht Deine
Frage nicht, denn in der Praxis habe ich mich durchaus mit
ähnlichen Fragen, ob Blumen am Haus hellrot, rot oder
dunkelrot sein dürfen zu befassen. Es kann dann schon
passieren, dass ich empfehle, mit Wasserfarben die Blumen zu
bestreichen. Ich empfehle Fackeln aufzustellen.Gruss Günter
Hallo,
Dann mal weiter mit der
Energieverschwendung bis zur nächsten Krise!
ich gehe mal davon aus, dass du keinerlei Geräte mit Standby betreibst, denn die verbrauchen mehr als die paar Birnen im Treppenhaus. Du schaltest vor roten Ampeln auch immer den Motor aus bzw hälts andere Fahrer an das zu tun (mit dem Verbrauch eines Motors im Standgas kannst du einen kleinen Generator betreiben). Du machst auch nie mehr Teewasser heiß als du tatsächlich brauchst. Alle Geräte in deinem Haushalt sind Klasse A+.
Dieses Argument der Energieverschwendung ist nur vorgeschoben um die Prinzipienreiterei zu rechtfertigen.
Gruss, Niels
danke der Nachfrage!
Guten Morgen Niels,
gut dass Du nach meinem Energieverhalten fragst, denn ich tue viel mehr für die Umwelt, als Du hier aufgeführt hast. Erstens sind alle Stromfresser an abschaltbare Steckdosenleisten angeschlossen, das restliche heiße Kaffeewasser wird zum Ausspülen der Tassen und Gläser verwendet. Das Brauchwasser aus der Waschmaschine wird in mehreren Eimern gesammelt, zwischengelagert und für die Klospülung verwendet. Das Tropfwasser aus Wasserhähnen wird auch aufgefangen und zum Händewaschen gebraucht. Das Duschwasser wird aus der Wanne geschöpft, wobei ich gleichzeitig die Sachen für den gelben Sack säubere. Das Fahrverhalten im Stadtverkehr passe ich so an, dass ich immer Grün habe, wenn ich an einer Ampel ankomme.
Noch einen schönen und sparsamen Tag
Franz
Dann mal weiter mit der
Energieverschwendung bis zur nächsten Krise!ich gehe mal davon aus, dass du keinerlei Geräte mit Standby
betreibst, denn die verbrauchen mehr als die paar Birnen im
Treppenhaus. Du schaltest vor roten Ampeln auch immer den
Motor aus bzw hälts andere Fahrer an das zu tun (mit dem
Verbrauch eines Motors im Standgas kannst du einen kleinen
Generator betreiben). Du machst auch nie mehr Teewasser heiß
als du tatsächlich brauchst. Alle Geräte in deinem Haushalt
sind Klasse A+.Dieses Argument der Energieverschwendung ist nur vorgeschoben
um die Prinzipienreiterei zu rechtfertigen.Gruss, Niels
Hallo Franz,
wenn Du es so mit der Umwelt hast:
Das Fahrverhalten im Stadtverkehr passe ich so
an, dass ich immer Grün habe, wenn ich an einer Ampel ankomme.
warum hast Du dann überhaupt ein Auto? Kurierfahrten kann man gerade in Nürnberg wunderbar mit dem Fahrrad machen, im übrigen kenne ich auch sonst eine ganze Reihe Nürnberger, die autolos auskommen.
Gruß, Karin
Danke!!
Du hast mir den Tag gerettet. Und ich dachte schon, ich sei kleinlich! Pass aber auf, dass du nicht irgendwo Fingerabdrücke hinterlässt
)
Gruss, Niels