Liebe ExpertInnen,
ich habe mal eine Aufstellung gesehen, die den Wärmebedarf über die Monate eines Jahres zeigte (Stichwort Gradtagzahlen). Beim Deutschen Wetterdienst gibt es die nur für den letzten ganzen Monat, was länger zurückliegt, nur gegen Bares. Nun brauche ich aber gar keine absoluten Zahlen, sondern nur sowas wie eine Verlaufskurve, um zu sehen, ob die Heizbedarfe für das erste und das zweite Halbjahr deutlich voneinander abweichen. Wer weiß was?
Hallo,
ich habe mal eine Aufstellung gesehen, die den Wärmebedarf
über die Monate eines Jahres zeigte (Stichwort Gradtagzahlen).
Die Gradtagszahlen dienen ( vereinfacht dargestellt) zur Abrechnung der Heizkosten, insbesondere dann, wenn die Kosten umgelegt werden müssen während eines Abrechnungszeitraumes auf einen bestimmten Zeitraum. Diese Zahlen sind bundeseinheitlich nach den Durchschnittserfahrungen festgesetzt. Die aktuellen
monatlichen Daten sind daher für eine Abrechnung ohne Relevanz. Insgesamt sidn es im Jahr 1000 Gradzahlen. Verteilt wie folgt: Januar 170, Februar 150 , März 130, April 80, Mai 40, Juni-Juli-August (zusammen) 40, September 30, Oktober 80, November 120, Dezember 160.
Beim Deutschen Wetterdienst gibt es die nur für den letzten
ganzen Monat, was länger zurückliegt, nur gegen Bares. Nun
brauche ich aber gar keine absoluten Zahlen, sondern nur sowas
wie eine Verlaufskurve, um zu sehen, ob die Heizbedarfe für
das erste und das zweite Halbjahr deutlich voneinander
abweichen. Wer weiß was?
Vom 01.06.-31.12. ( 7 Monate ) sind es 430 Gradzahlen.
vom 01.01.-31.05. ( 5 Monate ) sind es 570 Gradzahlen
Nach gravierender ist der Vergleich der drei Heizmonate Anfang des Jahres ( 450 Gradzahlen) und der drei letzten Heizmonate ( 360 Gradzahlen ). Insbesondere bei einem Auszug vor dem 30.04. eines Jahres oder bei Einzug ab 01.01. des Jahres reichen üblicherweise die vereinbarten Vorauszahlungen nie aus. Bei diesen Abrechnungen fehlen die kostenmindernden Vorauszahlungen in den „wärmeren Monaten“.
Gruss Günter
Hi Günter,
vielen Dank! Genau das suchte ich, um einer Mieterin, die am 1.7.2002 eingezogen ist, zu erklären, warum die Heizkosten für 2003 nicht bloß doppelt so hoch waren wie die für das halbe Jahr 2002.
Gruß Ralf